Beiträge von -Hutfahrer-

    [...] Eins möcht ich noch zu 98er oder 95er/E10 schreiben.
    [...] 98er hat er nur bei der ersten (!) Tankfüllung erfahren, seit dem nur noch 95er.
    Da ich wusste, das meine Frau das Wägelchen nicht tretet, hab ich von Anfang an geagt, 95er reicht! [...]
    Dies beweist mir, 95er geht problemlos. Wem die paar PS Leistungsverlust in den oberen Drehzahlen egal sind [...]

    Wenn man ruhig faehrt, das Ding wirklich nicht tritt und auch nicht dauerhaft mit hohen Drehzahlen faehrt, dann geht selbst E10. Wobei der Motor mit E5 bereits weicher laeuft und direkter am Gas haengt. Zwischen E5 und Super plus war der Unterschied bei meinen Moehr'n recht gering. Wer allerdings dauerhaft schnell fahren will, dem duerfte mit E5 ein deutlicher und mit E10 ein erheblicher Mehrverbrauch auffallen. Das gleichen auch die 10 Ct Preisunterschied zwischen E10 und Super plus dann nicht mehr aus, E10 kostet damit effektiv mehr.

    Zu den Readiness-Codes: Der Swift MZ ist, gleich mit welchem Motor, fuer OBD-AU vorgesehen. Es wird also ueber OBD ausgelesen und wenn kein abgasrelevanter Fehler abgelegt ist, dann gilt die AU praktisch schon fast als bestanden. Das setzt aber zuvor eine laengere Beobachtung durch das Motorsteuergeraet voraus, da bereits sporadisch auftretende Fehler abgasrelevant sein koennen. War das nicht moeglich, so geht die OBD-AU erstmal nicht - die Readiness wird dem OBD-Tester nicht signalisiert.

    Um diese Fahrzeuge trotzdem untersuchen zu koennen, bleibt der Weg ueber die konventionelle AU mit Messgeraet und Sonde. Diese Art der Untersuchung kann man praktisch damit erzwingen, indem unmittelbar vor der OBD-AU die Batterie laengere Zeit abgeklemmt war oder ueber OBD schreibend auf das Motorsteuergeraet zugegriffen wurde. Hierfuer reicht bereits das Loeschen eines Fehlereintrags im Speicher. Beides ist nicht verboten, sondern koennte fuer manche Reparaturen zuvor sogar noetig gewesen sein.

    Du hast doch nichts zu verlieren! Mit 2000er Papier und reichlich Wasser den Klarlack runterschleifen. Ruhig arbeiten, nicht zuviel aufdruecken. Trocknen und Schleifstaub sorgfaeltig entfernen, ggf. beim Lackierer ein "Honigtuch" erwerben. Nicht mehr mit Loesemitteln drauf gehen (sonst reisst Polyacryl!). Klarlack deiner Wahl zuegig und in duenner Schicht aufbringen, zwischendurch wenige Minuten ablueften lassen. Maximal drei duenne Schichten! Danach nicht mehr anruehren und bei mindestens Zimmerwaerme und geringer Luftfeuchtigkeit mehrere Tage trocknen lassen.

    Hat dir der Verkaeufer gesagt, dass der Klarlack schadhaft ist? Falls nicht, ggf. an Rueckabwicklung denken...

    Doch... :D Der Dreizylinder hat gegenueber dem Vierzylinder rund 25 % geringere innermotorische (Reibungs-) Verluste. Die Aufladung verbessert den Wirkungsgrad und im mittleren Lastbereich auch die Abgasentwicklung. Mit der Reduzierung des Hubraums kann prinzipiell der Grundbedarf an Kraftstoff gesenkt werden. Die Verbesserung des Wirkungsgrades durch Aufladung kann den verringerten Hubraum je nach Motorkonzept mehr oder weniger ausgleichen.

    Mit verschiedenen Massnahmen koennte die Laufruhe eines Dreizylindermotors zwar verbessert werden, viele verursachen jedoch hoehere innermotorische Reibung und damit prinzipiell einen Mehrverbrauch.

    Bislang hatte Suzuki seinen Motorenbau ganz gut im Griff. Ich bin zuversichtlich, dass das auch bei den neuen Motoren so sein wird.

    Es muss nicht der Schlauch zum Bremskraftverstaerker sein, es kann auch der Bremskraftverstaerker selbst sein. Dessen Membran kann undicht werden. Ein undichter Unterdruckschlauch wuerde den Motorlauf massiv stoeren, ggf. geht der mit einem so grossen Leck auch gar nicht an.

    Nochmal konkret: Bremskraftverstaerker sowie das Rueckschlagventil fuer den Unterdruck pruefen! Dieses Ventil kann am/im Bremskraftverstaerker sitzen oder irgendwo in der Unterdruckleitung. Ich weiss es beim MA nicht genau.

    Nach deiner Beschreibung war die Bremswirkung ja da und das Bremspedal hart. Insofern scheinen Hauptbremszylinder und Radbremszylinder soweit dicht zu sein. Es ging ja eher darum, dass der Bremskraftverstaerker nicht oder nicht mehr richtig mitarbeitet. Der Kraftaufwand zum Erreichen eines anstaendigen Anpressdrucks der Belaege auf die Scheiben bzw. Trommeln ist zu hoch. Insofern waere das erstmal mein Ansatzpunkt.

    Ob du Entlueftungsnippel oder Radbremszylinder tauschen willst, das ist dir ueberlassen. Es ist freilich kein Schaden und wenn man diese Arbeiten jetzt macht, dann ist das sicher angenehmer als bei Schnee, Eis und Minusgraden.

    Der Bremskraftverstaerker wird ueber Saugrohrunterdruck betrieben. Erstmal machst du eine Sichtkontrolle des Schlauchs und achtet auf Risse, Scheuerstellen und andere moegliche Undichtigkeiten. Dann laesst du den Motor etwas laufen, trittst fest auf die Bremse und machst dann den Motor aus. Dieser Augenblick darf im Bremspedal spuerbar sein. Weiter drauf bleiben! Es darf sich auch dann nach 1 - 2 Minuten nichts aendern. Die zweite Pruefung machst du laengere Zeit nach dem Abstellen des Motors. Bremspedal darf nicht betaetigt sein und wird auch nach dem Abstellen nicht angeruehrt. Es muss auch Stunden spaeter noch moeglich sein, die Bremse zwei- oder mehrmals ohne laufenden Motor zu betaetigen, bevor das Bremspedal "hart wird", weil der gespeicherte Unterdruck verbraucht ist. Um den zu halten, gibt es ein Rueckschlagventil. Das geht eigentlich selten kaputt, undicht gewordene Membranen im Bremskraftverstaerker habe ich jedoch bereits erlebt (VW Polo, gut 20 Jahre alt).

    Der winzige Bremskraftverstaerker der MA-Swift hatte aber auch so nicht unbedingt viel Kraft. Allerdings musste man auch nicht mit extremem Kraftaufwand auf das Pedal druecken. Sieh' dir ggf. die Bremsbelaege nochmal an. Sind sie durch lange Bnutzung mit stets geringen Anpressdruecken "verglast", dann ist die Bremswirkung trotz hohem Anpressdruck auch gering. Die Belaege koennte man oberflaechlich mit 'ner Flex nochmal abziehen. Achtung, dabei Staubschutzmaske tragen! Oder man tauscht sie aus.

    Es gibt unglueckliche Kombinationen aus Bremsscheiben und -belaegen, die sowas beguenstigen.

    Nur weil die Kiste mutmasslich schneller faehrt, als in den Papieren eingetragen, heisst das nicht, dass das auch zulaessig waere. Viele Baugruppen am Fahrzeug sind auf diese eingetragene Hoechstgeschwindigkeit ausgelegt.

    Davon abgesehen haben meine bisher gefahrenen Suzukis eine recht ausgepraegte Tachovoreilung. Zeigen also mehr an, als sie tatsaechlich fahren. Kurz gesagt: Bei Tacho 130 bin ich tatsaechlich mit etwa 121 km/h unterwegs.

    Der MA hatte generell keine Funkfernbedienung zur Zentralverriegelung. Als Zentralverriegelung war zu verstehen, dass vom Tuerschloss an der Fahrertuer die anderen Tueren ebenfalls geoeffnet bzw. verschlossen wurden. Spaetestens ab den 2000ern wurde die Funkfernbedienung (von Waeco) als Nachruestloesung auch von den Suzuki-Haendlern angeboten und wohl auch ganz gern mitbestellt.

    Wer handwerklich nicht vollkommen unbegabt ist und ein wenig logisch denken kann, der kann sich die billigste Nachruestloesung aus der Bucht fischen und einbauen. Dazu kommt zum Empfaenger im Innenraum ein Stellmotor in die Fahrertuer. Blinkeransteuerung ist i. d. R. moeglich, muss aber nicht zwingend angeschlossen werden, wenn man dazu zu faul ist. Falls die Fernbedienung eine zweite Taste und damit einen zweiten Kanal besitzt, so koennte darueber die Entriegelung der Heckklappe realisiert werden.

    Die nicht funktionierende Tuerverriegelung der einen Tuer ist mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Kabelbruch in der Tuerdurchfuehrung. Betreffende Leitung(en) neu ziehen!

    Theoretisch hat deine Ersatzfelge andere Abmessungen als die Serienfelge. Wenn Lochkreis und Mittenzentrierung genau passen, dann koennte sie trotzdem geeignet sein. Das setzt voraus, dass es entweder eine ABE oder ein Gutachten fuer die Felge gibt, auf dessen Basis eine Abnahme erfolgen koennte.

    Alternativ beschaffst du dir die Originalfelgen oder du schraubst die Dinger einfach drauf und hoffst, dass es nicht auffaellt.