Guten Abend!
Heute war es soweit, ich hatte mein erstes Fahrsicherheitstraining und das mit meinem NZ..wollte es für die, die vielleicht einen kurzen Überblick haben wollen zusammenfassen.
(muss man in Österreich nach bestandener Führerscheinprüfung innerhalb von einer gewissen Zeit ablegen)
Also heute um 8 Uhr dort bei dem Trainingsgelände.
Angefangen hat es erstmals mit einem einstündigen Gruppengespräch, welches jetzt aber nicht interessant/relevant ist.
Als erste Übung zum Einfahren gab es einen Slalom, bei welchem der Swift durch seine Größe und Fahrdynamik wirklich überzeugen konnte und man sehr schön um die Stangen flitzen konnte.
(liegt whs auch etwas an meinen H&R Federn, da er tiefer liegt und einfach am Asphalt klebt)
Die Zweite Übung war dann ein Bremstest (Vollbremsungen) auf einer Geraden in verschiedenen Varianten:
Variante 1: trockene Fahrbahn und man bremst bei einem bestimmten Punkt. -> kein Problem, kommt prompt gerade zum stehen wie es sein soll.
Variante 2: wie 1 nur auf nasser Fahrbahn. -> auch kein Thema.
Variante 3: man fährt auf der Geraden und bremst erst, wenn das Hindernis (\"Wasserwand\"=Wasserstrahlen aus dem Boden) erscheint. -> ging sich auch noch leicht aus.
Variante 4: wie 3 nur muss man Ausweichen, da das Hindernis früher erscheint und man mit einer Bremsung nicht man dafür zum Stillstand kommen würde. -> Heck kommt leicht, konnte ich aber einfach wieder unter Kontrolle bringen.
Die dritte Übung war an sich das selbe wie die zweite außer, dass diesmal eine Schnee ähnlich Fahrbahnbedingung gegeben war. -> Heck kommt etwas mehr, lässt sich aber bei nicht allzu hoher Geschwindigkeit auch leicht wieder korrigieren.
Übung vier war das Kurvenfahren auf nassem Untergrund. ->
Hierbei muss man echt auf die Geschwindigkeit aufpassen, da einem ab ca 40 km/h+ der Swift nur noch ins Schieben kommt und schwer wieder zu kontrollieren wird. Ansonsten bis Tempo 40 überhaupt kein Problem.
Nach der Mittagspause stand dann noch ein Verkehrspsychologisches Gespräch an, welches ja jetzt auch egal ist hier.
Anschließend ging es zu Übung fünf, welche sich die Schleuderplatte nennt.
Man fährt mit ca 50km/h und durch eine bewegliche Bodenplatte wird den hinteren Rädern ein Ruck versetzt, damit das Heck ausbricht. Ich muss ehrlich sagen ich war überrascht wie gut der Swift mit ESP zu beherrschen war! Bei 3 von 4 Versuchen hab ich ihn ohne jegliche Probleme, mit nur geringer Lenkbewegung abfangen können und bei Nummer 4 probierte ich es ohne ESP..Drehung um die Eigene Achse war das Resultat, aber vor dem Hindernis ging es sich trotzdem noch aus ![]()
Die sechste und letzte Übung war dann noch einmal eine Zusammenfassung aus all den Bereichen wo man mit dem Swift wirklich gut zurecht kommt und Danke elektronischer Helferlein im Grunde garnicht ins Schwitzen kommt.
Mein Fazit: Ich bin euch beeindruckt, wie gut das Fahrzeug mit allen elektronischen Systemen in \"Krisensituationen\" funktioniert.
Und ich finde es echt super, dass die meisten Hersteller dies auch schon in den Kompaktklassen so effizient einsetzen.
Wenn jemand etwas noch genauer wissen möchte oder sonstiges nur zu : )
Grüße,
Daniel