Beiträge von -Hutfahrer-

    [...] Keine Ahnung warum der Suzukihändler ihm nen Sport angedreht hatte. [...]


    Irgendwann kommst du einfach in das Alter, in dem du dir sowas schlicht leisten kannst. 8o Ich musste erst 40 werden, um Swift Sport zu fahren.
    Allerdings verheize ich das Ding nicht im Stadtverkehr auf Berlins schlechten Strassen. In jungen Jahren war ich dagegen viel mit Moehren unterwegs, die volljaehrig waren.

    Die Mittagspausentour ist jedenfalls kontraproduktiv in jeder Hinsicht. Die Moehre kommt auf dieser Strecke nicht aus der Warmlaufphase heraus.

    Wie ich bereits schrieb - an die 10 l komme ich im Stadtverkehr mit dem Stau am Freitagnachmittag aus der Stadt heraus. Fuer die Menge verfeuerten Benzins habe ich da kaum Strecke gemacht. Klingt nachvollziehbar, oder?

    Sofern es glaenzende Felgen sind, dann moeglichst im Neuzustand mit Hartwachst behandeln! Das verhindert das Einbrennen des Bremsstaubs recht gut, die Putzerei wird damit nicht zur Qual. Freilich muss man das ab und an wiederholen.

    Auf schwarzen Felgen sieht man den Abrieb freilich auch. Wer noch weniger putzen will, der koennte mit glaenzendem Platingrau eventuell Glueck haben. Matte Felgen sind putzintensiver, da sich die poroesen Oberflaechen noch schlechter reinigen lassen.

    Volltanken bis die Pistole abschaltet, km Stand aufschreiben, leer fahren[...]

    Die Zapfpistolen schalten je nach Justierung unterschiedlich frueh ab. Der Tank ist da laengst noch nicht voll. Genauer ist es, die Pistole nach dem Abschalten etwas anzuheben und langsam "bis zum Stehkragen" voll zu machen. Kurzes und kraeftiges Wackeln am Fahrzeug erlaubt nach dem Rausgluckern der Luft nochmal einen Schluck mehr. Jetzt Tageskilometer auf Null und fahren, fahren, fahren! Der Tank muss nicht restlos leer gefahren werden, wenn man stets so tankt. Wer nach dem randvollen Tanken wenigstens noch ein paar Kilometer faehrt, der braucht auch keine Angst haben, dass etwas ueberlaeuft.

    Wenn keine ueberbreiten Reifen drauf sind, nicht pausenlos mit Dauervollgas oder auf extremen Kurzstrecken gefahren wird, dann habe ich keine Idee mehr, warum der genannte Swift so ein Saeufer sein soll. Dass die Sportler beim Einsatz in der Stadt und insbesondere im Stau durchaus versoffen sind, das hatte ich schon angesprochen. Unter unguenstigsten Umgebungsbedingungen, mit viel stop 'n' go und vielleicht noch laufender Klimaanlage sind 9 oder 10 l fuer 100 km alle zu kriegen.

    Wer auf Autobahnen stets mit den Grossen spielen will, der quirlt problemlos 14,X l durch den M16A im MZ. Ich denke, dahin kriegt man den NZ auch. Das normale Nutzungsprofil sollte aber Werte zwischen knapp unter 7 bei Landstrassenfahrt bzw. durchaus auch 8 bis 9 l in der Stadt bringen.

    Entweder wurde nicht richtig voll getankt (nach dem ersten Abschalten der Zapfpistole gehen locker nochmal 3 bis 5 l rein!) oder jemand hat sich derb verrechnet. Defektbedingt erhoehter Verbrauch bringt zumeist auch schlechtere Fahrleistungen oder andere Probleme mit sich.

    Ach, bei den Reifen kann ich dir helfen: Kama :D Es sind also echte russische Reifen, auch wenn du wahrscheinlich die Euro-Serie bekommen hast.

    Wie gut sie sich mit ihrer M+S-Kennzeichnung tatsaechlich auf Matsch, Schnee und Eis schlagen, das werden wir sehen bzw. du wirst berichten! Geh' es sacht an, lerne dein Auto erstmal kennen! Die alten Lada mit ihrer angetriebenen, starren Hinterachse waren schon mit Vorsicht zu geniessen. Dein Bolide hat nun zwei davon. ;) Vermutlich ist er da meinem Alltags-Smart recht aehnlich: Faengt die Fuhre an, sich einzudrehen, dann faengst du sie nicht mehr.

    Ob die rahmenlosen Kennzeichenhalter auch im Gelaende zuverlaessig halten?!

    Wer liefert eigentlich aktuell die Reifen fuer das Geschoss? Reifen koennen gerade beim Gelaendeeinsatz entscheidend sein. Ich vermute, dass die Originalbestueckung irgendein Kompromiss ist, um das Ding ertraeglich auf Strassen fahren zu lassen. Fuer Wald- und Feldwege langt's dann meist auch noch, was Jaegern usw. zumeist ja auch ausreicht. Fuer anspruchsvolles Gelaende sind die trotzdem nichts.

    Ich haette wahrscheinlich zum Jimny gegriffen. Meine Mama faehrt einen, obwohl der noch nie im Gelaende war. Ihr gefiel das Ding, das Geld war wohl auch uebrig - also gekauft.

    Warum nicht? Das Gesamtkunstwerk "Ignis FH" hat nur Euro 3 zu erfuellen. Die Anforderungen daran sind herrlich einfach zu erreichen. OBD-AU kommt angesichts des Baujahrs noch nicht in Betracht, es wird also tatsaechlich am Abgasrohr gemessen. Mein bis Ende 2015 gefahrenes gleiches Modell war so weit unten im zugestandenen Wertefenster, dass man sich erst recht spaet Sorgen machen muesste.

    Wenn's also in der Tat um den perfekten Erhalt eines unterdurchschnittlich wenig gefahrenen Ignis von 2002 geht, der auch ueberdurchschnittlich gut erhalten ist, dann wuerde ich freilich zum Neuteil greifen.

    Nun wuerde mich aber brennend interessieren, warum der originale Katalysator bei derart geringer Laufleistung bereits kaputt gegangen ist. Als ich meinen Ignis 2013 kaufte, war auch ein neuer Kat drin. Die Erstbesitzerin ignorierte ueber ein Jahr eine leuchtende MIL und fuhr zudem nur Kurzstrecken mit dem Ding. Dann war er hin! Einen Sensor, eine Lambdasonde und eine Zuendspule tauschte der Haendler, von dem ich den Ignis dann kaufte. Danach habe ich reichlich Kilometer drauf gedreht - motormaessig kam nichts mehr. Dafuer musste ich die Hinterachsbremsen samt Radlagern sanieren lassen, Berlins schlechte Strassen kosteten vorn neue Querlenker, die Bremsanlage vorn musste erneuert werden.

    Ich geb' dir noch mit auf den Weg, den Ignis baldmoeglichst zu konservieren bzw. ihn konservieren zu lassen. Grundsaetzlich sind die Karossen lange sichtbar rostfrei, die Schwellerenden auf der Innenseite zum Fahrzeugboden rosten aber genauso wie die Unterkanten der A-Saeulen unbemerkt vor sich hin und der untere Quertraeger unterhalb des Kuehlerpakets ist auch nur grundiert. An diesen Stellen ist vom Werk so gut wie nichts konserviert, Dreck sammelt sich gern dort und ueber viele Jahre ahnt man nichts davon, dass es dort bereits gegen die Zeit arbeitet.

    Okay, das mache ich beim Smart 450 auch. Hier schaltet das automatisierte Schaltgetriebe zugunsten moeglichst geringer Verbrauchswerte viel zu frueh hoch und das untertourige Fahren mit hohen Brennraumdruecken soll nicht unschuldig am fruehen Motorsterben sein. Aber das ist 'ne ganz andere Preisklasse, denn mein Alltagsauto fuer den Berliner Stadtverkehr ist inzwischen 14 Jahre alt und hat mit einem vor gut 50 Tkm offenbar fachgerecht instandgesetzten Motor sein zweites Leben bekommen.

    Vor 13 Jahren versuchte mir ein Suzukihaendler unbedingt einen Alto mit 3-Gang-Wandlerautomatik zu verkaufen. Die raubte dem ansonsten recht lebendigen 1.1 16V jegliches Temperament und haette sicherlich auch die Verbrauchswerte von irgendwas um 5 l auf 6,5 oder 7 im Stadtverkehr geschossen. Es haette die Automatik damals aufpreisfrei gegeben. Insgesamt standen viele Alto, Ignis und Wagon R+ mit Automatik herum, die es ebenfalls auch aufpreisfrei damit gegeben haette. Die letzteren dann mit 'ner 4-Gang-Wandlerautomatik.

    Und genau das passiert vermutlich wieder, wenn sich die Automatikfahrzeuge bei den Haendlern stapeln und sie nicht mit dem Automatik-Aufschlag loszuschlagen sind.

    Nun stelle ich mir die Frage, warum ich blind ein nicht probegefahrenes Modell kaufen sollte. Das kritisierte Drehzahlniveau haette man auf der Probefahrt sicherlich bemerkt und kurzerhand mit einem handgeschalteten Modell vergleichen koennen. Wenn der Haendler kein Automatikfahrzeug vorfuehrbar hat, dann wuerde ich jedenfalls nicht blind bestellen/kaufen. Dafuer nehme ich gern die Vereinbarung in den Vertrag, dass ich ihm dann das gleiche handgeschaltete Fahrzeug abnehme, wenn ich mit der Automatik nicht klar komme.

    Einige Zeit verbaute Lada eine Fensterholmantenne aussen auf der A-Saeule. Der Radioempfang auf UKW ist damit ausgezeichnet gewesen. Alternativ bietet sich der Einbau einer Dachantenne an. Die HF-technisch besten Einbauorte sind dabei zwischen 10 und 20 cm von der vorderen oder hinteren Dachkante entfernt, alternativ genau mittig. Falls du den Kauf eines Radios mit DAB+ in Betracht ziehst, so kauf' gleich eine dafuer taugliche Dachantenne mit dazu. Die spielen um einiges besser als die oft beigelegten Scheibenklebeantennen. Damit haettest du die bestmoegliche Empfangsleistung.

    Du hast bei deinem radiomaessig nackten Auto nun die Moeglichkeit, alles nach deinen Wuenschen einzubauen und bist nicht auf vom Fahrzeughersteller vorgegebene Komponenten angewiesen. Fuer DAB+ taugliche Autoradios muessen nicht mehr kosten als Geraete ohne diesen Empfangsweg. USB und Bluetooth haben die meisten inzwischen auch.

    Bei dir waeren die Sender vom Bielstein im Teutoburger Wald, dem Wittekindsberg bei Porta Westfalica sowie dem Eggeberg bei Herford quasi deine Ortssender mit den WDR-Programmen auf Kanal 11D. Sie ergaenzen sich gegenseitig, da sie in einem Gleichkanalnetz arbeiten. Bei Fahrten in NRW brauchst du bei Programmen aus diesem Kanal nicht mehr umschalten. Den bundesweit ausgestrahlten Kanal 5C bekommst du von der Huenenburg bei Bielefeld und dem Jakobsberg bei Minden. Dessen Programme koenntest du ebenfalls ohne Umschalten bundesweit im Auto hoeren, sofern das Gebiet versorgt ist. Hinzu kommen in deiner Heimat u. U. auch noch aus Niedersachsen einstrahlende Kanaele.

    Zahnriemen und -rollensatz sowie den Dichtsatz fuer die Ventildeckeldichtung wuerde ich vorab im Netz kaufen. Wenn dir jemand zusichern kann, auch die benoetigten Dehnschrauben liefern zu koennen, dann bestell' sie mit. Ansonsten bei einem Motorenbauer in deiner Naehe mit einer ausgebauten Schraube vorsprechen und Ersatz raussuchen lassen. Der Schraubenkopf gibt ueber die Eigenschaften Auskunft, die Laenge und die Gewindegroesse muss man dann entsprechend ausmessen.

    Wenn du dem handwerklich nicht gewachsen bist, dann wende dich eventuell mal an eine andere Werkstatt. Eigentlich ist's keine Zauberei mit dem Motor. Die kleinen Vierzylinder von Hyundai oder Kia sehen auch nicht gross anders aus.