Quelle: http://www.lubrifin.de/faq.php
Frage: Worin besteht der Unterschied zu anderen Mitteln, die die gleiche Wirkung versprechen?
Antwort:
Im Preis, und viel wichtiger noch, in den Inhaltsstoffen und der Wirkungsweise. Alle uns bekannten Mittel dieser Art enthalten Feststoffe wie Teflon® (PTFE), Molybdänsulfid (MoS2), Graphit oder Keramik im 2-3 Tausendstel Millimeter Bereich. Diese Feststoffanteile haften sich an das Metall und setzen sich in die Zwischenräume der Vertiefungen, um so die Oberflächen zu glätten (gerade das ist nicht im Sinne des Erfinders! Die durch das sog. \'Honen\' entstehenden erwünschten Vertiefungen dienen als wichtige \'Öltaschen\'!). Oft sind auch sogenannte Halogene wie Jod, Brom, Chlor und Flour enthalten, die mit der Zeit Gummi- und Papierdichtung unterwandern und zerfressen können. Ganz fatal z.B. bei Simmerringen und der Kopfdichtung. Zudem lösen sich die Feststoffe auch wieder vom Metall und verschmutzen das Motoröl, das mit zunehmender Verschmutzung nicht mehr vollständig in der Lage ist, den wichtigen Schmierfilm zwischen den Reibeflächen zu halten. Es kommt dann immer häufiger zum Abreißen dieses Schmierfilms und entsprechend zu Metall-an-Metall-Reibungen. Hinzu kommt, daß die Feststoffe sich im Ölfilter sammeln und die Gefahr besteht, daß dieser verstopft. Noch bei weitem größer ist die Gefahr, daß die kleinen Ölbohrungen verstopfen können, die beispielsweise die Kurbelwellen-, Pleuel- und Nockenwellelager mit Öl versorgen. Meist unbemerkt kann es dann zu irreparablen Schäden kommen. Herstellerangaben, daß diese Mittel auch ohne Ölwechsel bis zu 50.000 Kilometer wirksam bleiben, mögen zwar wahr sein, darf man aber bezweifeln. Vielmehr verleiten solche Aussagen dazu, den Ölwechsel über die Maßen hinauszuzögern! Wer mit \"Altöl\" fährt riskiert Schäden, denn das Motoröl enthält ebenfalls wichtige Additive, die sich verbrauchen!
Die Aussage, daß sogar im Rennsport diese Mittel eingesetzt werden ist richtig. Aber diese Fahrzeuge gehen immer mit frischem Motoröl und neuem Ölfilter an den Start! Mal ganz ehrlich: Wer macht wirklich regelmäßig einen Ölwechsel mit Filter?
Zu den bekannten Mitteln mit Feststoffen gehören u.a. Slick50® (Teflon®), Liqui Moly® (MoS2), Xeramic® (Keramik) und neu entdeckt: Moly-Flon® (zwar flüssiges MoS2, aber wiederum auch Feststoff PTFE enthalten).
Feststoffe haben im Motoröl nichts zu suchen! Sonst wären sie bereits ab Werk drin. Darüber sind sich auch Experten einig.
Update: 09.06.2005
Neu entdeckt: Cerasafe (Keramik); Reducto (flüssig, auf welcher Basis konnten wir bisher nicht herausfinden. Wir vermuten flüssiges Molybdänsulfid)
Update: 25.06.2005