Gundsaetzlich richtig. Mein Papa hat einen NZ (1.2 16V) mit dem Werksradio. Radiohoeren auf weiteren Entfernungen gehoert zu meinen Hobbys und dieses Radio spielt mit der kurzen Antenne ausgesprochen gut auf UKW. Wenn man z. B. die Ostseewelle vom Helpterberg bei Neubrandenburg bis an die Berliner Stadtgrenze heran beifahrertauglich hoeren kann, dann spielt das Gesamtkunstwerk durchaus gut. Es sind immerhin knapp 100 km. Der UKW-Empfang hat auch mit 100 kW seine Grenze beim optischen Horizont, womit wir im Flachland je nach Antennenhoehe des Senders bei 100 bis maximal 130 km sind.
Beim NZ-Werksradio wuerde ich vermuten, dass man einen DSP-Tuner mit digitaler Signalverarbeitung benutzt, was die durchaus ordentlichen Empfangsleistungen bei zugleich guter Trennschaerfe erklaeren wuerde. In meinem MZ werkelt dagegen das VDO-Naviradio, dessen Empfangsleistungen mich ein wenig enttaeuschten. Es ist konventionelle Tunertechnologie mit keramischen ZF-Filtern und fuer meinen Geschmack zu breiter Filterauslegung. Jedoch muss das Radio auch in Laendern spielen, in denen mit deutlich mehr FM-Hub (=lauter) gesendet wird und es darf auch dort nicht verzerren.
Weil ich mir die Inneneinrichtung meines Sportlers (optisch) nicht kaputt machen wollte, hielt ich bislang an diesem Radio fest und erweiterte es mit externer USB-Schachtel, Aux-in und dem genannten Albrecht DR56 DAB-Radio. Was bei meinem MZ die Empfangsleistungen deutlich verbessern konnte, das war das Herstellen einer ordentlichem Masseverbindung zur Dachhaut am Antennenfuss sowie das Aufschrauben eines langen Antennenstabs mit M6-Gewinde von Renault. Wenn man diesen Stab dann auch nicht allzu flach stellt, dann bringt der deutlich mehr Signal als der originale Stab mit seinen nicht ganz 40 cm Laenge.
An die Empfangsleistungen des NZ-Radios vom Papa-Swift kommt das trotzdem nicht heran. Im direkten Vergleich dazu spielt ein 52er JVC-Radio in meinem Alltags-Smart 450 deutlich besser als das, was ich im Swift habe. Das Radio bedient sich der serienmaessigen Antenne fuer UKW und einer Scheibenklebeantenne, die innen an das Glasdach geklebt wurde.