Beiträge von Jörg L.


    Ist das aufwendig? Und kann das geprüft werden bevor man es erneuert?

    Eine Suzuki Werkstatt sollte das prüfen können. Den OT-Geber prüft man über eine Aufzeichnung der OBD-Datenliste während der Fehler auftritt. Ein defektes Einspritzventil kann man entweder schön auf dem Oszilloskop sehen oder über den Kraftstoffdruck. Allerdings muss man die Probefahrt als Arbeitszeit rechnen, kann also was kosten. Das ist aber leider so, bei Diagnosearbeiten.

    Diese Aussage bezog sich ja auch die Leute, die so tun, als wäre das Auto ein kompletter Reinfall und man würde zu jader Fahrsituation merken, dass das Fahrzeug schlecht fährt. Tatsache ist, dass das Update eine deutliche Veränderung zur vorherigen Abstimmung bringt, und wenn es bei der Probefahrt nicht zu bemängeln war, dann danach erst recht nicht.
    Auch Autobahn würde ich mit jedem Auto, welches ich kaufen wollte, Probe fahren. Sowas wäre für mich mit unter existenziell wichtig, um zu beurteilen, ob ein Fahrzeug gut fährt. Wenn der Servivepartner das nicht möchte, hat er Pech gehabt, und das Auto wird im besten Fall wo anders gekauft.

    Ohne ausgiebige Probefahrt, würde ich erst mal kein Auto kaufen. Ich frage mich also schon die ganze Zeit, werden die Autos, bevor sie gekauft werden nicht Probe gefahren? Wenn das Problem dann so gravierend wäre, würde das doch sofort auffallen.

    Also ich kenn das von mehreren Herstellern. Wenn man mal googelt findet man auch einiges dazu. Quer durch fast alle Hersteller. Beim VW Polo mit 1.4er (85 PS) kommts auch gelegentlich vor wenn man nur kurz umparkt. VW bietet übrigens ganz offiziell ein Softwareupdate wegen der Problematik an, nur hat das leider keinerlei positive auswirkungen. :D

    Von daher ist Suzuki nicht ganz allein damit.

    Sehe ich genau so. Ich habe es auch schon mehrmals bei einem 2002er Ford Focus erlebt und vom "Hörensagen" besteht das Problem quer durch die Herstellerpalette. Angefangen hat es glaube ich mit der Euro 3 Abgasnorm. Meiner Meinung nach ein hausgemachtes Problem der EU.

    OT-Geber = Kurbelwellsensor
    Der erfasst, in welcher Position sich die Kurbelwelle befindet. Gibt der kein Signal mehr weiter, weis das Steuergerät nicht mehr wann es wo Zünden soll und macht nix mehr. Ergo: Motor geht aus.
    Oft tritt das temperaturabhängig auf. Kühlt der Sensor wieder ab, funktioniert er dann wieder.

    Also

    Leider sind die Garantiefälle ja recht verstreut über den gesamten Thread. Hat jemand eine Liste oder einen Link zu einer Liste aller offiziellen Mängel, wie zB. die Lenksäule, die bekannte Probleme hatten und zB. von BJ X bis BJ Y verbaut wurden, danach nicht mehr verbaut wurden und bei den betreffenden Baujahren auf Garantie ersetzt werden? Auch wenn ich das jetzt etwas blöd formuliert habe, ihr wisst was ich meine... :D

    Wäre angenehm, wenn man das mal quervergleichen könnte, ohne sich durch den kompletten Beitrag zu kämpfen und zu jedem Vorfall eines Users zu googeln ob das ein offizieller Mangel ist und dann die Teilenummern raussuchen usw...

    Also, direkte interne Informationen von Suzuki wird hier wohl keiner ungestraft gesammelt reinsetzen. Erst recht keine Mitarbeiter. Da muss wohl schon einer selber recherchieren und die Informationen zusammentragen.

    Vor kurzem haben wir einen S-Cross gekauft. Eigentlich wäre alles in Ordnung, aber mit der Lenkung habe ich Probleme. Bei 90 km/h muss ich schon manchmal korrigieren und das kommt immer wieder vor. Ich weiß wohl, dass die Lenkung nicht am besten ist, aber das finde ich schon echt strapazierend. Die Landstraßen sind hier nicht besonders breit und ich finde das ein bisschen gefährlich. Ist da nun so, muss man sich dazu gewöhnen, mache ich etwas falsch, oder kann man das reparieren lassen? Ich bin ganz enttäuscht :(

    Lies mal den letzten Beitrag, vom 18. Juli 2014. ;)

    Also, ich hab neue Infos. Die Sensoren lernen sich automatisch an, wenn das Fahrzeug während/nach dem Refenwechsel 20 Min. mit Zündung Off gestanden hat. Erst danach die Anlernfahrt machen, mit mind. 25km/h und nicht weniger als 10 Min. Mit anderen Worten, der Reifenwechsel sollte möglichst länger als 20 Min. dauern, bei ausgeschalteter Zündung. Sollten die Sensoren sich trotzdem nicht automatisch anlernen, muss das Fahrzeug zur Fachwerkstatt. Dort sollen die im Speicher hinterlegten ID-Codes und der Fehlerspeicher gelöscht werden. Auch hier muss dann das Fahrzeug mind. 20 Min mit Zündung Off stehen. Alternativ geht das Anlernen mit ID-Code Leser. Das muss aber mit bestimmten Tastenkombinationen und in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden. Die Infos dazu haben auch alle Suzuki Werkstätten, allerdings haben die wenigsten den ID-Code Leser.

    Stelle das mal hier rein. (nicht immer diese unnötigen, neuen Tread-Titel ;) )

    Hallo Leute

    Unser SSS geht auf die 200t zu. Nun habe ich ein schlagen vo re auf der Achse. Problem ist erkannt, es ist der Achsschenkelbolzen aussen vom Querträger. Gibt es den Kugelbolzen einzeln oder nur als ganzen Querträger?

    Da der Kugelkopf eingepresst ist, würde ich einen kompletten Querlenker nehmen. Bei Suzuki direkt gibt es für den Querträger sowieso keine einzelnen Teile, bis auf die Gummimanchette vielleicht.

    Das ist schon richtig. Man könnte dann zum Prüfen eines Fahrzeuges kein anderes an den OBD-Anschluss anschließen. Aber man könnte die Messsonde an einem zweiten, intakten Fahrzeug benutzen. Also, wenn man will kann man das so oder so Manipulieren. Aber wer macht das freiwillig. Wird man erwischt, ist Feierabend. Und wie gesagt, dass mit den gestzten Readinesscodes wird es nicht geben. Da läuft sonst die ganze Automobillobby Amok.

    Die Option, dass Readinesscodes gesetzt sein müssten, wäre ein Unding und eine Zumutung. Die Codes sind ja schon weg, wenn nur mal die Batterie leer war. Und bis die alle wieder gesetzt sind, können schon mal ein paar 100km vergehen. Bei Kurzstreckenfahrten noch länger. Da möchte ich aber kein Prüfer sein, wenn die Kunden dann den "Rumpelstielzchen Tanz" hinlegen. :D Und überhaupt, was soll das bringen? Das automatische Auslesen der FIN wäre in dem hier angesprochenen Fall sowieso kein Nachteil.

    Wenn das Update drauf ist und die Lampe dennoch angeht, ist der Kat hin.
    Er erreicht dann die Abgasnorm nicht mehr, das ist einfach Fakt und nicht zu leugnen.
    Die Überprüfung via Abgasuntersuchung spiegelt keine Überprüfung der Abgasnorm wieder.

    Das habe ich ja auch gesagt, dass der Zustand des Kats nicht mehr zu bessern ist. Das steht aber gerade nicht zur Diskussion. Die Frage war, bekomme ich das Fahrzeug trotzdem durch die AU?
    Des weiteren gibt es einen genormten Ablauf bei der AU, der für jedes Fahrzeug schriftlich hinterlegt ist. Dazu gehört u. a. eine Konditionierung des Motors. Diese gestaltet sich in Form von einer vorgegebenen Anzahl von Drehzahlanhebungen in den mittleren Drehzahlbereich, bevor das Messprogramm gestartet wird. Und damit meine ich nicht das Beschleunigen der Motordrehzahl während des Messprogramms oder das Hochdrehen beim Diesel. Wird sich an diesen Vorgang gehalten und besteht das Fahrzeug dann die AU, muss der Prüfer sich keine Sorgen um seinen Job machen.
    Das Prüfen mit der Messsonde wird bei Fahrzeugen ab Bj. 2006 nur verlangt, wenn die Readinesscodes nicht gesetzt sind. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn vorher der Fehlerspeicher gelöscht wurde. Das alleine ist aber kein Grund durch die AU zu fallen, kann ja auch sein, dass das Fahrzeug in der Werkstatt war und das defekte Bauteil, welches die MKL ausgelöst hat, erneuert wurde und der Fehlerspeicher natürlich auch gelöscht wurde.
    Es ist aber richtig, dass der Kat in diesem Fall nicht mehr in der Kondition ist, wie er mal war. Aber im Fall des MZ löst sich in der Regel nach und nach die katalytische Schicht ab und wird raus geblasen. Hier entsteht also keine Verstopfung der Abgasanlage, also auch kein Leistungsverlust, wenn der OT-Geber i. O. ist.
    Man könnte sich so also Zeit verschaffen, um sich in Ruhe um eine Lösung für den angeschlagenen Kat zu kümmern.

    Du hast einen EZ/MZ.
    Du kannst versuchen den Sender anzulernen. Das geht so:

    1. Alle Türen sind geschlossen und entriegelt.

    2. Zündschlüssel in Zündschloss einstzen. (Keine Zündung einschalten!)

    3. 4 x am Schalter an der Fahrertür \"entriegeln\" und \"verriegeln drücken.
    (auf - zu, auf - zu, auf - zu, auf - zu)

    4. 4 x Zündschlüssel aus Zündschloss abziehen und einsetzen
    (raus - rein, raus - rein, raus - rein, raus - rein)

    5. Motor starten und ca. 5 Sek. laufen lassen, dann Zündung aus.
    (Schlüssel stecken lassen!)
    Die Türen entriegeln sich 1 x selbstätig.

    6. 1 x \"verriegeln\" am Handsender drücken.
    [Türen werden selbstätig 1 x ver- und entriegelt.
    Außerdem piepst der Warnsummer ein paar mal.
    (Wird ver- und entriegelt, aber es piepst nicht,
    ist in den meisten Fällen das Key Free Steuergerät oder
    die Sicherung dafür defekt.)]

    7. Schritt 6 mit allen Handsendern wiederholen.

    8. Zum Beenden Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen.

    Der komplette Vorgang darf nicht länger als 60 Sekunden dauern. Also vorher mal \'ne Trockenübung machen ;)
    Keine Angst, wenn es beim 1. mal nicht klappt. Den Vorgang kann man so oft wiederholen, wie man will und auf den Zündschlüssel hat das gar keinen Einfluss. Der funktioniert unabhängig vom Key Free System.

    Ich dachte das mit dem Gas geben vor oder beim Starten bringt heute nix mehr, wo die Autos nur noch E-Gas haben? :?:

    Mann musste früher vor dem starten einmal Gas geben, damit sich die automatische Chokeklappe beim Vergaser eigestellt hat. Heute muss man das logischer Weise nicht mehr. Wenn der Motor aber überfettet ist sollte man schauen, dass man viel Luft zurführt, damit das zündfähige Luft-/Kraftstoffgemisch möglichst bald wieder hergestellt ist und der Motor anspringt. Deswegen die Idee mit dem Gas geben, da sich dadurch die Drosselklappe öffnet und mehr Luft in den Brennraum kommt.

    Das Problem besteht auch bei anderen Herstellern. Schuld ist offensichtlich auch die EU, die mit ihrem Abgasnormengesetzen die Hersteller zu dementsprechenden Kennfeldprogrammierungen drängen.

    Ich wurde noch nie informiert und musste mich jedes mal selbst informieren?

    Zu ungeduldig? ;)
    Das dauert immer ein wenig bis die Maschinerie ans laufen kommt. Von der ersten Info bis zum ersten Auto in der Werkstatt vergehen schon mal einige Wochen. Das geht auch nicht anders, da ja erst mal der Zulieferer die neuen Ersatzteile in größerer Menge Produzieren muss.
    Einen Unterschied zur Rückrufaktion machen die Serviceaktionen. Diese werden in der Regel nur bei einem Werkstattbesuch in der Fachwerkstatt behoben. Der Kunde wird also nicht per Post informiert. In der Regel handelt es sich dann auch nicht um sicherheitsrelevante Dinge. Ein Beispiel wäre ein Softwareupdate für ein Steuergerät. Wer natürlich zu ATU und Co. zum Service fährt, hat dann Pech gehabt.