Hast du es probiert? ![]()
Na ja, mein MZ ist mir auch mit dem Serienauspuff laut genug. Zumal ich mit dem Ding auch mal weitere Strecken fahre.
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Na ja, mein MZ ist mir auch mit dem Serienauspuff laut genug. Zumal ich mit dem Ding auch mal weitere Strecken fahre.
Ein Nachbauteil wuerde ja als Ersatzteil keine Probleme machen. Nur da zufaellig was zu finden, bei dem der Hersteller an der Laenge des Siebrohrs gespart hat, wird nicht ganz einfach. Da hilft dir nur, wenn jemand sowas zufaellig findet und seine Feststellung auch veroeffentlicht.
Beim Smart waren es ja die Nachbau-Auspuffanlagen, bei denen Katalysator und Schalldaempfer aus Einzelteilen mehr oder weniger passgenau zusammengebraten wurden. Wird so verkauft, alle Teile haben ihr E-Kennzeichen. Der einzige Schalldaempfer ist in diesem Fall offensichtlich ein Mittelschalldaempfer fuer den VW Golf 2. Viel Platz fuer einen Auspuff hat man bei dem Fahrzeug ja ohnehin nicht. Glaub' mir, diese "Anlage" ist anstaendig laut!
Mangels Hubraum ist das Klangbild ungefaehr so wie von einem Quad. Ich bin gespannt, was der Pruefer bei der naechsten HU sagt. Die letzte HU hatte ich zwar schon mit dieser Auspuffanlage machen lassen, da war sie aber noch ganz neu. Leiser geworden ist sie jedenfalls nicht. ![]()
B. t. w.: Wie klingt eigentlich der originale Endschalldaempfer mit einem Ersatzrohr fuer den Vorschalldaempfer? Wahrscheinlich recht blechern und untertraeglich laut. Im originalen Endschalldaempfer ist ja eigentlich auch nicht viel drin...
Die im freien Ersatzteilhandel angebotenen Nachbauten der Vorschalldaempfer koennten u. U. ein wenig anders gefertigt sein.
Der Nachbauauspuff meines Smart bruellt jedenfalls nicht schlecht!
Die Laermschutz-30 zwischen 22 und 6 Uhr kennt ihr ja, oder?
Kennt ihr Unfallgefahr-50 ausserorts zwischen 22 und 6 Uhr auch?
Tags darf auf diesen Strecken 70 gefahren werden.
Shims heissen die Dinger meines Wissens.
Der haufigste Fehler bei Gasumbauten ist eine zu magere Abstimmung. Verstaendlich, schliesslich will der Kunde ja moeglichst wenig Gas verbrauchen. Aehnlich verhaelt es sich mit der Wahl des Umschaltpunkts von Benzin auf Gas in der Warmlaufphase.
Will man es ordentlich machen, dann muesste der Kopf runter, um Ventile und ihre Sitze beurteilen zu koennen. Ob der Kopf aufarbeitbar ist oder nicht, sollte der Motoreninstandsetzer deines Vertrauens entscheiden. Ob du die Instandsetzung dann bezahlen willst, das bliebe deine Wahl. Moeglicherweise ist es mit dem neuen Einschleifen deiner Ventile schon getan. Die Shims zum Einstellen des Ventilspiels muss man nicht original kaufen - aber dazu sollte dich dein Motoreninstandsetzer beraten koennen. Es wuerde mich wundern, wenn der das nicht gesund eingestellt bekommt. Den Motor wuerde ich jedenfalls nicht vorschnell fuer tot erklaeren, nur weil er jetzt etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Der naechste Weg sollte zum Gasspezialisten fuehren, der um eine fettere Gasabstimmung zu bitten ist. Und abschliessend solltest du dir Gedanken ueber deine Fahrgewohnheiten machen. Gas geht mit leichtem Gasfuss, ohne grosse Lastanforderung an den Motor, meist noch in Ordnung. Gasbetrieb ist nichts fuer Heizer mit schwerem Gasfuss oder Fahrten mit Anhaenger, im Gebirge usw. - bei hoher Last sollte manuell auf Benzin geschaltet werden.
Der Verkauf im jetzigen Zustand macht keinen Sinn, da du dir bekannte Maengel angeben musst. Die Ventilspieleinstellung zu korrigieren und den Wagen mit Hinweis auf das mit Originalteilen nicht mehr nachstellbare Ventilspiel zu verkaufen, waere rechtlich nicht zu beanstanden. Solange niemand den Kopf runter hatte und beurteilt hat, kann zu dessen Zustand niemand eine Aussage treffen. Die Gasabstimmung wuerde ich dennoch aendern lassen.
Ich weiss nicht, worauf Papas Swift beruht. Eigentlich haben sie den mit Ausstattung vollgeschmissen, gegen ein Sondermodell spricht die unirote Lackierung. Der 5-Tuerer hat Keyless, Klimaautomatik, Tempomat, Sitzheizung, die 16-Zoeller in einer den Serienraedern meines MZ-Sport verdammt aehnlichen Optik, Nebelscheinwerfer und elektrische Fensterheber hinten. Schwarze Scheiben hintenrum haetten ihm prima gestanden, die gab es aber leider nicht.
Zweijaehrig gab es ihn fuer 2/3 des Neupreises, wuerde also in das Preisfenster des Fragestellers passen. Gut ausgestattete und recht junge Swift sind bei dem Haendler, von dem Papas NZ und mein MZ sind, eigentlich so genannte 'Schnelldreher'. Das heisst, sie sind in kurzer Zeit verkauft. Als ich meinen im November bekam, stand ein vollgepackter Celerio mit blauem Metalliclack als Neuwagen im Verkaufsraum. Im Februar war er als Vorfuehrer angemeldet und jetzt dient er ausgesuchten Kunden als Werkstattersatzauto. Zu haben ist der Anfang 2015 ausgelieferte nach wie vor, nur scheint ihn niemand zu wollen. Das aktuelle Angebot liegt bei etwa 25 % unter dem urspruenglichen Hauspreis, der Kleine hat um 6000 km drauf. Das weisse Foliendekor (keine Reklame!) steht ihm gut, koennte aber auf Kundenwunsch entfernt werden.
Es wird also ein Kleinwagen gesucht... ![]()
Celerio und Spacestar stehen auf Augenhoehe. Beide sind einfachst konstruiert, was man besonders im Innenraum sieht und fuehlt. Muss kein Nachteil sein, denn beide bedienen sich technisch bei bewaehrten Komponenten im konzerneigenen Regal. Beide scheinen nach meinem Eindruck den Haendlern nicht aus den Haenden gerissen zu werden. Trotz hoeherer Grundpreise sollte die Marke von 10 K EUR mit 'ner Tageszulassung aushandelbar sein. Besonders dann, wenn einem die Farbe egal ist und man nur seine persoenliche Minimalausstattung als Vorgabe hat. Den Celerio konnte ich selbst bereits fahren. Als kleines Alltagsauto fuer den Weg zur Arbeit usw. waere er ausreichend. Ich empfand den Motor als etwas blutarm, er wurde erst im oberen Drehzahldrittel lebendig. Wahrscheinlich soll diese Abstimmung zum Spritsparen beitragen. Mit ~170 cm Koerperhoehe fand ich eine gute Sitzposition. Die Lenkung war sehr leichtgaengig und fuer den wahrscheinlich ueberwiegenden Einsatz im Stadtverkehr kommt die gute Rundumsicht als Pluspunkt hinzu. Wer den Motor nicht pausenlos ausdreht, wird trotz sehr sparsamer Geraeuschdaemmung vom Motor nicht belaestigt. Zumeist wird man ihn nicht wahrnehmen. Suzuki-typisch wuerde ich erwarten, dass der Motor nicht mehr als den ueblichen Wartungsaufwand erfordert und die Kettensteuerung keine Probleme macht. Das ist bei anderen Herstellern ja keine Selbstverstaendlichkeit.
Der hiesige Mitsubishi-Haendler hat auch Hyundai im Programm. Das bringt mir noch den Gedanken an den Hyundai i10. Hyundai hat m. E. ein recht selbstbewusstes Preisverstaendnis, was man beim i20 recht deutlich sieht. Der verkauft sich offenbar dennoch. Vom i10 liest man jedenfalls keine Schauergeschichten und ich denke auch, dass Hyundai dessen Technik im Griff hat.
Fuer rund 10 K koennte auch ein junger gebrauchter Swift ins Raster passen, der im Vergleich zu den genannten Kleinwagen doch eine Klasse erwachsener waere. Ausstattungsmaessig sind sie in meinen Augen recht ansprechend und der 1.2er scheint ein robustes und zuverlaessiges Triebwerk zu sein. Papas 2011er hatte bislang exakt: Nix!
Mit 'ner roten Lampe bestueckt, wuerde es wohl nicht einmal bei einer HU auffallen.
Mit gut 50 EUR war/ist mir der Spass allerdings zu teuer. Das Geld verfahr' ich lieber.
Nach Auskunft meiner Suzuki-Werkstatt waere das Lager nicht einzeln auswechselbar. Das Klappern ist bei dieser Bauart des Lenkgetriebes auch bei Neufahrzeugen nur eine Frage der Zeit bzw. abhaengig vom Zustand der Fahrbahnen, auf denen man ueberwiegend unterwegs ist. Mein 2003er Ignis hatte das gleiche Problem, jedoch zweimal problemlos eine HU bestanden. Solange kein deutlich erhoehtes Lenkspiel fuehlbar ist, ist das Gepolter aergerlich, aber kein sicherheitsrelevantes Problem.
Abseits davon koennte man den Kia Ceed SW der ersten Generation durchaus empfehlen. Ich habe im Freundeskreis einige, die diese Dinger neu oder als Jahreswagen kauften und sehr zufrieden sind. Die ueberwiegend gekauften 1.4 16V-Motoren sind etwas blutarm, machen aber ueberhaupt keinen Aerger. Steuerketten sparen den Zahnriemenwechsel, von den Kettentrieben sind keine Probleme bekannt. Die Motoren sind auch mit mehr als 200 Tkm noch dicht und da war noch nie jemand dran. Kerzen- und Oelwechsel nicht verschlampen, das war schon alles. Beim 1.4 16V wird allerdings gern ueber die maessige Heizleistung fuer den Innenraum in garstig kalten Wintern geklagt. Oftmals wurden daher Standheizungen eingebaut.
Fahrwerks- und Lenkungsabstimmung sind sportlich ausgelegt, jedoch nicht gaenzlich ohne Komfort. Kommt auch etwas auf die montierte Bereifung an. Mit der gehen die Ceed SW schonend um, Reifen halten wirklich lange. Wer sehr zaghaft bremst, der versaut sich damit auf Dauer die Scheibenbremsen an der Hinterachse. Das ist aber hersteller- und modelluebergreifend so. Einzige mir bekannte Auffaelligkeit ist der bei nahezu allen Ceed auftretende hohe Verschleiss von H7-Lampen fuer das Abblendlicht. Dauerlichtfahrer wechseln etwa alle 6 Monate. Offiziell muss dazu zumindest auf einer Seite der Scheinwerfer raus, was aber recht einfach zu machen ist bzw. nicht unbedingt sein muss, wenn man kleine Haende hat.
Zum Wechsel des Innenraumfilters muss wie beim Swift MZ das Handschuhfach raus, das ist aber im Handbuch beschrieben. Den Filter kann man blind kaufen, der ist beim Gebrauchtwagenkauf eigentlich sofort auszutauschen. Rostprobleme hat keiner der alten Ceed im Freundeskreis, auch die Vielfahrer auf gesalzenen Autobahnen nicht. Das Werksradio hat bereits USB und Bluetooth, Empfang und Klang sind in Ordnung. Mit den Sitzen kann man gut leben, die Platzverhaeltnisse sind fuer Passagiere und Gepaeck fuer mein Empfinden grosszuegig. Die Uebersichtlichkeit ist lediglich direkt nach hinten schlecht. Parksensoren sind also kein unnoetiges Extra. Man sollte sie ggf. nachruesten.
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Dass die Sitzflaeche des Beifahrersitzes noch etwas zu tief ist, das ist mir bekannt. Leg' ein festes Kissen drunter oder stelle fest, dass das Auto nicht als Camper geeignet ist.
Kopfstuetze vorn rechts ausbauen, in den Fussraum hinter den Sitz legen. Sitz auf Anschlag nach vorn schieben und Sitzlehne so weit wie moeglich nach hinten kurbeln. Ruecksitzbanklehne beidseitig umlegen, ggf. vorhandene Kopfstuetzen dort ausbauen und ebenfalls im Fussraum unterbringen. Laderaumabdeckung entfernen, sofern vorhanden.
Mein bis November gefahrener Ignis FH bot dann einen vergleichsweise anstaendigen Schlafplatz. Ich legte eine duenne Luftmatratze drauf und schlief im Schlafsack. Der Wagon R+ hat m. W. die gleiche Bodengruppe und sollte aehnliche Platzverhaeltnisse bieten.
Ich moechte anmerken, dass es sich bei dem gezeigten Twingo eigentlich um ein limitiertes Sondermodell handelt, das an sich recht gefragt und dementsprechend teuer ist. Ausstattungsmaessig kann man in der Knallbuechse nicht mehr bekommen. Vor franzoesischen Autos hatte und habe ich grundsaetzlich keine Angst, bei Renault sollte man sich jedoch genau anschauen, welches Modell welche Problemchen hat. Diese Twingo-Baureihe (nicht als RS) galt noch als vergleichsweise beherrschbar. Berlins schlechte Strassen lassen Fahrwerks- und Lenkungsteile jedoch im Zeitraffer altern. Es kann durchaus sein, dass man vor jeder faelligen HU zum Rundumschlag an Dreieckslenkern, Kugelkoepfen usw. ausholen darf, um die Achsen wieder spiel- und vor allem klapperfrei zu kriegen.
Bei den Brot- und Butter-Modellen langt eigentlich der 1.2 16V (75 PS), der in Verbindung mit der kurzen Getriebeabstimmung schon recht flockig ist. Der anfangs angebotene 58 PS muss fuer annehmbare Fahrleistungen schon ziemlich ausgepresst werden. Nur wenn man ihn viel kullern laesst und ansonsten eher der ruhige Fahrer ist, dann kommt die lange Getriebeuebersetzung zur Chance, fuer geringe Verbrauchswerte zu sorgen. Bei beiden Motoren sollte man tunlichst die Wechselintervalle fuer den Zahnriemen einhalten, die Zahnriemen halten naemlich kaum laenger. Motorkabelbrueche kommen gelegentlich vor, dafuer gibt es aber einen Reparatursatz. Die Trommelbremsen hinten fallen mal auseinander, mal blockieren sie bei Benutzung. Kenne ich ansonsten generell nicht, Trommelbremsen machten an meinen frueher gefahrenen Autos stets am wenigsten Aerger. Elektrik/Elektronik und Renault waren ebenso oft keine Freunde, bei diesem Twingo war es aber ertraeglich, weil sie noch nicht uebermaessig mit Sachen vollgestopft wurden, die ein erhoehtes Defektpotenzial hatten. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist diese Twingo-Reihe mit dem 1.2 16V recht beliebt als Alltagsauto. Insofern weiss ich schon ein wenig, was mit den Dingern los ist. Sie fahren sich ansonsten sehr angenehm und auch die Rundumsicht ist wirklich gut.
Ich hatte vor der Entscheidung fuer den dann im November gekauften Swift noch ein paar andere Kandidaten auf dem Radar. Allerdings konnte/wollte ich mit einem mittleren Budget nur gebraucht einkaufen. Angesehen hatte ich u. a. einen Twingo 1.2 TCe, also mit 'nem kleinvolumigen Turbomotor. Trotz gleichem Alter und vergleichbarer Laufleistung sah der Twingo schon ziemlich mitgenommen aus. Die Wangen des Fahrersitzes waren aufgescheuert, die Kanten des Sicherheitsgurtes ausgefranst. Hinzu kam ein ziemlich mitgenommen wirkender Karosserielack, blaetternder Klarlack auf Kunststoffteilen und eine ueber OBD ausgelesene Fehlerliste, die auf meinem kleinen Diagnoseklotz ueber vier Seiten ging. 2/3 davon waren nicht akute Eintraege, die aber sporadisch immer wieder auftraten. Der Rest war akut und begann bei Hinweisen auf eine aus dem Takt geratene Ladedruckregelung, erwaehnte eine wahrscheinlich verschlissene Lambdasonde, eine nicht oder nicht richtig angelernte Drosselklappe und final waren wohl mehrere Radsensoren fuer das ABS ausgefallen. Das Ding stand beim Haendler und wurde mir zur Probefahrt schon mit leuchtender MIL angeboten. Am Preis war weder was zu machen noch liess man sich auf die Beseitigung der akuten Fehler ein.
Der naechste Kandidat war ein 1.6 16V im Clio, ebenso bei einem Haendler. Auf den ersten Blick wirkte der durchaus gepflegt, selbst das Wartungsheft war vorhanden und vollstaendig ausgefuellt. Zu bemaengelnde Kleinigkeiten waren gleichmaessig bis auf ca. 2 mm verbrauchte Reifen (die auszutauschen gewesen waeren), keine einzige Alufelge ohne boese Schrammen, die sehr schmutzempfindliche helle Innenausstattung und ein Automatikgetriebe, mit dessen Wesen ich nicht klar kam. Es schaffte perfekt, dem Motor jedes Temperament zu verbieten. Im Eco-Modus kam von den 107 PS kaum noch etwas an, dafuer schaltete es einfach zu frueh. Das sollte wohl mit aller Gewalt fuer niedrige Verbrauchswerte durch das Ersticken jeglichen Fahrspasses sorgen. Im Sportmodus wurde der Motor dann stets im letzten Drehzahldrittel gehalten, was einem wegen des Laerms und final wegen des Verbrauchs auf die Nerven ging. Und dazwischen gab es nichts. Die plueschige Inneneinrichtung passte dann nicht zum brettharten Fahrwerk. Und der Motorraum war so vollgequetscht, dass Werkstattarbeit wohl grundsaetzlich Aufpreis fuer erschwerte Arbeitsbedingungen kosten wuerde.
Fuer den alten Swift Sport sprach u. a. der kettengesteuerte Motor, der traditionell bei Suzuki keinen Aerger macht. Undichtigkeiten sind selten. Zwar hat mein Sport auch einige Spuren auf dem Lack hinnehmen muessen, sie waren aber gute Argumente in der Preisverhandlung. Etwas erstaunt war ich ueber das mit der 60 Tkm-Eintragung endende Wartungsheft. Ich hatte die Probefahrt mit ~98 Tkm auf dem Tacho. Die wurde mir von einem Tag zum naechsten angeboten, ich konnte den Swift also ausprobieren und zuhause in aller Ruhe ansehen. Vor dem Abholen wurden die faelligen Wartungen nachgeholt und eingetragen. Ein paar Kleinigkeiten am Fahrwerk waren noetig, um es klapperfrei zu bekommen. Aber es klappert trotzdem wegen des harten Fahrwerks immer irgendwas. Jetzt allerdings nur noch im Innenraum. Der alte Sport ist mit dem, was er darstellen soll, weitgehend kompromisslos. Wenn man weiss, was man tut, dann kann man das Geschoss sehr agil fahren. Den Motor muss man dabei bei Laune (auf Drehzahl) halten, dann hat er aber auch ausreichend Feuer. Fuer 'nen Kreisverkehr braucht man bei trockener Fahrbahn jedenfalls nicht vom Gas zu gehen. Die paar optischen Maengel beseitige ich jetzt schrittweise selbst, die Technik macht nun eine gute Figur. Von der Katalysatorgeschichte habe ich bis jetzt nichts bemerkt und hoffe, dass das an mir vorbei geht.
Das Spasspotenzial ist jedenfalls vorhanden und Sitze wie Sitzposition passen fuer meine Koerpergroesse (170 cm) optimal. Abgesehen von der Laermentwicklung kann ich mit dem Ding sogar sehr entspannt verreisen. Wenn man nicht mit dauerhaft schwerem Gasfuss unterwegs ist, dann geht es ja. Bei normaler Landstrassenfahrt hat er mit dem Motor fuer einen Kleinwagen uebliche Verbrauchswerte. Wenn man Express fahren will, dann zahlt man eben Expresszuschlag.
Wie machst du es mit der Luftfahrtzulassung? Es liegt meist nicht daran, dass moderne Triebwerke nicht luftfahrtgeeignet fuer Eigenbauten oder
Umbauten sind, nur greift man doch zumeist auf bekannte und bewaehrte Komponenten zurueck, die andere schon mal fuer die Luftfahrt zu-
gelassen bekamen.
...wobei aber auch die Gefahr besteht, dass du sie abreisst. :wacko: Mach' sowas lieber mit Gefuehl!
Da faellt einem so direkt auf, wie putzunfreundlich das Gitter dahinter eigentlich ist... :wacko:
Sieht gelungen aus, meine Anerkennung dafuer!
Bestell' dir den billigsten Montagesatz, den du kriegen kannst! Eine Dichtung und die 'Gummieier' sollten dabei sein. Die Schrauben am Eingangsrohr des Schalldaempfers wirst du auch ersetzen muessen. Sie sind praktisch immer festgerostet.
Dann tausch' den eben.
Originalausruestung muesste Futaba oder Walker sein. Den Walker kriegst du auch im freien Teilehandel und der sollte ein paar Jahre halten.
Wenn die Halter nur angerostet sind, dann wuerde sich das Abschleifen und Versiegeln nochmal lohnen. Ausserdem sollten die Halter, sofern ich mich erinnere, aus Rundstahl sein. Eher rostet der Endschalldaempfer durch oder die Halter fallen vom Schalldaempfer ab, als dass diese Halter an sich verrostet sind.
Sollte es keinen akuten Grund fuer den unbedingten Austausch geben, dann wuerde ich den originalen Schalldaempfer so lange behalten, wie es irgendwie moeglich ist. Alles, was du als Nachbauteil erwerben kannst, wird nicht mehr so lange halten. Zum Vergleich: Meinen 2003er Ignis 1.3 hatte ich im November letzten Jahres mit ~150 Tkm und der ersten Auspuffanlage verkauft. Ersetzt hatte ich lediglich ein paar von den "Gummieiern" (Aufhaengungen), da sie ausgeleiert waren und die Anlage irgendwo dagegen klapperte.