Beiträge von -Hutfahrer-

    Die rund 6,5 l sind auf längeren Fahrten über Land tatsächlich machbar, wenn man es ruhig angehen lässt und auch die Klimaanlage aus bleibt. Ich habe mit dem MZ-Sportler schon Tagesausflüge unternommen, die in dieses Schema passten. Am schnellsten kriegt man den Tank mit schnellem Fahren auf der Autobahn leer.

    Eigentlich sollte es ausreichen, wenn die Sommerräder zur nächsten Saison jeweils diagonal wieder montiert werden. Also wenn sowohl die Achse als auch die Seite bei der Montage gewechselt werden. Erfahrungsgemäß bilden sich diese Sägezähne innerhalb einiger 1000 km wieder zurück - bei gleichzeitig höherem Verschleiß der Reifen insgesamt. Bei den Winterreifen sollte genauso gearbeitet werden.

    Das kann man kurz machen: Keine verbastelte Kiste aussuchen und darauf achten, dass die möglichst unfallfrei und ordentlich gewartet ist. Der Swift NZ gilt als ausgesprochen robust und zuverlässig. Bei der angestrebten Laufleistung sollte sich das Fahrzeug nahezu neuwertig anfühlen und auch so aussehen. Dem Swift Sport muss man allenfalls ein paar mehr Steinschläge an der Front zugestehen, wenn das Fahrzeug vom Vorbesitzer auch mal etwas zügiger gefahren wurde. In diesem Zusammenhang auch die Klimaanlage prüfen, denn das Kühlerpaket geht u. U. durch entsprechend heftige Steinschläge kaputt.

    Je nach eigenem Alter und SF-Klasse ist die Versicherung für den Sportler ggf. deutlich teurer als die für einen 1.2er. Zudem würde ich eine ausgiebige Probefahrt unternehmen und auf dieser unbedingt auch mal ein Stück Autobahn fahren. Am meisten Spaß macht der Swift Sport mit zwar auf der Landstraße, bei Autobahnfahrten muss man aber schon ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit mitbringen. Das straffe Fahrwerk kann hierbei irgendwann nerven. Definitiv nervt das Geräuschniveau, das einerseits Windgeräuschen und andererseits auch dem recht hohen Drehzahlniveau geschuldet ist. Die Sitze sind definitiv langstreckentauglich. Hinnehmen sollte man ebenso, dass der Verbrauch im Stadtverkehr oder im Stau erschreckend hoch ausfällt.

    Angemeldet bin ich hier seit 25. April 2003. :evil:

    Meine Fahrzeuge in dieser Zeit:

    - 2002er Piaggio NRG mc³ LC (2002 - 2013)

    - 2003er Suzuki Alto FF (2003 - 2004)

    - 2004er Suzuki Ignis MH (2004 - 2007)

    - 2007er Peugeot 206 (2007 - 2013)

    - 2003er Suzuki Ignis FH (2013 - 2015)

    Noch im Fuhrpark:

    - 2002er Smart 450 (2015 -)

    - 2008er Suzuki Swift Sport (2015 -)

    - 1996er Kymco Heroism 125 (2015 -)

    [...] Die verbauten H4 Birnen von Suzuki verbreiten den Charme einer romantischen Teelichtparty, mehr aber auch nicht.

    Die Erfahrung habe ich schon mit meinem damaligen SX4 gemacht (und sie ausgetauscht). [...]

    Die Werksrausrüstung sind gewöhnlich Osram Longlife-Lampen. Sie können wirklich lange halten, machen aber nicht unbedingt sensationell helles Licht. Wer viel außerorts unterwegs ist, der sollte mit helleren Exemplaren definitiv besser sehen. Für die immer gleichen Strecken oder Stadtverkehr würde es auch das Longlife-Zeug tun.

    Eine Frage zum Getriebe habe ich: Ist es ein konventioneller Automat, also muss man das Fahrzeug z. B. an einer geschlossenen Bahnschranke mit der Bremse festfesthalten? Falls ja, dann würde mich interessieren, ob man den Bedienhebel einfach (d. h. ohne irgendwelche Sperren) zwischen D und N hin und her schieben kann. Wenn das geht und man es bei längerem Halt konsequent macht, dann lässt sich in der Stadt eine Menge Sprit einsparen.

    Einer meiner Nachbarn fährt mit schätzungsweise 1,95 m Körperhöhe einen Daihatsu Copen. Nötig war das Versetzen der Sitzschiene für den Fahrersitz, um zu einer brauchbaren Sitzposition zu kommen. Nachteilig daran ist, dass er bei offenem Fahren nun in dem Bereich sitzt, in dem es durch den Fahrtwind ab Tempo 80 laut und zugig wird. Wirklich unkomfortabel ist für ihn das Ein- und Aussteigen bei geschlossenem Dach.

    Unter dem Strich ist das Problem an der hinteren linken Trommelbremse zu suchen. Was auch immer sie für ein Problem hat, es muss behoben werden. Wenn die Scheibenbremsen vorn noch gut aussehen, also ein brauchbares Tragbild zeigen, dann die Führungen sauber machen (entrosten) und mit geeignetem Schmierstoff versorgen. Das wäre dann eine (zusätzliche) Arbeit mit dem Ziel, eine gleichmäßige und gut wirksame Vorderachsbremse zu gewinnen und insgesamt die Bremswirkung noch etwas zu verbessern.

    Vorn sind es ggf. auch verglaste Beläge, deren Reibwert nicht mehr ausreicht. Sollte sich mit neuem Material beheben lassen. Hinten könnte es neben dem undichten und/oder klemmenden Radbremszylinder auch eine schwergängige Mechanik der linken Trommelbremse sein. Der starke Unterschied der Wirkung der Feststellbremse weist darauf hin. Theoretisch hält das Material lange, kostet aber auch nicht viel. Meist sind die Radlager vor den Trommelbremsen hinüber.

    Wenn der Schalldämpfer selbst noch brauchbar aussieht, dann frage bei einer Werkstatt in deiner Nähe, ob man dir das abgebrochene Rohr nochmal anschweißen kann. Falls noch genug Material da ist, dann würde das gewiss ein paar Jahre halten.

    Das Ausbohren der garantiert fest gerosteten Verschraubungen, für die Montage eines neuen Schalldämpfers wohl unausweichlich, ist auch eine undankbare Aufgabe.

    Wie alt ist das Fahrzeug?

    Ohne Leitungsunterbrechung kann ein fließender Strom mit einem Zangen-Amperemeter gemessen werden. Es sollte hierfür genau genug sein. Zudem stellt sich dann die Frage nach der Belastbarkeit des Messgerätes auch nicht.

    Die Bordspannung wird aus mehreren Gründen geregelt. Direkt nach dem Motorstart hat die Fahrzeugbatterie einen hohen Nachladebedarf. Die Ladeschluss-Spannung liegt je nach Batterie-Typ 14,4 bis 14,8 V. Ist der Strombedarf für das Nachladen befriedigt, dann soll die Batterie nicht mit einer zu hohen Ladespannung zum Gasen gebracht werden, sie würde damit "leer gekocht". Dazu muss die Spannung reduziert werden. Mit gemessenen 12,8 V im Ruhezustand wäre eine Batterie vollständig geladen. Im Fahrbetrieb sollte die Bordspannung bei vollständig geladener Batterie irgendwo über 13,2 und unter 14 V liegen.

    Die Bordspannungsregelung beim MZ ist in der Tat ein ziemlicher Grobmotoriker. Für den geforderten Leistungsumfang aber ausreichend. Das Flackern des Lichts oder die Helligkeitsunterschiede zwischen Leerlauf und dem Anfahren stellen eher einen Komfortmangel dar.