Beiträge von Jörg L.


    Dann erkläre uns mal,

    1. warum es eine Rückrufaktion für den Swift gab, da unter dem Beifahrersitz das Kabel eingeklemmt werden könnte, und es zu einem unmotivierten Auslösen des Sidebag kommen könnte. (O-Ton Suzuki)

    und 2. Warum es in Deutschland die Bescheinigung für den Umgang mit Pyrotechnischen Gegenständen am KFZ gibt. Mit anderen Worten, noch nicht mal jeder KFZ-Mechaniker darf ohne weiteres an einem Airbagsystem rumfingern.
    Ich würde es einfach lassen, Andere hier im Forum zu motivieren bei Problemen an ihren Airbagsystemen zu fummeln, besonders dann, wenn man davon keine Ahnung hat.
    Und im übrigen kann man mit 12V einen Airbag auslösen. Das haben wir zu demanstrationszwecken in dem o. g. Lehragang so gemacht.
    Selbst die Messspannung von einem Multimeter kann schon gefährlich sein.

    Hier habe ich mal was darüber gelesen:
    http://www.ibiza-forum.de/board24-seat-a…nd-ums-%C3%B6l/

    Der, der in o. g. Forum die Fragen beantwortet, hat ziemlich viel Ahnung und sagt zum mischen, das dann die Viskosität des schlechteren Öls übrig bleibt. An dem hier genannten Beispiel würde dann ein 10W30 übrig bleiben. Also ich würde beim Öl gar nichts mischen. Das ist an der falschen Stelle gespart. Eher Geld zum Fenster hinaus geworfen, da ein 5W30 teurer in der Anschaffung ist als ein 5W40, wegen den Aditiven, mit denen der Benzinmotor von Suzuki eh nichts anfangen kann.

    Zitat


    Original von Philix:
    .... Und Tieferlegungsfedern mit ABE sind mir noch nie untergekommen...


    Die 25mm H&R Federn für den Swift Sport sind mit ABE. Man sollte nur ein Achsvermessungsprotokoll mitführen, da dies Besatndteil der ABE ist. Gutachtenplichtig werden die Federn bei Verwendung mit Spurverbriterungen oder andere als die Serienbereifung. Stoßdämpfer dürfen alle für das Modell hergestellte verwendet werden, sofern sie nicht die Fahrzeughöhe verändern, z. B. durch geänderte Federteller.

    Soviel ich weiss läuft das ein wenig anders bei EU-Fahrzeugen. Hier ist ausschlaggebend, für den Anfang der Garantie, wann das Fahrzeug den Händler in dem entsprechenden EU-Land verlassen hat. Mit anderen Worten, Dein deutscher Händler hat ja das Fahrzeug nicht wie normalerweise ab Werk bekommen, sondern über einen zweiten Händler in dem entsprechenden EU-Land. Der Tag dieser Übergabe vom einen zum anderen Händler ist gleichzeitig der Garantieanfang. Der deutsche Händler hat es also theoretisch da erstmal gekauft. Sollte dann das Fahrzeug noch ein paar Wochen bei dem EU Händler in Deutschland stehen, z. B. zur Präsentation, so ist es durchaus möglich, dass das was Du beschrieben hast so passiert ist und auch rechtens ist. Letzendlich kann Dir da aber nur ein Anwalt genauere Auskünfte geben. Ich habe aber schon öfters von diesen Problemen bei Suzuki gehört und da kann man wohl nichts machen. Bei anderen Herstellern, ich hatte z. B. mal einen EU-Seat, beginnt die Garantiezeit mit Zulassung. Warum das bei den EU-Susis nicht so ist, k. A.

    Du müsstest ja auch ein Refferenzgewicht haben, z. B. das der Originalfelge. Aber ich würde mir da nicht so große Sorgen machen. OZ baut schon ganz gutes Zeug.
    ET 40 bedeutet 20mm mehr Spurweite. Ich denke dass dies noch zu vertreten ist. Sieht auch bestimmt gut aus.
    Halte uns mal mit Fotos und Fahrbericht auf dem Laufenden.

    Zitat


    Original von shotcallor92:
    Gut ok dann fällt 18 Zoll schonmal flach, da ich ja möchte, dass es breiter aussieht und nicht schmaler. Und 215er mit 18 Zoll wäre dann wohl doch etwas zu viel des Guten.

    Und Jörg, was meinst du mit einer \"guten\" 17 Zoll Felge? Welche Kriterien machen denn eine gute Felge aus bzw in diesem Zusammenhang hier?

    Gut dann wird es wohl entweder die Kombi 205/17 Zoll oder 215/17 Zoll werden. Wenn ich bei der 205/17 Zoll Kombi eine ET von 40 oder höher nehme, ist das für die Fahrdynamik auch noch tragbar oder ist der nachteil dann so gorß, dass es sich einfach nicht lohnt?


    Unabhängig vom Design, welches ja eh Geschmackssache ist, halte ich, wie schon beschrieben, das Gewicht der Felge bzw. des Komplettrades für wichtig. Du kannst aber davon ausgehen, das je leichter die Felge ist, desto teurer ist sie auch.
    Zur ET: Je mehr sie Richtung kleiner abweicht, desto positiver wird der Lenkrollhalbmesser. Positv heißt hier nicht besser, sondern die einwirkenden Kräfte auf das einzelne Rad werden nicht mehr so gut ausgeglichen. Hier kann es z. B. sein, dass das Fahrzeug Unebenheiten nachläuft oder dass beim Beschleunigen oder auch Bremsen die Kräfte am Lenkrad zerren. Ich persönlich halte sowas für äußerst unangenehm. Wenn die ET dann noch sehr stark abweicht, z. B. mit Distanzscheiben, muss man mit höherem Reifenverschleiß an der VA rechnen. Da hier die Spurweite stärker verändert wurde, nicht aber der Spurdifferenzwinkel. Beim einschlagen der Räder schlägt das kurveninnere Rad immer mehr ein, als das äußere. Wie groß dieser Unterschied sein muss, hängt halt von der Spurweite ab. Leider kann man in der Regel den Spurdifferenzwinkel nicht der Spurweite anpassen. Die Folge sind meißt schneller verschlissene Reifeninnenflanken.

    Hier noch ein Link dazu: http://www.hecomo.de/Start/Technik/technik.html

    Wieviel jetzt vom original abgewichen werden sollte, kommt halt darauf an, wie der Einzelne mit den veränderten Gegebenheiten zurecht kommt. So ein Corsa OPC beschleunigt z. B. auch mit heftigen zerren am Lenkrad. Da schlägt man dann Haken wie ein Hase.
    Letzendlich ist es doch so: Wenn es Gutachten für die Anbauten/Räder gibt, wird es schon nicht gefährlich sein. Aber unangenehm kann es trotzdem sein.

    Ob die Reifen im Radhaus schleifen, hängt u. A. von der ET ab. Zusätzlich bin ich der Meinung, das die ET möglichst nahe der originalen, also ET 50 (zumindest an der VA) entsprechen sollte. So bleiben die die Einflüsse von außen auf die Lenkung im Rahmen und man kann dann auch getrost einen Reifen mit etwas weniger Querschitt auf einer 18\'\' Felge fahren. Dann würde ich aber auf das Gewicht der einzelnen Felge achten. So leicht wie möglich sollte sie sein. Hohe ungefederte Massen an der Achse wirken sich immer ungünstig aus.
    Ich denke aber eine Gute 17\'\' Felge mit einem 205er ist die optimalste Lösung. Alles was drüber ist dient zur Optik und geht auf kosten der Fahrdynamik.

    Wenn nach 2tkm beeinflussender Abrieb da wäre, müsste man auch nach 4tkm, 6tkm, 8tkm usw. einen Ölwechsel machen. Da ist nämlich genau so viel/wenig Abrieb vorhanden. Dieser würde sich im übrigen im Ölfilter absetzen. Da kann man doch sehen, dass dies Humbug ist. Wenn \'s denn unbedingt sein muss, würde ich zumindest \'n paar km länger warten und die 7-8tkm anpeilen. Was ich wohl bei meinem SSS gemacht habe, ist bei 15tkm das Getriebeöl erneuert. Ist trotzdem bei 35tkm ein neues rein gekommen.

    Ich habe an meinem Suzuki und an den von meiner Frau die normalen Insp. gemacht. Ich bin selber in der KFZ-Branche tätig und ich weis daher, dass diese Gutscheine alleine den Sinn in der Kundenbindung haben, sonst nichts.


    Wenn \'s vermehrt Motorschäden geben würde, wäre längst ein Ölwechsel vorgeschrieben und dann würden auch die wenigsten drüber meckern. Ich finde es nur blöd, dass mit solchen Tricks den Leuten das Geld aus den Taschen gezogen wird. Besonders dreist wird es, wenn gesagt wird: \"Den Ölwechsel machen wir nur umsonst, wenn sie auch das Öl bei uns kaufen.\"

    Wenn \'s nicht im Serviceheft steht und damit vorgeschrieben wäre, würde ich es sein lassen. Ist alles nur Geldmacherei. Als Motorenöl reicht ein einfaches 5W40, welches die Spezifikationen erfüllen muss, die man in der Betriebsanleitung/Serviceheft zum Thema Motorenöl findet.

    Gruß Jörg

    Zitat


    Original von DerKuckuck:
    Ich kaufn 4er Pack NGK-Standartkerzen für 10€ und komm damit 30-40T Km hin. Das heißt ich bezahl in 100T KM 30€ für Kerzen. Jetzt erzähl mir mal einer den Sinn von Irdiumkerzen mit ner Laufzeit von 100T KM.
    Und komm mir keiner von wegen besserer Verbrennung.
    Ich schau mir die Kerzen nach 30T Km an, wenn die soweit sind, fliegen se raus. Also 1x Jahr ^^ Zündkerzenwechsel für 10€, da sind andere Sachen wesentlich teurer ... z.Bsp. 2x Ölwechsel im jahr bei mir.


    Für V-Power & Co. geben auch viele mehr Geld aus und reden sich ein, dass es was bringt. Wenn \'s nicht vorgeschrieben wäre würde ich auch günstigere Kerzen fahren.

    Zitat


    Original von maha:

    ... 105.000 km wäre eine sehr gute Lebensdauer für eine Kerze. Normalerweise muss man nach 30.000 (vor dem Winter) schon heftig an der Elektrode biegen.... damit ein ordentlicher Kontaktabstand erzielt wird.

    Aber man lernt nie aus. :)

    Danke jedenfalls allen Schreibern.

    Dafür kostet eine Kerze auch 25€.

    Zitat


    Original von XS-Sandmann-666:
    Mal das Thema wieder hochholen:

    Habe derzeit vor, in meinem Sport die H&R Tiefe Version zu verbauen. Mal liest man 25mm, mal 40mm und bevor ich was kaufe, was mir nicht passt wollte ich mal fragen, ob hier mal jemand nen Bild posten können von diesen Federn, verbaut im Swift Sport, damit ich sehe, ob es sich für mich überhaupt lohnt. Will den lediglich sportlicher machen, sprich Turbo, Fahrwerk und Sportauspuff.

    Gruß Marco


    Klick mal auf den roten SSS links. Die Fotos sind mit den 25mm H&R aufgenommen. In meinem Profil findest Du auch die Bestellnummer von den Dingern zum Vergleichen. Tatsächlich ist mein SSS VA 29mm, HA 27mm tiefer gekommen. (Kofferraum leer) Es sieht nach nicht viel aus, ist es auch nicht, jedoch merkt man es im Fahrverhalten deutlich. Sie arbeiten prima mit den Sereiendämpfern, was nicht immer zwingend so ist. Vorteil, diese Federn braucht man mit Serienbereifung nicht einzutragen. Einzig und allein das Gutachten und das Achsvermessungsprotokoll sollte man mitführen.
    Will man allerdings mit dem SSS tiefer, wird es um einiges teurer.

    Gruß Jörg