Der Kasten ist ein sog. Blindvolumen, auch Resonator genannt. Er hat Aufgaben im Bereich der Geraeuschdaempfung und kann auch die Motorcharakteristik massgeblich beeinflussen. Hauptsaechlich wirken sich diese Blindvolumen auf den Drehmomentverlauf aus. Da auch dieses Teil den Fahrzeughersteller Geld gekostet hat, darfst du davon ausgehen, dass es nicht ueberfluessig ist.
Beiträge von -Hutfahrer-
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Theoretisch sollte sich die Wartungs- und Reparaturhistorie auch ohne Scheckheft nachvollziehen lassen, sofern das Fahrzeug bei einem Vertragshaendler gewartet bzw. repariert wurde. Ein sehr entgegenkommender Haendler koennte auf Basis dieser Daten auch in ein neues Scheckheft erstellen und zumindest die planmaessigen Wartungen nachtragen. Das muss er nicht und es muss vor allem auch nicht kostenlos passieren. Umgekehrt ist ein vorliegendes und moeglichst vollstaendiges Wartungsheft ein Kaufargument und staerkt das Vertrauen eines potenziellen Kaeufers in das in Betracht gezogene Fahrzeug.
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Wiki weiss da auch einiges. Im konkreten Fall gibt es wegen des geforderten Automatikgetriebes nur den 1.2 16V. Er ist, wie auch die 1.0er Dreikantfeile, ein Suzuki-Motor. Ob du einen Agila-B oder einen Splash kaufst, macht damit keinen Unterschied. Beschaeftige dich mit den Ausstattungslinien beider Hersteller! Sollte sich irgendein Sondermodell anbieten, dann vergleiche dessen Ausstattung mit den normalen Ausstattungslinien.
Dein Automatikmodell wirst du allerdings wahrscheinlich mit einer sprichwoertlichen "vollen Huette" nehmen muessen, was dann auch insgesamt den Preis nach oben treibt. Hinzu kommt, dass Splash/Agila-B mehrheitlich lange behalten werden und das Marktangebot zumindest in meiner Heimat sehr uebersichtlich geworden ist. Wahrscheinlicher findest du eher auf ebay-Kleinanzeigen ein wegen eines Sterbefalls uebrig gebliebenes Wunschauto oder beim Haendler in der Naehe eine Inzahlungnahme. In beiden Faellen garantiere ich dir, dass diese Fahrzeuge schnell weg sind! Nimm also das, was du kriegst!
Da die Suche nach einem Splash/Agila-B mit Automatik wahrscheinlich schwierig wird und ggf. mehr Geduld verlangt, mag ich deinen Blick nochmal auf den Swift lenken. Der ist von der Sitzposition zwar nicht so hoch wie dein Wunschfahrzeug, hat aber in seiner Klasse trotzdem noch eine hoehere Sitzposition als seine Konkurrenzmodelle. Der Swift taucht als Automatikversion doch hin und wieder auf. Der 1.5 16V haette zudem mehr Kraft als der 1.2 16V und ebenso eine Steuerkette.
Ich habe z. Z. kein echtes Automatikauto. Bei den Schaltgetrieben schadet ein Oelwechsel aber auch nicht, Suzuki schreibt ihn fuer viele Getriebe auch vor.
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Ersetze im vorherigen Beitrag "Steuerkarte" durch "Steuerkette", dann passt es. Mit der Steuerkette gibt es bei Suzuki-Motoren traditionell keinen Aerger. Ebenso sind Oelundichtigkeiten sehr selten. Fuer das Automatikgetriebe rate ich zu regelmaessigen Oelwechseln. Es es ist in einem Automatikgetriebe hoch druck- sowie thermisch belastet - weitaus staerker als bei manuellen Getrieben.
Vom Splash hoert man zuweilen von nicht sehr langlebigen Endschalldaempfern - die Teile kosten als Nachbau-Ersatzteil aber auch nicht viel. Ein gebrochener Heckklappenkabelbaum in der Durchfuehrung von der Karosserie zur Heckklappe kam mir zu Ohren. Da es dafuer m. W. keinen Reparatursatz gibt, scheint das offenbar nicht so oft vorzukommen, dass sich die Herstellung eines Reparatursatzes nicht lohnt.
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Ostern ist verplant. Sonnabends Osterfeuer bei/mit Freunden, sonntags Familie. Zepernick ist aber nicht so weit weg, dass man nicht mal hinfahren koennte. Spaetestens, wenn die Pankepiraten wieder spielen...

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Die Abriebspuren von Schuhsohlen kriegt man mit einem Radiergummi ganz gut entfernt. Der Abrieb des Radiergummis wiederum geht mit einem festeren Schwamm sowie heissen Wasser mit einem grosszuegigen Spritzer Spuelmittel ab.
Fies wird es nur, wenn Sand an den Schuhsohlen die Kunststoffoberflaeche verkratzt hat. Hier bleibt dann nur das Entfernungen der Verschmutzungen dort, womit die Kratzer dann meist nicht mehr so stark auffallen. Leider sind modelluebergreifend die verwendeten Kunststoffe sehr kratzempfindlich.
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Ein Ignis FH, richtig? Die waren eigentlich nicht als Schnellroster bekannt. Ich fuhr bis November einen 2003er und der hatte keinerlei Rostprobleme. Allerdings war er auch nachkonserviert.
Einen genaueren Blick sind diese Stellen wert: Die Schweller innenseitig, wo sie mit dem Bodenblech verschweisst sind. Bitte wirf einen Blick auf die Entlueftungen am hinteren Schwellerende, also dort, wo die hinteren Radkaesten anfangen. Sieht man am besten bei angehobenem Fahrzeug, wenn man sich die Schweller anschaut. Dort hat es zumeist nicht mehr fuer Lackierung oder Konservierung gereicht, der Bereich war bei vielen Fahrzeugen nur grundiert. Das Bodenblech oberhalb des Tanks. Der Blechtank und seinen Tankeinlauf. Den Kofferraumboden zum Heckblech hin und das Heckblech selbst. Der untere Quertraeger vorn, auf dem das Kuehlerpaket steht. Und nicht zuletzt die Vorderseite der Oelwanne, weil die Motoren gewoehnlich auch in hohem Alter problemlos dicht halten und so der konservierende Oelfilm fehlt.
Die Tuer zu tauschen, das sollte wegen des Gewichts und der Unhandlichkeit mit einem Helfer erfolgen, waere aber durchaus noch eine schaffbare Aufgabe fuer Hobbyschrauber. Versuche eine Tuer in Fahrzeugfarbe zu kriegen. Wenn das nicht moeglich ist, dann haenge irgendwas rein und ueberlege, ob sich das Lackieren (-lassen) lohnt bzw. ob es dir wichtig ist.
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Bei meinem bis November gefahrenen Ignis mit dem M13A hatte ich die Drosselklappe gereinigt und das Drosselklappenpoti ersetzt. Das Ruckeln bei langsamer Fahrt war damit nicht ganz weg, ging aber sehr weit auf ein dann ertraegliches Mass zurueck. Was von beidem die groesste Wirkung hatte, das kann ich nicht sagen. Allerdings, dass sich die Verschmutzungen in der Drosselklappenbaugruppe in Grenzen hielten. Ich hatte bei ~150 Tkm mit mehr Ablagerungen gerechnet.
Ein heisser Kandidat fuer Verschmutzungen/Ablagerungen sind das AGR-Ventil und seine Leitungen. Wie weit das am Motorruckeln Anteil haben koennte, vermag ich jedoch nicht zu sagen. Es spielt aber schon eine Rolle, da der Luftdurchsatz dort einkalkulierter Teil der zugefuehrten Ansaugluft ist.
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Das habe ich bei meinem auch in Verdacht. Was hat der Spass gekostet?
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Welches der (drei oder vier?) Motorlager war es denn?
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Es gibt verschiedene Motorspuelungen. Die fuer den beobachteten Werkstatteinsatz sind einzufuellen und danach soll der Motor zwischen 10 und 20 min im Leerlauf ohne Last laufen. Das, was fuer den Hobbyschrauber verkauft wird, ist nicht ansatzweise so aggressiv und soll u. U. fuer bis zu 200 km im Motor verbleiben. Bei beidem besteht das grosse Risiko, dass sich Oelkohle oder andere Rueckstaende loesen und den Oelfilter verstopfen. Was in der Werkstatt unter Aufsicht und mit nur im Leerlauf drehenden Motor noch kalkulierbar ist, das ist beim Hobbyschrauber mit viel Pech die Basis fuer einen Motorschaden.
Wenn die Kiste mit dem Oel gefahren wurde, das da rein gehoert und die Wechselintervalle eingehalten wurden, dann ist das Unfug. Falls Bedenken bestehen oder mit den letzten Wartungen geschlampt wurde, dann empfehle ich einen vorgezogenen Oelwechsel und auch den naechsten Oelwechsel vorzuziehen. Das ist schonender, denn frisches Oel hat ebenso eine reinigende Wirkung. Der Einsatz von voll- oder zumindest teilsynthetischem Oel hat das Oelkohleproblem bereits seit mehr als einem Jahrzehnt aus allen vorher gefahrenen Ge- und Verbrauchtfahrzeugen verschwinden lassen. Einzig mein 4T-Roller besteht wegen gemeinsamem Oel fuer Motor und Getriebe auf einem mineralischen Oel, wuenscht sich aber Oelwechsel aller 5000 km.
Interessant ist auch, wenn man den gebrauchten Oelfilter mal aufschneidet und seinen Verschmutzungsgrad beurteilt. Da bin ich mir sicher, dass die modernen Suzuki-Motoren wenig Anlass zur Sorge geben, sofern nicht an der Wartung gespart wird.
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Dann lass' uns daran teilhaben, was dabei heraus gekommen ist!
Und ueber ein paar Bilder wuerde ich mich auch freuen! Gern auch oben ohne...

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Probiere es mal mit einem klebrigeren aber saeurefreien Fett.
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Es gibt auch Rost-Stop, was zumindest bei beginnendem Kantenrost ganz manierlich funktioniert.
Aus dem Eingangsbeitrag heraus habe ich das Gefuehl, dass der Themenstarter motiviert und dennoch ueberfordert ist. Es ist nicht schlimm, nicht alles selbst machen zu koennen. Manchmal ist es daher empfehlenswert, die eine oder andere Arbeit auch machen zu lassen. Handwerker sind nicht prinzipiell Verbrecher. Fachlich anstaendige Arbeit darf durchaus Geld kosten. Und schliesslich erwartet man bei Karosseriearbeiten ein dauerhaftes Ergebnis.
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Ahoi Christin!
Bemerkenswert mutig, sich so ohne jede Ahnung ein EA-Cabrio zu kaufen. Die Basis ist zwar ein Swift, jedoch ist karosseriemaessig vieles eben doch anders. Ich wuensche dir, dass du keine versteckten Roststellen findest. Weder an der Karosserie, noch an den fuer einige Ueberraschungen bekannten Achsenteilen. Wenn's keine total verbastelte Bude ist, dann ist der Rest (Motor, Getriebe, Bremsen, Elektrik) zumindest simple und auch im Alter noch vergleichsweise zuverlaessige Japanertechnik. Angesichts des nicht von der Hand zu weisenden Fahrzeugalters waere ich mir aber da nicht gaenzlich sicher.
Jetzt zu meinem Rat: Wenn nicht bereits geschehen, dann lege ich dir eine Ist-Aufnahme in der Werkstatt deines geringsten Misstrauens, bei einem fachkundigen Schrauberkumpel oder schlicht beim Kfz-Sachverstaendigen deiner Wahl ans Herz. Die Kosten dafuer sind ueberschaubar, aber du bekommst dafuer belastbare Aussagen zum Fahrzeugzustand, seinen Problemen und erfaehrst hoffentlich, welche Reparaturen und Wartungen umgehend oder in der naechsten Zeit zu erwarten sind. Eine frische HU-Plakette ist zwar schoen, sagt aber nicht alles. Sollte sich tatsaechlich beweisen, dass dieses Fahrzeug ein Gluecksgriff war, dann ist es das bisschen Geld fuer die Untersuchung erst recht wert gewesen. Falls nicht, so bewahrt es dich moeglicherweise vor dem sprichwoertlichen "Fass ohne Boden". Zu dem kann ein alter Swift naemlich auch ganz schnell werden.
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Ich greife mal die Schaltung auf. Es handelt sich um eine Seilzugschaltung. Das bedeutet, dass vom Schalthebel aus ueber zwei Seilzuege auf das Getriebe gewirkt wird. Diese Loesung hat zwei elementare Vorteile. Der erste ist, dass unerwuenschte Rueckwirkungen vom Antrieb auf den Schaltgriff entkoppelt werden. Es kippt also weder der Schalthebel bei Motorbewegungen in den Motorlagern (z. B. beim Anfahren), noch zittert der Schalthebel im Motorleerlauf durch dessen Vibrationen. Der zweite Vorteil liegt darin, dass diese Getriebe "von oben" geschaltet werden, was an dieser Stelle das Auftreten kostspielig zu beseitigender Undichtigkeiten bei unten ins Getriebe gehenden Schaltstangen (z. B. bei zahlreichen Renault) vermeidet.
Die Seilzuege koennen nicht ganz spielfrei eingestellt weden, die Schaltung wuerde dann nicht mehr oder nur noch sehr schwer funktionieren. Man kann mit viel Gefuehl aber eine am Schaltgriff gefuehlt spielfreie Schaltung einstellen. Ich hatte mir beim zuvor gefahrenen Ignis schon einmal die Muehe gemacht. Zuerst hatte ich es dabei zu gut gemeint, was aber bereits einen kompletten Nachmittag intensiver Fummelei bedeutete. Die Schltung war praezise, aber unangenehm hakelig. Ich musste am Folgetag wieder etwas mehr Spiel an den Seilzuegen erlauben, bevor sich diese Hakeligkeit wieder gab.
Wenn das Spiel zu gross ist, dass man damit einen Mangel begruenden kann, dann waere der Haendler dein Ansprechpartner. Wenn nicht, dann koennte diese Fummelei als Werkstattarbeit maechtig ins Geld gehen. Ich weiss nicht, wie verbaut der aktuelle Swift Sport ist. Mein Alt-Sport ist da noch gut zugaenglich, der Ignis war im Motorraum richtig luftig. Die Funktion erklaert sich beim Ansehen und Ausprobieren. Man sollte an den Seilen nur synchron arbeiten.
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Da er im Sichtbereich liegt und das gelbliche Gluehlampenlicht optisch nicht zum benachbarten Tacho passt, kam heute eine weisse LED als Symbolbeleuchtung in den Nebelscheinwerferschalter. Der muss dazu komplett zerlegt werden, die filigrane Mechanik nebst einiger kleiner Federn darf nicht verloren gehen. Beim Zerlegen sollte man sich den Platz jedes Teilchens merken.
Der Platz fuer LED und Vorwiderstand ist knapp, der Einbau dementsprechend fummelig. Zudem sollte man es mit der Helligkeit der LED nicht uebertreiben, damit es nicht nervt.
Bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern schimmert ein gruenes Feld, das man fuer eine LED halten koennte. Es ist aber keine. Da sie nicht so viele Betriebsstunden kriegen duerfte, habe ich die Gluehlampe belassen. Allerdings habe ich das schwarze aber dennoch etwas lichtdurchlaessige Silikonkaeppchen entfernt. Es ist auch ohne keinesfalls zu hell.
Ob ich die Schalter der Sitzheizungen und vom ESP noch auf LED-Beleuchtung umbaue, das weiss ich noch nicht. Sie sind ja weit ausserhalb des Sichtbereichs. Allerdings ist der Umbau leichter, konstruktionsbedingt ist in diesen Schaltern mehr Platz vorhanden.
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Im Ignis 1.3 hatte ich den zaehen Getriebehonig gegen ATF getauscht und bekam ein Getriebe, das sich wie ausgewechselt schalten liess. Hatte auch keine Freigabe, lief damit aber butterweich ohne jeden Kratzen oder Hakeln weitere 50 Tkm.
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Wann bekommst du denn Freigang?
Du weisst ja, wo du fragen musst... -
Ein paar Grad waermer koennte es noch werden, dann koennte man auch in ueberschaubarer Runde grillen.
