Beiträge von -Hutfahrer-

    Willkommen und Gruesse vom Berliner Stadtrand! Ignis sind ziemlich selten geworden, die Themen dazu sind es hier inzwischen leider auch. Einige sieht man auf den Strassen noch, die meisten fressen ihr Brot als Alltagsautos. Ich hatte auch nach einem Sport gesucht, fand aber keine unverbastelten Exemplare mit weniger als 160...170 Tkm. Als Alltagsauto reichte mir dann auch der 1.3 16V im letzten FH-Sondermodell "Special" und die Fuenftuererkarosse war mir auch lieber als ein Dreituerer.

    Die Zahnraeder des Rueckwaertsgangs sind gerade verzahnt, die Gaenge zum Vorwaertsfahren schraeg verzahnt. Steht beim Rueckwaertsgang Zahn auf Zahn, so ist das Einscheren der Raeder unmoeglich. Kurz von der Kupplung gehen und nochmal probieren! Zudem kann durch Sperrfunktionen das Einlegen des Rueckwaertsgangs absichtlich erschwert werden, um ein unbeabsichtigtes Einlegen bei Vorwaertsfahrt zu unterbinden.

    Die Auwirkungen der geraden Verzahnung der Zahnraeder des Rueckwaertsgangs kann man bei meinem Ignis akustisch ueberdeutlich erleben. ;) Es ist laengst nicht jedes Getriebe so laut, den Unterschied zu den schraeg verzahnten Vorwaertsgaengen hoert am aber bei jedem manuellen Getriebe.

    Ich habe mich uebrigens fuer 75W90 ohne weitere Zusaetze entschieden, es aber noch nicht eingefuellt.

    75W80 - Ich habe es notiert und bedanke mich artig. Einen Versuch ist es wert. Wieviel davon passt eigentlich in das Getriebe?

    Nachtrag I: 75W80 und 75W90 unterscheiden sich eigentlich m. E. nur in der Zaehigkeit bei hoeheren Temperaturen, hier wird das 90er duennfluessiger als das 80er. Ich wuerde aber insbesondere bei kaltem Getriebe die Schaltbarkeit verbessern wollen, bei warmem Getriebe bin ich mit dem jetzigen Handling absolut zufrieden.

    Nachtrag II: Bis auf den Getriebeoelwechsel und den Wechsel des Motorkuehlmittels 8| (wer tauscht sowas heute noch?) bin ich wartungsmaessig auf dem aktuellen Stand. Ich habe es mit dem vorliegenden Wartungsplan vom 8o verglichen.

    Auch wenn's mit eher um den Ignis FH geht, womit koennte ich die grausame Kaltschaltbarkeit des Getriebes verbessern? Fahrzeug und damit auch Getriebe sind laengst aus der Garantie raus, ich brauche mir darueber also keinerlei Gedanken machen. Drin ist laut Wartungsheft ein 75W90 irgendeines Herstellers, das alle 45 Tkm gewechselt werden muss und ohnehin in ca. 5 Tkm faellig waere. Man kommt gut an Ablass- und Einfuellschraube, die Bodenfreiheit reicht fuer das Unterstellen eines Eimers.

    Im Augenblick ist es so, dass ich beim morgentlichen Kaltstart nur losfahren kann, wenn ich am Tag zuvor bereits mit dem Gang geparkt habe, mit dem ich losfahren will. Beim Rausfahren aus meinem Wohngebiet muss ich kurz anhalten, das Einlegen des ersten Gangs geht da nur mit Zwischenkuppeln (kuppeln, Gang raus, einkuppeln und anhalten, kuppeln, Gang rein, einkuppeln und anfahren). Geraeusche macht es nicht, es straeubt sich nur gegen das Einlegen des ersten Gangs bei kaltem Getriebe. Mit Gewalt macht man es nicht und ich will es auch nicht. Die Kupplung ist okay und trennt sauber.

    Noch 'n Feedback zu den neuen Kerzen: Einbildung ist es nicht, der M13A dreht mit den Laser-Dingern deutlich befreiter hoch. Auch das leichte Trampeln im Leerlauf nach dem Kaltstart ist weg. Rein von den Kilometern her waren die Kerzen tauschreif, mit angepassten Elektrodenabstaenden waeren die ausgebauten sicherlich aber nochmal gegangen.

    Ich habe ein Programm aus dem freien Teilehandel bemueht, die Bilder und Zeichnungen sind schon ganz gut. Bei der Abgasanlage vom Diesel sind die Bilder der Benzinerteile drin, mit dem zusaetzlichen Vermerk, dass es nur Beispielbilder sind. Daher nicht genau zu erkennen. Ignis FH und Wagon R+ ist, wie ich schon schrob, das gleiche Geruempel. Ignis MH hat ein laengeres Endrohr, das war es dann schon. Es ist also anzunehmen, dass man den gleichen Endschalldaempfer fuer alles genommen hat.

    Ich hatte ja drauf spekuliert, dass jemand noch einen Serien-ESD vom Sport nach dem Austausch gegen irgendeine Bruelltuete uebrig hat und ggf. verkaufen wuerde.

    Ich wuerde mich beim Endschalldaempfer gern vom Reflexionsprinzip verabschieden und haette gern einen Absorber. Durch Studium von Autoteileprogrammen weiss ich, dass die Abgasanlagen vom Ignis FH und Wagon R+ mit allen verfuegbaren Motoren identisch sind. Der Endschalldaempfer vom MH hat wegen der verlaengerten Bodengruppe nur ein laengeres Endrohr bekommen. Selbst die Abgasanlage vom 1.5er MH ist identisch mit der der verschiedenen 1.3er.

    Was ist mit dem 1.25 DDIS? Nach welchem Prinzip arbeitet der Endschalldaempfer? Einen Vorschalldaempfaer hat er ja nicht. Passt irgendwas vom Sport unter den 'normalen' FH? Der klang aber sicherlich auch nicht, oder?

    Mehr als die Fox-Endschalldaempfer gibt es offenbar nicht mehr. Allerdings fehlt mir dafuer die Bereitschaft, den fast zehnfachen Preis des billigsten Nachbauteils auf Serienbasis zu zahlen. Konstruktiv ist die gesamte Serienabgasanlage ja weitgehend manipulationssicher.

    Pfeifende oder rauschende Geraeusche, fuer die das Ausruecklager verantwortlich ist, treten ueblicherweise im Leerlauf bei betaetigter Kupplung auf. Haeufig sind sie beim Rollenlassen des Fahrzeugs mit betaetigter Kupplung wegen des hohen Geraeuschpegels nicht wahrzunehmen und kommen nur im Stand durch.

    Garagenparker koennen beim Einparken mit offenen Fenstern mal lauschen. Eine hoerbare Geraeuschentwicklung bei betaetigter Kupplung im Leerlauf ist aber durchaus normal. Wenn es bei einem leichten Rauschen bleibt, dann kann das u. U. noch ewig halten.

    Gruesse zurueck! :thumbup: Das Startverhalten mit dem errechneten E50-Fuselsprit bei +4 Grad ist jedenfalls deutlich besser geworden. Springt aehnlich schnell an wie mit E10. Mal schauen, ob das angesichts des angedrohten Frosteinbruchs zum Wochenende auch noch so gut funktioniert.

    B. t. w.: Kennt sich jemand von euch mit Abgasanlagenteilen vom Ignis aus?

    Zitat

    [...] also ich geh davon aus, dass der MSD nicht mit den Vibrationen des Autos klar kommt [...]

    Da stellt sich mir die Grundsatzfrage nach der Passgenauigkeit. Ist sie gut, so kann die ganze Abgasanlage ohne Kompromisse spannungsfrei angehangen und verschraubt werden. Muss man dagegen anfangen, einzelne Baugruppen gegeneinander verdreht/verspannt einzubauen, um die fehlende Passgenauigkeit auszugleichen oder das Anschlagen von Rohren/Schalldaempfern an Karosserie- oder Achsenteilen zu verhindern, so gibt man damit Materialbelastungen in die ganze Abgasanlage, auf die sie moeglicherweise nicht ausgelegt ist. Vibrationen sollten Abgasanlagenteile eigentlich aushalten. Schliesslich verbaut man nicht grundlos schwingungsdaempfende Flexrohre, die Motorbewegungen ausgleichen und der Abgasanlage auch eine geringe Bewegungsfreiheit erlauben. Diese Flexrohre sind zwar grundsaetzlich Verschleissteile, perfekt dimensionierte und einwandfrei aufgehangene Abgasanlagenteile lassen sie aber gut und gern 200 Tkm halten.

    Ein weiterer Faktor ist, dass Sportauspuffanlagen i. d. R. deutlich schwerer sind als vergleichbare Serienteile. Das belastet die Aufhaengungen staerker, einige Serienteile sind dem dann nicht mehr gewachsen. Zudem veraendert sich das Schwingungsverhalten der gesamten Anlage. Es reisst mehr Masse bei Fahrzeugbewegungen an Aufhaengungen, Flexrohren und schlussendlich auch an Schweissnaehten der Schalldaempfer selbst. Teilweise erkennt man vom Hersteller eingefuegte Verstaerkungen, beispielsweise in Form von zusaetzlich eingesetzten Stuetzblechen.

    Qualitaetsmerkmale bei Abgasanlagenteilen sind also primaer die Passgenauigkeit und Stabilitaet bei nicht uebertrieben hohem Mehrgewicht. Weitere Merkmale sind die verwendeten Materialien sowie getroffene korrosionshemmende Massnahmen (Beschichtung, Einbrennlackierung, ...) und ggf. beigelegte verstaerkte Aufhaengungsteile.

    Danke euch! Trotz des stolzen Preises habe ich die NGK Laser Iridium eingebaut, entsprechend der Herstellerempfehlung allerdings bei kaltem Motor. Wenn der Hersteller schon eine moegliche Verdoppelung der Lebensdauer der Zuendkerzen verspricht, dann sind's wahrscheinlich die letzten Kerzen fuer dieses Auto. Verbaut waren "normale" NGK-Kerzen.

    Schau' mal unterhalb der Hauptscheinwerfer, ob dort vielleicht schon die Stecker dafuer liegen. Dort wird der zu den Nebelscheinwerfern gehoerende Kabelbaum angesteckt. Den Stecker fuer den Schalter findest Du dann im Kabelbaum eingerollt, von dem das Kabel fuer die Nebelschlussleuchte abgeht. Nebelscheinwerferschalter wuerde ich als gebrauchtes Originalteil kaufen, meist sind aber die Lampen fuer die Schalterbeleuchtung kaputt. Wenn man keine Angst davor hat, dann kann man die Schalter recht problemlos zerlegen und sie z. B. auf LEDs umbauen. Ich habe SMD-LEDs genommen. Dann fehlt dir noch ein Relais, da habe ich jetzt aber nicht im Kopf, wie es hiess und wo es eingesteckt wird.

    Im 2003er 3-Tuerer eines Nachbarn haben wir jedenfalls die komplette Verkabelung fuer die Nebelscheinwerfernachruestung gefunden, er entschied sich aber fuer runde Hella-Nebelscheinwerfer (10 cm Durchmesser), die er mittig vor den Kuehlergrill gesetzt hat. Die Originalteile waren damals gebraucht nicht zu kriegen und neu jenseits jeglicher Rentabilitaet. Ausschneiden wollte er an der Frontschuerze dann auch nichts.

    Auch wenn 5-Speichen-Felgen nicht unbedingt mein Wunschthema sind, die sehen noch recht schick aus und stehen offenbar auch satt in den Radkaesten. Kannst ja mal ein Bild von hinten machen. Falls es nicht zuviel Arbeit macht...

    Und: Neben dem Vertrauen in gewissenhafte Arbeit sowie eine ehrliche Rechnungsstellung kann auch die Wohn- oder Arbeitsortnaehe einer Werkstatt, der ggf. problemlos erhaeltliche Leihwagen bei groesseren und zeitaufwendigeren Arbeiten ein Argument fuer die Wahl einer bestimmten Werkstatt sein.