Beiträge von Jörg L.

    Ich gehe mal davon aus, dass die Gurte eine fahrzeugspezifische ABE haben. Dort steht für jedes gelistete Fahrzeug drin, wo die Gurte befestigt werden müssen. Seriensitze sind grundsätzlich kein Problem. Es sei denn, es ist so ein Sitz verbaut, wie im MZ Swift Sport. Aber das sieht ja jeder Doofe, dass das nicht funktionieren kann. Ist das Fahrzeug nicht in der ABE gelistet, bedarf es wahrscheinlich einer teuren Sonderabnahme.

    Das Blech, wo z. B. die Fensterhebereinheit dran befestigt ist, gehört fest zu Türe und kann nicht entfernt werden. Lediglich die Folie muss ab. Vorsichtig, diese reißt schnell ein. Mit Panzertape kann man die aber notfalls flicken und wieder befestigen, falls die nicht mehr auf der schwarzen "Bärenkacke" hält. Wenn Du das alles schon mal offen hast, schau direkt mal ob die Schrauben der Fensterhebereinheit noch alle Fest sind. Die lösen sich nach der Zeit schon mal gerne. Am besten dann mit Locktite einsetzen.
    Ansonsten gebe ich die Laterne mal weiter, falls jemanden noch was einfällt.  ;)

    Auf der Fahrerseite ist das BCM verbaut. Notfalls muss man das ausbauen. Ist mit zwei M6er Schrauben fest. Am besten erst mal die Verkleidung in Kniehöhe abziehen. Batterie abklemmen. Dann den Türschweller gut polstern mit Kissen oder Decken, damit man sich da mit dem Rücken drauflegen kann. Mit dem Kopf dann in den Fußraum. Am besten ein Foto vom BCM machen (und vielleicht von sich selber, damit man sieht wie bescheuert man da in dem Auto liegt :D ), damit man nachher noch weiß, wie die Stecker gesteckt und die Kabel verlegt waren. BCM abschrauben und nach und nach die Stecker und Steckverbindungshalter abziehen. Wenn man noch die Schalterleiste links neben dem Lenkrad von innen rausdrückt, kann man durch das Loch besser sehen, wo man was abstecken bzw. später einstecken muss.
    Was viele nicht wissen, ist dass nach dem anklemmen der Batterie die Zündung für mind. 5 Sek. eingeschaltet werden sollte, damit sich die Drosselklappe neu adaptiert. Erst danach den Motor starten. Es kommt trotzdem schon mal vor, dass der Leerlauf danach extrem tief ist. In diesem Fall den Motor betriebswarm fahren, die Batt. noch mal für eine Minute abklemmen und den Anlernvorgang wiederholen.

    Gruß Jörg

    Vergesst es. Ohne Test unter Laborbedingungen gibt es hier eh keine verwertbare Aussage, ob es sich lohnt E10 zu tanken oder nicht. Und der Test muss schon mit dem besagten Motor gemacht werden und nicht mit irgend einem anderem Ottomotor. Das einzige brauchbare Argument gegen Bioethanol im Ottokraftstoff ist das Nahrungsmittelargument. Technisch schadet es dem Motor auf jeden Fall nicht, im Gegensatz zu Erdgas oder LPG.

    Wenn man den Fehlerspeicher vor der AU löscht, werden einfach nur die Readiness-Bits zurück gesetzt. Was da vorher war ist völlig uninteressant. Das einzige was dann gemacht wird, ist das die Abgasuntersuchung mit Messsonde durchgeführt werden muss. Sollte der Kat ausreichend arbeiten, ist dann die AU kein Problem. Kleiner Tip: Schaut das Ihr dann vorher die Abgastemperatur schön hoch treibt und nicht zu lange Standzeiten bis zur AU habt. Je höher die Temp. im Kat, desto besser arbeitet er. Die Prüfer wissen das aber in der Regel auch und konditionieren das ein. Das Rücksetzen der Readiness-Bits passiert auch, wenn man die Batt. abklemmt. Beispiel: Ein Gebrauchtwagenhändler klemmt bei seinen Fahrzeugen die Batterien ab, damit die sich nicht während der Austellungszeit entleeren. Eines der Fahrzeuge wird dann verkauft und bekommt AU/TÜV. Hier geht es dann auch nicht ohne Messsonde. Unabhängig davon gehen OBD2 Prüfungen ohne Sonde aber erst mit Fahrzeugen die nach 06/2006 zugelassen worden sind. Alle anderen werden immer mit Messsonde geprüft.

    Es gibt sogar ein Bußgeld für "groben Unfug". Das wurde uns damals mal von einen in grün angedroht. So sind sie halt, die Deutschen. Kleinkarriert. Meine Frau arbeitet beim Verwaltungsgericht, was da für Klagen eingehen und gegen was man alles klagen kann, unglaublich. Das spiegelt hier die Einstellung mancher Leute wieder. Mich lässt diese Diskussion trotzdem ziemlich kalt. Man macht seine Erfahrungen mit dieser Witterung am besten auf 'nem einsamen Parkplatz als im laufendem Verkehr. So war es bei mir damals auch. Und ich hab bis heute kein Auto im Graben versenkt und habe auch keinen umgefahren oder angerempelt.

    Zum Thema: Ja es macht Spass mit dem SSS im Schnee. Schade das es keinen Sport 4x4 gibt.

    Dann müssten auch Filme, wie Nur noch 60 Sek. oder 2 Fast 2 Furious verboten werden. Wenn die Leute mit 18 nicht wissen was sie tun, sind die es selber Schuld. Als ich in dem Alter war, hab ich das auch gemacht. Und um den Umgang mit dem Fahrzeug in verschiedenen Situationen zu üben, gibt es nicht besseres als den Schnee, da man nicht schnell unterwegs ist. Wir haben uns immer entlegene Parkplätze in der Eifel (z. B. am Schwarzen Mann) oder im Sauerland (Blockhütte Ziegenhelle) gesucht. Natürlich war das zur späteren Stunde, wo auch keiner mehr da parkte. Sonst geht 's natürlich nicht.

    Im übrigen, dass die Autos im Schnee quer kommen, liegt gerade am ESP. Wenn ein untersteuern ausgeglichen wird, werden einzeln die hinteren Räder gebremst. Fahrt mal ohne ESP. Dann geht 's zwar auch, aber man muss schon mal öfters die Handbremse zur Hilfe nehmen. (Gillt natürlich nur für die VA angetriebenen.) Und eingreifen tut das System auch, wenn die Schlupf-Leuchte nicht blinkt.

    Also ich möchte folgendes anmerken bzw. mal dumm in den raum werfen.

    Ist es denn überhaupt sinnvoll einfach das Update drauf zu spielen, ohne einmal zu überprüfen, ob der Kat vielleicht schon eine Macke hat. Also ich meine wäre es nicht besser, erst einmal zu überprüfen ob eine Oberwellenfunktion des Kat´s mit dem Motortester vorhanden ist. Wenn nein gut ist der Kat noch heile und die 60 euro sind meines erachtens nach ok. Aber was ist, wenn der Kat schon einen leichten Schaden hat, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass auf lange Sicht die Lampe irgendwann wieder angehen muss. Es sei denn, die neuen Werte sind so ausgelegt, dass Sie die normale Laufzeit des Motors bzw. der Abgasanlage überdauern.

    Nur mal so ein Gedankengang von mir, kann mir halt nicht vorstellen, dass es nach dem Motto "Update für den Sport und alles wird Gut" laufen wird. Finde es auch ein wenig fahrlässig, wenn die Händler einfach für 60 euro eine Software drauf machen, ohne den Kunden darauf hinzuweisen, dass ein ggf. bereits defekter Kat damit nicht geheilt werden kann.

    Es ist in sofern Sinnvoll, da es erst mal im Garantiefall vorgeschrieben ist. Suzuki übernimmt nicht mehr einfach so die Kosten für einen Kat beim 1,6er bevor nicht das Update aufgespielt wurde. Und nach einem Update ist mir bis jetzt noch kein Kunde mit dem P0420 wieder gekommen. Außerhalb der Garantie -und Kulanzregelungen, ist es immer noch besser erst das Update aufzuspielen, als 'nen neuen Kat zu kaufen.
    Tja, wie sieht das mit der Oberwelligkeit an der 2. O²-Sonde bei anderen Herstellern nach 50tkm aus? Hab ich noch nicht prüfen können. Es ist wohl richtig, dass zumindest bei den M-Motoren von Suzuki die Katalysatorwirkung im laufe der Zeit etwas nachlässt. Sollte das aber normal sein, ist die Frage im Grundsatz ja beantwortet. Alleine der Grund, dass ein SSS mit dem P0420 Fehlercode trotzdem noch alle Abgaswerte einhält, ist für mich schon ausreichend behaupten zu können, dass um das Update erstmal nichts vorbei führt.

    Mein alter SSS hatte das auch und der 1,3er MZ von meiner Frau ebenfalls. Es tritt am schlimmsten auf, wenn man Morgens startet, 1km zu Bäcker fährt und Brötchen holt und dann wieder starten will. Eine Anfrage an Suzuki hat ergeben, dass dies Angeblich mit dem EGR-System zu tun hat und nichts mit dem Kraftstoff oder dessen Klopffestigkeit/Oktanzahl. Hierfür gibt es auch keine direkte Abhilfe. Es wird im Beanstandungsfall empfohlen, mit etwas getretenem Gaspedal zu starten.

    Als Wasser sollte lt. Suzuki entmineralisiertes/destilliertes Wasser verwendet werden. Dann gibt es evtl. noch zwischen Batterie und Zylinderkopf ein Wasserschlauch mit einem T-Verteiler in dem sich eine Kreuzschraube befindet. Hier kann man dann das System entlüften.

    Der Intake wird beim NZ Sport nicht passen, da der ganze Luftfilterkasten ein Anderer ist. Da müsste man schon den vom MZ Sport samt Luftmassenmesser nehmen. Und ob das dann der gleiche LMM ist und ob die Drosselklappe den gleichen Durchmesser hat ... . Außerdem befindet sich keine Abdeckung über den Zündspulen/Zündkerzen, wenn man den originalen Ansaugkasten entfernt. Da müsste wirklich was ganz neues gebaut werden.

    Gibt es diese neue Version von H&R (30/30) auch für den MZ Sport ?

    Nein, es gibt seit eh und je die 25mm Version, für die es aber mal eine ABE für Deutschland gab. Bedeutet, das diese in Verbindung mit einem Achsvermessungsprotokoll nicht eingetragen werden müssen, sofern die originale Rad-/Reifenkombination und keine weiter Veränderung wie Spurplatten verbaut sind. Mittlerweile gibt es aber nur noch das Teilegutachten. http://www.h-r.com/includes/downl…./bin/29160.pdf