Beiträge von -Hutfahrer-

    Zu schwarzem Lack passt eigentlich alles, was farblich einen Kontrast bildet. Raeder in knalligen Farben wuerden sich dazu praktisch anbieten. Ob es nun z. B. gelber, oranger oder pinkfarbiger Lack fuer die Felgen wird, das musst Du selbst entscheiden. Viele Felgenhersteller bieten auch andere Felgenfarben an, es muss also nicht zwingend silber oder schwarz sein.

    Manche Motorsoftware gibt die Startfreigabe erst bei Erreichen einer bestimmten Kurbelwellendrehzahl. Ist die Batterie nicht mehr ganz fit, dann kann es sein, dass der Anlasser beim ersten Versuch diese Mindestdrehzahl nicht erreicht. Wie alt ist die Batterie und was ergab ein Batterietest?

    Wenn die Standlicht- oder Kennzeichenlampen so schnell ausfallen, dann kauf' beim naechsten Mal statt der W5W einfach W3W. Die haben 3 statt 5 Watt und halten erheblich laenger. Die minimal geringere Helligkeit faellt nur im direkten Vergleich auf.

    Ich hab' den Heckklappenkabelbaum vom Ignis geflickt. Natuerlich in der Durchfuehrung gebrochen, die Draehte sind ab Werk viel zu duenn und zudem zu steif fuer diesen Zweck. Dort hat schon jemand 'repariert', die Ausfuehrung gefaellt mir aber ueberhaupt nicht. Ich hab' erstmal nur den groebsten Pfusch beseitigt und die nicht mehr funktionierende Kennzeichenbeleuchtung wiederbelebt. Die vollstaendige Entfernung der noch funktionierenden aber nicht sehr schoenen Flickstellen hebe ich mir fuer waermere Tage auf.

    Ist offensichtlich leider eine bekannte Bruchstelle. Meiner hat nun auch keine Kennzeichenbeleuchtung mehr, der Rest geht merkwuerdigerweise noch. Also ist die Ader von der Kennzeichenbeleuchtung hin und die Masseleitung zum Glueck noch da. Ich werde das fuer die Kennzeichenbeleuchtung neu ziehen. Der Tausch des Kabelbaums wuerde mit 93 EUR (nur Material) einschlagen. Gebrauchtteile machen an der Stelle keinen Sinn, sie sind genauso alt.

    Die "oberste Schicht" des Endschalldaempfers ist einfach ein Abschirmblech, darunter muesste eine hitzebestaendige Daemmschicht liegen. Erst dann kommt der eigentliche Koerper des Schalldaempfers. Das Abschirmblech war bei meinem abgerostet, ich habe es einfach abgenommen. Der Rest war nur leicht rostig und nirgends durch - 10 Jahre alt! Klanglich ist meiner wahrscheinlich aehnlich, im Leerlauf bei kaltem Motor etwas plaerrend. Warm "untenrum" recht leise, ab ca. 4500 U/min wird er allerdings zur Trompete. Mit der leichten Karosse hat der 1.3er auch nicht viel zu schleppen, man hat jedenfalls nicht den Eindruck, ein lahmes Auto zu fahren.

    Der Fox mit Single-Endrohr ist mir mit ~300 EUR eigentlich zu teuer fuer ein Auto, das etwas mehr als das Dreifache gekostet hat und fuer das es zum Preis dieses Fox-Schalldaempfers zehn Serienteile als Nachbauten geben wuerde. Die komplette Anlage mit Vorschalldaempfer kostet um die 80 EUR, wird aber sicherlich keine zehn Jahre mehr halten.

    Die Abgasanlagenteile vom Ignis der ersten Generation sind sowieso ueberall gleich. Egal, ob sie vom 1.3er oder 1.5er sind. Die Bodengruppe vom Wagon R+ ist auch gleich, die beiden 1.3er Benziner haben auch wieder die gleichen Abgasanlagenteile bekommen. Insofern besteht der Mehrwert des Serien-Endschalldaempfers vom Ignis Sport aus der angeschweissten Endrohrblende. Rohrdurchmesser und Endschalldaempferaufbau sind mit dem 1.3er identisch.

    Die Federn vom Sport sind schon haerter als die 'normalen' Federn, allein schon deshalb, weil der Federstahl etwas dicker ist. Die Tieferlegungsfedern lassen die Karosserie um ca. 30 bis 40 mm absacken und viele berichteten, dass die nochmals haerter sein sollten.

    Wie klang denn der Serienauspuff vom Ignis Sport in deinen Ohren? Und welchen Auspuff hast Du dir jetzt bestellt? Ist der Serienauspuff komplett durch bzw. was ist sein Problem?

    Ihr habt noch Garantie auf eure Knallkisten? Ab zum Haendler, beanstanden und auf Abhilfe draengen!

    Ich hatte bei meinem alten Ignis auch bei Kaelte Probleme. Wenn ich den nicht abends in dem Gang abgestellt hatte, den ich morgens zum Losfahren gebraucht habe, dann war der nicht reinzukriegen. Abhilfe brachte anderes Oel fuer das Getriebe, jedoch fernab der Herstellervorgaben. Mir ist es egal, mein Zehnjaehriger ist lange aus der Garantie raus. Jetzt schaltet das Getriebe butterweich und geraeuschfrei - und damit so, wie man es von einem modernen Auto erwarten wuerde!

    Ja, die Schraube an der Oelwanne des Motors hat einen Kupferring als Dichtung. Mit Fluessigdichtung werden die beiden Schrauben am Getriebe wieder montiert.

    Nachtrag: Falls es sich um einen handgeschalteten 1.3er handelt, die Fuellmenge fuer das Getriebe betraegt 2,2 l.

    @ HubsiSX4: Der Stadtbewohner hat zumeist die Moeglichkeit, bei ganz garstigem Winterwetter auf Fahrten mit seinem Auto zu verzichten und ist mit Bus oder Bahn als Alternative auch ganz gut bedient. Auf dem Land besteht diese Wahlmoeglichkeit haeufig nicht. Busverbindungen fahren vielleicht nur einige Male am Tag und dann nicht zu den Zeiten, zu denen man sie gebrauchen koennte.

    Und je nach Wohnlage, ueblichen Witterungsverhaeltnissen im Winter und Jahresfahrleistung kann je ein Radsatz mit Sommer- und Winterreifen sinnvoll sein oder eben nicht. Wer wirklich recht wenig faehrt und bei Bedarf auch auf oeffentliche Verkehrsmittel umsteigen kann, der faehrt seine Reifen laengst nicht runter, bevor sie alt, hart und sproede werden. Bei Sommerreifen ist das vielleicht noch etwas verschmerzbar, Winterreifen verlieren mit zunehmendem Alter aber viel von ihren Eigenschaften. Man wuerde sie also u. U. mit noch brauchbarem Restprofil entsorgen, weil sie schlicht keinen Grip mehr haben.

    Und genauso kenne ich auch Menschen im Thueringer Wald, bei denen die Winter praktisch immer schneesicher und lang sind. Winterreifen braucht man zwingend, Sommerbereifung lohnt sich fuer manche dagegen ueberhaupt nicht. Nach drei oder spaetestens vier Jahren sind bei denen die Winterreifen am Ende und man braucht Ersatz. Also faehrt man die Dinger das ganze Jahr und weiss, dass man z. B. alle drei Jahre neue Winterreifen mit wieder taufrischen Eigenschaften hat.

    Das soll die Hitzestrahlung vom Katalysator zum Fahrzeugboden und damit in den Innenraum hinein vermindern. Akute Gefahr sehe ich auch nicht, das fehlende Blech ist eher ein Komfortverlust durch staerkeres Aufheizen des Fahrzeuginnenraums. Vielleicht laesst sich der vorhandene Rest mit breiten Schlauchschellen nochmal befestigen? Falls das nicht praktikabel erscheint und zu befuerchten ist, dass es waehrend der Fahrt verloren geht, dann lass' es weg!

    Das oben auf den Endschalldaempfer meines Ignis geheftete Abschirmblech ist nach 10 Jahren so lose gewesen, dass ich es einfach abnehmen konnte. Ja, die Abgasanlage ist noch Werksausruestung! Die Folge des fehlenden Abschirmblechs ist eine staerkere Aufheizung des Kofferraumbodens und des Reserverades. Aber selbst nach laengeren Fahrten ist es dort nur handwarm. Alle anderen Bleche, auch das auf dem Abgasrohr, das die Oelwanne abschirmen soll, fehlen bereits. Scheint aber auch nicht viel auszumachen.

    Der Reifenkauf ist immer eine Abwaegung an Hand der persoenlichen Prioritaeten. Ich habe jahrelang als Berufspendler mit rund 1000 km je Woche genau die Reifen gefahren, die in den Testberichten deutlich abgewertet wurden. Was z. B. einen geringen Abrollwiderstand hat, das hat meist auch eine haertere Gummimischung und ein verschleissarmes Profil. Wenn ich dann ueberlege, wie schnell viele der "super" getesteten Spitzenmodelle abgelaufen waeren, dann haette ich mich dumm und dusselig gezahlt. Wer dagegen wirklich wenig faehrt und als Stadtbewohner u. U. bei extremen Wetterlagen auch mal auf Bus und Bahn umsteigen kann, der kann sich Sommer- und Winterbereifung gaenzlich sparen und ist mit einem ordentlichen Ganzjahresreifen sinnvoll und wirtschaftlich versorgt.

    Was will ich damit sagen? Kennst Du deine Beduerfnisse und deine Nutzungsschwerpunkte, so kannst Du dich dahingehend aus dem Angebot bedienen. Nicht alles, was fuer einzelne Nutzer gut ist, muss auch fuer deine Anforderungen passen.

    Dazu kommt, dass viele der sog. Testberichte sprichwoertlich "gekauft" sind. Wenn ich keine Messergebnisse lesen kann und mit einem redaktionell aufbereiteten "Zeitungsartikel" auskommen muss, dann ist mir damit auch jegliche Vergleichsmoeglichkeit genommen worden. Solche Tests koennen mir dann bei der Entscheidungsfindung nicht mehr helfen.

    Der SX4 classic hat die hoechste Modellreife seines gesamten Bauzeitraums. Kinderkrankheiten wurden zum Teil beseitigt, viel passiert jetzt allerdings auch nicht mehr. Die Benziner gelten als recht risikolose Fahrzeuge. Ein paar Gedanken sollte man jetzt allerdings auf die kalkulierte Haltedauer des anzuschaffenden Fahrzeugs verschwenden! Wenn man es nur zwei oder drei Jahre fahren und dann wieder verkaufen will, dann wuerde ich zum Nachfolgemodell greifen. Es wird sich besser und schneller verkaufen lassen als das Vorgaengermodell. Wer seine Autos ueblicherweise laenger behaelt, der koennte zum SX4 classic greifen und sich an einem gut ausgestatteten Fahrzeug zum kleinen Preis erfreuen.

    Willkommen! Fahrwerksmaessig musst Du selbst entscheiden, ob dir die Investition in andere Federn das Geld wert ist. Ich wuerde mich angesichts des Fahrzeugalters bei einem Alltagsfahrzeug darauf beschraenken, es am Leben zu erhalten und einen guten technischen Gesamtzustand zu bewahren. Zwar gilt der erste Ignis als vergleichsweise robust und zuverlaessig, an einigen elementaren Stellen hat Suzuki aber gespart und die kommen mit zunehmendem Alter dann eben zum Vorschein. Das faengt mit Rost am Fahrzeugboden, an Tuerfalzen und der Motorhaube an und geht mit dem Kabelbruch des Heckklappenkabelbaums weiter. Das tritt leider bei vielen Ignis bei einem Fahrzeugalter um 10 Jahren auf.

    Zum Fox-Doppelendrohrauspuff: Es ist eine ziemliche Fummelei, das Ding ans Auto zu bringen. Die Aufhaengung fuer das linke Endrohr ist ja nicht vorgesehen und muss selbst gebaut werden. Akustisch bringt es praktisch keinen Mehrwert, durch das linke Endrohr geht auch nur ein recht kleiner Anteil der Abgase hindurch. Den Aufwand wuerde ich mir sparen. Der "normale" Fox-Auspuff macht weniger Installationsaufwand und klingt nicht schlechter. Viel Auswahl gibt es bei Sportauspuffteilen fuer den Ignis ohnehin nicht bzw. nicht mehr, gleich welcher Motor im Ignis ist. Ich hatte auch fuer meinen 1.3er gesucht, fand aber die verlangten rund 300 EUR fuer den Endschalldaempfer zu teuer. Immerhin der zehnfache Preis des Standardteils im freien Zubehoerhandel! Gebraucht war nichts zu bekommen, weshalb ich dann drauf verzichtet habe.

    Wenn Du dir einen neuen Endschalldaempfer kaufst, dann kaufe unbedingt den Montagesatz dazu! Der enthaelt eine Ringdichtung (wichtig!) und die Gummiaufhaengungen. Zur Not wuerde auch der Serien-Endschalldaempfer fuer die normalen Motoren passen, der Schalldaempfer ist auch fuer den 99 PSer 1.5er im Ignis MH gleich geblieben. Achte darauf, dass er unter die FH-Karosse passt, der MH ist in der Bodengruppe verlaengert worden, was dem Kofferraum zugute kam. Ein Endschalldaempfer fuer den MH waere dann am Endrohr zu lang, man muesste es kuerzen.

    Das Ersatzrohr vor dem Serien-Endschalldaempfer wird beim 1.3er ein helleres und etwas lauteres Abgasgeraeusch ab dem mittleren Drehzahlbereich bringen. Zwischen etwa 4800 und 5500 U/min kommt irgendwo eine Resonanz, bei der das Abgasgeraeusch deutlich ansteigt. Der Klang wird schrill bis blechern. Im Leerlauf hoert man es etwas brummen, was aber bereits beim Anfahren verschwindet.

    Der Serien-Endschalldaempfer unterdrueckt ueberwiegend den tieffrequenten Geraeuschbereich, den allerdings auch sehr gut. Wenn man nicht staendig in den Bereich dieser fiesen Resonanz kommt, dann duerfte das im Alltag kaum auffallen, dass da ein Vorschalldaempfer fehlt. Trotzdem ist es unzulaessig.

    Das Hauptproblem ist: Zu wenig Leistung! ;) Ueblicherweise sind drei (selten vier) Keramik-Heizelemente mit je etwa 50 W in diesen Geraeten. Und mit nur 150 W Heizleistung dauert es quasi ewig, eine zugefrorene Scheibe abzutauen. Insbesondere dann, wenn dickes Eis oder eine zentimeterdicke Schneedecke die Scheibe lange kalt halten koennen. Dafuer braucht es erheblich mehr Leistung. Aber selbst wenn man dem Geraet ausreichend Zeit gibt und es eine Stunde lang laufen lassen wuerde - die verfuegbare Akkukapazitaet setzt dem Betrieb schon viel frueher ein Ende.

    Fazit: Eine ausreichend grosse Frontscheibenabdeckung, die idealerweise die vorderen Seitenscheiben und Spiegel einschliesst, kann man mehr erreichen. Es bleibt nur ein Problem fuer Laternenparker: Wohin mit der feuchten Abdeckung?

    Nicht vergessen: Du schleppst im Winter auch eine Menge Feuchtigkeit selbst in den Fahrzeuginnenraum. Nasse Jacke, Schnee an den Schuhsohlen, ...

    Empfehlenswert sind Gummifussmatten, sie nehmen selbst keine Feuchtigkeit auf und koennen bei ordentlicher Fahrzeugbeheizung schnell wieder abtrocknen. Textilfussmatten wuerde ich im Winter meiden. Wichtig ist dabei, dass man nicht nur ausreichend heizt, sondern die feuchte Luft auch nach draussen befoerdert. Hier bietet sich ein Fenster an, neben dem man nicht direkt sitzt und das waehrend der Fahrt einen Spalt geoeffnet ist. Falls sie verfuegbar sind und einem optisch gefallen - Windabweiser fuer die Seitenscheiben erlauben das Fahren mit leicht geoeffneten Fenstern auch an einem regnerischen Tag. Ich lasse als Alleinfahrer gern das Fenster auf der Beifahrerseite etwas offen, das ist dann auch nicht so laut. Bei Fuenftuerern koennte man auch die hinteren Fenster dafuer verwenden, was meist noch einmal leiser ist.

    Wo immer es geht, lass' dein Fahrzeug nach Fahrtende kurz durchlueften.Vielleicht noch 1 min mit offener Tuer stehen lassen, bevor man es verschliesst und verlaesst. Eine offen im Innenraum stehende Schale mit Katzenstreu bindet Luftfeuchtigkeit, eine mit Reiskoernern oder Kaffeemehl zusaetzlich unangenehme Gerueche. Und schlussendlich beschlagen blitzblank von innen geputzte Scheiben erst sehr spaet und frieren nicht mehr zu.

    Nun ja, ich kenne es von meinem Ignis FH auch. Haette ich den als Rechtslenker, dann waere vor mir die Scheibe schnell frei. Beim Ignis liegt es aber auch an der Form der Luftverteilkanaele und den damit verbundenen Wegen des Luftstroms.