Zitat
Original von M.T.S.:
aber was genau bezweckt diese seite damit?tschö
Das kannst du dort nachlesen http://www.dreamcarisma.de/viewtopic.php?…er=asc&start=15
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Original von M.T.S.:
aber was genau bezweckt diese seite damit?tschö
Das kannst du dort nachlesen http://www.dreamcarisma.de/viewtopic.php?…er=asc&start=15
danke!
so in etwa hab ich mir das auch vorgestellt, jedoch hab ich mich halt gefragt, ob man da nicht noch genauere daten und eine richtige unterschrift braucht, um so was zu realisieren ![]()
tschö
mmn will die speed da nur wieder schöne stammtischpolitik machen...
warum kommt das nur von der speed? bald ists in der bild... wenn das thema den sprung in die SZ geschafft hat beschäftige ich mich evtl nochmal damit LOL
hab diese woche mal mit meinem tüvmensch und heute mit meinem dekramensch gesprochen die wissen beide(noch)nichts davon.
Die Antwort auf ne mail von einem ausm 35i Forum...
Herr Dr. Jarzembowski dankt Ihnen für Ihre E-Mail.
Bei den von Ihnen beschriebenen Maßnahmen handelt es sich um erste Überlegungen der Europäischen Kommission zur Revision des Art. 29a der Richtlinie 70/156/EWG des Rates vom 6. Februar 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger. Die technischen Beratungen zu diesem Thema sind noch nicht abgeschlossen. Derzeitiger Sachstand ist, dass deutliche Entschärfungen der von Ihnen angesprochenen Probleme vorgenommen wurden
Zum Thema ein Kommentar des VDAT e.V. (Verband Deutscher Automobil Tuner e.V.)
siehe http://www.vdat.de/prg05d.htm
5. Holger Hedtke: Autorisierung von Tuningteilen über \"Artikel 29a\"
Leider waren alle kompetenten Personen ausserhalb des VDAT zu diesem Thema für das VDAT-Tuningforum nicht verfügbar, sodass mir die Aufgabe blieb, dieses für die deutsche und europäische Tuningbranche sehr wichtige Thema aufzubereiten. Worum geht es eigentlich bei diesem brisanten und in der Branche sehr kontrovers diskutierten Thema? Grundsätzliches Ziel der europäischen Kommission ist - wie auch in diesem Fall - Harmonisierung von Vorschriften und Reduzierung von Handelshemmnissen.
In dem am 26.10.05 erstellten Protokoll zum Artikel 29a (innerhalb EG Richtlinie 70/156/EWG) steht, dass es anstelle des EG-Typgenehmigungsverfahrens ein sogenanntes Autorisierungsverfahren geben wird. Damit versucht die EU, unsicheren, illegalen und nicht umweltkonformen Produkten den Zugang zum EG-Markt zu unterbinden. Das ist erst einmal aus Sicht der professionellen Tuner positiv. Wenn man den Entwurf durchliest, gibt es jedoch auch einige besorgniserregende Aspekte, wobei aber auch zu berücksichtigen ist, dass es sich derzeit noch um ein Arbeitspapier mit vielen Lücken handelt. Es wird hier u.a. auf eine Anlage verwiesen, in die Teile oder Baugruppen aufgenommen werden sollen, die die Sicherheit eines Fahrzeugs negativ beeinflussen (können). Es besteht nach momentaner Lesart deshalb die Gefahr, dass tuningtypische Produkte wie Räder, Abgassysteme, Chiptuning oder Spoiler Teile sind, die in eine solche Anlage hineinpassen könnten. Weiterhin ist zu befürchten, dass der Entwicklungs- und Prüfaufwand zur \"Autorisierung\" für Tuningprodukte enorm höher wird und damit für die meist kleinen Tuningunternehmen nicht tragbar.
Es gibt darüber hinaus einen Passus, der vorsieht, den Verkauf und die Inverkehrbringung von Motorsport- und Offroadteilen komplett zu unterbinden. Weiterhin bevorzugt der Entwurf ganz klar Fahrzeughersteller, da Originalzubehör nach momentaner Lesart darin ausgeschlossen ist. Es ist eine Übergangsfrist vorgesehen, die aber derzeit noch nicht definiert ist, und in der nationale Vorschriften erteilt werden können.
Es gibt aber auch eine ganze Menge positive Aspekte, die im Entwurf des Artikels 29a stecken. Zum Beispiel: Wenn etwas von einer nationalen Behörde geprüft und genehmigt ist, haben wir die Möglichkeit, das Gutachten im gesamten EG-Bereich nutzen zu können. Es ist auch geplant, die Genehmigungsbehörde im gesamten Geltungsbereich frei wählen zu können. Und um dem Nachrüstmarkt die Möglichkeit zu geben, weiterhin tätig zu sein und vernünftige Produkte entwickeln zu können, sollen die Fahrzeughersteller gezwungen werden, technisch spezifische Daten zum Fahrzeug offen zu legen.
Ein weiterer Vorteil des Artikels 29a ist darin zu sehen, dass Importe von illegalen und unsicheren Produkten - die unserem Ruf und unserem Geschäft derzeit erheblich schaden -, genauso wie Plagiate sicher erheblich eingeschränkt werden. Wie gesagt, es handelt sich erst um einen Entwurf mit positiven und negativen Aspekten. Deshalb halte ich es nicht für angemessen, dass der eine oder andere Branchenverband zum Thema Artikel 29a eine negative Stimmung bis hin zur Angst verbreitet. Wir vom VDAT werden uns darauf konzentrieren, unseren Einfluss dahingehend geltend zu machen, dass die für unsere Branche bisher kritischen Aspekte aus dem Entwurf herausgenommen werden, um nach wie vor seriöses Tuning mit vertretbarem Entwicklungs- und Prüfaufwand betreiben zu können. Kommentar aus dem Publikum (Michael Lauer, VDAT-Vorstand): \"Das Thema wird ja jetzt speziell von einem neu gegründeten Verband sehr schwarz gemalt, da muss man durchaus mal darauf zu sprechen kommen, weil das ist durchaus auch ein Marketingtool dieses neuen Verbandes, aber da fehlt einfach ein bisschen Aufklärungsarbeit. Denn im Grunde genommen ändert sich für uns momentan gar nichts. Wenn da auch immer steht \"Verbot von\" oder \"das soll so oder so nicht mehr kommen\", dann müssen Sie sich mal vor Augen führen, dass wir momentan im EG-Bereich auch nicht autorisiert verkaufen dürfen. Also sehe ich mehr die Chancen, und dass wir natürlich an diesem Thema mitarbeiten müssen\".
Kommentar von Prof. Buschmann: \"Was wir mit diesem Beitrag zum Ausdruck bringen wollen, was wir eindeutig zeigen, ist einmal: Wir wollen die Angst nehmen und dennoch darauf hinweisen, dass wir (VDAT) weiter beobachtend am Ball bleiben müssen und darüber hinaus versuchen müssen, aktiv mit zu gestalten. Das ist nicht immer einfach. Wir haben Kontakt zu EG- und nationalen Gremien, die Gehör für uns haben, auch was unseren wichtigen nationalen Markt anbetrifft. Es gibt ja immer zwei Interessenvertreter. Die einen vertreten die wirtschaftlichen Aspekte, die sagen, wir müssen weiterverkaufen, bei den zweiten geht\'s halt nur um Sicherheit, die steht über alles - aber um die geht\'s uns natürlich auch! Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht unseren eigenen Markt hier verlieren, in anderen Ländern wie Italien hat es das ja schon gegeben. Also wir müssen da sehr vorsichtig sein, nicht nur weil wir viel bewegen, wir haben viele Arbeitsplätze, die wir zur Verfügung stellen usw.
Was uns wichtig ist, dass hier rüberkommt - und ich denke, das hat Kollege Hedtke überzeugend formuliert - dass wir (VDAT) am Ball sind, dass wir uns mit dem Thema auseinandersetzen, aber dass es im Moment keinen Grund zur Panik gibt. Wie lange das dauert, haben wir alleine am letzten Beispiel mit sechs Entscheidungsjahren gesehen. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir Sie immer und umfassend informieren.\"
Gleiches wird auch von Tunern vertreten, siehe http://www.corsa-community.de/thread.php?threadid=3325&sid=
Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an mich.
In der Hoffnung Ihnen insoweit weiterhelfen zu können verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Sebastian Dreyer
_______________________________
Sebastian Dreyer
Parlamentarischer Assistent - RA
Dr. Georg Jarzembowski MdEP
Verkehrspolitischer Sprecher der EVP-ED Fraktion
EVP-ED CDU - Hamburg
Europäisches Parlament - Büro ASP 10 E 205
Rue Wiertz, B-1047 Brussels
_______________________________
Tel. + 32 - 2 - 284 7306
Fax + 32 - 2 - 284 9306
Hy also ich habe jetzt ne antwort bekommen die ich euch nicht vorenthalen will:
Brüssel, November 2006
Sehr geehrter Hobbybastler,
zunächst möchte ich mich für ihren Brief bedanken. Es ist wichtig, dass Bürger verfolgen, was in der Politik geschieht und sich an ihre gewählten Vertreter wenden, wenn sie meinen, ein politisches Vorhaben könnte in die falsche Richtung zielen. Ich selber schraube in meiner Freizeit gern an meinem Motorrad. Ihre Befürchtung, die Änderung der Richtlinie 70/156/EWG würde unser Hobby unnötig erschweren oder zerstören, teile ich jedoch nicht. Grundsatz des gemeinschaftlichen Typgenehmigungssystem ist es, dass eine hierfür zuständige Behörde einen Fahrzeugtyp oder einen Bauteiltyp genehmigt, nachdem repräsentative Prototypen durch fachlich qualifizierte und unabhängige Technische Dienste besichtigt und geprüft wurden. Die technischen Anforderungen an Fahrzeuge bzw. ihre Bauteile sind in den vergangenen Jahrzehnten in Einzelrichtlinien auf EU-Ebene harmonisiert und spezifiziert worden, die darauf abgestellt sind, Verkehrssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz und rationelle Energienutzung zu gewährleisten. Der Vorschlag der Kommission aus dem Jahr 2003 (KOM(2003)418 endgültig) zielt darauf, die vielen Einzelrichtlinien zusammenzufassen, um Rechtssicherheit und Handhabbarkeit der Regeln zu verbessern.
Nach den Vorstellungen der Kommission soll es auch in Zukunft möglich sein, Genehmigungen für Produkte in kleinen Serien zu erhalten. Für diese ist sogar ein gesondertes flexibles Genehmigungsverfahren vorgesehen. Auch die Möglichkeit von Einzelzulassungen bleibt bestehen. Sicherlich kann man über Übergangsfristen, bestimmte technische bzw. bürokratische Anforderungen gerade für klein- und mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Meinung sein. Da es im Europaparlament im Frühjahr 2007 eine zweite Lesung geben wird, wären konkrete Änderungsvorschläge zum vorgelegten Text sehr hilfreich.
Für Ihre Ideen wäre ich also sehr dankbar und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Dr. Helmuth Markov
MdEP in der Linkspartei.PDS-Delegation in der GUE/NGL-Fraktion.
jo ich hab die gleiche mail heute gegrigt
das ist ja wieder super!!!
habe auch die tage in der auto motor sport zeitung beim arzt nen artikel darüber gelesen.
darin heisst es auf jedenfall, das ab 2008 die reifen und felgengröße nicht mehr verändert werden dürfe, nur noch das design der felge dürfte \"getunt\" werden.
zudem, soll es noch nen katalog von so etwa 15 teilen geben, die dann noch am auto verändert werden dürfen.
also keine garantie für das was ich schreibe, so stand es da halt in der zeitung.