Beiträge von -Hutfahrer-

    Zunaechst mal: Es heisst "Aufleuchten..."

    Ich hatte den umgekehrten Effekt an meinem Ignis mit M13A-Motor, die entsprechende Lampe ging beim Einschalten der Zuendung manchmal nicht und manchmal erst zeitverzoegert an. Du wirst sicher auch den M13A-Motor haben und kannst hier lesen und sehen, wo du den Schalter findest.

    Das Aufleuchten bei laufendem Motor deutet aber auf einen einwandfrei funktionierenden Oeldruckschalter hin. Denkbar waere auch, dass sich das einzige Kabel zu ihm durchgescheuert hat und irgendwo auf Masse fiel. Das wuerde aber nicht mehr als ein kurzes Aufblitzen der genannten Lampe verursachen, ggf. im Zusammenhang mit Lastwechseln oder bei Schaltvorgaengen. Mit deinem Diagnosegeraet wirst du dahingehend keinen Fehler finden, der Oeldruckschalter dient naemlich einzig und allein dem Einschalten des Laempchens in der Tachoeinheit. Damit ist er nicht diagnosefaehig. Du kannst ueber OBD auch keinen Oeldruck auslesen.

    Vermuten wuerde ich eher, dass es mit dem verwendeten Oel zusammenhaengt. Der Oelstand selbst wird sicherlich einigermassen passen, da das Laempchen erst angeht, wenn der Oeldruck praktisch zusammenbricht. Der Zusammenhang mit der Leerlaufdrehzahl passt, die Oelpumpe foerdert dann naemlich am wenigsten. Ich hatte den von dir beschriebenen Effekt einmalig nach laengerer Autobahnfahrt nach Ostfriesland bei strammem Gegenwind und ebenfalls im Augenblick des Abfahrens von der Autobahn. Dort musste ich verkehrsbedingt anhalten. Das Laempchen ging allerdings von selbst innerhalb weniger Sekunden wieder aus. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits fast 10 Tkm mit 5W40 gefahren. Danach verwendete ich nur noch 10W40 und es trat in den folgenden 30 Tkm nie wieder auf.

    Zusammengefasst: Anfangs wird nur der kleine Kuehlkreislauf betrieben, der Heizkreislauf geht aber trotzdem. Dann sackt der Kuehlwasserstand ab und fuer die Heizung reicht es nicht mehr. Ich denke, deine Wasserpumpe ist ein Austauschkandidat.

    Kuehlwasser ist aber noch Kuehlwasser und Motoroel ist noch Motoroel? Vermischt sich beides, dann bildet sich eine Emulsion, die schleimig aussieht. In diesem Fall waere die Kopfdichtung auszutauschen. Die Vermessung von Zylinderkopf und Motorblock waere angebracht, wenn der Zylinderkopf schon abgenommen werden muss. Das ist bei dem kettengesteuerten Motor allerdings eine undankbare Arbeit.

    Ich denke, allein der Mehrpreis zieht die Grenze, bei der der Kaufmann bei den Entwicklern auf die Bremse tritt. Kleinwagen mit 4WD sind Nischenprodukte in einem preisseniblen Markt. Wirklich innovative Automatikgetriebe findet man in Kleinwagen ja auch nicht. Dort ist man oft auf dem Stand der 1990er stehen geblieben. War verfuegbar und billig - reicht!

    Sagt mal, sollten Scheinwerfer-Hoeheneinstellung und "Illumi cancel" beleuchtet sein? Bei meinem Boliden leuchtet nur der Nebelscheinwerferschalter.

    Unsinnigerweise leuchtet der Fensterheberschalter links immer beim Fahren, auch ohne Licht. Hoffentlich ist dort 'ne LED drin?!

    Ein wenig ueber 6 l waren es bei entspanntem Landstrassentempo mit geringer Verkehrsdichte. Mit knapp 7 l kann ich echtes Autobahntempo 120 im Flachland ohne Gegenwind fahren. Jenseits der 160er Marke explodiert der Verbrauch, er ist dann satt zweistellig.

    Der Scangauge 2 hat enttarnt, dass die fahrzeugeigene Momentanverbrauchsanzeige bereits bei moderater Fahrweise rund einen Liter zu wenig anzeigt. Und ein Saugnapfnavi meinte, dass der Tacho innerorts bereits 5 bis 6 km/h zuviel anzeigt. Man kann demnach fast Tacho 60 fahren und liegt bei rund 55. Tacho 120 entsprachen laut GPS gerade einmal 112 km/h. Das relativiert dann auch, dass mein Sport bei Tachoanzeige ~215 am Ende war. Gut eingefahren freilich, macht trotzdem auch nicht mehr als die eingetragene Vmax.

    Dass die Winterreifen nur 'ne 190er Zulassung haben, daran dachte ich erst danach... :sleeping:

    Es spricht dafuer, dass es doch nur ein Wackelkontakt ist. Entweder dort, wo die Leitung am Standlicht oder Abblendlicht angeschlossen ist. Wenn dieser Abgriff mit 'nem "Stromdieb" realisiert wurde, dann ist das nicht unwahrscheinlich. Oder das Kabel zur Standlichtleitung hat einen Schaden. Letzte Moeglichkeit ist eine "kalte Loetstelle" in der Leuchte selbst. In diesem Fall stellt sich die Frage, ob man sie zerstoerungsfrei oeffnen kann.

    Nun haben dir einige Leute moegliche Fehlerquellen aufgezeigt. Es liegt nun an dir, die Ursache systematisch einzukreisen und den Fehler selbst zu beheben. Wenn dir das zu aufwendig ist, dann gib das Fahrzeug in die Werkstatt deines geringsten Misstrauens!

    Nachts freilich nicht, bei grauem Himmel sicher ebenfalls nicht. Bei prallem Sonnenschein wirst du es merken. :whistling:

    In meiner Jugend hatte ich mal ein Auto, dessen Armaturentraeger mit hellgrauem Kunstleder bezogen war. Das spiegelte sich in voller Breite in der Frontscheibe.

    Das Heizungsgeblaese hat kein Relais. Sein Betriebsstrom wird bei eingeschalteter Zuendung vom Luefterschalter auf einen Vorwiderstandsblock geleitet, wobei die hoechste Stufe diesen Vorwiderstand umgeht. Das waere der erste Pruefpunkt!

    Funktioniert die hoechste Stufe, dann ist der Widerstandsblock im Eimer und waere zu ersetzen. Mit etwas Mut und einem guten Loetkolben laesst sich sowas meist reparieren. Er muesste irgenwo hinter dem Handschuhfach sitzen, zumeist in der Naehe des Geblaesemotors. Der dort noch kalte Luftstrom kuehlt die Widerstaende, was bedeutet, dass sie i. d. R, im Luftkanal eingebaut sind. Sollte man aber finden! Die dort hingehenden Kabel duerften etwas dicker als der Suzuki-uebliche Klingeldraht sein, schliesslich hat der Geblaesemotor einen gesunden Appetit!

    Geht dagegen auch die hoechste Geblaesestufe nicht, so wuerde ich mit den Sicherungen anfangen. Welche es genau ist, das muesstest du selbst nachsehen. Nicht nur ansehen, sondern mit einem Messgeraet pruefen oder probeweise austauschen. Sicherungen koennen u. U. unsichtbar oder schwer erkennbar defekt sein.

    Kleiner Trick am Rande: Es ist zwar unsinnig, dort orange Blinkerlampen einzusetzen, es schadet aber auch nicht. Der optische Nebeneffekt ist, dass sich die orange Lampe von hinten betrachtet im Reflektor spiegelt und diesen rot einfaerbt. Aus einiger Entfernung betrachtet wirkt das gesamte Ruecklicht dann recht gleichmaessig rot, der farbliche Unterschied des Blinkerabteils ist fast verschwunden.

    Ich kenne dieses Getriebe nicht genauer. Möglicherweise soll es deshalb Werkstattarbeit sein, weil Automatikgetriebe oftmals noch Filtereinrichtungen haben? Oft ist das ein vom Oel durchstroemtes Drahtnetz, manchmal irgendwo ein Magnet zum Binden von Abrieb. Beides sollte natuerlich gereinigt werden.

    Welche Sockelform ist denn drin? T10-Glassockel?

    Falls ja, die gibt es auch mit 21 W und ich habe davon noch 8 Stueck aus einer 10er Schachtel uebrig: Vergleichsbild.

    Mein vorher gefahrener Ignis FH hatte diese Dinger zweimal als Rueckfahrscheinwerferlampen und die 21 W-Lampen waren statt der mit 16 W ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Sockel: BA15S
    Glühlampe: P21W

    Mit bisherigen LEDs ist plug & play nicht ansatzweise die Ausleuchtung der serienmaessigen Gluehlampe zu erzielen. Wenn es dir um mehr Licht geht, es gibt diese Lampenbauform auch mit 25 W als Halogenlampe. Die habe ich eingesetzt und damit sieht man jetzt trotz der prinzipiell mageren Ausleuchtung meines Sport-Rückfahrscheinwerfers wenigstens ab der Fahrzeugmitte zum rechten Fahrbahnrand, wo man einparkt.

    Was bin ich froh, dass ich das bei meinen beiden Autos (Swift Sport und Smart 450) noch auslassen kann! Und wenn's dann wirklich unumgaenglich ist, dann sind bis dahin ein paar Jahre vergangen, in denen die Hersteller ihre Systeme besser in den Griff bekommen koennen und auch der freie Teilehandel funktionierende Alternativen zu den Werksloesungen parat hat.