Beiträge von -Hutfahrer-

    Du muesstest den serienmaessigen Blockstecker zersaegen. Der Mini-ISO kommt wieder direkt ins Radio, die beiden fahrzeugseitigen Blockstecker fuer Lautsprecher und Stromversorgung werden an die Parrot gesteckt und deren Stecker sollen dann wiederum ins Radio kommen. Weitere Adapter brauchst Du nicht, sofern die Parrot die Leitungen 1 zu 1 weitergibt und nicht z. B. Zuend- und Dauerplus vertauscht.

    Ich kenne das von dir erworbene Geraet nicht und arbeite mit anderen Geraeten. Allgemein und aus meinen Erfahrungen mal ein paar Sachen, die Du probieren koenntest, wobei ich aber nicht weiss, ob das Geraet es auch tatsaechlich zulaesst:

    Deaktiviere den Autoscan, der alle lesbaren Protokolle durchklappert. Nimm nur das Protokoll, das Du fuer dein Auto tatsaechlich brauchst. Das beschleunigt die Verbindungsaufnahme, das Diagnosegeraet ist erfahrungsgemaess binnen weniger Sekunden verbunden und lesebereit.

    Beobachte, ob das Diagnosegeraet den Bus am Schlafengehen hindern und ihn wach halten kann. Einige Steuergeraete gehen bei stehendem Motor trotz noch eingeschalteter Zuendung bei manchen Autos in Zeitraeumen von wenigen Sekunden bis hin zu ca. 1 Minute schlafen und sind dann ueber den Bus nicht mehr ansprechbar. Je nach "Hirn" des Diagnosegeraets wird sowas beim Zugriffsversuch als fehlgeschlagene Kommunikation gewertet. Bei manchen Fahrzeugen muss die Diagnose wegen dieser Eigenarten bei laufendem Motor erfolgen.

    Wenn dein Diagnosegeraet es erlaubt, probiere die Transferrate (manchmal "Refresh rate" genannt) zu veraendern. Stark verzoegerte Reaktion des Geraets deutet darauf hin, dass die Kommunikation aus irgendwelchen Gruenden nur ganz langsam laeuft. Fuer die reine Fehlerdiagnose nur laestig, wenn man aber Messwerte von Fuehlern in Echtzeit auslesen will, dann kann eine zu langsame Uebertragung die Messwerte verfaelschen.

    Dass manche Fehler nur als Codes und nicht in Klartext ausgegeben werden, das ist nicht unueblich. Die fahrzeugspezifische Codetabelle sollte man ausgedruckt griffbereit haben. Bisher habe ich alle Tabellen im Netz gefunden, die ich gesucht hatte.

    Die Diagnosemoeglichkeiten, die mit einem Computer arbeiten, sind da in der Regel erfolgreicher, zumal die Software haeufiger aktualisiert und erweitert werden kann. Einige Anbieter haben Supportforen, die einem bei komplizierteren Fehlersuchen haeufig den entscheidenden Hinweis zur konkreten Ursache sowie ihrer Behebung geben koennen. Man profitiert da direkt von der Marken-, Fahrzeug- und Detailkenntnis der Forenmitglieder.

    Der 2000er Wagon muesste der sein, der fast baugleich auch als Opel Agila lief?! Falls ja, bei dem ist es genauso wie beim (ersten) Ignis FH:

    Die Tachoblende ist oben mit zwei Schrauben befestigt. Guck mal von unten, dann siehste die! Dort abschrauben, die Blende an ihrer Oberkante fassen und zu dir ziehen. Keine Angst, sie ist robuster als man denkt. Blende an der Lenksaeulenverkleidung vorbeifaedeln und zu einer Seite herausschieben. Die Schrauben, mit denen das KI im Armaturentraeger verschraubt ist, lachen dich dann schon an. Das Ding kann man anschliessend in seinem Schacht kippen und auf der Rueckseite abstecken. Ist etwas fummelig, richtig viel Platz hat man ja auch nicht. Anschliessend kann das ganze Teil entnommen werden.

    Als Ersatz muesste eigentlich alles vom Ignis FH, Wagon R+ oder Opel Agila funktionieren. Ignis Sport soll auch gehen, das ist aber nicht sicher, da ich es nicht selbst geprueft habe. Ich wuerde mich fuer ein gebrauchtes Bauteil entscheiden, wuerde es aber unbedingt mit Funktionsgarantie oder Rueckgabeoption kaufen. Hoffentlich ist es mit dem Tausch getan! Wo die Kilometerstaende gespeichert werden, das weiss ich allerdings nicht. Kann sein, dass die Motorsteuerung ihn aufschreibt, kann aber auch sein, dass er im KI abgelegt wird. Dann haettest Du den Kilometerstand vom Spenderfahrzeug.

    Die meisten Kennzeichenrahmen sind von sich aus schon nicht sonderlich dick und daher auch nicht total steif. Oftmals laesst es sich so loesen, dass man das Kennzeichen vorsichtig passend biegt und danach so in den Kennzeichenrahmen einlegt. Wenn das Material des Kennzeichenrahmens recht duenn ist, dann folgt der Kennzeichenrahmen der Biegung des Kennzeichens. Das macht recht wenig Arbeit und reicht fuer bis zu 1 cm an den Enden des Kennzeichenrahmens.

    Eine andere Loesung stellt das vorsichtige Erwaermen des Kennzeichenrahmens mit einer Heissluftpistole dar. Man erwaermt immer die nachher nicht sichtbare Rueckseite. Langsam und gleichmaessig erwaermen, immer eine handgrosse Flaeche und nicht zu nah rangehen! Das so erwaermte Material laesst sich nach dem Wegnehmen der Heissluftpistole fuer ein paar Sekunden formen und modellieren. So kann man individuell an die Fahrzeugform angepasste Kennzeichenrahmen bekommen. Das Kennzeichen wird vor der Montage anschliessend ebenfalls gebogen und erst dann eingelegt. Mit dieser Methode sind auch staerkere Biegeradien moeglich - ohne dass das Material bricht.

    Man kann doch zumindest vorn immer die Bremssaettel abnehmen, ohne ihre Bremsleitungen abzuschrauben?! Damit hat man den Sattel in der Hand, kann ihn in alle moeglichen Richtungen drehen und auf Wunsch rundum lackieren.

    Der Sinn bei den Batteriepulsern ist eigentlich, bei neuen Batterien die Sulfatentstehung zu vermindern oder auf laengere Zeit zu unterbinden. Betroffen sind davon Batterien von Fahrzeugen, die wenig, unregelmaessig oder ueber laengere Zeit ueberhaupt nicht gefahren werden und bei denen z. B. wegen Nichtverfuegbarkeit einer Steckdose auch kein Erhaltungsladegeraet den Ladezustand "voll" sicherstellen kann. Die Sulfatierung ist naemlich nicht nur eine zwangsweise auftretende Alterungserscheinung sondern primaer vom Umgang mit der Batterie abhaengig.

    In Abhaengigkeit von diesen Nutzungsparametern kann es z. B. bei Saisonfahrzeugen sinnvoll sein, einen Batteriepulser einzubauen. Da dieser aber auch einen Eigenstromverbrauch hat, nuckelt er mittelfristig auch die Batterie leer. Insofern sollte man ueberlegen, ob das Ausbauen der Batterie einschliesslich frostfreier Aufbewahrung an einem Ort mit Stromanschluss an einem Erhaltungsladegeraet nicht mehr Sinn macht als ein Batteriepulser.

    Danke! Die im 5-Tuerer haben kaum Tiefe, klanglich sind nur Mitten und Hoehen drin. Baesse kommen nicht einmal ansatzweise, gleich mit welchen Lautsprechern. Vorn geht es einigermassen, mit guten Lautsprechern selbstverstaendlich. Mit 'ner Kiste stelle ich mir den ohnehin zu kleinen Kofferraum nicht zu.

    Mein Ignis hat jetzt eine Peugeot 206-Dachantenne bekommen. Verstaerker raus, DAB-Verstaerker rein, mit Heisskleber ausgegossen. Sitzt wie beim 206 an der hinteren Dachkante. Ob es spielt, das weiss ich morgen. Radioausbau, das Anstecken und den Wiedereinbau habe ich heute nicht mehr geschafft. Dunkel und kalt war es zum Ende.

    Agila, Wagon R+, Alto-FF, Ignis FH und der Jimny vor dem Facelift haben die gleichen Seitenblinker. Bei ihnen kann man das "Glas" abnehmen und so z. B. die Gluehlampe tauschen. Austauschen kann man die bei diesen Fahrzeugen immer mit orangen Glaesern versehenen Seitenblinker gegen andere, solange sie fuer die genannten Modelle sind. Der zweite Ignis MH hat sie zwar in gleicher Form, die Stecker unterscheiden sich aber. Zudem hatte er serienmaessig bereits weisse Blinker bekommen. Um bei diesem die Gluehlampe zu tauschen bedarf es des Ausbaus des Seitenblinkers. Die Fassung ist dann samt Gluehlampe nach hinten rausnehmbar.

    Je nach Fahrzeugfarbe muss man nicht unbedingt zu weissen Seitenblinkern greifen. Es gab sie auch grau getoent, was zu einigen Lackfarben gewiss recht gut aussehen duerfte. Erhaeltlich waren sie z. B. von MHW auch mal in roter, gruener oder blauer Optik. Gefertigt werden sie m. W. nicht mehr, man verkauft nur noch Lagerware ab. Ich hatte im Sommer letzten Jahres fuer etwas Kleingeld einen Satz in blauer Optik erworben. Von den serienmaessigen Seitenblinkern meines Ignis waren die Kontakte abgefault.

    Einen nagelneuen Fox haenge ich fuer den Preis nicht unter den Ignis. Das Ding wuerde 1/3 des Fahrzeugwerts entsprechen. Daher hatte ich ja Hoffnung, dass ich gebraucht was erwerben koennte. Selbst der Griff zum Serien-Sportauspuff vom Ignis Sport ist sinnlos, da sich der Endschalldaempfer nicht von dem Einheitsteil unterscheidet, das 1.3er und 1.5er gemeinsam haben. Die Endrohrblende stellt den einzigen Unterschied beim Serien-Sportauspuff des Ignis Sport zu dem Teil des Basis-1.3ers dar.

    Der Kat ist praktisch neu, da die Vor- und Erstbesitzerin laengere Zeit mit mindestens einer defekten Lambdasonde gefahren ist. Daher bleibt der bis zum Lebensende des Fahrzeugs drin.

    Mich wuerde interessieren, wie das Ding mit Serien-Endschalldaempfer bei Entfall des Vorschalldaempfers klingen wuerde.