@ arne: Stimmt, ausgefallenes Maß. Für die Felgen gibt es ein Teilegutachten. Das läßt neben der Serienbereifung auch die 175/50 R13 zu. In jedem Fall ist eine Anbauabnahme erforderlich. Das dabei erstellte Gutachten ist zur Berichtigung der Fahrzeugpapiere zu verwenden. Zitat: "Bei der Verwendung anderer als der serienmäßig vorgesehenen Bereifung ist zudem die Schadstoffeinstufung auf 'D4' zu korrigieren." Die Eintragung im Fahrzeugschein lautet ursprünglich "D4, 5 l".
Eine Veränderung der Schadstoffeinstufung wird von der Zulassungsstelle von Amts wegen an das Finanzamt gemeldet. Das wiederum prüft, ob eine Änderung des Kfz-Steuersatzes vorzunehmen ist. Je nach Zulassungsstelle kann es zudem passieren, daß eine Verschlechterung der Schadstoffeinstufung nicht eingetragen wird. Da das Gutachten aber ein "Verfallsdatum" (üblicherweise 1 Jahr) besitzt fährst du danach mit Felgen ohne Betriebserlaubnis rum, die Konsequenzen brauche ich wohl nicht zu erläutern...
Übrigens scheint der schlechte Geradeauslauf meines Erachtens nicht von der elektrischen Servolenkung verursacht zu werden. Man kann sich ja dran gewöhnen, daß sie extrem leichtgängig wird. Hält man aber das Lenkrad mit beiden Händen fest und unterbindet so jede Lenkbewegung dann müßte das Fahrzeug eigentlich stur geradeaus laufen. Erst recht wenn die Straße einigermaßen eben und nicht wellig ist. Ab ca. 70 km/h fährt sich's aber wie auf Eiern. Bei 100 km/h ist von Spurführung nicht mehr zu reden.
Durch Erhöhung des Luftdrucks auf den vom Reifenhersteller (Dunlop) angegebenen Maximaldruck von 2,8 bar läßt sich der Geradeauslauf bis ca. 110 km/h verbessern. Allerdings auf Kosten des Federungskomforts und in Verbindung mit höheren Abrollgeräuschen. Als guten Kompromiß habe ich 2,5 bar empfunden. Das bringt zumindest dezentere Abrollgeräusche. Der Händler hatte statt der angegebenen 1,8 - 2,0 bar immerhin schon 2,2 bar draufgemacht und sich sicherlich was dabei gedacht.
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Der wo mit dem Hut fährt...