Beiträge von -Hutfahrer-

    Im September 2010 war der Generationswechsel vom Swift MZ zum noch aktuellen Nachfolger NZ. Wenn es definitiv ein 1.3er ist, dann definitiv auch ein MZ. Der Nachfolger NZ kam mit dem 1.2er. Nehmen wir an, es wäre ein MZ. Zu dem kannst du ganze Abende in diesem und in anderen Foren lesen. Grundsätzlich ist der MZ ein robustes und ziemlich zuverlässiges Modell. Wenn die Getriebeschäden nicht wären. Auch hier kann man sagen, dass sie längst nicht jeden treffen. Im Zusammenhang mit dem NZ habe ich davon nichts mehr gehört. Beim Ansehen und bei der Probefahrt auf Geräusche vom Getriebe achten und wenn sie auftreten, ob sie von der Kupplung (betätigt, nicht betätigt) abhängig sind. Singende Zahnräder oder andere Geräusche wären etwas, bei dem ich vorsichtig werden würde.

    Wenn es irgendwie machbar wäre, dann würde ich zum NZ greifen.

    Ergänzung: Eine einzelne Steuerkette schafft das. Allgemein sind die Suzuki-Benziner dieser Bauart robust und zuverlässig. Die Zündanlage ist mardersicher versteckt, die Motoren auch in hohem Alter noch öldicht. Wer denen den minimalen Wartungsaufwand nicht auch noch vorenthält, der hat i. d. R. keinen Ärger damit.

    Die meisten Schaltknäufe, die es zum Austausch gibt, werden auf eine der beigelegten Plastikhülsen gesteckt und dann mit mehreren kleinen Schräubchen befestigt. Du brauchst also kein Gewinde auf dem Schalthebel. Üblich ist es dabei, dass man den Schalthebel ein wenig kürzt. Kann man, muss man aber nicht. Davon verspricht man sich kürzere Schaltwege und im Idealfall kann man dann bereits aus dem Handgelenk schalten. Die Suzuki-typischen Seilzugschaltungen werden dann richtig knackig. :D Hinzu kommt dann natürlich noch der optische Aspekt.

    Nun ja, der Swift kommt im Stadtverkehr auf 9,X l und das ist für einen Kleinwagen eigentlich schon recht viel. Dass Spritmonitor.de bei meinem Swift ~7,1 l errechnet hat, das liegt am Nutzungsprofil und der Tatsache, dass er eben nicht mein Alltagsauto ist.

    Für den Smart mit 0,6 l Hubraum errechnet das gleiche Vergleichsportal 5,2 l im Durchschnitt, wobei meine Fahrten zur Dienststelle und heimwärts jeweils 22 km lang sind und etwa zur Hälfte aus Stadtverkehr und Landstraßenfahrten bestehen. Ein paar Kilometer Autobahn sind noch dabei, die sich aber mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h auch nicht nennenswert von einer Landstraße unterscheidet. Schneller als 70 darfst du bei uns außerorts praktisch nicht mehr fahren. In der Tat liegen die meisten errechneten Durchschnittsverbräuche zwischen 5 und 5,5 l. Und da muss man dann auch betrachten, dass das viele aktuelle Klein(st)wagen mit geringeren Verbräuchen schaffen.

    Und um den Kreis zur Eingangsfrage wieder zu schließen: Der Kleinste knallt und blubbert, dass es eine wahre Freude ist. 8o

    Mein Alltags-Smart ist laut, wirklich laut! Akustisch ist der Motor ja im Innenraum. Dagegen ist mein MZ-Sport leise. Laut wird der erst bei Autobahntempo, allerdings macht mir der Kleine auf der Landstraße mehr Spaß. Stadtverkehr vermeide ich, da säuft mir der MZ zuviel.

    Inzwischen bin so weit, dass mir die nicht tönende Abgasanlage reicht. Die ist auch schon 8 Jahre alt und noch okay. Gut erhaltene Originalteile kriegt man ja nachgeworfen. Und selbst neu kostet ein Endschalldämpfer als Nachbauteil etwas mehr als 100 EUR. Wird dann wohl nicht mehr so lange halten...

    Grau... :rolleyes: Frei nach Loriot: "Ein fröhliches Aschgrau..."

    Meine Kontrastfarbe zu deinem Blau wäre bei mir Gold geworden. Aber gut... :thumbup:

    Von diesen Rädern habe ich inzwischen leider schon zuviel gesehen.

    Wie weit sind deine Pläne inzwischen?

    Ich habe meinen MZ-Sportler gestern zum teilweisen Folieren abgegeben. Zum Metallic-Rot kommt nun ein ganz konservatives glanzschwarzes Akzent-Design. Das Mittelteil der Haube wird schwarz und greift damit die schwarze Folienblende auf der Frontschürze auf. An den Seiten wird es je einen Rallyestreifen im Stil des Golf 1 GTI geben. Also von den Türunterkanten bis auf auf die Schweller einen breiten schwarzen Streifen. Der wird bis in die Einstiege hinein gezogen und dient dann auch als Tritt- bzw. Kantenschutz. Für die C-Säule ist ein Emblem im Stil des Sport-Schriftzugs vorgesehen.

    EBC Green Stuff hatte ich auf 'nem Peugeot 206 HDI mit tangential geschlitzten NK Heavy-Scheiben. Ein Satz Beläge passte genau auf einen Satz Scheiben. Sind die Schlitze weg, dann waren sie verschlissen. Diese Kombination hatte ~140 Tkm gehalten. Der 206 HDI war ein wenig schwerer, zudem auch kopflastig.

    Zum Fahrgefühl: Mir blieb eine Kaltbremsschwäche in Erinnerung. War Temperatur drin, dann biss diese Kombination sehr anständig. Vor allem hatte ich das mit der Serienbestückung stets präsente Fading bei heißer Bremse nicht mehr, was final in verzogenen (welligen) Originalscheiben endete - für mich der Wechselgrund. Die EBC Green Stuff würde ich wieder kaufen, jedoch stets mit thermisch belastbareren Scheiben. Ich bin mir sicher, dass sie die Serienscheiben auch überfordern würden.

    Bei meinem MZ-Sport ist die Bremse vorn noch zu gut, um sie einfach so rauszuwerfen. Es ist unter Garantie das Suzuki-Material, da die Büchse nur bei Suzuki gewartet wurde. Ran muss ich nach dem Winter nur an die Hinterachse, eine Seite ist schwergängig und arbeitet nicht richtig mit. Da ich damit im Winter nicht fahre, hat das noch ganz bequem Zeit.

    Anschieben bzw. Anschleppen bergen eine nicht zu unterschätzende Unfallgefahr! Bei Fahrzeugen, deren Batterien einigermaßen zugänglich sind, würde ich immer Starthilfe von einer Zweitbatterie oder einem Spenderfahrzeug vorziehen. Fahrzeuge mit unzugänglichen Batterien bieten jedoch oft abgesetzte "Hilfsanschlüsse" im Motorraum, die man für Starthilfe verwenden kann.

    Die z. T. bereits bei nicht mehr taufrischen Batterien auftretenden Fehlerspeichereinträge sollte man zunächst einmal durchsehen. Steuergeräte oder Baugruppen mit elektrischen Aktuatoren legen sie oft bereits ab, wenn die Spannung beim Startvorgang zu weit einbricht, der Motor aber noch gut startet. Was auch mit nachgeladener oder ersetzter Batterie nach dem Löschen neue Fehlerspeichereinträge schreibt, das muss man dann genauer untersuchen.

    Aus eigener Erfahrung mit Ignis FH und Swift MZ weiß ich, dass mit dem ESP bzw. ABS zusammenhängende Einträge von einer während des Startvorgangs zu weit einbrechenden Spannung verursacht werden können. Beim Ignis war es eine überalterte Batterie, der Swift stand als Zweitfahrzeug in der Winterpause einfach zu lange.

    Mit einem Schraubendreher, Schlüssel o. ä. den Schließzapfen simulieren und beim Ansteuern des ZV-Motors zum Öffnen den Schließhaken vom Schloss leicht ziehen?

    Es muss direkt die Heckklappe angesteuert werden - mit der Funkfernbedienung wird ja zunächst nur die Fahrertür entriegelt. Also dann über den Knopf am Heckklappenschloss!

    Das hatte beim MZ geholfen, als ich das Schloss beim Reinigen und Fetten aus Versehen auch verriegelt hatte.

    Statt "Dosenwinter" kann man auch Bremsenreiniger verwenden. Der erzeugt durch schnelle Verdunstung Kälte und funktioniert um so besser, je größer die Temperaturdifferenzen sind.

    Dass der Scheibenwischer irgendwo stehen bleibt, das weist eigentlich darauf hin, dass er nicht weiss, wo er genau steht. Dafür gibt es in der Baugruppe "Wischermotor/-getriebe" einen Positionsgeber. Zwar haben die Dinger nicht das unendliche Leben, nur ist mir dieses Fehlerbild beim Swift nicht als häufiger Fehler bekannt. Wie alt ist das Fahrzeug, gibt es ggf. noch von irgendwo Garantieansprüche?

    Wenn es nur um eine Woche Urlaub geht, dann werft mal einen Blick auf die Langzeitmietangebote der Autovermieter! In meiner Heimat ist es gerade ein kleinerer Vermieter, der auch bequeme Familienvans oder Kombis für bezahlbares Geld als Urlaubsauto vermietet. Manchem ermöglicht das überhaupt erst, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. Nachbarn, beide Rentner, machen das ausschließlich so. Sie wollen kein eigenes Auto mehr, da es zumeist ohnehin herumstehen würde. Und für die paar Male im Jahr mieten sie sich dann eben eins. Im Sommer eben auch mal ein Cabrio für ein Wochenende, wobei man das bereits Wochen vorher reservieren muss.

    Wenn öfter Personen hinten mitfahren sollen, dann greift unbedingt zum Fünftürer! Das Ein- und Aussteigen ist beim Dreitürer für Erwachsene eine Qual. Kindern mag es leichter fallen. Trotzdem ist der Nutzwert der zwei Türen hinten erheblich. Als Alltagsauto könnte man mit dem Swift auch mit Kindern glücklich sein. Selbst mit vier Erwachsenen fährt man im Swift noch recht komfortabel ins Kino.

    Die Problematik des wirklich sehr kleinen Kofferraums wurde ja bereits angesprochen. Wenn der Kofferraum tatsächlich regelmäßig benutzt wird und man nicht nur einmal im Jahr für 'ne Woche in den Urlaub fährt, dann würde ich zum SX4 oder einem ähnlichen Fahrzeug greifen. Vielleicht ist auch der Baleno einen Blick wert?

    Ein echter Kombi in der Kompaktwagenklasse fehlt Suzuki m. E. derzeit im Programm.