Beiträge von Jörg L.

    Es sollte klar sein, dass der Innenraumfilter erneuert werden sollte, wenn dieser verdreckt ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dieser jährlich erneuert werden sollte. Wenn man also eine niedrige jährliche KM-Leistung hat und nicht alle 3 Monate zum Service muss, kann man davon ausgehen, dass jedes mal der Innenraumfilter gewechselt werden muss. Es sei denn, dass man nur 1000km im Jahr fährt und das Fahrzeug sonst nur in der Garage steht. Aber auch hier sollte man prüfen, ob nicht unangenehme Gerüche entstehen.

    Die Stoßdämpfer können das aber nicht sein.

    Allein die Federn halten das Fahrzeug oben.

    Liegt der auf den Federwegsbegrenzer auf bzw zerstört er diese liegt das wieder an den Federn.

    Die Stoßdämpfer erfüllen eine andere Aufgabe.

    Ein Stoßdämpfer entzieht einem schwingenden System Energie, in dem Öl durch Ventile gepresst wird

    Warum sollten die nicht durchschlagen können, und warum sollte man das dann nicht mit neuen Dämpfern und geänderten Federwegsbegrenzer in den Griff bekommen. Wenn die Kolbenstange des Dämpfers bis zum Anschlag eintaucht, knallt es im Dämpfer. Man könnte die Druckstufe des Dämpfers erhöhen, den Federweg im Dämpfer erweitern und den Federwegsbegrenzer anpassen. Geänderte Federn für die Hinterachse gibt es von Suzuki beim Ignis ATK nicht.

    Hallo Force!

    Habe mich damals (2018 od. 2019) mit einem Bekannten, bei dessen IGNIS dieses "durchschlagen" an der Hinterachse sporadisch auftrat, unterhalten.

    Er erklärte mir das er erfahren hat (von Händler?) das die ersten Ignis der Bj. 2017 bis 2018 davon betroffen seien. Dies auch kein Sicherheitstechnisch relevanter Grund für eine Rückrufaktion sei. Danach seien andere Hinterachsfedern in die Produktion eingeflossen. Fahrzeugeignern der ersten Serie, denen das "durchschlagen" aufgefallen war und monierten seien die neuen Federn eingebaut worden.

    Force: hatte dein Fzg bereits einen Vorbesitzer und diesem ist das "Phänomen" nicht aufgefallen fährst du noch mit den ursprünglichen Federn. Wie es sich mit einem Tausch nach Ablauf der Garantie verhält kann ich nicht sagen.

    Sprich mit deinem Suzuki-Händler darüber, viel Glück!

    Bei der Sache ging es nicht um die Fahrwerksfedern der Hinterachse, sondern um die Stoßdämpfer, wie in #3 beschrieben.

    Meines Wissens hat der K14D und auch einige K10C einen dynamischen Serviceintervall, der vom ECM errechnet wird. D. h. dass der Service je nach Fahrweise früher fällig werden kann.

    Und zum Thema Kosten der Inspektion: Die Frage einfach in den Raum zu stellen, "Was habt ihr bezahlt?" ist völlig unsinnig, wenn man nicht erfährt, was derjenige an Stundenlohn bezahlt hat. Die Frage sollte lauten, "Wie lange dauert die Inspektion/Service?". Damit kann man sich dann eine Werkstatt suchen, die einen entsprechenden Stundensatz hat und man weiß in etwa, was es da kostet. Ich kenne Suzuki Vertragspartner auf dem Land, die nehmen für Servicearbeiten z. Zt. 69€/Std. Netto.

    Und bitte nicht mit dem Argument kommen, da sind die Teile so teuer. Meine Tip: Erst vergleichen, dann den Mund auf machen. ;)

    Bin vom normalen Alterungsprozess ausgegangen. Fakt ist, der Folienkleber verliert auf Dauer seinen elastischen Wert , er trocknet aus.
    ...


    MfG

    Genau das ist das Problem. Die Folie lässt sich dann nicht mehr an einem Stück abziehen. Nur in kleinen Stückchen. Die brechen regelrecht ab und das macht bei einem großflächigen Aufkleber dadurch ohne Ende Arbeit. Da hilft dann auch keine Erwärmung.

    Zweites Problem: Der Lack altert unter dem Aufkleber nicht so stark. Es kann also zu einem Farb-/Strukturunterschied kommen. Man wird dann immer sehen, dass da mal ein Aufkleber war.

    Man kann die Inspektion seines Fahrzeuges machen lassen wo man möchte. Die Garantie/Gewährleistung bleibt erhalten, solange der Service nach Herstellervorgaben gemacht wurde. Und da ist der Haken. Kann die Werkstatt auch fällige Updates aufspielen, die nicht zum Rahmen einer Rückrufaktion gehören? Ich würde einen Vertragspartner immer vorziehen. Zumal es gerade auch bei Suzuki Servicepartner gibt, die vergleichbare Stundenlöhne haben wie freie Werkstätten.

    Ungleiches Reifenprofil oder unterschiedliche Profiltiefe ist natürlich auch nicht optimal. Aber hier steht dann i. d. R. das Lenkrad gerade, aber das Fahrzeug zieht dann in eine Richtung.

    Die Toleranzwerte sind aber teilweise so groß, dass nach einer Achsvermessung nicht immer das Lenkrad 100%ig gerade steht. In diesem Fall kann nur manuell nachgebessert werden. Da die Spurstangen auf beiden Seiten die gleiche Gewindesteigung haben, wird dann auf beiden Seiten jeweils so verstellt, dass sich die Spur nicht ändert, aber relativ zur Spur die Lenkradstellung. Ich sag mal z. B. 1/4 Umdrehung an einer Spurstange rein and der zweiten raus und dann Probefahrt usw. Welche wie gedreht wird, hängt von der Korrekturrichtung des Lenkrads und der Befestigungsposition der Spurstange am Achsschenkel ab. Nur so sollte man das Lenkrad auf die richtige Position bringen.

    Ausnahmen gibt es bei alten VWs z. B. Da kann man nur auf einer Seite die Spur einstellen. Auch bei Geländewagen mit Starrachse und Lenkschubstange (Jimny z. B.) sieht das was anders aus.

    Also den Lenkwinkelsensor kann der Vertragshändler kalibrieren über sein Tool. Dafür muss das Lenkrad aber mittig zum System auf der Lenksäule montiert sein. D. h. von der Geradeausstellung des Lenkrades aus, muss nach links und nach rechts die gleiche Anzahl der Umdrehungen bis zum Anschlag möglich sein, unabhängig erst mal von dem, ob das Auto dann bei Mittelstellung wirklich geradeaus fährt. Viele gehen nämlich hin und versetzen das Lenkrad, wenn es mal beim Geradeausfahren nicht gerade steht, und damit ist dann alles verstellt. Den realen Geradeauslauf stellt man dann zum Schluss über eine Achsvermessung ein.

    Es ist meines Wissens nicht der gleiche Schalter. Auf der Fahrerseite befindet sich ein Schaltermodul mit zwei, bzw. beim Comfort vier Schaltern und dem Kindersicherungsschalter.

    Nicht vergessen, nach dem Aus -und Einbauen oder dem Abklemmen der Fahrzeugbatterie muss die Autofunktion u. U. neu angelernt werden.

    Da gibt es kein Relais. Das wird im Schalter, bzw. in der Heizmatte geregelt. Da beide Sitzheizungen und die Hi/Low Schaltung nur eine Sicherung besitzen, wird diese auch i. O. sein. Verursacher könnte also der Schalter, die Heizmatte oder die Verkabelung am Sitz sein. Den Schalter kann man ja prüfen, indem man ihn gegen tauscht. Heizmatten und Kabel kann man mit dem Multimeter messen. Aber Vorsicht!!! Nicht am Stecker vom Sidebag messen!!! Der ist auch unter dem Sitz und der Sidebag könnte alleine durch die Prüfspannung des Multimeters auslösen. Besser erst mal am Stecker des Schalters messen.

    Nein. Da muss dann ein Tempomat von einem Nachrüster rein. Die OEM Steuertasten können nachgerüstet werden, sind aber teuer und müssen kompatibel mit der Nachrüstelektronik sein. Außerdem muss der Nachrüster im Lenkrad den Kabelbaum ändern. Von Suzuki selber gibt es da nichts passendes.