Ich finde die Idee aus Belgeien mit Führerschein abgeben und auf Lebenszeit umsonst mit öffentlichen zu fahren an sich gut. Aber wie schon erwähnt, die Automaten sind nicht für jeden verständlich. Dazu kommt noch, dass so manch älterer Autofahrer auf sein Auto schwört und "mobil" bleiben will. Stellt euch vor, ein 70 Jähriger will die Verwandschaft besuchen. Er muss sich ein Ticket kaufen, die Tasche tragen und vielleicht noch umsteigen. Für manch einen ist das zuviel.
Meine Mutter ist knapp über 50 und ich halte es machmal für sehr sinnvoll, wenn sie einfach mal das Auto stehnlassen würde. Beim starten des Motors gibts erstmal einen schönen Gasstoß bis 5000U/min (hab ihr schon x-mal gesagt, dass das dem Motor schadet und man das heutzutage nicht mehr braucht, sie machts aber immer wieder), auf der Landstrasse wird gebremst wenn ihr ein LKW entgegenkommt. In der Stadt wird sie geblitzt und auf der Autobahn fährt sie mit 110km/h. Mein Vater fährt eig. sicher Auto, aber er gefährtet den Straßenverkehr durch seine Sparmaßnahmen. Im Winter werden Sommerräder gefahren und er hat sein 200.000km die ersten Stoßsämpfer drin (Mitzubishi Galant 2,5l V6 mit 160PS und Vmax. von 225km/h). Ich bin das Auto von einem Jahr das letzte mal gefahren und das war kein Spaß sag ich euch, das is gefährlich.
Damit will ich sagen, dass man immer vom einzelnen Fall ausgehen muss.
Zum Thema keine Ahnung von Technik im Auto: Ich finde es nicht so tragisch, wenn man mit 70 oder älter nicht alle Knöpfe im Auto kennt. Solange man das Auto noch sicher bewegen kann und niemanden mit seiner Fahrweise behindert. Ich finde es peinlicher, wenn man sich in seinen besten Jahren in einer Namenhaften RTL-Sendung einen Lamborghini Murcielago kauft und nicht weiss wo der Motor sitzt.:lach: