Motor ruckelt und setzt aus, nach ca. 10- 15 Km Fahrstrecke /// Suzuki Ignis Baujahr 2002 /// 1.3 FH 4WD 1328 ccm, 61 KW, 83 PS / Motor M 13 A.

  • Suzuki Ignis 2002 1.3 FH 4WD Baujahr 1328 ccm, 61 KW, 83 PS // Motor M 13 A.

    Motor ruckelt und setzt aus nach ca. 10- 15 Km Fahrstrecke

    Das Ruckel und Aussetzen (vermutlich durch aussetzten der Zündung oder Kraftstoffzufuhr bei einigen Zylindern) besteht schon seit geraumer Zeit.

    Das Ruckeln ist im Leerlauf und richtige Aussetzer beim Beschleunigen oder (auch) beim Anfahren.

    Dann ist es so als ob der Motor nur mit 1 + X Zylinder läuft und dann ruckartig alle weiteren zuschalten.

    Bei 134605 Km kam die Motorkontrolllampe also ab in die Werkstatt zum Fehlerauslesen.

    DTC- Auslesen und zurücksetzen, laut Aussage der Werkstatt ist eventuell der Luftmengenmesser defekt, aber ich soll erst einmal weiterfahren und beobachten.

    Kraftstoffsystemreiniger (FUEL LINE CLAENER) wurde von Werkstatt eingefüllt.

    Wurde aber nicht besser.

    Bei 134730 km Drosselkappe gereinigt - das Ruckeln im Leerlauf war jetzt erst einmal weg.

    1.- Auf Kurzstrecken 6- 7 km war alles gut (auch keine Zündaussetzer), wenn ich aber länger unterwegs war, waren wieder die Zündaussetzte, Zylinder 1+ x sind weg.

    Kurze Pause und dann geht es wieder ca. 5- 10 Km weiter. Alles wie vorher auch.

    17450 Km beide Zündspulen gewechselt (BREMI- PREMIUM CAR SYSTEM) und Sicherheitshalber gleich noch neue Kerzen ( BRISK Indium Premium+ Plus P2 1620 )

    verbaut. (Diese entsprechen dem Typ: IFR6E-11 von NGK)

    Das gleiche Problem bestand immer noch.

    Dann bei 137711 Km Kurbelwellensensor gewechselt.

    Bis jetzt ist alles Unverändert wie unter 1.- beschrieben.

    Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Wer kann mir helfen?
    Dazu habe ich vorerst fünf Fragen.

    Erstens: Kann es an einen defekten TPS- Sensor ( Drosselklappensensor ) liegen?

    Zweitens: Welche Funktion hat der Stappenmotor / stationair regelaar?

    Drittens: Was hat der Nockwellensensor mit der Zündung oder Einspritzung zu tun?

    Viertens: Muss bei dem Motor das Ventilspiel eingestellt werden? Und wenn ja, welche

    Spaltmaße sind am Einlass- und Auslassventil einzuhalten? Werden dort „Distanzblättchen“ verbaut?

    Die Fachwerkstatt sagte es wären Hydrostößel, damit hätte sich das einstellen erübrigt. Was ist hier

    korrekt?

    Fünftens: Wie kann ich ein Steuergerät überprüfen?

    Freue mich auf eure Antworten

    3 Mal editiert, zuletzt von nick312 (20. August 2018 um 15:17)

  • Hast du auch die Zündkerzenkabel kontrolliert? Hatte ich mal so bei ne Golf. Nach dem Wechseln war Ruhe im Leerlauf und das Auto fuhr auch wieder bei Regen.

    Suzuki Ignis Comfort+ mit Allgrip.

    Suzuki Vitara S (LY) Allgrip AT

    • Offizieller Beitrag

    Der Motor hat Tassenstößel und keine Hydrostößel. Wenn das Ventilspiel nicht stimmen würde, dann läuft der Motor konstant scheiße und nicht nur Streckenweise.

    Ich würde eher den Kühlmitteltemperatursensor in Augenschein nehmen und den mal Prüfen lassen. Der muss bei bestimmten Temperaturen einen bestimmten Widerstand haben.

    Drosselklappensensor kann man mit der Rauschprüfung testen lassen, würde aber auch immer nur in eine bestimmten Bereich der Gaspedalstellung auftreten und das auch immer.

    Wenn der LMM im Fehlerspeicher lag, dann sollte der zu erst geprüft/getauscht werden.

  • Hallo und danke für eure Tipps,

    die Zündkabel sind mit den Zündspulen gewechselt worden (war ein ganzes Set).

    Wo der Drosselklappensensor (TPS-Sensor) sitzt ist mir bekannt. Aber wo sitzt der LMM?

    Also muss bei dem Motor das Ventilspiel eingestellt werden. Was für Spaltmaße sind hier vorgegeben und wie wird das hierbei verändert. Durch Beilage - Plättchen?

    Bin gespannt auf eure Antworten.

    • Offizieller Beitrag

    Die M-Motoren brauchen, wenn nicht gerade auf Gas umgerüstet, nicht im Ventilspiel eingestellt werden. Das hat mit dem Problem auch nichts zu tun, weil (wie gesagt) der Motor zu jedem Zeitpunkt scheiße laufen würde und nicht erst nach ein paar Km. Davon ab müsste die Abweichung vom Sollmaß schon dermaßen riesig sein, dass man die Nockenwelle auf den Stößeln klappern hören würde oder die Ventile schon weggebrannt sein müssten und der Motor somit gar nicht mehr läuft. Von dem Gedanken kannst du dich trennen.

    Ich habe lediglich die Prüfung für den TPS genannt und nicht die Lage und dass das Problem immer nur bei einer bestimmten Position des Gaspedals auftauchen würde.

    Da ich auf den Bildern zum Motor vom 2002'er keinen LMM gesehen habe, würde ich behaupten, dass der Motor bis Dato nur über den Saugrohrdruck und Gaspedalstellung geregelt wurde. Da ich mich aber auf die Bilder allein nicht verlassen möchte....der LMM sitzt in der Regel direkt vor der Drosselklappe im Saugrohr.

  • Danke, .... einen neuen TPS- Sensor habe ich da, warte jetzt nur noch auf eine neue Drosseklappenfußdichtung aus der Werkstatt, denn ohne die Demontage des

    Drosselklappenstutzens komme ich nicht an den Sensor ran.

    Vielleicht ist das Problem damit behoben. Wenn nicht, werde ich den Kühlmitteltemperaturfühler ins Visier nehmen.

    Besten Dank für die Informationen.

    Schönes Wochenende, ich halte euch auf den laufenden.

  • Hallo da bin ich wieder,

    den Positionssensor ( TPS- Sensor) habe ich am Montag bei 138176 Km verbaut.

    Bereits am Wochenende davor ging der Motor nach starken Fehlzündungen während der Fahrt aus. ( Alle mögliche Kontollanzeigen an)

    Ein starten war erst nach 1-2 Minuten und mehrmaligen Versuchen möglich. Der Einbau des neuen TPS- Sensors änderte daran auch nichts!

    Gestern hatte ich dann erneut das Fahrzeug in die Werkstatt zur Fehlerauslese gebracht.

    Mit dem Resultat das der neu verbaute Kurbelwellensensor von DELPHI defekt ist!

    Nun frage ich mich wie kann so etwas nach den paar Km passieren?

    In der Werkstatt wurde mir gesagt das, das durchaus möglich ist, bzw. nicht jeder, wenn gleich vom Hersteller für das Fahrzeug ausgewiesenen Sensors funktionieren muss.

    Das soll mit der Spannungsführung zusammenhängen (Skala; Punkt 1 bis 8 )

    Wie dem auch sei, die Werkstatt will mir einen neuen Kurbelwellensensor der jetzt von Suzuki als Ersatzteil angeboten wird beschaffen.

    Ob der Motor dann wieder läuft wissen die auch nicht.

    Wie denkt ihr darüber?

  • Was bleibt sonst übrig,noch einen nicht Originalen kaufen der dann wieder nicht funktioniert.

    Mach einen originalen rein da bist doch auf der sicheren Seite das der passt.

    Hat der Motor eine Steuerkette,ist die zu lang bzw. Verschließen passen die Steuerzeiten nicht,nur mal so am Rande.

  • So da bin ich wieder,

    nachdem von der Fachwerkstatt ein defekter Kurbelwellensensor festgestellt wurde, habe ich bei 1348200 Km, am 05.09.2018 einen neuen Original Kurbelwellensensor von Suzuki verbaut. Das Fahrzeug lief auf den ersten 20 Km auch ohne rucken mit gleichmäßiger Gasannahme sowohl im warmen als auch kalten Zustand. Dann das Spiel wie gehabt.

    Ab 138355 Km läuft der Motor im Stand total unrund, keine gleichmäßige Gasannahme möglich.

    Motor ruckelt bei geringer Gaszugabe, einige Zylinder arbeiten nicht mit.

    Kein leichtes Beschleunigen oder Geschwindigkeitshalten möglich. Erst bei Vollgas arbeiten alle Zylinder gleichmäßig.

    138369 Km am 10.09.2018 zur Fehlerauslese im Autohaus mit Probefahrt.

    Ausgelesen wurde Motor Fehler: P0172 System zu fett (Bank 1). Lambda Sonde wurde aber erst bei 109600 Km gewechselt.

    Genaue Eingrenzung des Fehlers ist in der Fachwerkstatt nicht möglich gewesen. ( defekte Einspritzdüsen, eventuell MAP- Sensor, oder Steuergerät)

    Nach der Probefahrt wurde von einem Mitarbeiter des Autohauses gesagt, dass der Motor mechanisch in Ordnung ist.

    Der Mitarbeiter vermutet dass, das Steuergerät nicht korrekt arbeitet und begründete das damit, dass bei Vollgas alle Systeme offen sind (auf voller Leistung) und vom Steuergerät nichts geregelt wird (Abgasoptimierung) sondern nur im Teillastbereich. Und unter Volllast (Gas) läuft der Motor super. Mir ist nicht bekannt ob die anderen Bauteile wie Nockenwellen - MAP- Kühlmittel - Sensor dann noch einen entscheidenden Einfluss auf das Steuergerät haben oder der Fehler ganz wo anders liegt.

    Ich habe gestern erst einmal ein gebrauchtes Original Steuergerät bei eBay gekauft und werde es verbauen. Das Abstimmen (Anlernen) von Motorsteuergeräten soll dann im eingebauten Zustand in der Fachwerkstatt erfolgen. Ist das in meinem Fall, wo ein gebrauchtes Steuergerät mit gleicher Fahrzeugidentifikationsnummer verbaut wird ebenfalls erforderlich?

    Jetzt rief mich gerade die Fachwerkstatt zurück und teilte mir mit, das bei Suzuki nur neue Steuergeräte abgestimmet werden dürfen.

    Eine freie Werkstatt kann das meinem Wissen nach nicht durchführen. Einfach irre!

    Wer lernt sonst noch Steuergeräte im Umkreis von Meißen (bei Dresden) an?

    Wie würdet ihr an meiner Stelle weiter verfahren?

    Bin gespannt auf eure Antworten.

    Danke.

    5 Mal editiert, zuletzt von nick312 (13. September 2018 um 19:10)

  • Hallo da bin ich wieder,

    habe heute noch einmal den MAP und den Kühlmitteltemperatursensor usw. in einer Freien Werkstatt auf Fehler überprüfen lassen.

    Dort wurde mir gesagt dass der MAP defekt ist. Habe jetzt einen neuen bestellt. Werde ihn dann verbauen. Mal schauen ob das Problem damit

    behoben ist.

  • Hallo da bin ich wieder,

    habe heute noch einmal den MAP und den Kühlmitteltemperatursensor usw. in einer Freien Werkstatt auf Fehler überprüfen lassen.

    Dort wurde mir gesagt dass der MAP defekt ist. Habe jetzt einen neuen bestellt. Werde ihn dann verbauen. Mal schauen ob das Problem damit

    behoben ist.

    HEHEHEHE das wird es sicher sein 8o unfassbar das ich als leie es in 10 sekunden sofort erkannt habe und die "Fachwerkstätten" nicht 8|

  • Da bin ich wieder,

    habe heute den neuen MAP OE – Ref. 1859072F21 (von Metzger) verbaut.

    Motor läuft genauso wie vorher!

    Der Motor läuft im Stand unrund, keine gleichmäßige Gasannahme möglich. Motor ruckelt stark bei geringer Gaszugabe und Gaswegnahme, einige Zylinder arbeiten nicht mit. Kein leichtes Beschleunigen oder Geschwindigkeitshalten möglich. Erst bei Vollgas arbeiten alle Zylinder wieder gleichmäßig.

    Ich bin mit meinen Latein völlig am Ende, habe am Donnerstag noch einen Termin in der Freien Werkstatt. Mal sehen ob die etwas herausfinden.

    Oder habt Ihr noch einen Tipp???

    2 Mal editiert, zuletzt von nick312 (2. Oktober 2018 um 08:17)

  • So da bin ich wieder,

    seit letztem Donnerstag steht das Fahrzeug nun in der Werkstatt. Bis jetzt hat die Werkstatt eine Dichtheitsprüfung für alle System am Motor vorgenommen und alle Drücke im Motor überprüft. Es wurde festgestellt dass der Saugrohrdruck nicht stimmt. Daraufhin wurde das Ventilspiel geprüft, welches aber in Ordnung war. Die Kompression lag aber nur bei 9 bis 9,5 Bar was laut Aussage der Werkstatt schon etwas wenig ist (normal ist 13-14 Bar). Im nächsten Schritt geht die Werkstatt davon aus dass die Steuerkette zu lang geworden ist und somit die Steuerzeiten nicht mehr stimmen. Wenn es das auch nicht ist, will sich die Werkstatt die Ventile vornehmen.

    Was sagt Ihr zu der ganzen Prozedere?

    Einmal editiert, zuletzt von nick312 (9. Oktober 2018 um 20:14)