Beiträge von TouchS

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    Original von Swift Sport: hi zusammen,

    ich plane meinen Swift Sport tieferzulegen. Da ich aber keine neuen Stoßdämpfer reinmachen will, soll es bei 2,5cm bleiben.
    Wenn ich dann die 17" großen Schlappen draufhab, muss ich dann irgendwelche Änderungen am Kotflügel vornehmen?

    Jetzt hab ich 16" drauf und hab mal gemessen. Es sind von Reifen zu Kotflügel knapp 6cm. Wenn man davon 2,5cm abzieht bleiben noch 3,5cm. Und dann noch denn einen Zoll dazugerechnet und schwupps könnte es beim schnelleren Kurvenfahren eng werden. ?

    1) Da der Abrollumfang des Rads schon wegen des TÜV (Tacho)
    nahezu gleich bleiben muß passiert da nicht viel. Größere Felge
    + geringere Flankenhöhe des Reifens....

    2) OB die Felge streift hängt von der Felgenbreite ( +1"
    verbreitetert je 1,27 cm nach innen und aussen) und

    3) der Einpreßtiefe ab.. je geringer die ET desto weiter kommen
    die Räder nach aussen, möglicherweise kann es dann bei sehr
    starkem Einfedern zu Probs kommen..

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    Original von Swift Sport: 18" sieht je nach Felge schon besser aus find ich, aber eine 18" Felge ist im Gegensatz zu einer 17" Felge schwerer, was die Fahrwerte beeinflussen kann.

    Sorry aber die Meinung von thundernose teile ich absolut nicht, sie ist auch technisch falsch:

    1. Die Räder gehören zu den ungefederten Massen um die sich Dein Fahrwerk kümmern muß.
    2. +30 kg statisch sind dynamisch grob 120 kg -150kg, die das Fahrwerk unter Kontrolle halten muß.
    3. Viele Fahrzeughersteller passen ihre Federn/Dämpfer Kombi schon bei entsprechendem Mehrgewicht durch Zubehör an, das nicht zur ungefederten Masse gehört.
    4. Je größer die Felge ist, je weiter aussen sitzt die Masse.
    5. Im Interesse des Fahrverhaltens würde ich im Zweifel immer die kleinere Felge wählen...

    18" Felgen: Dabei ist das Serienfahrwerk nicht das Problem:

    1. Die 17" Serienfelgen des Sport sind ab Werk schon sehr schwer.
    2. Suzuki hat die Fahrwerksabstimmung angepasst, dabei aber eher übertrieben: Die Druckstufe ist zu hart, von einer "feinfühligen" Anpassung weit entfernt.
    3. 18" Felgen dürften kaum schwerer sein als die Serienräder,

    Umgekehrt wird ein Schuh draus:

    1. Leichtere Räder (die OZ sind da ne sehr gute Wahl, aber am besten in 16" wenns unbedingt sein muss 17")
    2. Reifen mit höhrere Flanke 45 + (wie im Rennsport!) und ..
    3. Ein anderes, angepasstes Fahrwerk.

    Ergebnis:

    1. Der Fahrkomfort wird deutlich besser..
    2. Fahrverhalten und Grip auch ! ....
    3. Ein (zu) hartes Fahrwerk macht Dein Auto langsam.
    4. Zusätzlich ist eine Stahlquerlenkerstrebe eine gute, preiswerte Investition (34 €), das Auto Auto wird lenkpräziser ...

    Achte beim Felgenkauf auf die ET wähle sie nicht zu klein,(verzichte also auch auf Spurplatten) möglichst nah an der Serie.

    Das ist vielleicht optisch nicht die aktuelle "Mode" aber verlaß Dich drauf - es funktioniert -

    Was Dir wichtiger ist Fahrspaß oder Optik....

    ...mußt Du selbst entscheiden...

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    Original von swifty-chris:
    hab zwar jez kein sport aber mit den H&R bin ich voll zufrieden, ich finde der hat sich gut gesetzt und ist auf jeden fall nicht brutal hart sondern gut alltagstauglich und angenehm zu fahren...

    ..so geht das nicht: Das ist Äpfel mit Birnen verglichen: dein swift hat ne andere Dämpferabstimmung als der Sport, damit ist deine Aussage für einen Sport wertlos...

    Da muss ich meinen Müll gleich hinterherschieben:

    Motoren sind eigentlich nicht so meine Thema, also alles unter Vorbehalt, einfach subjektive Erfahrungen:

    Diese sind bei mit freien Tunern sind sehr durchwachsen. Selbst
    wenn sie sich auf den Fahrzeugtyp spezialiert haben: Motorschäden nach einer Zylinderkopfbearbeitung sind durchaus nicht selten. Wenn man weiß mit welchem Aufwand werksseitig entwickelt wird, stellt sich die Frage was die (nicht werksseitige) Nachbearbeitung wirklich bringt.

    Ein Bekannter von mir der früher in der Motorsportabt. eines sehr rennomierten Herstellers tätig war hat das ganze mal mit dem R53 Cooper S probiert: Ergebnis: Nach mehreren teils sehr aufwendig modifizierten Köpfen kam er zu dem Ergebnis das der Serienkopf am besten funktioniert... RMS in Österreich der viele Minis modifiziert hatte mit seinen bearbeiteten Köpfen beim R53S reihenweise Motorschäden. Gleiches bei Digitec (inzwischen von SKN übernommen)...

    Ein werksseitig modifiziertes Steuergerät ist sicher kein Fehler vorausgesetzt, wie schon angemerkt, die Erwartungshaltung ist nicht zu groß. Da in diesem Fall vor allem die maximale Drehzahl angepasst wird, kann man eigentlich davon ausgehen, das die Mehrleistung vor allem über die höhere Drehzahl generiert wird. Er wird im Ergebnisnoch mehr saufen als bisher ..

    Für den Strassenbetrieb eher ein deutlicher Drehmomentzuwachs wünschenswert. Originalkopf (?) und Hubraumerweiterung wären aus meiner Sicht dafür sicher der bessere Weg.... Kostenfrage + Abgasgutachten + TÜV Problem...

    ..da für das nächste Jahr ein Modellwechsel ansteht könnte ich
    mir vorstellen das man z.Zt. über so was wie ein finales Sondermodell
    (IAA) nachdenkt um die Verkäufe oben zu halten..., oder das Zubehör-programm fürs nächste Modell antesten will.

    ..... ich würde mir ein tieferes Sitzgestell wünschen.

    Das mit dem bepisst hab ich schon richtig verstanden, mag diese Art von Polemik eigentlich nicht... und finde es gehört auch nicht hierher.

    Ich hätte es besser gefunden nachzufragen als eine Sache lächerlich zu machen, die Du nicht kennst...

    Zur Sache:

    Dass der Vergleich Rennsport - Strasse hinkt ist klar, dennoch funktionieren viele Tricks aus dem Rennsport auch bei Strassen-autos...Vorausgesetzt man legt wirklich auf Performance wert. Leider werden viele Fahrwerke aus Showgründen völlig vermurkst. Diese (aus meiner Sicht) Unsitte ist in den meisten Foren (auch hier) weit verbreitet.

    Eines der Probleme dabei ist sicher auch das Thema Achsgeometrie bei tiefergelegten Fahrzeugen. Da werden Federn oder Fahrwerke eingebaut und dann entweder gar nicht oder nach den ursprünglichen Werksvorgaben vermessen. Die Betonung liegt auf ver- !

    Die Werte eines dann "richtig" gemessenen Autos liegen dann bezogen auf die Werksvorgaben druchaus mal im roten Bereich,
    man muß nur wissen wie man sie interpretiert...

    Ob die Sturzwerte nicht stimmen lässt sich relativ einfach feststellen:

    Man mißt den Verschleiß an den Aussenkanten des Reifens mit dem Profilschieber. Es handelt sich dann um eine Sturzfehler wenn keine zusätzliche Verzahnung am Reifen auftritt ( :biggrin:[c=red] Hand auflegen,[/code] quer zur Rollrichtung nach innen schieben oder nach aussen ziehen) Bei einer Verzahnung handelt es ich um einen Spurfehler...

    Der Sturz läßt sich bei vielen Autos durchaus einstellen (z.B. beim
    aktuellen Mini vorne und und hinten) egal gehts nicht oder bist Du aus der Toleranz mußt Du eben entsprechende Hilfsmittel einsetzen.

    Zum Seminar:

    Ich mache zur Zeit gerade die Seminarplanung für 2010. Eventuell
    machen wir aber diesen Herbst noch ein paar Seminare an der Norschleife. Sie ergänzen Wolfgangs (Wolfgang Weber unser Referent) Artikelserie "Idealline Nordschleife" in der sport-auto. Im Teil 2 der Reihe geht es um das Fahrwerkssetup, Du bist natürlich eingeladen. Ansonsten kann ich Termine und Preise ja mal hier veröffentlichen.

    Supernasenbär: (paßt!)


    ..also ich kann weder was für den schlechten Stil im Umgang mit Forenkollegen noch für Dein Halbwissen:

    Im Rennsport mißt man die Reifentemperatur wie folgt: Man teilt die Lauffläche in das äußere, mittlere und innere Drittel und mißt
    die Temperatur. Dies gibt Aufschluss über die Temperaturverteilung und erlaubt somit Rückschlüsse auf die Spur und Sturzwerte. ...bei korrekten Spur und Sturzwerten läßt es ggf. auch Rückschlüsse auf den Luftdruck zu ...

    :biggrin:

    und ersatzweise funktioniert das auch mit "Handauflegen".

    Ich empfehle Dir ne trockene Hose, und das nächste mal eine Packung Pampers für das nächste Mal....

    ansonsten lade ich Dich gern mal zu einem unserer Seminar über Fahrwerkstechnik ein: Du wärst dann in guter Gesellschaft:
    Die sport-auto redaktion, die Entwicklungsabteilung von Pirelli, sämtliche KW -Mitarbeiter, und viele andere waren schon da. Der Walter Röhrl schickt Problemfälle in letzter Zeit immer zu unserem Referenten... und jetzt? 8o

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    Original von thundernose:
    Aslo faken wäre ne gute Sache werde es mal mit dem Clio Teil versuchen.

    Habe mir den Clio Diffusor nochmal angeschaut und wenn es halt so sein sollte das einige bzw. die Mehrzahl ein tieferes Heck wünschen und Tino es so hinbekommen würde, das quasi der Diffusor wie beim Clio sich in die original nenne es mal Heckplastikwabenwelt einfügt und auch so sichtbar die eigentlichen Konturen beibehalten werden könnten, also das dieser Bereich wie beim original sichtbar abgesetzt wird und halt dann die seitlichen weiterführenden Ecken wie beim Clio dann der Stoßstange anpassen und in der eigentlichen Wagenfarbe der Stoßstange anpassen könnte ich mir vorstellen das es past und dadurch ggf. der Diffusor noch etwas mächtiger (also nach unten) ausfallen könnte.


    ..sorry aber mit dem Bandwurmsatz hab ich leichte Verständnis-schwierigkeiten ??? Also wenn Du das mit dem faken auf Basis des Clio hinbekommen würdest wärs klasse...

    Wenigstens einer der aufpasst ! Was den Luftdruck betrifft hast Du natürlich recht, er wird im kalten gemessen.


    Das mit dem Handauflegen funktioniert aber tatsächlich: Über Temperaturverteilung kannst Du eine Aussage zum Luftdruck machen..oder aber durch Handauflegen auch z.B. eine falsche Spureinstellung feststellen...

    Die dünnen Finnen gefallen mir auch nicht und wahrscheinlich machen sie auch Probleme beim TÜV.

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    Original von Swift Sport:
    wie sieht es denn mit dem Luftstrom aus?

    Gute Frage ! Wenn das ganze nicht nur Optik sondern auch Abtrieb bringen soll, sollte man parallell dazu auch über eine Unterbodenverkleidung nachdenken und dann auch an den Übergang zum Diffusor.

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    Original von @chris@: Gibt´s denn ein "günstiges" Gewindefahrwerk für den Sport?

    Ein gutes Fahrwerk ist sehr aufwendig und Dein Leben hängt
    dran. Wenn Du beim Fahrwerk sparst schmeisst Du Deine Kohle
    zum Fenster raus ...

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    Fazit: Für sportliche Fahrer mit gesundem Rücken empfehle ich H&R"

    Zu hart und sportlich passt nicht zusammen; das Auto verliert Grip..

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    "...wobei ich immer noch beim KW skeptisch bin, denn ich denke für einen Leihen (weis auch nicht ob ich und mein Kumpel es hinbekommen würden) sind die Einstellarbeiten doch schon sehr anspruchsvoll.""

    No Prob, wenn Ihr ein KW V3 braucht und Hilfe beim Einstellen, PN an mich..

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    Original von Ganassi: ...Ja, hört sich dumm an, aber wenn ich jetzt nochmal eine Karre tieferlegen wöllte, würde auf jeden Fall zu einem Gewinde greifen.



    Das ist einfach nur venünftig und spart unnötige Investitionen..

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    Zudem würd ich noch die Spurplatten weglassen. .

    :i_respekt: gannassi, endlich mal jemand der Mumm in dern Knochen hat und was zugibt ....

    Von FK würde ich die Finger lassen, die Teile sind einfach nur hart.
    Bei FK werden Koni Dämpfer in einer speziellen Abstimmung für FK
    verbaut. Es gab bei KONI zeitweise massive Beschwerden zum
    Fahrwerk.. die konnten nur leider nichts dafür da sie die Dämpfer nach FK Vorgaben abgestimmt hatten.

    Ein Auto ist final nur so schnell wie das Fahrwerk, eine gutes Fahrwerk kostet auch richtiges Geld. Tu Dir selbst einenGefallen und spar nicht an der falschen Stelle..