Ich bin schon auch der Meinung, dass warmfahren die Lebensdauer des Motor erhöht.
Wenn man direkt nach dem Kaltstart voll ausdreht wird er zwar nicht direkt kaputt gehen, aber halt schneller verschleißen.
Ich persönlich mach das so:
Morgens in der Garage starten, und dann direkt rückwärts rausfahren, fast ohne gas, nur mit der Kupplung eigentlich. Danach läuft das Ding sowieso etwa eine Minute im Stand warm, da ich aussteigen muss um das Tor zu schließen (Hab kein automatisches
).
Danach versuche ich das Gaspedal höchstens zur Hälfte, oder wenns wirklich schnell gehen muss auch zu 3/4 durchzutreten. Bei der Drehzahl achte ich drauf bei 2500 U zu schalten. Wenns bergauf geht ist meine schmerzgrenze 3000 U. Aber wirklich nur wenns sein muss. Mit der Drehzahl von 2500 U. ist bei meinem 1.2er eine Geschwindigkeit von ca. 90 kmh möglich. Das reicht mir für die Landstraße am morgen aus.
Diese Fahrweise ziehe ich solange durch bis das Wasser warm ist. Danach geb ich auch mal Vollgas, ausdrehen ist jedoch immer noch nicht drin, aber ich dreh ihn schonmal bis 3500 U oder so.
Sobald dann auch das Öl warm ist (Wasser x2) nehm ich keine rücksicht mehr und fahre so wie es mir gerade passt, also wenns sein muss auch mal in den Begrenzer drehen.
Klar gibt es möglichkeiten, noch schonender warmzufahren, aber für mich ist das so ausreichend, sonst komm ich ja gar nicht mehr vom Fleck.
Beim schalten hab ich bei kälte keine Probleme. Lediglich der R-Gang hakt ab und zu ein bisschen, aber das hab ich auch im Sommer gelegentlich. Nochmal von der Kupplung runter hilft da meistens.