Beiträge von -Hutfahrer-

    Wenn eine Nachrüstlösung reicht, dann wirf mal einen Blick auf den Albrecht DR 56. Den habe ich im MZ. Ein paar Besonderheiten gibt es zu diesem Gerät und zum Swift NZ zu sagen: Als Scheibenklebeantenne funktioniert nur die dem DR 56 beiliegende Antenne, da sich die Speisespannung für den Antennenverstärker vom sonst üblichen Standard unterscheidet (5 / 12 V). Ebenso sollte der beiliegende Stromversorgungs-Stecker verwendet werden, da er besser entstört ist. Reicht die (USB-) Kabellänge zum DR 56 nicht, so kann auch ein längeres Kabel benutzt werden. Ich habe mir ein flaches mit 2 m-Länge gekauft und es unter dem Armaturenträger zur linken unteren Frontscheibenecke verlegt. Dieses Kabel und das der Antenne kommen bei meinem MZ unten an der A-Säulenverkleidung raus, womit lange herumhängende Kabel vermieden wurden. Ich finde, so kann man dann auch mit einer Nachrüstlösung umgehen.

    Antennenweichen, mit denen sich die serienmäßige Dachantenne für DAB und UKW usw. gemeinsam benutzen lässt, sind beim FZ nicht verwendbar. Der MZ hat keinen Antennenverstärker, hier geht das (mit einem anderen Antennenstab) ganz gut. Die im FZ verbaute Dachantenne hat einen eigenen Verstärker und filtert alle ungewünschten Bereiche heraus. Damit kommt kein DAB-Signal mehr. Kein Problem ist es, den DR 56 an einer Magnetfußantenne zu betreiben. Die, die es zu kaufen gibt, funktionieren ausgezeichnet. Im ländlichen Raum sind bis zu 100 km Entfernung zum DAB-Sender durchaus möglich, was auch die leistungsstärksten UKW-Sender schaffen.

    Soll es doch ein gänzlich anderes Autoradio werden, so würde ich darauf achten, dass es für dieses Modell eine Adapterbox für die Lenkradfernbedienung gibt. Und schon wirst du feststellen, dass gar nicht mehr so viel Auswahl übrig bleibt. Das Problem der ungeeigneten Dachantenne hast du damit aber trotzdem.

    Turbomotor und Abgasklang stehen etwas im Widerspruch. Die Abgasturbine glättet den Abgasstrom und nimmt ihm damit jene Schwingungen der Abgassäule, die viele von einem ggf. durchaus schön klingenden Auspuff gern noch hätten. Sicherlich kriegt man auch noch ein wenig in dieser Richtung hin, nur geht der Trend eher in die Richtung noch leiserer Autos. Nicht nur wegen der immer strenger werdenden Euronormen, die neben der Abgas- auch die Geräuschentwicklung auf immer geringere Werte drücken.

    Zahlreiche Hersteller reagierten mit künstlichem Motor- bzw. Abgasklang, der elektronisch erzeugt und nur im Innenraum wiedergegeben wurde. Hierbei sollte der Fahrzeugnutzer dann aber auch die Wahl haben, die Lautstärke individuell einzustellen oder die zusätzliche Geräuschquelle auch ganz abzuschalten.

    Wenn wenigstens ein Teilegutachten vorliegt, dann ginge es doch über den Weg der so genannten "Einzelabnahme"? Im Zweifelsfall gibt es dann auch keinen fertigen E-Satz und man muss sich den noch selbst anfertigen. Das ist nicht verboten.

    Einen MZ-Sportler mit Haken habe ich jedenfalls schon gesehen. Ich weiß allerdings nicht, wer das Teil hergestellt hat. Ich denke, das Hauptproblem bei beiden ist der quer liegende Endschalldämpfer.

    Meine Mama fährt seit ~5 Jahren Jimny, leider hat sie sich damals 'ne total nackte Büchse andrehen lassen ausgesucht. 7,5 - 9 l gelten als normaler Durst. Defekte/Ausfälle zeigte der Kleine bislang nicht. Es gehen keine Lampen kaputt, die Reifen haben nach ~150 Tkm noch halbe Profiltiefe. Einziger echter Kritikpunkt sind die Vorderachsbremsen, die thermisch nichts aushalten und sehr schnell verzogen sind.

    Warum baut man dann sowas ein, das wegen der zusätzlichen Geräuschentwicklung unzulässig ist?

    Richtig, beim MZ-Sport gibt es den kleinen Plastikdeckel direkt auf dem Ventildeckel und dann noch eine größere Schallschluckhaube darüber. Mach' mal ein Bild von deiner Eigenbau-Abdeckung, wenn sie fertig ist!

    Mit 1 GB Musik bin ich von Berlin bis an den Bodensee gefahren, ohne einen Titel ein zweites Mal hören zu müssen. 8) Im Handbuch sollte angegeben sein, was der Hersteller zusichert. Das wird, gemessen an der Markteinführung des Radios, bei 4 oder 8 GB liegen. Freilich könnte man auch probieren, ob größere Datenträger funktionieren. Das kann mit einem Exemplar durchaus gehen, mit dem nächsten bei gleicher Kapazität u. U. trotzdem nicht. Einige Radios begrenzen die Anzahl der eingelesenen Dateien oder die Anzahl der eingelesenen Ordnern. Daran sollte man auch denken. Ich meine, sowas sollte dann ebenfalls im Handbuch nachzulesen sein.

    Da hatte ich ja richtiges Glück, denn mit LED-Rückleuchten am Peugeot 206 bin ich gut 6 Jahre defektfrei gefahren.

    Ich denke mal, mein Swift bleibt so. Ein Lämpchen ist schnell getauscht und so unmöglich sehen die Rückleuchten auch nicht aus.

    Von dem eingangs genannten Unitec 77954-Ladegerät gibt es zahlreiche Variationen mit verschiedenen Namen, u. a. auch mit einem Display und Batteriespannungsanzeige. Es ist zumindest von der Ladeschaltung aber fast immer das Gleiche drin. Batterie anstecken, zwischen "Motorrad" oder "Auto" wählen und dann machen lassen. "Motorrad" macht je nach Version zwischen 0,8 und 1,8 A Ladestrom, "Auto" 3,8 oder 4 A. Das ist nicht sehr viel und so dauert das Aufladen einer weit entladenen Batterie auch sehr lange. Nach erkannter vollständiger Ladung schalten die Geräte eigenständig auf eine Erhaltungsladung um, mit der die Batterien nicht leer gekocht werden sollen. Das leuchtende grüne Lämpchen zeigt den beendeten Ladevorgang und die aktive Erhaltungsladung an. Die Ladeströme der Erhaltungsladung unterscheiden sich in den Programmen auch deutlich. Mit der Erhaltungsladung soll ausgeglichen werden, was die eigene Selbstentladung der Batterie und der Ruhestrombedarf des Fahrzeugs über die Zeit aus der Batterie heraus nuckeln.

    An sich ist dieses Ladegerät für den Hobbybedarf schon ganz okay. Das richtige Programm sollte jedoch immer gewählt werden. Wissenswert ist, dass die neueren Versionen bereits nach kurzer Stromunterbrechung nur noch mit dem kleinen Ladestrom des "Motorrad"-Programms laden. Wenn man also nicht sicher sein kann, dass der Unterstellplatz für das Fahrzeug vollkommen unterbrechungsfrei mit Strom versorgt wird, der sollte wenigstens einmal in der Woche schauen gehen. Es gab von dieser Ladegeräte-Familie auch eine frühe Serie, die nach kurzer Stromlosigkeit überhaupt nicht mehr selbsttätig lädt. Dann sollte man ebenso regelmäßig nachsehen. Auch wissenswert: Das an eine Batterie angeschlossene aber nicht mit Strom versorgte Ladegerät entlädt die Batterie binnen zwei Tagen sehr tief. Jede Tiefentladung schädigt eine Batterie und vermindert mit jedem Mal ihre Leistungsfähigkeit.

    Blei-Säure-Batterien haben bei 100 % Ladung die geringste Alterung. Wer diesen Zustand weitgehend erhalten kann, der hat auch lange eine einsatzbereite Batterie. Bei (länger als 30 Minuten!) nicht angeschlossenem Ladegerät sollte eine Blei-Säure-Batterie gemessene 12,6 V haben, was dann einer 100 %igen Ladung entspricht.