Beiträge von dav1963

    Hast du eine vertikal abnehmbare AHK (weil "unsichtbar") ?? Danke

    Ja, wird von unten eingesteckt. Bei Nichtgebrauch ist die Aufnahme mit einer Abdeckung (sieht einfach aus, funktioniert aber seit 12 Jahren tadellos) vor Schmutz geschützt. Kupplungskugel kann im mitgelieferten Säckchen in den Kofferraum (verzurre sie an einer der Halteösen) oder daheim gelagert werden. E-Dose wird hochgeschwenkt und ist damit auch "unsichtbar" und geschützt. Schloß funktioniert fehlerlos und ist gut verarbeitet. Materialbedingt ist die Kugel natürlich schwerer als eine aus Alu, dafür aber belastbar auch mit Fahrradträger.

    Stützlast und zulässige Anhängermasse werden fahrzeugseitig vorgegeben. Selbst wenn die Kupplung höhere Lasten toleriert, gelten die Daten im Fahrzeugschein als Maximum. Außer die Kupplung ist nur für geringere Belastungen,als die im Fahrzeugschein angegebenen, zugelassen, dann gelten diese niedrigeren Werte als Maximum für diese Kupplung. Wäre ggf. bei Alukupplungen möglich.

    Die Abschaltung der Parksensoren erfolgt über den eingesteckten Elektrikstecker und sollte bei entsprechendem Elektro-Anschlußsatz mit jeder Kupplung funktionieren. Inwieweit Elektrosätze zum eigentlichem Kupplungsset gehören oder extra zu ordern sind, entzieht sich meines Wissens, wäre ja aber bei werkstattseitigem Einbau vorher klärbar.

    Ansonsten kenne ich Westfalia als qualitativ guten Anbieter, vor 12 Jahren hatte er aber noch keinen Satz für den S-Cross lieferbar im Angebot, da waren die Polen (HAK) schneller bei vergleichbarer Qualität.

    Kenne die Funktionen mit Regensensor nicht, da aber an Schalter und Wischer selbst ja nichts geändert wurde, bliebe als Fehlerursache nur der neue? Regensensor. Auch hier weiß ich nicht, ob der ab Scheibenhersteller oder erst vom Autoglaser montiert ist/wird, welche Fehlermöglichkeiten die Montage und der Anschluß bieten und ob verschiedene Varianten verbaut wurden, Originalteil oder Chinamann ... Zumindest würde ich da mit Fehlersuche beginnen (lassen).

    Seit 12 Jahren die von Auto-Hak am S-Cross im Einsatz. Aufnahme ist "unsichtbar" und schmutzgeschützt hinter dem Stoßfänger. Stabiler, gut verarbeiteter, abschließbarer Kugelarm aus Stahl. Dadurch auch problemlos für Fahrradträger nutzbar. E-Dose einschwenkbar und bei Nichtnutzung auch hinter dem Stoßfänger "versteckt".

    Ferndiagnosen sind immer schwierig, aber mit ein paar mehr Angaben kann der eine oder andere hier den Fehler (falls es uberhaupt einer ist) zumindest eingrenzen. Wann tritt der Frhler auf? Beim kalten Motor mehr, als bei warmen, schriebst du. Wahrscheinlich sowohl bei der Fahrt als auch im Leerlauf. Die Klackerfrequenz steigt mit der Motordrehzahl? Wieviel Laufleistung hat der Wagen auf dem Tacho?

    Die Ventile sind zwar lt. Forum hier sehr standfest und müssen erst bei hoher Laufleistung im Spiel nachgestellt werden, aber ein Klackern bei kaltem Motor, was mit Erwärmung (=Ausdehnung der Ventilschäfte, Verkleinerung des Spiels) weniger wird, könnte u.A. am Ventilspiel liegen. Wobei ein gewisses Geräuschniveau da sicher normal und physikalisch bedingt ist. Die meisten Suzukimotoren arbeiten ja ohne Hydrostössel. Was ich als positiv empfinde, da qualitativ hochwertige Ventile und Ventilsitze kaum Abnutzung zeigen, die Hydros dafür häufig undicht werden, klackern und teuer getauscht werden müssen.

    Die Steuerketten und -spanner sind bei Suzuki wohl auch sehr robust und unauffällig, aber auch hier gibt es sicher Ausahmen, Geräusche entstehen hierbei auch besonders bei kaltem Motor.

    Auch Lagerschäden im Kurbeltrieb machen klackernde Geräusche, die sicher nach dem Kaltstart mit noch unzureichendem Öldruck im Leerlauf am auffälligsten sind und sich bei Last jedoch verstärken,besonders im untertourigen Bereich.

    Ansonsten kann auch der Antriebsstrang beginnend mit Kupplung über das Getriebe und die Antriebswellen Geräusche produzieren. Kupplung und Getriebe ggf. auch im Leerlauf, die Antriebswellengelenke erst bei der Fahrt. Aber bis auf das Öl im Getriebe ist da nichts wärmeabhängig und würde davon unverändert bleiben.

    Gibt also eine Vielzahl von Ursachemöglichkeiten, einige normal, andere auf schwere Defekte hindeutend oder zumindest einer Wartung bedürfend.

    PS: Beim Ölstand gehe ich davon aus, daß er normal im oberen Drittel der Markierung ist. Zum Öl gibt es hier diverse Threads, direkteinspritzende Turbomotoren sind da etwas empfindlich, die "einfachen" Sauger sind da nicht so anspruchsvoll und sehr robust.

    Noch gut fünf Wochen :/

    Wenn die Vorräte dann erschöpft und die Tankstellen leer sind, greift zumindest die Absenkung der Treibstoffsteuer um 17 Cent. Man könnte dann also billiger tanken, wäre noch was zum Tanken da ...:D

    Aber vielleicht haben wir Glück und Super ist gar nicht betroffen ... Dann mit Selbstabholung an der Raffinerie, denn die Tank-LKW brauchen ja Diesel ... ;)

    Egal, wenn hier der Sprit alle ist, düsen wir halt in den Süden und machen ein paar Monate Urlaub. Denke mal in Miami wirds ausreichend von allem geben und dazu vergleichsweise billig. Zumindest das Benzin.^^

    Ignis2, 22 Betriebsjahre ca. 95.000, davon viel Kurzstrecke. Normale Wartung, mittlerweile zweijählich gemmeinsam mit TÜV. Defekte: Gurtstraffer re zu hoher Widerstand, Tausch auf Garantie, 2x Haltefeder Sonnenblende li gebrochen, davon einmal auf Garantie (ulkiger Fehler mit Schreckmoment, wenn einem plötzlich die Blende vor den Augen hängt ...) Domlager, Traggelenk (defekte Gummitülle), Kabelstrang Heckklappe instand gesetzt (2x). Wartung: Kupplung (an Einstellgrenze wg. Abrieb), Bremsen vorn, Riemen neu, 3x Batterie neu, Kerzen und Getriebeöl neu, Reifen, übliche Wartung Öl, Bremsflüssigkeit, Klima, Kleinteile wie Wischer vorn, H4Lampen. Fahrzeug ist rostfrei, original Auspuff und läuft bestens.

    S-Cross 12Betriebsjahre ca. 90.000km, normale Wartung, mittlerweile zweijährlich mit TÜV. Defekte: kaputte Zündspule (auf Anschlußgarantie getauscht), defekter RDKS-Sensor (Garantie). Wartung: 1x neue Batterie, Reifen, sonst wie Ignis Kleinteile, Öl, Klima, Kerzen, Lampen, Wischer vorn. Rostfrei. Bremsen original mit noch guter Belagstärke (vorausschauende Fahrweise, Motorbremse).

    Beide Fahrzeuge waren ein hervorragender Kauf, ein sehr guter Kompromiß aus Preis und gebotener Leistung, Platzangebot und Abmaßen, zuverlässig fast komplett ohne außerplanmäßige Werkstattstopps (bis auf die Zündspule und das Kabel der Heckklappe, was ja aber DIY repariert wurde - Friemelei bei Frostgraden ...). Dazu kompetente, freundliche Werkstatt mit Service von Ersatzwagen bis Fahrzeugabholung vom Arbeitsplatz zu den Wartungsterminen, vernünftige, nachvollziehbare Preise, akzeptabler Verbrauch bei ausreichenden Fahrleistungen.

    Kritik:

    negativ: Windgeräusche S-Cross (Türen), Klappern und Knistern (auch bes. S-Cross)

    positiv: wendiger Klein- bzw. Kompaktwagen mit viel Platz, gute Bodenfreiheit für Parkhaus- und Fährrampen, ausreichend Zuladungsmasse, auch langstreckengeeignet, hoher Spaßfaktor auf kleinen Landstraßen, feldwegtauglich, zuverlässig, wenig Nerv-Piep-"Assistenz", aber noch haptisch rückmeldende Schalter und Drehregler.

    Das Start-Stopp-System ist auch ohne Hybrid bei Suzuki sehr schnell reagierend. (S-Cross, Bj. 2014) Mit einer Ausnahme: Schaltet es beim Heranrollen an eine rote Ampel aus, die just in dem Moment auf grün springt, braucht es eine Sekunde, um sich "neu zu sortieren". Da der Spareffekt gering bzw. gar nicht vorhanden ist, schalte ich es bei entsprechenden Verkehrsituationen (Innenstadt, Stopp-and-go) ab, sonst lasse ich es meist an, da mich a) die gelbe Anzeige im Kombiinstrument nervt und b) es eine gute Diagnose für den Batteriezustand nebenbei liefert - bei geleertem Akku stoppt es den Motor nicht (neben vielen anderen Gründen*). An geschlossenen Bahnschranken empfinde ich es als recht praktisch. Ggf. ein kurzer Tritt auf die Kupplung und der Motor läuft wieder und geht dann bei dem Halt auch nicht wieder aus. Ein Gimmick ist mir noch aufgefallen: kommt man versehentlich gleichzeitig auf Bremse und Gaspedal, zeigt das Start-Stopp einen Fehler (blinkende Anzeige mit Wartungsaufforderung), die erst beim manuellen Neustart verschwindet.

    * so sollte es bei heißem Turbo auch nicht den Motor stoppen, da mein Crossi ein klassischer Sauger ist, kann ich dazu aber nichts sagen. Es stoppt nicht, wenn die Kühlmitteltemperatur zu niedrig ist (zu hoch hatte ich noch nie), die Innentemperatur nicht der Vorgabe der Klimaautomatik entspricht, bei Defrosterfunktion, bei Halt nach Rückwärtsfahrt (Einparken), nach peduellem oder automatischem Wiederstart mit fortbestehendem Fahrzeughalt und bei ungenügend geladener Batterie oder hohem Stromverbrauch ...

    Ich habe keinerlei Vorbehalte gegenüber der Türkei als Herstellungsland, mir geht es nur um Marktdurchdringung oder Sichtbarkeit. Das Haben BYD, Link etc. hinbekommen. Und China war mir vor ein paar Jahren als Herstellungsland genauso unbekannt wie heute die Türkei.

    Wie man an den Verkaufszahlen sehen kann, funktioniert der BEV-Verkauf nur über Subventionen. Die müssen allerdings von allen Steuerzahlern gegenfinanziert werden. Um so schlimmer, wenn die Arbeitsplätze für die BEVs dann im Ausland sind, hier also nicht einmal Einkommens- und Körperschafts-/Gewerbesteuern erhoben werden können. Zölle stellen zwar staatliche Einnahmen dar, sind aber letztendlich auch auf den Endkunden umgelegte Beträge.

    Ein Produkt mit Vorteilen für die Käufer benötigt keine Subventionen. Mit Einführung der LED-Flachbildschirme verschwanden die klobigen Röhrengeräte schnell vom Markt, obwohl die Flatscreens deutlich teurer waren. Auch nutzt kaum noch jemand Tasten-Handys zum Telefonieren, auch wenn diese nur einen Bruchteil gegenüber einem Smartphone kosten.

    Demgegenüber sind die Vorteile eines BEV für die Kunden gering, die Nachteile überwiegen, so daß selbst mit hohen Subventionen die Käuferzahl gering bleibt und die westlichen Autohersteller ihre E-Sparten drastisch rückbauen. In der VRC wurden die Hersteller stark gefördert, mit der Folge, daß dort eine riesige BEV-Halde angewachsen ist und diese Stehzeuge nun unter Herstellungspreis in den (westlichen) Markt gedrückt werden, was die westlichen Hersteller weiter schwächt und hier, neben anderen Faktoren, Arbeitsplätze vernichtet.

    Nun könnte man sagen, mit dem Kauf eines Verbrenner-Suzukis fördert man auch nicht gerade den Arbeitsplatzerhalt bei VW oder Opel, aber zumindest zahlt dafür der Steuerzahler keine Subventionen und viele Fahrzeuge japanischer oder koreanischer Hersteller werden in Europa gebaut. Bekanntlich kommen ja fast alle Suzuki hier mittlerweile aus Ungarn. Die chinesischen BEV werden jedoch komplett in der VRC produziert und steigern dort das Bruttosozialprodukt. Gleiches gilt sinngemäß für Fahrzeuge aus der Türkei, die ebenfalls kein EU-Land ist, der Hersteller dort aber indirekt an den deutschen BEV-Kaufprämien partizipiert.

    Viele ist relativ, zumindest im Vergleich zum Verbrenner brennen deutlich weniger Elektroautos, genauer gesagt ist es 60x wahrscheinlicher das ein Verbrenner brennt, als ein BEV. Hybridfahrzeuge brennen am häufigsten.

    Quelle

    Falls Du mit dem "thermischen Durchgehen" magische Selbstentzündung meinst hätte ich mal gerne einen Beleg dazu. Und komm jetzt nicht mit Temu Haarglättern oder so.

    Wer da aber immernoch Angst hat und mit wenig Reichweite klar kommt nimmt halt ein Auto mit LFP Akku. Sicherer kann man nicht im PKW unterwegs sein.

    Das Netz ist voll von Beispielen hochgehender Li-Akkus. Anders als ein Brand eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs explodiert ein Li-Akku förmlich und ist kaum zu löschen, da er extreme Temperaturen entwickelt und die reagierenden Stoffe direkt im Akku vorhanden sind, während ein Treibstoffbrand Sauerstoff von außen benötigt. Da die Anzahl der BEV und Hybriden gegenüber der Anzahl an Verbrennern noch immer verschwindend gering ist, geraten natürlich weniger Akkufahrzeuge in Brand.

    Mit neueren Akkus mag das Explosionsproblem gelöst sein, die anderen Schwächen der BEV existieren aber weiterhin. Und beim derzeitigen Energiemix fahren sie auch zu einem großen Anteil mit Kohle(strom), also auch hier kein Vorteil zum Verbrennermotor. Einzig eine innerstädtische Emissionsvermeidung mit Verlagerung ins Umland, wo die Kraftwerke stehen, bringt in großen Ballungsräumen Vorteile.

    Da die Energiespeicherung in Form der Ladungstrennung (Akku) der in Form von Oxidationsenergie weit unterlegen ist (Kosten, Gewichte, Reichweite, Aufladezeit), viele Li-Akkus noch immer ein Problem mit dem thermischen Durchgehen haben und die Langzeithaltbarkeit für mich als Wenigfahrer mit gepflegten, alten Fahrzeugen noch nicht überzeugend ist, kommt ein BEV für mich nicht infrage. Mit sicheren, preiswerten kleinen Pufferakkus hat ein Mildhybrid im Stadtverkehr einige Vorteile. Kosten und Akkuhaltbarkeit sind bei meinem Nutzungsprofil aber auch dafür ein Ausschlußkriterium. Ansonsten hat natürlich ein primär rotierender Elektromotor gegenüber einem Hubkolbenmotor Vorteile, die auch ein primär rotierender Wankelmotor verbrennungstechnisch nicht erreicht. Könnte man also den Fahrstrom preiswert, leicht und dauerhaft im Fahrzeug erzeugen, wäre ein Elektroantrieb eine hervorragende Lösung. Fahrdrahtgebundene Systeme bei Bahn, Straßenbahn und O-Bussen sind da den Verbrennern überlegen, aber absolut nicht für den individuellen Straßenverkehr umsetzbar. Ebenso hat die Brennstoffzellentechnik noch massive Nachteile und ist nicht allgemein praxistauglich.

    Also werde ich meine Verbrenner pflegen und nutzen, um dann in einigen Jahren auf einen "25km/h-Aufsitzrollstuhl" umzusteigen, sollte es kein Benzin mehr geben. Alter hat halt auch Vorteile ... :D

    Heute Vormittag einen Artikel zu den Spritpreisen in Spanien gelesen. Auf Malle ein Liter Super derzeit unter 1,40€! Die spanische Regierung cancelte die MWST und senkte die Treibstoffsteuer.

    Auch gerade gelesen, in den Kreisen unserer Regierenden diskutiert man zumindest die MWST-Senkung/-Wegfall auf Grundnahrungsmittel. Dies würde tatsächlich eine Entlastung für alle, prozentual aber insbesondere für kleinere Einkommen bedeuten. Als Gegenfinanzierung böte sich eine moderat angehobene MWST auf technische Geräte und Bekleidung (ausgenommen Kinderbekleidung!) an. Dies hätte auch gleich noch einen steuernden Effekt im Sinne von Längernutzung und Nachhaltigkeit. Ob so viel Logik sich allerdings politisch durchsetzen läßt? Von grüner Seite kam auf den Vorschlag der MWST-Senkung auf Lebensmittel der Grundversorgung gleich der Einwand: "Aber nicht für Apfel aus Südafrika (dachte die kämen aus Neuseeland :/) und Fleisch aus Argentinischer Massentierhaltung!" Ist ja nicht ganz falsch, aber das sollte man doch wohl über Einfuhrzölle steuern, liebe Grüne! Ist halt blöd mit Mercosur per Dekret der obersten Politkommissarin aus Brüssel ...

    Samstag, 4.4.26, 12:30Uhr: Die Spritpreisbremse wirkt. Nur 2,37€/l E5 an einer freien Tanke abseits der BAB!!! Den Finanzminister freut es, die grünen Klimaschützer sicher auch. Nur noch wenige Cent mehr und "wir" reißen die 5DM-Marke. Klappt sicher noch, an den Marken-Tanken an den BAB sicher schon geschehen ... Mein gefüllter 20l Kanister vom "Wintervorrat", für 1,60€/l gekauft, hat mehr Wertsteigerung als ein Goldbarren! Und ist zudem sofort nutzbar. :D

    Der sezifische Rollwiderstand eines Reifens ist ja nur ein Parameter für den Kraftsoffverbrauch. Reifenbreite, -Querschnitt, -Alter, -Profiltiefe, -Druck, Unterschiede im Abrollunfang und damit der KM-Anzeige und Handlingunterschiede mit daraus resultierenden Unterschieden der "Fahrerperformance" haben sicher auch einen nicht unwesentlichen Einfluß auf den errechneten jeweiligen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch, so daß entgegen des spezifischen Rollwiderstandes bei einer Winterreifenbestückung des Fahrzeugs der ermittelte Verbrauch niedriger sein kann, als mit Sommerreifen.

    Bei der Preisgestaltung an den Zapfsäulen spielen derzeit sicher der anstehende Osterreiseverkehr und das Experimentieren mit der neuen Regel im Vordergrund. Wahrscheinlich pegelt sich der Preis nach Ostern wieder im Mittel bei 2,10€/l E5 ein, mit einer Spitze nach 12:00 Uhr bis in den Abend hinein und einem "Tiefpunkt" am späten Vormittag. Somit bleibt es beim Nachteil für die Berufspendler mit normalen Arbeitszeiten und einem Vorteil für alle, die Vormittags zum Tanken Zeit haben. Entsprechende Warteschlangen zwischen 11:00 und 12:00 inklusive. Bei den auch vorher üblichen Differenzen zwischen den einzelnen Ketten, die infolge höherer MWST-Aufschläge auf die höheren Nettopreise um wenige Cent größer sein könnten.

    Da die Energie- und CO2-Abgaben sich fix auf den Liter beziehen und nur der Mehrwertsteuerteil mit dem Nettopreis wächst, sinkt der Staatsanteil pro Liter prozentual etwas ab, von ehemals 2/3 auf nun gut 50% des Bruttoverkaufspreises, real bzw. absolut in € steigt er natürlich aber dank der MWST-Mehreinnahmen. Eine Senkung der Abgabenquote könnte also zu einer deutlichen Entlastung der Bürger führen, ohne zu drastische Mindereinnahmen im Staatsetat.

    Allerdings sind die hohen Preise ja doppelt "nützlich", höhere Einnahmen und gleichzeitig Erziehung zum Fahrverzicht im Namen des Klimas! Das im Nebeneffekt die Wirtschaft durch Kaufkraftverlußt und damit sinkende Binnenkonjunktur neben den hohen Energiepreisen zusätzlich abgewürgt wird - ? Wahrscheinlich egal ...

    Benzin mit Wasser strecken? Löst sich das im Benzin? Dank des Äthanols (5-10%) könnte es jetzt aber gut funktionieren, da der Alkohol das Wasser "aufnimmt". Wieviel H2O das Äthanol allerdings binden kann-??? Und dessen Anteil beträgt ja auch höchstens 10%, so das man wahrscheinlich eh nur wenige % Wasser zufügen kann. Allerdings bedeutet bei 2,30€/l 1% schon 2,3Cent "Mehr-Gewinn", über die Menge kommt da einiges zusammen mit gepanschtem Zeugs. Allerdings glaube ich nicht, das dies in der Raffinerie geschehen würde, die Tankstellenketten-eigenen Additive werden ja wohl aber auch erst im Auflieger des Liefer-LKW zugefügt ...

    Pünktlich um 12:00 Uhr sprangen an den Tanken die Anzeigen hoch. 2,25€/l E5 ( an der preiswertesten 2,19), gestern abend noch 2,09€. Wirkt prima ihre neue Regelung. Na, vielleicht sinkt es ja dann morgen 11:45 Uhr dafür auf 1,99€/l. Muß man halt fix sein!:D

    Das dürfte erst der Anfang sein, bleibt es noch einige Zeit beim Lieferstopp aus der Golfregion. Ähnlich sieht es beim LNG aus. Hier trifft Angebotsmangel auf sehr leere Gasspeicher und dank der Zerstörungen an Katars Gasförder- und Verflüssigungsanlagen dürfte sich der Angebotsmangel auch nicht so bald beheben lassen. Und auch die Transportkapazitäten (LNG-Tanker) sind begrenzt, so daß selbst bei Funktion der Technik in Katar eine ausreichende Speicherbefüllung in den kommenden Monaten schwierig werden dürfte. Gut wer da einen Holz- oder Kohleofen hat ...

    Notfalls sind die Schalter von rechts zu links tauschbar.

    Oder man nutzt zwischenzeitlich, wenn man nicht "ums Auto rennen" will, die Ver-/Entrieglungstasten der FB, wie es bei den Fahrzeugen ohne Keyless-Go ja auch gehandhabt wird. Allerdings muß man die FB dazu natürlich griffbereit "aufbewahren".

    Ein Tausch li/re macht allerdings Sinn, will man nicht in einen neuen Schalter investieren, da rechts ja üblicherweise deutlich weniger genutzt wird und man dort mit einem defekten Taster nur geringe Einschränkungen hat.:/

    Warten wir mal die nächsten Wochen ab, ob es etwas bringt wenn die Tanken bzw. Konzerne den Spritpreis nicht mehr beliebig oft erhöhen und senken dürfen.

    Was soll es schon bringen? Außer das dann nach dem Mittag der Preis am höchsten ist und rentnerfreundlich am späten Vormittag am niedrigsten.

    Das Öl bleibt teuer, steigt ggf. noch höher mit den abnehmenden Reserven. Die Ereignisse am Golf werden sehr wahrscheinlich noch einige Zeit andauern und dazu sind noch diverse Schäden an den Förder- und Verladeeinrichtungen entstanden. Nach den Worten unserer Bundeswirtschaftsministerin wird es ab Ende April zu echtem Mangel kommen, beginnt der Export aus den Golfstaaten nicht demnächst wieder. Preissenkungen wird es demnach erst mal nicht geben an der Tanke. Denn an den Steuern und Abgaben wird ja voraussichtlich nichts geändert. Für den Durchschnittsautofahrer ist es sicher schmerzlich mit den Literpreisen, aber richtig zum Problem wird es für das Speditionsgewerbe, die Bau- und die Landwirtschaft. Sicher werden die Preise an die Endkunden später durchgereicht, aber in laufenden Verträgen trifft es hauptsächlich die Leistungserbringer, die dann anderweitig kürzen müssen.

    Spül- und Waschmaschine brauchen nur während der Heizphasen viel Strom, danach ziehen weder die Pumpen noch der Motor grandios Saft. Ein Akku macht die Sache ohne Einspeisung erst sinnvoll. Kostet aber sowohl Geld, als auch Leistung, da sein Wirkungsgrad deutlich unter 1 liegt, eher so bei 0,7. Die Haltbarkeit dürfte dazu auch ein Thema sein, denn normale Sonnenbescheinung vorausgesetzt, dauert es mehrere Jahre bis die Rentabilität einsetzt. Bis dahin ist der Kaufpreis renditelos gebundenes Kapital.

    Eine Insellösung mit Akkus hätte aber zumindest eine Sicherheit bei Netzausfall, aber da bräuchte es schon einige kWh an Speicherkapazität und ggf. Erfahrungen mit der Installation, sowie einen autarken Wechselrichter. Also nicht mit dem Steckerteil des Balkonkraftwerk darstellbar. Bleibt noch mit Vergütung einspeisen. Setzt einen entsprechenden Zähler voraus, der noch nicht überall verbaut sein muß. Und die Anmeldung beim Versorger/Netzbetreiber. Die Vergütung folgt demnächst bei Neuverträgen wohl dem Marktpreis, in der sonnigen Mittagszeit also gegen null tendierend.