Beiträge von -Hutfahrer-

    Die Achse, auf der jeder Scheibenwischerarm sitzt, ist verzahnt. Diese Verzahnung findet sich natuerlich auch am Arm wieder. Wenn man die Verschraubung dort loest (nur loesen, komplett braucht und soll man es nicht abschrauben!), dann laesst sich der Arm mit etwas Wackeln aus dieser Verzahnung loesen und im Abstand der Verzahnung in kleinen Schritten anders einstellen. Man kann damit die Ruheposition jedes Wischerarms einstellen und verschiebt damit natuerlich auch seinen Endpunkt.

    Falls das nicht reicht, so waere notfalls auch der Griff zu einem um eine Nummer kleineren Wischerblatt eine Option. Das Wischfeld wird meist noch nicht so sehr viel kleiner, man kann aber das Anschlagen des Wischerblatts am Scheibenrahmen meist schon damit verhindern. Das waere die Loesung, wenn der betreffende Wischerarm festgerostet ist und nicht loesen laesst. Oder aber, wenn die Ruheposition schon eine Kollision mit dem unteren Scheibenrand bzw. einer dortigen Verkleidung verursachen wuerde.

    Vor der Einstellung der Ruheposition eines Wischerarms sollte man den Scheibenwischermotor mit abgeklappten Wischarmen einmal durchlaufen lassen, damit dieser wirklich seine Ruheposition erreicht. Wer einmal bei laufendem Scheibenwischer die Zuendung abgeschaltet hat, der weiss, was ich meine...

    Also laut ABE der bei ATU angebotenen "Titan 93" (als Beispiel ausgewaehlt) ist bei einer ET37 auf der 6J breiten Felge nur ein Reifen im Format 175/65 R14 ohne Karosseriearbeiten an den hinteren Radausschnitten zulaessig. Abgesehen davon, dass 175er auf einer 6J breiten Felge schon nicht mehr schmal aussehen (Werksausruestung sind 165/70 R14 auf einer 4,5 J breiten Felge), bleibt das der einzige Weg, eine breitere Felge mit breiterem Reifen im Rahmen der ABE ohne Abnahme und Eintragung zu fahren. Bereits ein Reifenmass groesser, naemlich 185/60 R14, erzwingen nachgewiesene Karosseriearbeiten an den hinteren Radausschnitten und die Abnahme durch den Sachverstaendigen einschliesslich Eintragung und den damit verbundenen Kosten durch neue Fahrzeugpapiere.

    Bei den 15 Zoellern sieht es aehnlich aus, da ist immer von erforderlichen Karosseriearbeiten und einer notwendigen Abnahme durch den Sachverstaendigen die Rede. Der Ignis ist allerdings hochbeinig genug, dass mit einigermassen passenden Felgen und Reifen praktisch keine Arbeiten erforderlich sein duerften. Auf dem damaligen Ignis MH habe ich auch nichts gemacht, es gab keine Probleme. Abgenommen und eingetragen werden mussten Raeder und Reifen trotzdem.

    Ganz einfach: Den Ignis MH habe ich von 2004 bis 2007 gefahren, den FH erst im Juli 2013 gekauft. Dazwischen fuhr ich Peugeot 206 HDI éco und seit Dezember 2012 habe ich noch ein Zweitbaguette mit dem Namen "Renault Clio-B Extreme". Extrem an dem ist der 1.2er Achtventiler mit 58 PS. :D Neee, Quatsch! "Extreme" ist ein Sondermodell, wie "Special" bei meinem Ignis. Der MH war damals mit den Raedern ein "Gesamtkunstwerk", das so seinen Kaeufer fand.

    Beim FH habe ich auch kurz ueberlegt, ihn auf andere Raeder und Reifen zu stellen. Der putzmuntere 1.3er hat mit der leichten Karosse nicht viel zu schleppen und das will ich auch so erhalten. Angesichts des auch wenig sportlichen Fahrwerks und der kein Stueck sportlichen Bremse macht das alles in meinen Augen wenig Sinn. Ich lass' das Ding auf seinen 165ern eiern und gut ist es.

    Was fuer Raeder willste denn nun auf deinen FH zimmern?

    ...und ist dauerbestromt. Die Hupfunktion wird ueber die geschaltete Masse (am Lenkrad) erreicht. Alles in allem optimale Voraussetzungen fuer elektrochemische Korrosion in feuchter und zeitweise salzhaltiger Umgebung.

    Wenn angerostet/abgerostet: Hupe der Einfachheit halber austauschen. Stecker ansehen und wenn stark korrodiert, dann ersetzt man das besser. Neue Hupe montieren, Stecker satt mit Polfett (konservierend, saeurefrei) montieren. Das schuetzt kuenftig etwas.

    Es sind zwei Gluehlampen drin, die Tastenbeleuchtung bei eingeschaltetem Licht uebernimmt eine Gluehlampe mit gruener (beim Ignis FH bzw. Jimny Gen. 1) bzw. roter Silikonkappe (Jimny Gen. 2). Die Funktionskontrolle erledigt eine weitere Gluehlampe.

    Man kann beim Ignis alle Schalter ausbauen und ihre Beleuchtungsfarbe aendern. Die Gluehlampen fuer die Schalterbeleuchtung sind meist ohnehin bereits kaputt. Etwas fummelig ist es, man kriegt aber 3 mm LEDs einschliesslich Vorwiderstand darin untergebracht.

    Ich fahre die zu meinem "Special"-Sondermodell gehoerenden Werksalus mit den ueblichen 165/70 R14 und es reicht auch. Die darauf montierten Sommerreifen sind nagelneu und schon deshalb lohnt sich fuer mich etwas anderes auch nicht. Als Winterbereifung ist die gleiche Reifengroesse auf Stahlfelgen im Einsatz.

    Von 2004 bis 2007 hatte ich den Nachfolger "MH" mit 6x14 LM-Felgen und 195/60 R14. Passte mit Serienfahrwerk ohne Karosseriearbeiten. Wurde auch abgenommen und eingetragen. Sah gut aus, fuhr sich auch gut. Die ET weiss ich nicht mehr, die Reifenaussenkanten standen aber buendig mit den Radkastenausschnitten.

    Ignis FH-Fahrer wird es schon noch einige geben, die meisten interessieren sich aber nicht sonderlich fuer ihr Auto. Die juengsten Exemplare der ersten Ignis-Generation werden oder sind gerade 10 Jahre alt, meiner feiert heute das zehnjaehrige Jubilaeum seiner Erstzulassung. Die alten Ignis haben kein Image und sind billig, zudem vergleichsweise zuverlaessig. Man kriegt nicht selten scheckheftgepflegte Garagenwagen aus erster Hand mit wenigen Kilometern. Ich bin auch erst der Zweitbesitzer meines schwarzen "Special" und auch der hat ein lueckenloses Scheckheft. Einige Ignis Sport duerfte es hier im Forum noch geben.

    195/50 R15 ist ein rechnerisch moegliches Reifenmass, das vom Abrollumfang passen wuerde. Eine Felge mit 6,5 Zoll Breite ist dafuer ziemlich optimal. Gegen eine 38er ET sollte beim Ignis FH auch nichts sprechen. Am Fahrzeug montiert muss die Freigaengigkeit sowie die ausreichende Radabdeckung geprueft werden und duerfte ohne Tieferlegung ueberhaupt kein Problem darstellen.

    Jetzt kommt das "Aber": Es gibt wenige Felgen mit einer ABE, die den Ignis FH ausdruecklich nennt. Und ob dann auch das gewuenschte Reifenmass drin steht? Wahrscheinlich auch nicht. Das hindert den Sachverstaendigen aber nicht daran, die Felgen-ABE als Begutachtungsgrundlage zu nutzen. Abmessungen und moegliche Traglasten sowie geeignete Bereifung stehen drin, der Rest ist ohnehin am Fahrzeug selbst zu ueberpruefen. Die Abnahme wird etwas (aber nur etwas) teurer, sollte aber realisierbar sein.

    Abschliessend daher die Empfehlung, sich mit dem Vorhaben an den Sachverstaendigen zu wenden, der die Abnahme dann spaeter auch machen soll. Dem bereits alle Daten vorlegen und erklaeren, was man beabsichtigt. Sicherheitshalber vor dem Reifen- und Felgenkauf.

    Nochmal zum Unger... ;) Deren Onlineshop ist einen Besuch wert, man kann sich alles von dort auch in die Filiale liefern lassen. Es gelten trotzdem die Onlinepreise fuer Reifen und Felgen. Die Reifen ziehen sie zu Festpreisen auf, das muss man dann vor Ort erfragen und natuerlich auch bezahlen. Zwar maulen sie gelegentlich, aber wenn sie's so wollen?!

    Die Onlinepreise waren bislang fast ausnahmslos guenstiger als die Filialpreise. Auch die Preisaktionen, beispielsweise "vier zum Preis von drei" beim Felgenkauf gab es online wie in den Filialen. Dann konnte man noch bei den Reifen einiges sparen, die Felgenpreise waren in dieser Zeit m. E. identisch.

    Du bist technisch undedarft, ein wenig naiv und hast vermutlich zuviel Geld. ;) Weder die bereits gekauften Raeder noch die von dir rausgesuchten passen so ohne weiteres. Ich moechte dir einen Gefallen tun und fange daher beim Urschleim an.

    Laut deinem CoC sind diese und nur diese Raeder sind fuer dein Fahrzeug zulaessig:

    - 165/70 R14 auf einer Felge mit den Abmessungen 5Jx14 mit einer ET 45 oder
    - 185/60 R15 auf einer Felge mit den Abmessungen 5,5J x 15 mit einer ET 45

    Das habe ich nochmal nachgelesen und nehme meine vorherige Empfehlung zurueck, nach der Du auch Raeder vom Ignis oder Wagon R+ nehmen koenntest. Das habe ich nochmal nachgelesen, die Felgen sind trotz gleicher 165er Bereifung einen halben Zoll schmaler und daher nicht zugelassen. Das editierte ich bereits.

    Abweichende Reifen- oder Radgroessen sind nicht ohne Abnahme zu legalisieren und Du solltest auch ohne Hintergrundwissen davon Abstand nehmen, etwas anderes zu suchen oder kaufen zu wollen. Daher empfehle ich dir offen und ernsthaft, dein Kaufinteresse an einen kompetenten Reifenhaendler heranzutragen oder ausnahmslos nach ausdruecklich fuer dein Fahrzeug konfigurierten Radsaetzen zu suchen. Mit der Suche nach dem Fahrzeug koennen die Onlineshops auch liefern, was korrekt und bezahlbar ist.

    Okay, dann machen wir die Rechnung mal ganz einfach auf. Die billigsten runderneuerten Winterreifen in 165/70 R14 kosten z. Z. bei den Internet-Reifenhaendlern um die 26 bis 28 EUR je Stueck bei kostenfreiem Versand. Das Stueck Stahlfelge mit fuer dein Auto passender Groesse kommt auf ca. 25 EUR je Stueck und auch versandkostenfrei ins Haus. Wenn man die Kosten fuer Montage und Auswuchten draufschlaegt, dann kommst Du fuer ca. 225 EUR an einen Radsatz, der vielleicht nicht supertoll ist, zumindest aber besser als ein gebrauchter Radsatz mit fuenf- oder sechsjaehrigen Reifen und ggf. nur noch halbem Neureifenprofil.

    Falls Du nach gebrauchten Raedern auf ebay- oder ebay-Kleinanzeigen suchen willst: Es passt alles, was vorher auf einem Swift MZ/NZ gefahren wurden. Raeder vom Ignis, Wagon R+, Splash, SX-4 oder anderen Modellen sind fuer dein Fahrzeug ueberhaupt nicht brauchbar.


    Ein paar gut gemeinte Empfehlungen: Kaufe nichts, das aelter als vier Jahre ist und weniger als 4,5 mm Profiltiefe hat. Achte auf ein gleichmaessiges Reifenablaufbild und moegliche Flankenschaeden. Bei Zweifeln eher die Finger davon lassen! Auf die angebotenen Reifenmarken hast Du eh keinen Einfluss, also nimm das, was Du kriegen kannst. Weiter als ca. 50 km zu fahren lohnt sich ausser fuer fast neue Radsaetze praktisch nicht. Die Fahrkosten darfste auch nicht vergessen. Momentan schaukeln sich die Preise fuer gebrauchte Winterraeder allerdings ziemlich hoch, dafuer bist Du auch ein wenig spaet dran.

    Wenn alles durch die fahrzeugeigene Betriebserlaubnis abgedeckt sein soll, dann ist eben nur das erlaubt, was die Konfirmitaetserklaerung ('CoC-Document') aufzaehlt. Sie nennt eine ET 45 und diese ist dann auch zwingend vorgeschrieben, wenn man sich Stahlfelgen aus dem freien Handel kaufen will.

    Etwas groesser wird der Spielraum, wenn man sich an den Reifenhaendler des geringsten Misstrauen wenden will. Das kann man auch im Internet machen. Viele bieten LM-Felgen mit ABE an und in dieser sind manchmal auch geringe Abweichungen drin. Da kann die ET dann ploetzlich geringfuegig kleiner sein, die Raeder wuerden in diesem Fall in der Spur minimal breiter stehen. Auch kann die ABE zu diesen Raedern abweichende Reifengroessen fuer ein Fahrzeug erlauben. Hier gilt Vorsicht, wenn naemlich eine Fussnote sagt, "sofern in in den Fahrzeugpapieren freigegeben", dann erfordert das wieder einen Blick in genau diese Konfirmitaetserklaerung. Steht das Reifenmass dort nicht drin, so ist die Begutachtung und Abnahme unverzichtbar.

    Aber auch sowas ist kein Ding der Unmoeglichkeit! Solange es zu den Wunschfelgen Dokumente gibt, notfalls auch eine ABE (aber mit den falschen Reifengroessen), so kann der Sachverstaendige die ABE als Grundlage fuer seine Begutachtung nehmen. Die Felgenabmessungen und zulaessigen Traglasten stehen drin, das Gesamtkunstwerk muss nur noch zum Auto passen. Je nach Aufwand mit etwas ueber 40 bis allenfalls 60 EUR und ca. 20 min Zeitaufwand zu erledigen.

    Wenn's einfach sein soll, dann Stahlfelgen in Serienabmessungen und die fuer sie vorgesehenen Reifengroessen. Ist nicht kreativ und ist nicht individuell. Aber es macht wenig Aufwand und kostet meist auch am wenigsten.

    Ungleichmaessige Lichtverteilung hat ihre Ursachen in unpraezise gefertigten Reflektoren, nicht exakt im Fokus montierten Lampen und ebenso nicht exakt eingebauten Kalotten, die unerwuenschte Lichtreflexe unterbinden sollen. Die gleiche Auswirkung haben ungenau hergestellte Gluehlampen, deren Gluehwendeln ausserhalb der vom Scheinwerferhersteller definierten Brennpunkte liegen.

    Gib' doch auch dem einen oder anderen oertlichen Reifendienst die Chance! Selbst bei Unger koennte man sparen, wenn man sich die gewuenschten Reifen und Felgen auf deren Internetseite bestellt und (!) zur gewuenschten Filiale liefern lassen. Ist preislich fast ausnahmslos unter den Filialpreisen zu haben.