Beiträge von Treelo75

    Auszüge aus dem ADSp, dies wurde auch bedingungslos von DPD unterschrieben und akzeptiert:

    Der Spediteur ist nicht verpflichtet, die Echtheit der Unterschriften auf irgendwelchen
    das Gut betreffenden Mitteilungen oder sonstigen Schriftstücken oder die
    Befugnis der Unterzeichner zu prüfen, es sei denn, daß an der Echtheit oder der
    Befugnis begründete Zweifel bestehen.

    7. Kontrollpflichten des Spediteurs
    7.1 Der Spediteur ist verpflichtet, an Schnittstellen
    7.1.1 die Packstücke auf Vollzähligkeit und Identität sowie äußerlich erkennbare Schäden
    und Unversehrtheit von Plomben und Verschlüssen zu überprüfen und
    7.1.2 Unregelmäßigkeiten zu dokumentieren (z.B. in den Begleitpapieren oder durch
    besondere Benachrichtigung).
    7.2 Schnittstelle ist jeder Übergang der Packstücke von einer Rechtsperson auf eine
    andere sowie die Ablieferung am Ende jeder Beförderungsstrecke.

    13. Ablieferung
    Die Ablieferung erfolgt mit befreiender Wirkung an jede im Geschäft oder Haushalt
    des Empfängers anwesende Person, es sei denn, es bestehen begründete
    Zweifel an deren Empfangsberechtigung.

    22. Haftung des Spediteurs, Abtretung von Ersatzansprüchen
    22.1 Der Spediteur haftet bei all seinen Tätigkeiten (Ziffer 2.1) nach den gesetzlichen
    Vorschriften. Es gelten jedoch die folgenden Regelungen, soweit zwingende oder
    AGB-feste Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmen.
    22.2 Soweit der Spediteur nur den Abschluß der zur Erbringung der vertraglichen Leistungen
    erforderlichen Verträge schuldet, haftet er nur für die sorgfältige
    Auswahl der von ihm beauftragten Dritten.
    22.3 In allen Fällen, in denen der Spediteur für Verlust oder Beschädigung des Gutes
    zu haften hat, hat er Wert- und Kostenersatz entsprechend §§ 429, 430 HGB zu
    leisten.
    22.4 Soweit die §§ 425 ff und 461 Abs. 1 HGB nicht gelten, haftet der Spediteur für
    Schäden, die entstanden sind aus
    22.4.1 - ungenügender Verpackung oder Kennzeichnung des Gutes durch den
    Auftraggeber oder Dritte;
    22.4.2 - vereinbarter oder der Übung entsprechender Aufbewahrung im Freien;
    22.4.3 - schwerem Diebstahl oder Raub (§§ 243, 244, 249 StGB);
    22.4.4 - höherer Gewalt, Witterungseinflüssen, Schadhaftwerden von Geräten
    oder Leitungen, Einwirkung anderer Güter, Beschädigung durch Tiere,
    natürlicher Veränderung des Gutes
    nur insoweit, als ihm eine schuldhafte Verursachung des Schadens nachgewiesen
    wird. Konnte ein Schaden aus einem der vorstehend aufgeführten Umständen
    entstehen, so wird vermutet, daß er aus diesem entstanden ist.


    Das bedeutet
    1. Wer hat das Paket entgegen genommen und ist diese Person überhaupt befugt? (Wenns diese Person nicht gibt, wirds eng für DPD)
    2. Wurde die Sendung "hinter die erste verschliessbare Tür" abgestellt, abgeliefert, gelagert, übergeben?
    3. DPD hat mit Entgegennahme des Auftrages die Verpackung des Transportgutes für ausreichend befunden. Somit ist DPD in der Beweispflicht, das der Unternehmer getäuscht wurde, was annähernd unmöglich ist. Wer schonmal in einem HUP war, weiss das auch schwere und grosse Packstücke fliegen können. Die Landung ist meisst nicht so soft...

    Also was du machen kannst:
    Du hast keine Sendung bekommen. Kann aber gefährlich werden wegen Eidesstattliche Versicherung etc.
    Du hast die Sendung bekommen, Diese ist aber beschädigt. DPD hat für Ersatz zu sorgen. Das bedeutet, der Wert der Sendung muss durch die Transportversicherung übernommen werden.
    Geh zum Anwalt, die werden in jedem Fall auf Zeit spielen. Jeder Versicherungsfall kostet mehr Prämie und die allgemeine Taktik der Expressdienste ist nunmal so, das man sehr langatmig handelt und auch eine Ablehnung mit im Prozess der Schadensabwicklung zum guten Ton gehört. Deswegen nicht mit den Leuten rumdiskutieren, bringt eh nix. Gleich zum Anwalt. Die winden sich wie ne Schlange, wird reichlich lustig...

    Ich kann nachher mal nach der ET schauen.
    Für den Winter kannst du verschiedene Wege gehen. Willst du recht breite Reifen haben, kannst du 195-55-15 auf 6.00J 15 ET 38 LK 4x100 montieren. Oder du nimmst Flexscheiben, sprich die 175er auf 15". Da du im Sauerland wohnst, würde ich dir eher die schmalen Pellen empfehlen. Wir hier in Mannheim haben vom Winter eher nur die Temperaturen und fast kein Schnee. Deswegen kommen auf unseren Swift die 195er drauf.

    Ja viel Spass mit deinem Club-X-Ite, wir haben den Comfort-X-Ite...

    Ja, wo du Recht hast, Theoretisch...
    Der Swift ist verhältnismässig leicht zu seinen Mitbewerbern, was ihm ein besseres Leistungsgewicht beschert. Und was man nie vergessen sollte, Gewicht will gebremst werden, will irgendwie durch die Kurve und da haben 100 Kilo mehr den Nachteil, das man früher auf die Bremse muss und die Kurvengeschwindigkeit langsamer ist. Sprich, der Swift kann sich sicher nicht mit 150-PS-Kleinwagen messen, aber auf der Landstrasse, am besten mit vielen Kurven wird das Rennen entschieden.
    Selbst mit 96 PS (wie die Unsere) kannst auch nen SSS in Kurven abziehen. Beide Autos Serie, beide Fahrer gleichwertig gut. Hab ich vor ziemlich genau einem Jahr mit nem Vorserien-SSS gehabt. Der X-Ite hat 205/40-17 drauf und der SSS 195/???. Ich weiss ja nicht, was der SSS leer wiegt, der X-Ite ist mit 1050 eingetragen und ich bin dem Kollegen in den Kurven davon. Naja, auf der Geradenen klebte der SSS aber schon recht schnell am Popo :(
    (Für alle, die jetzt sagen, die haben im SSS aber mehr Leistung: Ja, aber schmalere Reifen und warscheinlich keine Sportreifen auf speziell DIESEM SSS!!)

    Wo wir wieder bei Garantie, Produkthaftung, Eintragung usw sind. Selbst wenn es in Japan usw sowas wie einen TÜV gibt, so sind die Teile der Deutschen da ja auch gern gesehen, denn die wurden ja geprüft und selbst hinterm Busch in Afrika weiss man, das diese Teile die härteste Prüfung der Welt absolviert haben.
    An die Teile dran zu kommen ist kein Thema, Internet machts möglich. Und ja, sicher gibt es gerade für den Swift genauso viel Teile wie für nen Golf, aber mit welcher Qualität?
    Bestes Beispiel ist immer noch mein alter Mini. Es gibt nichts was es für das Auto nicht gibt. Diese Teile bekommt man in GB beim Klauen hinterher geworfen. Aber etwa ein Prozent der weltweit angebotenen Teile haben ne europäische Zulassung. Du glaubst nicht, was das für ein Staatsakt war, das ich die Flipfront eingetragen bekommen habe, vom Geld mal ganz abgesehen.

    Dann STI, du bekommst relativ viel für nen Japaner mit Zulassung. Vom Fahrwerk über Bodykits, Scheinwerfer bis hin zu Motorenumbauten bis zu 550 PS mit Eintragung. Weil die Karre einfach kein Mamamobil ist und die Basis einfach schon extrem sportlich und stabil ist.

    So kann man es auch sehen. Das Problem ist einfach, das der typische Swift-Fahrer mit dem zufrieden ist was man Werkseitig bekommt. Wenn da mal ein Auspuff oder ein paar schöne Alus drauf kommen, das ist das schon viel. Wir haben nunmal keinen Einheitsbrei aus Wolfsburg, Ingoldstadt, München oder Rüsselsheim. Schau doch mal, was es für nen Impreza WRX STI gibt und dann schau mal was es für nen Golf GTI/R32 gibt. Und da wunderst dich, das es für solche Sätze keine Abnahmen gibt? Ich wunder mich da nicht, denn die Masse macht das Erstellen einer ABE bezahlbar, nicht die 10 Sets für solch ein Nischenfahrzeug.

    Was heist einfach, die sind zumindest in der Realität. Garantie auf einen gebrauchten Motor würd ich auch nicht geben und die sagen ganz klar, das dieser Kit rein nur für Motorsport sind. Denn dafür bekommt man nur für viel Geld ein Gutachten. Selbst wenn man für eun Abgasgutachten 5000 Euro rechnet und 10 Kits verkauft, kostet die Legitimation 500 plus die Eintragung ins jeweilige Fahrzeug.
    Dann ECU-Anpassung. Ich kann es verstehen, denn das ECU wird Fahrzeugspezifisch eingestellt, also nicht Plug and Play. Das ist jedenfalls richtig ehrlich und professionell.
    Haltbarkeit. Siehe weiter oben, was ich geschrieben hab.

    Ja also die Lackierung oder besser Folierung vom Niko seinem neuen Dienstwagen ist ja mal richtig lecker.

    Thema Turbo, naja also das in dem Video ist erstens ein Kompressor und zweitens ein MZ. Und nett, das es sowas in Japan gibt und nicht auch in dem Leistungsverwöhnten Land ohne Tempolimits. Wird wohl daran liegen, das es für sowas reichlich schwer ne Zulassung gibt...

    Ne, die Rennstrecke ist die Landstrasse und die Gegner die Handtaschensportler aus Deutschland.
    Aber alles im Rahmen der StVO...
    Ne jetzt ernsthaft und weg vom Off Topic, solch ein Aufwand macht nur im Motorsport sinn, sowas bekommt man (fast) nicht auf die Strasse zugelassen.

    Ansichtssache, wie gesagt.
    Ich hab in der Garage auch nen ollen Mini stehen, der reisst schon ganz brauchbar mit seinen 63 PS. Mein Bruder hat auch gute 8000 Euro in seinen Mini investiert, das der Honda-Motor mit seinen 160 PS für geschmeidigen Vortrieb sorgt. Also jeder nach seinem Geschmack. Und bei ihm greift das mit den 30 Jahren ;)

    Nur wenn ich Bock auf ein unsinniges Sportgerät habe, würde ich mir auch zum Swift eine Elise oder so holen. Da passt zumindest alles, da gibt es dann auch keine gerissenen Bleche wegen zu viel Leistung. Aber jeder so wie er will...

    Fabian, genau so ist es, man sollte auf dem Boden der Tatsachen bleiben, wir sind ja nicht in GB oder USA, wo man sozusagen machen kann was man will.
    Ich hab ja schon eingangs geschrieben, das es nicht billig ist. Es ist grundsätzlich egal, wie der Motor verändert wird. Man braucht immer TÜV, Gutachten, Bremsen, Verstärkungen der Karosserie usw. Und von den Kosten spielt es nicht wirklich eine Rolle, ob ich den Motor für die Leistung durch bessere Lager usw vorbereite und dann oben ne Luftpumpe drauf bastel oder mir die Leistung über klassisches Tuning hole. Selbst bei einem milden Turbo braucht man Abgasgutachten, anpassung der ECU usw. Somit, entweder man hat nen Goldesel, nen Sponsor oder man kauft sich gleich was gescheites. Oder, man kauft sich jetzt nen neuen Swift mit Tageszulassung, stellt den 30 Jahre in ne Garage und schmeisst dann nen dicken Motor rein. Wenn sich die Gesetze bis dahin nicht geändert haben, bekommt man dann den Bock mit dem anderen Motor zugelassen, ganz ohne Abgasgutachten. Oder man lässt sich als Hersteller zertifizieren und meldet das Fahrzeug als Erprobungsfahrzeug an...

    Daniel, ich hab mal bei nem Smart den Beifahrersitz mit SAB ausgebaut, auch Batterie 5 Minuten weg gehabt usw. Resultat war, das das Steuergerät einen Fehler angezeigt hat. Also ab in die Rasenmäher-Werkstatt und dem Computer sagen, das der Dreck wieder vorhanden ist. Kostete für den Service unter dem Stern 50 Eumels für 10 Minuten PC Spielen :(

    Ja, es war ja auch nicht gedacht, den Swift auf 750 Kilo zu bringen. In diese Richtung zu kommen würde echt den finanziellen Rahmen und die Nerven des Onkels vom TÜV sprengen.
    Problem bei Rennsport-Fahrzeugen ist, das was du an Gewicht raus baust, baust du an FIA-Homoligation wieder ein. Der Swift wiegt Serienmässig ausgestattet mindestens 990 kilo als 1,2er. Wenn man den ganzen Plunder raus schmeisst, werden sicher 100 Kilo zusammen kommen, aber naja, Verstärkung usw und Käfig, Feuerlöschanlage usw wieder +100 kilo...

    Ich weiss ja nicht was ihr hier für Probleme habt. Wenn man einen Sauger optimieren will, ist das durchaus bezahlbar möglich. Die Kennfelder werden einfach auf ganz genau diesen Motor angepasst. Habt ihr schonmal was von einer Serienstreuung gehört??? Zum Beispiel der alte Kadett E GSI 16V oder der direkte Nachfolger, Astra F GSI 16V haben eingetragene 150 Pferde. Die Serienstreuung bei diesem Motor war so gigantisch, das manche (wenige) Motoren von Haus aus eine Leistung von 170 und mehr PS hatten, ohne das da jemand dran rum gespielt hat. Suzuki, wie alle anderen Hersteller auch, haben hier den Motor und ein Zulieferer liefert einen Einspritzcomputer mit fest programmierten Kennfeldern. Die Elektronik wird nicht an den Motor angepasst, wann soll das denn geschehen und zu welchem Zweck sollte irgend ein Hersteller das machen?
    Es kann durchaus sein, das die Motoren, egal ob im SSS oder der 1,2er, von der Streuung her viel mehr bereit stellen könnten. Dazu muss man sich aber die Zeit nehmen und die Kennfelder auf der Rolle anpassen.

    Dann Turbo. Was soll denn der Schwachsinn? Warum soll man einen Motor mit Potenzial mit einer Zwangsbeatmung kaputt treten? Wie ist denn die Haltbarkeit dieser ach so tollen TFSI und wie sie alle heissen? Klassisches Motorentuning braucht weder Turbo noch Kompressor. Man brauch Wissen, Zeit, Geld und viel handwerkliches Geschick. Es fängt mit berechneter Auspuffanlage ab der Dichtung zum Motor an, polierte Einlässe und Ventile, scharfe Nockenwellen, angepasste Kolben und optimierter Kühlkreislauf und Schmieröl-lauf, erleichterte Schwungscheibe, Verdichtungsverhältnis erhöht und Kolben mit Säcken für die Ventile angepasst, Einspritzdüsen und Zündkerzen sowie die Stärke der Zündspulen angepasst und zu guter Letzt alles auf der Rolle zueinander abgestimmt und alle Parameter angepasst. Wenn man den Motor aber schon als Einzelteile da liegen hat, ist ja auch klar, das man sämtliche Lager verstärkt. Das ist halt kein Sonderangebot, aber hier hat man einen haltbaren Motor, der wahre Leistung hat. Nix Turbo oder sonst so spielereien. Der Verbrauch wird sich auch nur dann deutlch ändern, wenn man den Motor voll belastet, was angesichts der Leistungssteigerung seltener vorkommt.
    Formel 1 Motoren haben schon seit Ewigkeiten keine Aufladung und stellen eine enorme Literleistung dar.

    Heute in der Oldtimer-Markt:
    Lotus Elise aus der ersten Serie, Gewicht 720-760 Kilo, 122 PS, 0-100 in etwa 6,5 Sekunden. Innenausstattung? Alles was man zum fahren braucht und nicht mehr.
    Wenn man das jetzt auf den Swift überträgt, kann man da schon echt einiges machen. Den ganzen Kram raus, Klima weg und sonst auch alles raus und dann hat man seine Rennsemmel. Der Swift ist dann genauso Alltagstauglich wie eine Elise, also garnicht.