Beiträge von -Hutfahrer-

    Er muss mindestens eine Nebelschlussleuchte besitzen. Sie ist in den normalen Fahrzeugrueckleuchten integriert, eventuell auch nur in der linken Leuchte. Abblendlicht einschalten, danach den Schalter fuer die Nebelschlussleuchte betaetigen. Er hat zur Anzeige der eingeschalteten Nebelschlussleuchte ein Signallaempchen. Leuchtet es? Wenn ja, dann sollte auch hinten irgendwas leuchten. Falls das Signallaempchen nicht leuchtet, dann liegt der Fehler irgendwo davor. Ich wuerde dann zuerst die zustaendige Sicherung pruefen. Leuchtet das Signallaempchen, hinten aber nichts, dann wuerde ich mit dem Ausbau der linken Heckleuchte beginnen.

    In der roten Lichtzeile der Heckleuchte ist die aeussere Lampe fuer Rueck- und Bremslicht zustaendig, die zur Fahrzeugmitte hin waere dann fuer die Nebelschlussleuchte. Rausnehmen, pruefen oder ggf. ersetzen und mal nach Korrosionsspuren an Lampenfassung und Sockel der Gluehlampe schauen. Erforderlichenfalls entfernen und mit Polfett vor dem Zusammenbauen behandeln, um das kuenftig zu vermindern. Bitte nur Polfett nehmen, es ist saeurefrei und greift nichts an.

    Sofern vorhanden: Radhausschalen vorn und hinten ausbauen und dahinter sauber machen. Gleiches gilt fuer den sog. "Wasserkasten" unterhalb der Frontscheibe. Tueren, Heckklappe und Motorhaube zumindest in den Falzen reinigen, ggf. trocknen und nachkonservieren. Wirf bitte auch einen Blick auf den unteren Quertraeger vorn, auf dem der Kuehler steht. Ein weiterer Blick geht auf das Heckblech, hier ggf. die Heckschuerze abnehmen.

    Mit den originalen Einbauorten ist bei der Lautsprecherinstallation nicht viel zu gewinnen. Selbst bessere/teurere Lautsprecher koennen ihre Moeglichkeiten dort kaum entfalten. Denk' vielleicht mal ueber die Moeglichkeit nach, ein Zweiwegesystem mit Mitteltoenern an den originalen Einbauorten plus akustisch guenstiger untergebrachten Hochtoenern zu verbauen, die Mitteltoener nicht sehr tief spielen zu lassen und den Bassbereich aus einem aktiven Subwoofer unter dem Fahrersitz zu holen. Kann man zudem gut verstecken.

    Stelle dir die nuechterne Frage: "Lohnt sich das alles noch?" Lass' dabei alle Verliebtheit in deinen Swift weg und beantworte die Frage aus rein wirtschaftlicher Sicht!

    Der MA-Swift gilt durchweg als nicht besonders gut konserviert. Ueber die Zeit, unterstuetzt von winterlichem Streusalz, Rollsplitbeschuss und so weiter, ist der ueberwiegende Teil der Swift MA arg vom Rost bedroht oder wurde bereits geklempnert. Viele MA-Fahrer fielen aus allen Wolken, als sie die weitgehend ueberall gleichen Rostloecher entdeckten. Und nicht selten zeigte dieser Swift MA obenrum einen tadellosen Lack sowie einen sauberen und intakten Innenraum. So gesehen waren und sind viele der zum Kauf angebotenen Swift MA typische Blender.

    Es soll zwar durchaus rostfreie MA geben. Typischerweise aus Rentnerhand, nie auf winterlichen Strassen gefahren und mit extrem geringer Laufleistung. Ein noch passabel erhaltener Swift MA sollte im Neuzustand gewissenhaft konserviert worden sein, was jaehrlich kontrolliert und stets ausgebessert werden. Einen derartigen Zustand zu bewahren, das macht regelmaessig Arbeit!

    Doch auch in diesem Fall wuerde ich mir den Aufwand des Klimaeinbaus gut ueberlegen! Wenn du fast alles selbst machen kannst, dann koennte ich mir das u. U. vorstellen. Basis sollte ein Schlachtfahrzeug mit gleicher Motorisierung sein, dessen Klimaanlage wenigstens so einigermassen funktioniert hat.

    Unterbodenschutz hat keine korrosionshemmende Wirkung. Er ist lediglich ein Schutz vor mechanischer Beschaedigung durch Steinschlag, Sand oder aehnliches. Diese Wirkung hat er nur auf rostfreiem und vor Rost geschuetztem Untergrund.

    Richtiger waere mechanisches Entrosten gewesen, gefolgt von ggf. chemischen Roststoppern und einem klassischen Lackaufbau aus Grundierung sowie geschlossenporigem (glaenzendem) Decklack. Die Kombiprodukte, z. B. "Hammerite", bieten Rostschutz und Decklack in einem. Ob du dann die steinschlaggefaehrdete Vorderseite noch mit Unterbodenschutz beaufschlagst, das waere dann deine Entscheidung. Statt "Hammerite" kannst du auch Metallschutzlacke nehmen, die bei Discountern gelegentlich verkauft werden. Empfehlenswert sind dann helle Farben, da sie ggf. wieder beginnende Korrosion nicht lange verdecken und sowas dann eben auch wieder schnell erkannt werden kann.

    Ungeachtet dessen erscheinen mir die ersten Ignis aus Japan weniger Rostprobleme zu bekommen als die zweite Generation aus Ungarn.

    Inzwischen denke ich, dass ich mir ein ungefaehres Bild machen kann: Im Mittel rauschten bisher zwischen 6,5 und 7 l durch das Motoerchen. Allerdings baller' ich mit dem Ding auch nicht permanent mit Dauervollgas ueber die Pisten. Selbst wenn es auf weiteren Fahrten noch etwas mehr werden sollte, ich bleibe damit wohl noch immer deutlich unter den angekuendigten 8 l oder mehr.

    Tacho 215 macht der Kleine, was mit GPS verglichen etwa 205 bis 207 km/h entspricht. Gut eingefahren vom Vorbesitzer, vermute ich mal! Mehr geht nicht, Getriebe zuende! :wacko: Allerdings kann man so schnell selten laenger als ein paar Minuten fahren, da dann ein paar 100 m vor dem im Tiefflug heranbrausenden Swift irgendeine Schnarchnase doch ganz ploetzlich den Lkw ueberholen muss, hinter dem zuvor vermutlich ewig gefahren wurde.

    Dann ergaenze ich mal: Unterer Quertraeger, auf dem das Kuehlerpaket steht. Schwellerenden beidseitig vor den hinteren Radkaesten, dort zum Fahrzeugboden hin. Heckblech, Laengstraeger zum Heckbleck, Kofferraumboden. Bodenbereich oberhalb des Tanks und der Blechtank selbst.

    Und der Klassiker: Die wegen fehlender Oelundichtigkeiten durchrostenden Oelwannen. :D

    Die Getriebeproblematik betraf den 1.3er Motor. Der 1.6er hat ein anderes Getriebe. Das Katalysatorproblem kann auftreten, muss aber nicht. Ebenso hatten einige Probleme mit dem ABS/ESP, andere nicht. Wichtig ist in jedem Fall, dann nicht das erste beste Angebot anzunehmen. Es muss nicht in jedem Fall 1000er kosten, der ABS/ESP-Block kann beispielsweise auch repariert statt erneuert werden.

    Einen 2008er wuerde ich mir auf jeden Fall von unten ansehen. Beginnender Kantenrost waere noch okay, sollte aber beizeiten angegangen werden. Ich hatte mir vor dem Kauf meines Sportlers einige angesehen, die in dem Alter bereits mehr oder weniger angerostet waren. Wie weit man mit der Rostbeseitigung selbst kommt, das muss man vorher wissen.

    Wenn das in Betracht gezogene Fahrzeug vom Haendler kommt, dann wuerde es zumindest eine Gebrauchtwagengarantie geben.

    Oh, es gibt inzwischen also tatsaechlich einen Reparatursatz dafuer? Darf ich fragen, was er gekostet hat und ob der Schlauch fuer die Heckscheibenwaschduese auch dabei war?

    Handwerklich korrekt waere, den Kabelbaum in der Hoehe der Durchfuehrung von der Karosserie zur Heckklappe einmal axial gedreht zu verbauen. Das sorgt dafuer, dass die Kabel dort nicht einfach nur geknickt werden, sondern sich ineinander drehen. Dieses axiale Drehen ist weniger materialbelastend als das staendige Knicken. Abgesehen von den ab Werk verbauten zu steifen Kabeln war genau das der Fehler, der in der Fertigung gemacht wurde.

    Eine Frage am Rande: Wie ist dein Ignis karosseriemaessig?

    Ich habe eine Frage zur Aufheizzeit der Sitzheizung. Bei meinem Sportler wird die Rueckenlehne recht schnell warm, die Sitzflaeche folgt mit deutlicher Verzoegerung und wird auch laengst nicht so warm. Die Einschaltdauer macht da offenbar keinen Unterschied. Zum Vergleich habe ich das auf dem Beifahrersitz genauso ausprobiert, das Verhalten ist aehnlich.

    Eigentlich nicht. Die verwendeten Kennzeichenleuchen sind gleich, auch die Heckschuerze hat deutlich groessere Ausschnitte fuer die Kennzeichenbeleuchtung. Ich denke, man koennte dort mal probieren, wie gut das Bild und der Blickwinkel einer kleinen Kamera ist. Kann man ggf. auch erstmal provisorisch dort anbringen.

    Die Ausschnitte fuer die Kennzeichenbeleuchtung sind in der Heckschuerze doch derartig gross, dass man neben einer Kennzeichenleuchte eigentlich noch eine Kamera unterbringen koennte. Ob das benachbarte und hell strahlende Licht die Bildqualitaet deutlich verschlechtert, das muesste man ausprobieren.

    Noch eine Anmerkung zur Kennzeichenbeleuchtung: Sie ist vorgeschrieben und muss funktionsfaehig sein. Das ist auch unstrittig. Der tatsaechlich verfolgbare Vorwurf des Kennzeichenmissbrauch setzt aktives Handeln voraus, also eine Tat mit Wissen und Wollen. Das schlicht an seinem Lebensende angekommene und dann ausgefallene Laempchen ist nicht mit Wissen und Wollen d es Fahrzeugfuehrers verloschen. Zwar bleibt die Forderung nach einer Instandsetzung ebenfalls unbestritten, nur muss der Fahrzeugfuehrer vom Defekt wissen und in der Lage sein, ihn abstellen zu koennen. Bei nicht gerade wenigen Fahrzeugen ist der Austausch einer Lampe Werkstattarbeit.

    Der Mangel ist zudem nicht sicherheitsrelevant und steht demnach nicht der weiteren Teilnahme am Strassenverkehr entgegen. Im Rahmen einer HU waere ein defektes Laempchen der Kennzeichenbeleuchtung ein geringfuegiger Mangel, der allein noch nicht zur Nichterteilung der Plakette fuehrt. Dumm nur, wenn das betroffene Fahrzeug nur eine davon hat! In diesem Fall waere die ganze Funktion der Kennzeichenbeleuchtung nicht mehr gegeben und das muesste m. E. anders beurteilt werden als bei Fahrzeugen, bei denen eine von zwei Kennzeichenleuchten defekt ist.

    Guck' mal ins Handbuch! Vielleicht ist das der Hinweis auf eine fast erschoepfte Batterie der Fernbedienung? Viele einigermassen moderne Fahrzeuge veraendern das Blinkverhalten der Fahrzeugblinker, um auf eine auszutauschende Fernbedienungsbatterie hinzuweisen. Eine blinkende Innenraumleuchte waere also auch denkbar.

    Hmmm... Die offizielle Fehlerabhilfe bedeutete dann fuer die Werkstaetten immer, Katalysator(en) und alle Lambdasonden zu ersetzen? Angesichts des Aussehens der Schraubverbindungen sollte es noch der erste Katalysator sein. Die Software mit dem hoeheren Toleranzwert ist wohl unabhaengig davon eingespielt worden.

    Was war denn eigentlich die Ursache fuer den genannten Fehlerspeichereintrag? Sind es wirklich stark nachlassende Katalysatoren oder (wahrscheinlicher) alternde Lambdasonden? BMW-Fahrer sollten ja inzwischen auch realisiert haben, dass die bei zahlreichen Motorisierungen Verbrauchsmaterial wie Luftfilter und Zuendkerzen sind.

    Hat sich vorbeugend nachweislich bewaehrt, irgendwas bewusst zu tun bzw. tunlichst zu vermeiden?