Hi,
also von vornherein klar gestellt:
ja, ich habe im Forum gesucht.
nein, ich habe nicht vor, das Problem selber zu beseitigen.
Ich fahre einen 95er Swift, 1,3l, als Winterschla...mpe. Das Auto ist von der Substanz her soweit in Ordnung. Beim TÜV im Sommer hat es kein Problem gegeben.
Wenn der Motor aus ist und ich auf dem Bremspedal pumpe, wird der Pedalweg immer geringer und härter, die Bremswirkung läßt nach. So weit so gut, das ist normal.
Mein Problem ist aber, daß seit kurzem sowas auch bei niedriger Drehzahl passiert... typische Situationen: die Gurkerei beim Einparken oder ein Stop-n-go im Stau. Ob das mit der Kälte zu tun hat, kann ich mir schlecht vorstellen.
Bremsflüssigkeit ist da und fast stabil: ich habe Flüssigkeit vor 3 Monaten/4000 km bis zum Max.-Strich nachgefüllt, der Pegel ist nun max. um 3-5mm gesunken. Das scheint mir ok zu sein.
Bedenklicher ist aber der Zustand des Bremskraftverstärker: völlig korrodiert. Die Unterdruckleitung ist allerdings ok. Ich habe mir prophylaktisch einen Ersatzteil samt mit Hauptbremszylinder aus dem Schrottplatz geholt. Nächste Woche fahre ich zum Skiurlaub und wollte die Freiwerkstatt meines Vertrauens beauftragen, währenddessen das Problem zu beseitigen und eventuell das Teil zu tauschen.
Liege ich mit meiner Vermutung richtig, daß der Bremskraftverstärker wahrscheinlich hinüber ist? Auch die Tatsache, daß der BKV offensichtlich von zu viel Bremsflüssigkeit gefressen wurde, läßt mich vermuten, daß das Hauptbremszylinder vielleicht nicht immer dicht gewesen ist. Über die Vorgeschichte des Autos habe ich eigentlich gar keine Infos. Sonst irgendwelche Anregungen?
Danke im Voraus und Gruß, Yvan.