Beiträge von Treelo75

    Fabian, gerne...
    Also da ich ja in Mannheim wohne, sehe ich solche räuberischen Erpressungen der Reifen jeden Tag. Mein Fahrlehrer hat immer gefragt, ob er denn den Parkenden genauso misshandeln soll.
    Hör mir mit Reifenplatzer auf, mein letzter hat meiner Versicherung so gut 80 kEuro gekostet. Bei 210 auf der Bahn hab ich die 2700 kilo des Ranges nicht mehr halten können und lag danach ein wenig neben der Bahn.
    Gegen das Vogelzeigen hab ich was: Richtig dunkel getönte Scheiben und wegen dem Hupen ein gutes Radio ;)
    Ja du hast auch recht, so bei Schrittgeschwindigkeit sollte der Gang schon rein flutschen, keine Frage.
    Im Zweiten anfahren ist genauso schlecht wie über Bordsteine räubern, dafür hat der Wagen ja den ersten Gang bekommen.
    Neuer Ansatzpunkt: Schaltsperre. Kann es vielleicht sein das das Getriebe eine Schaltsperre hat, die es zu überwinden gilt? Weil das ist dann ein Problem, was mit egal welchem Öl nicht in den Griff zu bekommen ist.

    Grüssle
    Carsten

    Also viel sehen tut man nicht. Bedenke, der Lack ist wie alt? 18? Naja, da brauchst ne echt gute Politur und am besten eine art Knetmasse, womit man Verschmutzungen nass entfernt. Danach Politur für verwitterte Lacke und dann am besten eine gute Politur zb von Swissöl, um den Lack komplett zu schützen. Oder ab zu Mr.Wash, 25 Euro aufn Tisch und die Karre von Hand polieren lassen. Dann hast du das Problem weiter gegeben und kannst die Leute zusammen sch.... wenn der Wagen doof aussieht... ;)

    Hannibal, wie bitte soll der Lader denn gelagert sein? Mit Luft? dann müsste er eine Stangasdrehzahl von so 30.000 u/min haben. Diese Lader werden in extrem getunten Autos eingesetzt. Da es sich hier auch um Gleitflächen handelt, sollte da schon Öl sein.
    Dann Frauweh-Lader: Die laufen nicht nach, wie denn? Dazu braucht man das Abgas des Motors um den zu bewegen und ganz nebenbei auch zu kühlen. Denn auch das Abgas unterliegt Temperaturschwankungen. Im Standgas ist es natürlich kälter als unter Volllast. Wer schonmal einen Lader an einem Stationärmotor gesehen hat, weiss wie schön hell solch ein Bauteil glühen kann. Oder einfach mal bei Youtube nach Videos eines Motorprüfstandes suchen, da sieht man dann sogar, wieviel Kraft ein platzender Lader entwickelt.
    Da heutige Turbos Massenware ist, gibt es auch dementsprechende Fertigungstoleranzen und allgemein Fehler usw bei der Fertigung. Von dem her kann es schon sein, das man einen überholten Lader bekommen hat, der trotz gründlicher Untersuchungen einen Knacks hat. Dann sind 4000 km ne reife Leistung. Beim Ladertausch ist ausserdem absolute Sauberkeit angesagt, da es sich um sehr empfindliche Bauteile handelt. Ergo, wenn was beim Einbau mit in den Ansaugtrakt gekommen ist, hat sichs schnell mit diesem reichlich schnell drehenden Teil.
    Warm- und Kaltfahren hat den Sinn, die Temperaturdifferenz relativ gleichmässig zwischen der Ansaug- und Abgasseite wegen Spannungen und daraus resultierenden Risse zu erhöhen bzw zu senken.

    Ich werfe niemandem was Böses vor, jeder sollte selber wissen, wie man ein Auto benutzt. Wer es nicht weiss, muss es eben in der Werkstatt bezahlen. Ich zum Beispiel bleib vor einem Bordstein stehen, schalte in den ersten und fahr den Felgen und den Reifen zuliebe sehr langsam drauf. Schon alleine weil man Beschädigungen in einem Reifen nicht sehen kann. Dazu kommt nunmal, das ich ausser dem Range kein Auto habe, welches \"normale\" Fahrwerkshöhe hat und ich keine Lust auf neues Plastik habe.
    Grundsätzlich ist es aber so, das der Erste ein reiner Anfahrgang ist, nicht mehr, nicht weniger. Deswegen ist es ziemlich Sinnfrei, den zu Synchronisieren. Selbst normale Schaltautomaten verweigern den ersten Gang, solange die Drehwertgeber am Antriebsstrang keinen Stillstand angeben.
    Fabian, ich denke, du hast genug Knete und Herzblut in dein Wägelchen gesteckt (fetten Respekt an dieser Stelle!), um zu wissen, das du den Ersten nicht wie in einem vorherigen Post zum nochmaligen beschleunigen missbrauchst. Nur gibt es einfach unheimlich viele Menschen, die ihre Unzulänglichkeiten nicht einsehen und alles andere dran Schuld ist. Es geht ja darum, das der Erste schwer im Rollen zu schalten ist. Es kann ja auch sein, das dies vom Hersteller gewollt ist, denn Suzuki plant ja die Autos nicht nur für Deutschland. In anderen Ländern werden Autos aus unserer Sicht gnadenlos vergewaltigt und die Besitzer wollen aber trotzdem Garantieansprüche geltend machen.
    Isuzu hatte im Campo eine mechanische Sperre eingebaut, welche den Ersten nur im Stand einlegen zulässt. Da gab es aber auch nie Probleme mit kaputten Zahnrädern oder so.
    Die Kernaussage meines Posts ist, man soll einfach mal überlegen, für was der erste Gang eingebaut wurde und dementsprechend handeln. Wer das nicht macht, muss mit der hohen Kraftaufwendung leben.

    Ich weiss ja nicht, ich habe sogar noch in der Fahrschule gelernt, das der Erste im Stillstand zu schalten ist. Es gab Zeiten, die sind noch garnicht so lange vorbei, da war der Erste genauso Synchronisiert wie der Rückwärtsgang. Nämlich garnicht. Im Hof steht ein alter Mini, da sollte man NUR im Stillstand den Ersten einlegen, sonst fletscht der aber sowas von die Zähne. Selbst Heute noch baut ZF Getriebe in Grossserie, welche garnicht Synchronisiert sind (aber hier wird automatisch geschalten) bzw nicht voll Synchronisiert sind und manuell geschalten werden. Okay, als (Ex-)LKW-Fahrer hat man wohl dann auch ein anderes technisches Verständnis.

    Für mich ist der Fehler klar, die Dichtung zwischen Sitz und Lenkrad sollte ein bisschen mitdenken. Aber der Hersteller wird angemacht, das das Produkt schlecht ist. Leute, zu was ist denn der erste Gang? Zum Anfahren und nicht um bei rollendem Fahrzeug nochmal geschalten zu werden das man stark beschleunigen kann.
    Wir haben von Suzuki den NZ-Swift und da merkt man auch leichte Veränderungen, wenn es kalt ist. Aber das ist doch normal. Abgesehen davon kam ich in den letzten 18 Jahren oder gut und gern 1,5 mio Km nie in die Verlegenheit, während der Fahrt in den Ersten schalten zu müssen. Abgesehen davon hält meine Kupplung genauso lange wie jede andere auch. Also is nix mit lange schleifen lassen oder so.

    Also überdenkt erst mal eure Fahrweise, vielleicht liegt es ja da dran. Wenn der Fehler beim schalten in den oberen Gängen auftreten würde, wäre es ein klarer technischer Fehler. Dann wären die Synchronringe oder Schaltgabeln abgelutscht.

    Ich schalte einfach, lasse die Kupplung aber nicht extrem schnell raus oder so. Also alles so wie bei jedem Auto mit Schaltung, wo ich mal hatte. Der Motor springt dann so etwa 5 Sekunden richtig extrem vor und zurück, ist im Auto richtig unangenehm.

    Hallo Leute,

    wir haben einen NZ X-ite, momentan so etwa 6500 km auf der Uhr.
    Wenn man bei niedrigen Drehzahlen zurück schält, also von 1200 U/min einen Gang zurück auf etwa 2000 U/min, springt der Motor wie ein wild gewordenes Pferd rum. Bremst man oder gibt man leicht Gas, hört das Gehopse auch sofort auf.
    Mir ist auch aufgefallen, das nach dem \"Restart\" bei der Start-Stopp-Automatik der Motor für 2-3 Sekunden so ungefähr keine Leistung hat.
    Ist das normal oder stimmt hier was mit der Motorsteuerung und/oder der Aufhängung des Motors was nicht? Ich hab keine Lust zur Werkstatt zu gehen und mich da quasi zum Löffel zu machen, weil das normales Fahrverhalten des Autos ist.

    Da Blau als Beleuchtung, egal in welcher Stärke und an welcher Stelle am Fahrzeug, eine hoheitliche Farbe ist, Darfst du diese Beleuchtungen nur mit einer Sondergenehmigung angebaut haben. Das bedeutet, selbst ein altes Feuerwehrauto muss die blauen Lichtkappen in ziviler Hand entfernt bekommen, nur das Leuchtmittel ausbauen ist nicht zulässig.

    Gelbes Licht:
    Also als Rundumlicht, wie bei zum Beispiel Abschleppfahrzeuge, ist es ein Warnsignal, welches gesetzlich ähnlich gehandhabt wird wie die Warnblinkanlage. Gelbes Dauerlicht ist laut StVzO erlaubt, wenn es seitlich als Begrenzungsbeleuchtung eingesetzt wird. Nach vorne gerichtet ist es in Deutschland ohne Sondergenehmigung erlaubt, wenn die seitlichen Konturen (Standlicht) in weisser Beleuchtung ausgeführt sind. Bedeutet, die Karre darf gelb leuchten (nicht blinken oder blitzen), so lange die Ecken weiss beleuchtet sind.

    Grundsätzlich sind an Fahrzeugen ausnahmslos die Farben Weiß, Gelb und Rot zulässig.

    Wenn wir schon dabei sind:
    Reflektionsstreifen sind in Deutschland grundsätzlich nur zulässig, wenn eine KBA-Nummer vorhanden ist. Der Anbau ist so vorzunehmen, das die komplette Kontur in Reflektion zu erkennen ist. Bedeutet, man darf zum Beispiel nicht nur einen Teil der Fahrzeuglänge damit bekleben, sondern das muss vorne anfangen und hinten aufhören. Das gleiche gilt auch mit der Breite oder der Höhe.

    EssIksVir:
    Die Teilung der Gläser kenn ich eigentlich nur von kombinierten Scheinwerfern. An bisher jedem LKW mit kombiniertem Nebel- und Fernlicht hatte ich eine regelmässige Teilung ohne Voranmeldung der Gläser zwischen den Scheinwerfern. In deinem Fall wird das Glas wohl einen leichten \"Einschuss\" auf der Oberfläche gehabt haben und dann kam wohl noch ein bisschen schlagartige Abkühlung durch Wasser dazu. Dann hat das Glas mal schnell gelitten...

    Früher gab es \"nur\" H4, H1 und H3. Da war es nicht ganz so dramatisch mit der Hitze. Schlimm sind die H7, die sind extrem empfindlich auf Schläge, starke Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und natürlich ihre eigene Hitze. In allen LKW mit diesen Funzeln wechselt man sehr oft die Leuchtkörper. Bei dem Pfiat Scudo meines Vaters ist so alle 2 Wochen ein Scheinwerfer dunkel. Da bleibt man zumindest in Übung, die Dinger zu wechseln...

    Philix, hab mir die Site mal angeschaut. Das Auto kann ja mal was, der hat sogar mehr USB-Steckplätze als mein Laptop... Vom Preis her kann man da auch nicht wirklich meckern. Ich kann mir gut vorstellen, das der Wagen mit EU-Zulassung so etwa 50.000 Euro mit sehr guter Ausstattung kostet und locker mit 5er oder E-Klasse verglichen werden kann.

    Is jetzt alles ein bisschen ins Off Topic mutiert, aber ich sehe, das ihr euch tatsächlich Gedanken macht. Es ist ja in erster Linie nur ein Thread, den man als Denkanstoss nehmen sollte.

    Thema Elektro-Auto. Die netten Briten haben in den 60er-Jahren mal einen Mini zum Elektro-Auto umgebaut. Das Teil hat mit einer Batterieladung und etwa 1000 Kilo Leergewicht so gute 30 Km gepackt. Aber das ist jetzt schon 50 Jahre her. Wo ist denn die Entwicklung der letzten 50 Jahre? Wir hatten in den 70ern eine Ölkrise, daraus hat die Autoindustrie so etwa nix gelernt. Was ist mit den Wasserstoff-Autos? Alles Versuchsfahrzeuge, die letztentlich dank Stiefmütterlicher Behandlung irgendwo in einem Museum zu bestaunen sind.
    Die Frage ist, ob es in der heutigen Zeit denn möglich ist, ein Auto (welches man auch als ein solches bezeichnen kann) mit einem extrem geringen Verbrauch zu bauen. Der Wert sollte auch im normalen Leben mit dem Fahrzeug erreicht werden können.
    Warum sollte solch ein Auto nicht sportlich sein? Ich versteh unter sportlich so Sachen wie Optik, Sound, durchzugsstark wenn es denn gebraucht wird usw. Nur weil ein Auto viel PS hat, presst man doch nicht andauernd das Gaspedal in die Ölwanne oder lieg ich da falsch?

    Ich denke, technisches Sparen fängt zum Bespiel an bei so Sachen wie Leichtlauflager, andere Werkstoffe an Karosserieteilen, die nicht für die Crash-Sicherheit zuständig sind, energiesparende Leuchtmittel, unnötige Verbraucher automatisch abschalten wie Servo bei steigender Geschwindigkeit und noch viel mehr. Dann spielt es glaub auch nicht wirklich eine Rolle, was denn die Energiequelle ist. Denn ein geringerer Eigenverbrauch kommt dem Elektro-Saxo genauso zugute wie einem Verbrenner-Auto.

    Was haltet ihr zum Beispiel vom Tesla Roadster? Der soll besser beschleunigen als ein 911er und trotz Sportlichkeit mit den \"Handy-Akkus\" so etwa 250 Km Reichweite haben. Okay, der Preis ist ein klein wenig extravagant, aber hier sieht man doch, das Sportlichkeit und Eco zusammen passen. Es kommt natürlich dabei nur drauf an, wie der Strom für das Teil produziert wird.

    DerKuckuck:
    Ja das ist schon klar, genau da sollte man doch eine Lösung finden. Das Beste wäre, wenn der Motor aus geht wenn man ihn nicht braucht, aber zum starten nicht so höllisch viel Strom braucht. Geht aber bei den modernen Hochverdichtern nicht.
    Iveco hat(te) ein System in der Entwicklung, welches eine extra Starterbatterie beim bremsen des Dailys auflädt und der Starter in erster Linie den Strom aus dieser Batterie holt. Wieviel dort gespart wurde lassen unsere italienischen Freunde halt nicht raus, kann aber so viel nicht gewesen sein. Getestet wurden die Autos von verschiedenen Paketdiensten.
    Das grosse Problem der Hybriden ist wirklich, das die Autos eben nicht nur und einzig in ihrem Terrain eingesetzt werden, sprich in der Stadt.

    @TheFurious:
    Ich sag nicht das es im Ganzen Schwachsinn ist, nur macht es nicht wirklich Sinn, solch schweres Equipment für so 2 Km fahren mitzunehmen. Wenn man ein System hätte, was mit weniger Gewicht mehr Strecke leistet, wäre es schon ein Schritt in die richtige Richtung.
    Solch ein System wird dann auch nur mit einer automatischen Kupplung funktionieren.

    Ein Elektroauto macht ja auf der Autobahn schon wegen der Zeit zum tanken keinen Sinn, denn selbst wenn man, wie Tesla es beschreibt, das Auto in 30 Minuten tanken kann, was macht man dann in der Zeit und vor allem, wie gross sollen dann in ein paar Jahren die Tankstellen sein????
    Hybrid ist halt an sich eine gute Idee. Warum kann man solche Fahrzeuge aber nicht mit einer Sinnigen Batterie ausrüsten, die man auch von aussen laden kann?
    Die Härte ist ja das System beim Tuadreck. Also solch eine Dreistigkeit habe ich ja noch nie gesehen. Das ist nur eine Hilfe zum beschleunigen, gibt es nur in Verbindung mit dem Benziner (im Auto mit etwa 2,5 t) und kostet die Kleinigkeit von rund 10.000 Euro. Also sehr sinnfrei.

    Naja, ein Prius ist aussen hässlich und innen unsinnig. Und wie schon geschrieben wurde braucht der auch zu viel. Genau das soll nicht der Weg sein.

    Wegen dem Motor aus, da gab es doch mal einen Golf soweit ich mich erinnern kann, der sobald man vom Gas ist ausgegangen ist. wWas ist denn mit dem Konzept geworden? Hat das was gebracht?

    Wegen dem Verbrauch, ein Fahrzeug braucht im Schnitt doch genauso viel wie vor 20 Jahren. Aber bereinigt sind die Motoren schon sparsamer geworden, wohl auch wegen besserer Herstellungsverfahren. Bereinigt ist jetzt auf das Gewicht zu sehen. Damals hat ein Corsa etwa 750 Kilo gewogen, heute sind halt gut 200 Kilo Komfort und Sicherheit mit dabei.

    Das System von Bosch kenn ich auch nur von einer Messe, fand die Idee aber an sich ganz gut. Ich kann mir schon vorstellen, das dieses System noch Zeit bis zur Serienreife braucht, da es ja in irgend einer Schublade rumgammelt.

    Die Vectra-Servo ist ja dann echt der Hammer... Braucht das echt so viel Strom?

    @ Papstpower:
    Es geht nicht um die Frage, wie man beschleunigt oder so. Ich kann auch mit einem Porsche verhältnismässig sportlich und sparsam fahren, habe aber die Möglichkeit, das Teil extrem zu beschleunigen. Mir geht es nicht um ein 3-Liter-Auto, mir geht es einfach darum, was denn grundsätzlich technisch möglich ist, jetzt erstmal egal, welcher Aufwand dafür betrieben werden muss.

    @Kaffeschrank:
    Ich glaube, du hast im groben verstanden, worauf ich raus will.
    Grundsätzlich stimmt es, das der Verbrauch mit steigendem Pedaldruck steigt, deswegen gibt es so gut wie kein Lupo 3L, der wirklich nur 3 Liter nimmt.
    Es geht gerade um die Summe der Kleinigkeiten, das ist der Punkt.
    LED macht denke ich schon Sinn, Zulassung hin oder her. Wie ich schon gesagt habe, so lange man es unter welchen Umständen auch immer zulassen kann.

    @TheFurious:
    Naja, so in etwa sag ich mal. Also nicht jedes mal wenn man die Kupplung tritt. Aber wenn ich nur rollen kann, brauch ich den Motor ja garnicht. Schubabschaltung und dabei kein Verbrauch ist ja soweit richtig, aber der Motor bremst das Fahrzeug ja dabei, somit wird ja wieder Geschwindigkeit vernichtet, die ich mit Sprit verbrennen wieder aufbauen muss.


    Es geht nochmal nicht darum, wieviel Geld man verbrennt, um Sprit zu sparen. Es geht in erster Linie darum, was denn technisch möglich ist. Auch wenn sich jetzt viele denken, was soll das alles. Ganz einfach, wenn man es genau nimmt, gibt es keine modernen Autos als Neuwagen, es ändern sich nur die Formen. Kein Hersteller ist wirklich dran interessiert, den Verbrauch einzelner Massenfahrzeuge zu reduzieren.
    Vor etlichen Jahren hat Bosch eine Schwungscheibe erfunden, die auch Lichtmaschine und Anlasser gleichzeitig ist. Laut Bosch ist dieses System leichter als die einzelnen Bauteile und kostet genauso viel. Warum wird so etwas nicht eingebaut?
    Elektrische Servolenkung. Laut Opel spart der Corsa, welcher dieses System hat, ein paar Prozent Kraftstoff. Warum wird das nicht in andere Fahrzeuge eingesetzt?
    Hybrid-Technik. Man bekommt das schon in Gabelstapler, aber die deutschen Premiumhersteller haben dieses System erst so 10 Jahre nach den Japanern entdeckt.

    Nur keine Angst, ich will den Swift nicht neu erfinden, ich denke, meine Frau würde mich sonst köpfen. Mir geht es darum, das man sich einfach mal Gedanken macht, warum es grundsätzlich akzeptiert wird, das der Fortschritt nur auf der IAA und nicht im Autohaus zu sehen ist.

    Ja genau sowas hab ich mir gedacht. Es ist nicht möglich, sportlichkeit und sparsamkeit unter einen Hut zu bringen? Warum nicht? Was ist für dich sportlichkeit? Beschleunigung und schnelles fahren? Ich finde, sportlichkeit ist Fahrverhalten, Bodenhaftung in Kurven und so Kleinigkeiten wie zum Beispiel auch gute Bremsen.

    Der Grund für die Frage? Ganz einfach. Wenn es möglich ist, irgend ein Serienfahrzeug sportlich und spritsparend zu verändern, warum sollte das dann nicht gemacht werden?

    Start-Stop. Da bin ich hier ja richtig. Der Swift hat es oder nicht, je nach Modell. Das das nur was in der Stadt bringt, ist mir schon klar. Aber hier hätten wir doch schon einen Ansatzpunkt. Wozu muss der Motor laufen, wenn man rollt? Kann man die Elektronik nicht so ändern, das der Motor Leerlauf 0 U/min hat? Das da noch Umbauten nötig sind wie elektrischer BKV und Servo seh ich jetzt auch.

    Es soll hier nicht um ein anerziehen einer \"vernünftigen\" Fahrweise gehen, was auch immer das ist. Es geht um UMBAUTEN, sprich technische Eingriffe, die das maximal TECHNISCHE Potenzial rauskitzeln, ähnlich wie ein Chiptuning bei Turbo-Diesel-Motoren.

    Hallo.

    Ich würde mal gerne wissen, wie man theoretisch ein Serienfahrzeug ohne Einbusse an Sportlichkeit oder Fahrverhalten sparsamer machen kann.
    Bitte keine Posts wie mit leerem Tank fahren oder so ein Schwachsinn.

    Mir geht es darum, wie weit die Technik ist, was in der Praxis Sinn macht und was eventuell Zukunftsweisend sein kann.

    Eco-Reifen fallen hier schonmal weg, denn wie gesagt, die Sportlichkeit sollte weiter erhalten bleiben und das Auto sollte auch fahrbar bleiben. Gas-Umbau macht hier auch nicht wirklich Sinn, weil ja nur anderer Kraftstoff verbraucht wird.

    Macht es Sinn, sämtliche Birnen auf LED umzurüsten? Wieviel macht die Start-Stopp-Automatik aus und macht es überhaupt Sinn?

    Im Moment ist es auch nicht wichtig, ob die Idee zulässig ist, es wäre nur schön, wenn es die Möglichkeit gibt, die Idee (als Sonderzulassung) legitimieren zu lassen.

    Jetzt bin ich mal gespannt...