Mal was zum lachen !!

  • Ein Mann erklärt seinem Arzt, daß er und seine Frau schon seit sieben Monaten keinen Sex mehr hatten. Der Arzt ermuntert den Mann, seine Frau in die Sprechstunde zu schicken. Als sie eintrifft, erklärt sie dem Arzt:

    \"Wissen sie, das ist so: Seit sieben Monaten fahre ich morgens mit dem Taxi zur Arbeit. Ich hatte kein Geld und der Fahrer fragte mich, ob ich aussteigen würde oder... Ich habe mich für das oder entschieden.
    Oft bin ich dann zu spät zur Arbeit gekommen und mein Abteilungsleiter hat mich gefragt, ob er das jetzt eintragen solle oder... Wieder habe ich mich für das oder entschieden. Auf dem Heimweg dann wollte der Taxifahrer wieder und so kommt es, daß ich nach der Arbeit einfach
    total übermüdet bin und zu fertig, um mit meinem Mann zu schlafen.\"

    Darauf überlegt der Arzt eine Sekunde und sagt:

    \"Soll ich ihrem Mann das genau so erklären oder...\"

  • Weiß ja net ob das zum lachen ist, aber egal:

    Meine freundin spricht seit heute morgen nicht mehr mit mir!!!
    Warum??? Gute Frage! Dabei sagte ich doch nur \"DU!\"
    Sie meinte heut morgen zu mir: \" Schatz, wir hatten schon 2 Wochen keinen Sex mehr!\"
    Ich antwortete: \"DU!\"

  • Falls es mal wieder soweit ist liebe Eltern:

    Fragt ein kleiner Bub seinen Vater: \"Papa, wie bin ich eigentlich auf die Welt gekommen?\"

    Darauf der Vater: \"Na gut, mein Sohn, irgendwann müssen wir dieses Gespräch wohl führen.

    Also pass auf:
    Der Papa hat die Mama in einem \"Chatroom\" kennen gelernt. Später haben der Papa und die Mama sich in einem \"Cyber Café\" getroffen und auf der Toilette hat die Mama ein paar \"downloads\" von Papas \"Joy Stick\" machen wollen. Als der Papa dann fertig für das \"uploaden\" war, merkten wir plötzlich, dass wir keine Firewall\" installiert hatten. Leider war es schon zu spät, um \"Cancel\" oder \"Escape\" zu drücken und die Meldung: \" Wollen Sie wirklich uploaden?\" hatten wir in den \"Optionen\" unter \"Einstellungen\" schon am Anfang gelöscht. Mamas Virenscanner war schon länger nicht \"upgedated\" worden und kannte sich mit Papas \"Blaster-Worm\" nicht so recht aus. So drückten wir die \"Enter\"-Taste und Mama bekam die Meldung: \"Geschätzte Downloadzeit 9 Monate!\"

    Ja, so erzählt man seinen Kindern heute die Geschichte vom Storch!

  • Zitat


    Original von Tomboy Kamikaze:
    hab auch grad was gefunden. dahin müsste man ja mal fahren (spez. geith*gg*) soll angeblich in der nähe von lepzg sein...


    Hmm, na, was meinst\'n, wo sein nick herkommt?! In Geithain wurde zu Ostzeiten Hifi und/oder PA gebaut. Und da Geith so ziemlich richtig auf PA abfährt,.....

  • Hab Ich gerade in einem anderen Forum gefunden:


    \"Heute Nachmittag klingelte es an der Tür. Genervt, weil ich eigentlich im dreitägigen Urlaub nicht gestört werden wollte, und ich außerdem gerade vorhatte, den Rasen zu mähen, schleppte ich mich in den Windfang und warf durch die Glasfenster der Haustür einen misstrauischen Blick auf die zwei Gestalten vor mir.

    Ein Mann, vielleicht Ende 20, groß, hager, schlaksig mit Brille und Pickeln, und eine Frau, Ende 30, ziemlich unattraktiv mit einem prägnanten Leberfleck über der Oberlippe und strenger Frisur. Beide trugen akkurate, dunkle Anzüge und er eine kleine Aktentasche. Da dort kein Staubsauger hineinpaßte, schwante mir schon, wer da vor mir stand.

    Sie: \"Guten Tag, mein Name ist (habe schon ich wieder vergessen), und das ist mein Begleiter, Herr (habe ich mir gar nicht erst gemerkt - ich und Namen...). Haben Sie Interesse an einem religiösen Gespräch?\"

    Er: *lächelt dümmlich*

    Ich: \"Ach, sind Sie die Gemeindepastoren? Wir wurden uns tatsächlich noch nicht vorgestellt.\"

    (Stimmt sogar, ich wohne seit über 13 Jahren in diesem Dorf, aber ich habe den Pastor nie kennengelernt, ich weiß nicht mal, wie der Kerl heißt.
    Ist mir auch egal, bin ja kein Christ.)

    Sie: *verlegen* \"Äh, nein. Wir sind die Zeugen Jehovas, die Soldaten des Himmels.\"

    Ich: \"Soldaten des Himmels?\"

    Beide: *eifriges Nicken*

    Ich: \"Boah, da haben Sie aber einen verdammt weiten Weg zur Kaserne...\"

    Beide: *gucken doof*

    Ich: *schnell, um sie nicht zu Wort kommen zu lassen* \"Wieso Soldaten, ist denn Krieg?\"

    Er: *holt Luft und setzt an etwas zu sagen*

    Ich: \"Ach so, Sie sind bloß das Rekrutierungs-kommando.\"

    Sie: *noch immer blöd guckend* \"Äh... dürfen wir vielleicht hereinkommen?\"

    Ich: \"Gut, wenn es nicht so lange dauert. Mein Rasen mäht sich nicht von alleine.\" (In der Tat wollte ich eigentlich lieber den Rasen mähen, als diese beiden Witzfiguren klingelten. Aber warum soll man sich nicht ein wenig Spaß gönnen...?)

    Ich halte also die Tür auf und bitte sie ins - zugegebenermaßen etwas unaufgeräumte - Wohnzimmer. Als erstes fallen meine beiden Rottweiler (Thor und Loki) über sie her - freudig, denn sie tun niemandem etwas, sondern freuen sich über den Besuch. Die beiden Zeugen werden noch blasser als sie ohnehin schon waren.

    Ich: *beruhigend* \"Keine Angst, die Beiden tun Euch nichts...\"

    Daß ich bei diesen Worten absichtlich nicht die Zeugen, sondern meine Hundeangesehen habe, haben die Beiden leider gar nicht mitbekommen.
    Schade...

    Stocksteif lassen sie sich also die Hände abschnüffeln, dann rufe ich Thor und Loki - absichtlich mit Betonung ihrer heidnischen Götternamen - zur Ordnung, schicke sie auf ihre Matten in der Ecke und lasse sie Platz machen.
    Widerwillig gehorchen sie.

    Er: *noch immer nervös, aber um Höflichkeit bemüht* \"Die hören aber gut.\"

    Ich: \"Ja, auf\'s Wort. Zwar erst so auf das dritte oder vierte, aber immerhin. Aber sie sind auch die Einzigen hier, die das tun...\"

    Mit diesen Worten scheuche ich den Kater vom Sofa und bedeute den Beiden, sich zu setzen. Das tun sie auch, allerdings sitzen sie nur wenig entspannt da, den Blick nicht von den Hunden lösend.
    Thor starrt aufmerksam zurück, Loki beschäftigt sich damit, Thor intensiv das Ohr auszulecken. Die langen und feinen weißen Haare des Türkisch-Angora-Katers Yeti werden sich auf ihren dunkeln Anzügen gut machen.

    Ich: \"Möchten Sie vielleicht einen Tee?\"

    Sie: \"Sehr gern.\"

    Er: \"Das wäre sehr freundlich.\"

    Ich nicke und verschwinde in der Küche. Sofort springen die Hunde auf und wuseln mir hinterher. Das tun sie immer, wenn ich in die Küche gehe. Das ist aber auch nicht schlimm, so haben die Besucher Zeit, sich etwas umzusehen.
    Ich weiß, daß sie auf Anhieb die kindgroßen Gargoyle-Statuen, die Feuerschale und den Dolch auf dem Tisch, meine Kelche in der Vitrine und vor allem das 30 cm große Eisenpentagramm im Fenster bemerken und sich ihre Gedanken machen.

    Drei Minuten später kehre ich mit den dampfenden Teetassen auf dem Tablett, den Hunden im Schlepptau und meinem zurechtgelegten Konzept zurück. Ich schicke die Hunde wieder auf ihre Matten und stelle den Zeugen ihre Tassen hin. Sie bedanken sich artig. Ich setze mich auf das andere Sofa.

    Sie: \"Glauben Sie an Gott?\"

    Ich: *deute lachend in die Runde* \"Sieht das hier etwa so aus, als ob ich das täte?\"

    Sie: *zeigt auf das Pentagramm* \"Ähm... nunja, ich dachte mir so etwas schon, wenn Sie hier ein Teufelszeichen aufhängen.\"

    Ich: *pruste fast meinen Tee über den Tisch* \"Teufelszeichen? Sie sollten noch mal zur Schule gehen. Wenn ein Pentagramm mit der Spitze nach unten zeigt, dann ist es ein Zeichen für das Böse, vielleicht auch für den Teufel, ebenso wie ein umgedrehtes Kreuz. Mein Pentagramm zeigt aber mit der Spitze nach oben. Somit ist es ein Zeichen des Guten, des Lebens, der Magie und des Schutzes. Und dieses Zeichen ist schon sehr viel älter als das Kreuz oder das Christentum. Es schützt mein Haus vor schlechten Einflüssen - zum Beispiel von Leuten wie Ihnen.\"

    Sie: *erst mal sprachlos*

    Er: *hilflos* \"Nur Jesus kann die Menschen beschützen. Er ist für unsere Sünden gestorben.\"

    Super Vorlage für mich! Ich springe sofort darauf an

    Ich: \"Woher weiß Jehoshua ben Joseph denn von meinen Sünden?\"

    Sie: *guckt blöd* \"Wer?\"

    Ich: \"Na, Jehoshua ben Joseph von Nazareth, der später Jesus Christus genannt wurde. Sagen Sie bloß, als Zeugen Jehovas kennen sie Jesus\'
    bürgerlichen Namen, seinen wahren Namen, nicht? Wer hat Sie denn ausgebildet?\"

    Beide: *gucken blöd*

    Ich: *werde gerade warm* \"Aber mal angenommen, es habe die christliche Mythengestalt tatsächlich gegeben, woher soll er vor knapp 2.000 Jahren gewußt haben, welche Sünden ich begehen werde? Von denen, die noch vor mir liegen, weiß ja selbst ich noch nichts.\"

    Er: *verlegen* \"Jesus ist allwissend.\"

    Ich: \"Aha, jetzt ist er schon ganz der Papa, wie? Ich dachte, dieses Attribut sei Gott vorbehalten?\"

    Sie: *will die Situation retten* \"Gott ist allwissend, und durch ihn sein Sohn Jesus Christus auch.\"

    Ich: \"Soso, der Alte quatscht also einfach meine persönlichen Daten an seinen Sohnemann weiter. Etwa auch die, die ich ihm früher bei der Beichte anvertraut habe? Er verstößt gegen seine eigene Regel, das Beichtgeheimnis?\"

    Beide: *Mund steht offen*

    Ich: *schnell * \"Allwissenheit für die Zukunft wurde aber nachweislich schon von namhaften Physikern ad absurdum geführt. Nehmen Sie nur mal Schrödingers mathematisch beweisbare Theorie von den Varianzen des Zeitstrahls, welche, bedingt durch die Chaostheorie, zu einer unendlichen Vielfalt möglicher Zukünfte führen und das Kontinuum in endlose unterschiedliche Varianten aufspalten. Das macht jede exakte Zukunftsvorhersage absolut unmöglich, da sich nicht berechnen läßt, welche der unendlichen möglichen Parallelen des Multiversums der Zeitstrahl kreuzen wird.\"

    Beide: *schauen drein, als hätten sie kaum ein Wort verstanden*

    Ich: *sie sehr ernst anschauend* \"Auch als Magier kann ich nicht exakt in die Zukunft schauen, sondern allenfalls Tendenzen und Wahrscheinlichkeiten bei der Divination erkennen, und ich bin schon der mächtigste Magier hier in der Gegend - wenn ich es nicht wäre, wüßte ich das bereits.\"

    Beide: *gucken nun erst recht blöd*

    Ich: \"Tja, so was lernt man nicht bei Ihrem Kegelverein, oder?\"

    Sie: \"Den \'Kegelverein\' verbitten wir uns! Wir sind...\"

    Ich: *unterbreche sie* \"Wieso, Sie schmeißen doch wahllos die Kugeln ihrer Propaganda ins Volk und schauen dann, ob nicht ein paar Leute umfallen. Für mich ist das Kegeln.\"

    Sie: *scheint sauer zu sein* \"Ich sehe schon, hier können wir nichts mehr retten.\"

    Ich: *nickend* \"Gut erkannt. Ich will auch gar nicht \'gerettet\' werden.\"

    Beide stehen auf.

    Sie: \"Danke für den Tee.\"

    Er: *nickt*

    Ich: \"Gern geschehen. Es macht immer wieder Spaß, Leute über die wahre Natur des Universums aufzuklären.\"

    Ich begleite sie zur Tür. Die Hunde tapsen artig hinterher.

    Er: *scheint nun auch sauer zu sein* \"Jesus wird Sie nicht retten, sondern Ihre Seele verdammen.\"

    Sie: *nickt beifällig*

    Ich: \"Oh, Sie wollen MIR drohen? Nun gut, dann muß ich mich wehren.\"
    *Tiefe Stimme und ausladende Gestik* \"Ich verfluche Sie beide! Für den Rest des Tages sollen Sie schrecklichen Durchfall erleiden!\"

    Beide: *machen kopfschüttelnd, daß sie wegkommen* \"So ein Unsinn...\"

    Ich schließe die Tür und lache erstmal lauthals los. Meine Hunde gucken mich treudoof und verständnislos an. Ich glaube nicht, daß die beiden \'verfluchten\' Zeugen jemals wiederkommen werden.

    Obwohl, ich hätte zu gern ihre Gesichter gesehen, wenn die überaus großzügig bemessene Portion Abführmittel in ihrem Tee zu wirken beginnt...\"

    muhahahahaha zu geil....

  • Noah, anno 2000 in Deutschland

    Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genau so, wie er es vor langer Zeit schon einmal getan hatte.

    Er sprach zu Noah: \"Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken.\"

    Noah stöhnte auf; musste das denn schon wieder sein? Wieder 40 Tage Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte.

    Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Noah saß in seinem Vorgarten und weinte, denn da war keine Arche. \"Noah\", rief der Herr, \"Noah, wo ist die Arche?\" Noah blickte zum Himmel und sprach: \"Herr, sei mir gnädig.\" Gott fragte abermals: \"Wo ist die Arche, Noah??

    Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: \"Herr, was hast du mir angetan? Als Erstes beantragte ich beim Landkreis eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffbau wollten sie nicht glauben.

    Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan entwerfen. Die Baugenehmigung wurde zunächst abgelehnt, weil eine Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme. Im Moment geht es z.B. um die Frage, ob die Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Auf einen Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen.

    Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer, solle.

    Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, müsste aber selbst zusehen, wie es zum nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könnte ich nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei.

    Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne; allerdings müsste der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen eingereicht werden.

    Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag - mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Verwaltungsgericht hat offenbar auch viel Zeit.

    Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen - unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes vom Landeskrankenhaus ein.

    Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das notwendige Holz selbst zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mit mir zunächst einen Tarifvertrag für den Holzschiffbau auf dem flachen Lande ohne Wasserkontakt aushandeln. Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute verlangen? Wie soll ich denn das bezahlen?

    Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, Tiere einzusammeln. Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die artwidrige Haltung. Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält.

    Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach der Europäischen Tierschutztransportverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich als Transportziel angeben soll.

    Und wusstest du, dass z. B Geweih tragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und die Hirsche sind ständig am Schnackeln, wie Fürstin Gloria sagen würde und auch der gemeine Elch und Ochse denken an nichts anderes, besonders die südlicheren!

    Herr, wusstest du das? Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepia Caliconica - du weißt schon, die Schopfwachteln und den Lethamus Discolor versteckt? Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht finden können.

    Dir ist natürlich auch bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt-Tierschutzverordnung bei dem Transport der Kaninchen strikt beachten muss. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten.

    Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremdflaggiges Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen. Ein Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Jauche, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Damals ging es doch auch!

    Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und von mir eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten. Ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt.

    Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor. Ich komme so nicht weiter Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?\"

    Noah fing wieder an zu weinen. Da hörte der Regen auf, der Himmel klarte auf und die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen. Noah blickte auf und lächelte. \"Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören?\"

    Da sprach der Herr: \"Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft schon eure Verwaltung!\"