Beiträge von Jörg L.

    auf welche drehzahl wird hier gedreht?
    was wurde bei dem chiptuning sonst noch gemacht?
    alles fragen, bitte dazu ne genaue quelle mit daten etc

    Die Infos habe ich von den zuständigen Personen aus Bensheim, als wir uns während einer Fortbildung nebenbei über die Standfestigkeit des M16A Motors im MZ unterhalten haben. Ich werde da bestimmt nicht hin gehen und mich lächerlich machen, weil ich irgend welche Beweise für Motorschäden brauche. Ich glaube denen das auch so.
    Außerdem liegt es auf der Hand, dass die Belastung für den Motor, expotentiell mit jeder zusätzlichen U/Min steigt.
    Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es die Möglichkeit gibt, die Motordaten zum Zeitpunkt des Motorschadens auszulesen, da begleitend meistens ein Fehlercode gesetzt wird und dieser die Umgebungsdaten speichert. Auch die Motordrehzahl. Suzuki wird sicherlich auffällige Motorschäden, die während der Garantie-/Kullanzzeit auftreten, genau unter die Lupe nehmen. Nicht weil ein Grund gesucht wird, diese nicht zu bezahlen, sondern zur Quallitätssicherung. Schon alleine deswegen gibt es für mich keinen Grund für Zweifel an der "Überhöhte Drehzahlen verursachen Motorschäden" These.

    Das gleiche bekommt man auch vom Anbieter für Gasumbauten gesagt, wenn man sich nach Problemen beim Gasbetrieb erkundigt.
    Im Übrigen sind bei Suzuki Europa, Motorschäden beim SSS, überwiegend nur durchs Überdrehen bekannt.

    Es gibt keine 100%ig dichten Klimasysteme in Kraftfahrzeugen. Wer sich einmal mit der entsprechenden Physik befasst hat, wird verstehen, warum solche Systeme geringfügig an Klimagas verlieren. Wer was anderes behauptet, sollte die entsprechenden Anlagen auf den Markt bringen und damit Reich werden.

    ... Und lasst euch von Werkstätten ja nichts andrehen, von wegen Kältemittel muss getauscht werden weil es schlecht oder abgelaufen ist. :D :D

    Da das Klimamiitel sich verflüchtigt, ähnlich wie die Luft in einem Autoreifen, sollte der sogenannte "Klimacheck" regelmäßig gemacht werden. Da man nicht messen kann, wieviel Kältemittel im System ist, wird es komplett abgesaugt und neu, mit der richtigen Menge, befüllt. Bei einem Suzuki würde ich das alle 3 Jahre machen. In der Regel fehlt dann ca. 1/4 im System.

    Das OBDII System hat drei Fehlerzustände. Aktuelle Fehler, hängige Fehler und die, die irgendwann mal aufgetreten sind. Der P0420 gehört zu der Fehlerkategorie, der zwei mal auftreten muss, bis der Fehler in den aktuellen Status wandert und die MKL angeht. Bis dahin ist der Staus nur hängig ohne MKL. Da es sich ja bei diesem Katalysatorschaden um einen schleichenden Prozess handelt, macht sich die eingeschränkte Wirkung erstmal nur bei niedrigen Abgastemteraturen bemerkbar. Das wäre dann bei Stop & Go Verkehr in der Stadt, bzw. im Leerlauf oder bei sparsamer Fahrweise mit 90 km/h auf der Autobahn und dies dann besonders im Winter der Fall.
    Du wirst wahrscheinlich keine 800km 90km/h gefahren sein. Daher kann es sein, dass das Steuergerät in der Phase keinen Fehler feststellt hat. Evtl. erst dann, als Du die Autobahn verlassen hast und an der ersten Ampel standest. Das die MKL erst nach 5 Tagen anging, halte ich dann für einen Zufall. Das bedeutet aber auch, dass der Fehler auf der hinfahrt zumindest einmal erkannt wurde und sich so erstmal, ohne MKL, im hängigen Status befand.

    Ok. Was ist denn der Unterschied von den Eigenschaften her zwischen vollsynthetischem, teilsynthetischem und Mineral-Öl? Was genau ist die Synthese-Technologie, mit der einige Hersteller werben?

    Um jetzt eine 100%ig richtige Aussage zu treffen, müsste ich mich in dem Thema erst mal einlesen. Sicherlich wird auch gerade in Sachen Werbung viel übertrieben, daher bringt es auch nichts auf irgend einer Herstellerseite zu forschen. Wer es genau wissen will, sollte sich also im Buchhandel entsprechende Literatur zulegen. Aber da wird auch genau so viel bei rumkommen, wie als wenn man die Nebenwirkungen eines Medikament durchliest. Nachher ist man nur noch verwirrter.

    Ich blicke da immer noch nicht ganz durch. Suzuki schreibt in seiner Bedienungsanleitung etwas von drei Öl-Viskositätsklassen 0W-20, 5W-30 und 10W-40, empfiehlt aber mit 0W-20 ausgerechnet die Viskositätsklasse, die auf dem Papier den geringsten Sinn macht (sehr dünnflüssig bei hohen Temperaturen). Was soll es denn nun am Besten sein, wenn man der Werkstatt das Öl selber anliefern will und soll es vollsynthetisches, teilsynthetisches oder Mineral-Öl sein. Was genau ist Synthese-Technologie und an welchen API-Klassen und Herstellernormen soll man sich orientieren? Viele Threads zu dem Thema machen auch eher unsicher. Was ist nun richtig? Es geht mir zunächst einmal nicht um Hersteller, sondern um die richtige Viskositätsklasse und die Öl-Art.

    Es gibt in diesem Fall nicht "das ultimative Öl", welches unbedingt gefahren werden muss. Es sollte nur den entsprechenden API-Spezifikationen (bei den Benzinmotoren) erfüllen. Diese findest Du im Handbuch. Auf dem Öl, welches Du dann kaufst, sollten dann draufstehen, dass es diesen Spezifikationen nicht nur entspricht, sondern diese auch erfüllt! Marke ist dann egal.
    Nimm einfach das Öl, welches auch Deine Werkstatt verwendet. Suzuki empfiehlt seit 2012 seinen Werkstätten für alle Benzinmotoren ein 5W30. Das soll kraftstoffsparender sein als das 5W40, welches hingegen für etwas höhere Beanspruchung geeignet ist. Hier ist also einem etwas Spielraum gegeben.
    Hier ist ein Link, wo Du auch mal reinschauen kannst: http://www.total.de/pro/b2b-schmie…tofffinder.html

    Was will man denn da feststellen. Ihr fahrt doch nicht alle den gleichen Streckenabschnitt bei gleichen Wetterbedingungen. Da sind schon mal gut 15km/h Tolleranz drin. Diese 15 km habe ich ja schon, wenn ich am gleichen Tag von Köln nach Aachen (195 km/h) und dann wieder von Aachen noch Köln (210 km/h) fahre. Und in dem Bereich, den ich meine, gibt es noch nicht mal ein sichtbares Gefälle. Ohne Laborbedingungen kann man da nichts sinnvoll vergleichen.

    Ich habe vor einiger Zeit auch schon nach einer UK- oder Japan-Sonnenblende gesucht, aber bisher leider nichts gefunden. Wäre super wenn jemand anderes etwas erfolgreicher wäre als ich. ^^

    Was ist an der Rechtslenker-Sonnenblende anders? Beim Linkslenker haben beide den Spiegel verbaut. Beim Rechtslenker nicht? Wie bereits erwähnt, die Aufkleber sind auf dem ET nicht drauf. Die müssen extra bestellt werden.
    Hab zur Zeit Urlaub, sonst hätte ich schon nachgeschaut.

    Weisst Du zufällig ob dasselbe auch für den 1,5 Motor gilt? Hab die Batterie gewechselt und das gleiche Problem.

    Ja, solche Probleme gibt es auch beim 1,5er MZ.
    Allgemein ist nicht nur Suzuki davon betroffen. Bei Smart z. B., hat man beim forfour die Drosselklappen sammt Saugrohrdrucksensor aus Unwissenheit erneuert, weil da sogar die MKL an ging. 500€ Material + 45Min Arbeitslohn waren da fällig.

    "Guten Abend! Allgemeine Verkehrskontrolle. Führerschein, die Zulassungsbescheinigung und den Airbagaufkleber hätte ich mal gerne gesehen." :thumbup:
    Sch... egal, ob der Aufkleber da drauf ist. Wenn die Sonnenblende kaputt wäre, würde man sich auch eine neue bestellen und selber dran schrauben. Muss also nicht vom Rechtslenker sein, wenn die überhaupt anders ist. Der Aufkleber ist dann nicht drauf. Den muss man nämlich extra bestellen, kostet also auch noch. Und die Dipl. Ing. 's bei der HU interessiert es auch nicht.