Beiträge von -Hutfahrer-

    Der Austausch der Heckklappenhalter (bzw. damals der gesamten Heckablage) wurde bei meiner Mama mit der Begründung abgelehnt, daß sie durch "grobe Krafteinwirkung" zerstört wurde was natürlich nicht unter die Garantie fällt.

    Ich hatte das Teil (wie erwähnt) geklebt und werde es erst anfassen wenn diese dämliche Ablage wieder auseinanderfällt. Leider ist sie zwingend erforderlich um die Akustik im Wageninneren einigermaßen angenehm zu gestalten. Sie scheint nämlich anscheinend Teil der Geräuschdämmung zu sein.

    @rne muß ich zustimmen, diese Mischung aus Fliegengitter und Teesieb (aus dem "alten" Ignis) wäre sicherlich besser gewesen. Zudem bietet das Teil den konkurrenzlosen Vorteil, ausgebaut fast keinen Platz im Wagen wegzunehmen.
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    Beleidigungen sind die Argumente derer, die Unrecht haben. (Rousseau)

    Für mich mal wieder ein nettes Treffen. Unerwartet hohe Besucherzahlen hatte fast für Platzmangel gesorgt. Das Essen war reichlich und lecker, Getränke ebenfalls!

    Dank vom Küken und von mir an MSC für den Taxiservice! ;)
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    @ @rne: Ich hatte vor ca. 9 Monaten nach einem solchen Halter gefragt da meine Mama die Heckablage von ihrem Alto irgendwie anders ausbauen wollte und somit einen der Halter abgebrochen hat. Damals gab es nur die komplette Ablage "zu Mondpreisen". Also habe ich meinen 2-Komponentenkleber ausprobiert - die Klebestelle hält noch heute! Mama hat die Ablage aber seither nicht wieder ausgebaut bzw. das versucht.


    @ Alex: Ich nehme mal an, daß die Reifen den Bremsweg zusätzlich verlängert haben. Sie brauchen (wie bereits angesprochen) 'ne recht lange Einfahrphase um einigermaßen griffig zu werden. Autobild hat sicherlich ein fabrikfrisches Fahrzeug zur Erprobung verwendet. Und wenn die Reifen nicht richtig Grip aufbauen können regelt auch das ABS früher - ein Teufelskreis! :))
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    @ UncleJay: Vielen Dank für die Blumen. Bin weder Werbetexter noch werde ich von Suzuki bezahlt. Ich verdiene meine Brötchen mit ehrlicher Arbeit! ;D


    @ Alex: Okay, sicher keine schlechte Entscheidung! Alternativ käme ja von Suzuki noch der Swift in Frage. Aber entschuldigt, der ist inzwischen automobile Steinzeittechnik und mit dem einzig erhältlichen 1.0er Dreitopf ist nicht wirklich 'n Blumentopf zu gewinnen. Was Autobild an den Bremsen zu mäkeln hatte konnte ich nie verstehen. Die Bremsen sind auf das Fahrzeuggewicht angepaßt und mehr als ausreichend. Allerdings glaube ich, daß zum einen das ABS noch zu früh eingreift und andererseits die serienmäßigen Dunlop-Sommerreifen keine wirklich gute Bremskraft aufbauen können. Und da kommt dann das ABS beim rutschenden Reifen wieder ins Spiel.

    Übrigens haben wir schon 3 Test-Altos! Mama und Papa haben auch je einen gekauft. Woher bist du denn???


    @ FogLamp: Die gibts einzeln??? Mein Dealer hat das verneint. Aber die Ausbauprozedur für die Heckablage ist schon arg überarbeitungsbedürftig!
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    @ @rne: Aber nur knapp!!! :-p

    @ Alex: Willst du einen Alto kaufen? Wenn dir das Auto nicht zu klein ist sicher keine schlechte Entscheidung! Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung geht okay, der Unterhalt dürfte selbst für extrem geizige Naturen kein Problem sein.

    Das Angebot an gebrauchten Altos ab Jahrgang 2002 dürfte verschwindend gering sein. Zumeist werden die als Zweitwagen oder für Fahranfänger gekauft und bleiben daher recht lange in erster Hand. Geringes Angebot treibt zudem die Preise! Aber selbst neu ist der Alto ein interessantes Angebot!

    Mängel, Probleme: Mein Alto hat 'ne nahezu vollständige Ausstattung mit ABS, Klima, E-Fenstern, Funk-Zentralverriegelung, Servolenkung und Nebelscheinwerfern. Ausfälle oder Pannen gab es trotz der im Vergleich zum geringen Alter hohen Kilometerleistung nicht. Gleich nach der Abholung beim Händler mußten Abblendlicht- und Nebelscheinwerfer nachjustiert werden. Außerdem bemängelte ich die anfangs zu geringe Reichweite der ZV-Funkfernbedienung. Ich mußte sie schon fast an die Tür halten um die Zentralverriegelung zum Öffnen zu überreden. Nebelscheinwerfer und Fernbedienung waren nachgerüstet worden. Die Scheinwerfereinstellung wurde problemlos korrigiert. Die Empfangsantenne der Funkfernbedienung im Fahrzeuginnenraum wurde weiter nach oben verlegt und unter dem Armaturenträger befestigt. Nun läßt sich das Auto aus ca. 25 m Entfernung öffnen. Seither habe ich außer 'ner 15-Tausender Durchsicht keine Werkstattaufenthalte gehabt.

    Verbrauch: Die Verbrauchswerte liegen bei 3,3 bis 8,5 l Superbenzin für 100 km. Die 3,3 l habe ich mit sehr defensiver Fahrweise erreicht - bin wie 'n Huhn gefahren! :)) Auf 8,5 l kam ich bei 'ner Autobahnfahrt mit vielen Steigungen und fast ausschließlich Vollgas. Im Mittel bewegt er sich bei 4,5 bis 5,5 l. Bei ausschließlichem Stadtverkehr können auch 5,8 l alle werden. Auf weiteren Autobahnetappen habe ich mit Super-Plus 'ne geringfügig höhere Vmax feststellen können. Allerdings hatte der Motor für die Steigungen spürbar mehr Kraft. Normalerweise reicht ihm aber Superbenzin.

    Fahrleistung, Fahrwerk: Wer den Motor fröhlich jubeln läßt erreicht ganz beeindruckende Fahrleistungen. Von der Beschleunigung her kann er mit erheblich stärkeren Fahrzeugen nicht nur gut mithalten sondern auch viele Sprints gewinnen. Das setzt natürlich ein recht hohes Drehzahlniveau und fleißige Schaltarbeit voraus. Und wer schnell fährt muß auch mal bremsen! Die tun ihre Aufgabe sehr genau. Man kann die Bremsen guten Gewissens als "bissig" bezeichnen. Das ABS beteiligt sich allerdings recht früh am Fahrgeschehen. Schuld daran sind m. E. die Dunlop-Reifen die 'ne recht lange "Einlaufphase" brauchen. Im Fast-Neuzustand sind sie bei Nässe mit Vorsicht zu genießen. Mit zunehmender Laufleistung verbessern sie sich aber deutlich. Mindestens 8 Tkm sind erforderlich um sie einzufahren.

    Die Federung fällt ziemlich straff aus. Das führt in Verbindung mit dem kurzen Achsabstand zu einem "hoppelnden" Fahrverhalten. Man gewöhnt sich dran! Die Kurvenneigung ist zwar anfangs alles andere als vertrauenserweckend - zum Glück aber zu vernachlässigen! Sonst kann ich das Fahrverhalten als unkompliziert bezeichnen. Mit noch ganz neuen Reifen muß man aber besonders bei Nässe in Kurven aufpassen. Da wird die Hinterachse schnell mal unruhig. Scheint aber definitiv an den Sommereifen zu liegen! Mit meinen Goddyear-Winterreifen klebt der Alto regelrecht an der Straße - und das auch bei Nässe!

    Die Lenkung geht mit elektrischer Servounterstützung sehr leichtgängig. Ich konnte mich mir ihr gut anfreunden!

    Was mir sonst noch aufgefallen ist: Die Sitze sind für kleinere Fahrer problemlos langstreckentauglich. Wer großer als 1,85 m ist sollte aber trotzdem ein anderes Auto fahren. Nachteilig fand ich, daß sich die Sitzlehnen nur stufenweise verstellen lassen. So war mir eine Stellung zu steil, die nächstwählbare aber zu weit geneigt. Zudem sitzen Fahrer und Beifahrer recht dicht nebeneinander. Manchmal muß man Beifahrer ermahnen, mit ihren Extremitäten nicht die Gangschaltung zu behindern. Außerdem heben die Scheibenwischer bei mehr als 120 km/h zunehmend ab. Bei Regen sollte man also langsamer fahren. Die steil stehende Heckscheibe verschmutzt bei Regen sehr schnell. Ein Heckscheibenwischer ist aber Serienausrüstung.

    Der Innenraum ist übersichtlich und gut verarbeitet. Die Kunststoffoberflächen sind aber ziemlich kratzempfindlich. Wer wie ich viel bei Dunkelheit fährt kann sich über ein anständiges Fahrlicht freuen. Die Nebelscheinwerfer sind nicht zwingend erforderlich aber trotzdem 'ne feine Sache! Frieren braucht im Winter niemand, die Heizung ist 'ne heiße Sache! Wird schnell warm und heizt sehr intensiv. Eine Klimaanlage ist 'ne feine Sache! Sie kühlt den Innenraum verhältnismäßig schnell herunter und hat ausreichend Leistung. Der Kofferraum ist optisch recht winzig - er nimmt aber problemlos 'ne Einkaufskiste und 'ne Schachtel Pilsbier auf. Für größeres Gepäck steht dank geteilt umlegbarer Rücksitzlehnen ausreichend Platz zur Verfügung. Der Ladeboden hat keine (!) Stufen und 'ne sehr niedrige Ladekante. Fein gelöst! Dafür hab' ich einen Griff an der Innenseite der Kofferraumklappe vermißt. Den hab' ich schnell nachgerüstet. Damit vermeide ich schmutzige Finger nach dem Schließen der Heckklappe.

    Schlecht gelöst ist aber, daß sich die Heckablage nur sehr kompliziert ausbauen läßt. Man muß sich genau an die Anleitung halten um sie herauszubekommen. Wer es anders versucht bricht die Aufhängungen schnell ab. Reparatur ist unmöglich, die Heckablage ist damit zerstört!

    Zusammengefaßt ist der Alto 'ne echte Empfehlung für Stadtmenschen oder für die Fahrt über die Dörfer. Er braucht wenig Kraftstoff, die Versicherung ist spottbillig und 'nen Parkplatz findet man damit auch fast überall. Für Leute, die viel auf Autobahnen oder in den Bergen unterwegs sind gibt es bessere Autos. Der Motorraum ist kaum gedämmt und führt besonders bei Autobahnfahrten zu Unmut. Wer den Motor fordert wird ihn sehr deutlich hören.

    Noch Fragen??? pN an mich!


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    Verblasen? Heute mal umgekehrt!

    Wir haben mit 'nem zivil aussehenden '93er Ford Fiesta (1,3 l, Achtventiler, 44 kW) und Berliner Behördenkennzeichen :)) 'nen jungen Swift-Fahrer angejuckt. Wegen des durchgefaulten Endschalldämpfers wurden die Abgase nicht mehr groß gedämpft sondern nur noch gesiebt. ;) Daher klang der Fiesta nach erheblich mehr als den (völlig lahmen) 60 Ponystärken. Das Kennzeichen konnte der Swifter natürlich nicht sehen, stand ja neben uns!

    Also feilte der arme Irre :D mit seinem roten 1.0er Swift bei Grünlicht an der Ampel mit Vollgas seine Reifen runter. In dieser Zeit hatten wir durch Verzicht auf solche Einlagen mit unserem Fiesta bereits den Kreuzungsbereich passiert. Dann irgendwann bekam der Swift mal Grip und pfiff innerorts 8o mit geschätzten 80 km/h an uns vorbei, zog vor uns auf meinen Fahrstreifen und bog auf eine Shell-Tankstelle ab.

    Auf dieser wollten wir unseren Dienstwagen auch betanken und hielten natürlich direkt hinter ihm. Irgendwann bemerkte er das "komische Kennzeichen" und wurde stutzig. Über seine Frage, ob der Fiesta ein Videowagen ist, konnten wir nur schmunzeln.

    Im anschließenden Gespräch hab' ich dann nur die Bemerkung fallen gelassen, daß die Berliner POL nur auf solche Einlagen wartet und er sich die lieber klemmen sollte. Wir haben uns dann noch kurz weiter unterhalten und fuhren anschließend zurück zum Flughafen.


    Von hier aus: Gruß an Darek und seine "stumme" Mitfahrerin!
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    Vielleicht drei Pins diagonal auf der Frontseite des "Wegfahrsperrenschlüssels"??? Wenn ja, dann klingts eher nach 'ner Tilly-Wegfahrsperre! Wurde im wilden Osten von Suzuki bis Renault fast überall von den Händlern als Nachrüstlösung angeboten und war eine der ersten anerkannten Wegfahrsperren. Weiteres Merkmal waren 2 "Steuergeräte - eines direkt an dem Teil, gegen das der "Wegfahrsperrenschlüssel" gehalten werden mußte und einer konnte irgendwo beliebig im Auto eingebaut werden. Außerdem waren alle Kabel lila.

    Die Teile kann man mit 'nem einfachen Trick neu programmieren oder außer Betrieb setzen - alles ohne großes Basteln! Falls es eine solche Wegfahrsperre ist melde dich per pN!
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    Eine verkratzte Scheibe kannst du wirklich nur austauschen (lassen). Da ich ziemlich viel nachts fahre würde mich das natürlich auch stören.

    Allerdings würde ich bei einer neuen Frontscheibe zukünftig darauf achten, daß sie nicht wieder zerkratzt wird.

    Eine vereiste Scheibe kratze ich prinzipiell nicht frei, ich enteise sie! Dafür nehme ich eine Pumpsprühflasche in die ich Waschanlagen-Frostschutzzusatz unverdünnt einfülle. Das sprühe ich reihum auf alle Scheiben und lasse es wirken. Nachdem sich das Eis verflüssigt ziehe ich die gesamte Feuchtigkeit mit einem Scheibenreiniger (mit Gummilippe) ab. Die Scheiben verkratzen so nicht und frieren auch nicht wieder zu.

    Mein Alto hat damit keine sichtbaren Kratzer auf irgendeiner Scheibe abbekommen. Die sehen aus wie neu!
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    @ @rne: Aha. Deine Meinung zu den Getrieben kenne ich ja. :)) Vielleichts liegts an der komischen Leerlaufregelung, daß die Motorbremswirkung so bescheiden bleibt. Allerdings fallen die meisten Diesel die ich kenne nach dem Auskuppeln sehr schnell auf Leerlaufdrehzahl ab. Das wiederum verursacht ein Rucken beim Einkuppeln (zum Hochschalten) was man vielleicht damit unterdrücken wollte. Vielleicht hat man auch zu einer großen Schwungscheibe gegriffen? Könnte die gute Laufruhe des Triebwerks erklären...

    Meinst du also, daß die gleichen Federn verbaut wurden? Na ja, andere Hersteller machen sich da mehr Aufwand. Merkst du spätestens dann, wenn du für einen Diesel Tieferlegungsfedern kaufen willst. Meist: Angeschissen! :)) Sollten es beim Ignis die selben Federn sein wird der Diesel vorn aber nach 'ner gewissen Zeit sichtbar nachsacken. Mein Alto ist jetzt vorn auch tiefer als ein nagelneuer, neben dem ich vorgestern geparkt hatte. Beide standen auf Betonboden, meiner hat 'ne sichtbare Keilform und ist vorn ca. 2,5 cm tiefer. Oder gab's in der Serie 'ne Änderung? Ich habe an den Federn nichts gemacht!

    Schreibt denn die Bedienungsanleitung nichts zu dieser Zusatzheizung? Könnte mir vorstellen, daß die den besagten Heizlüfter nur zuschalten wenn der Heizungsregler beispielsweise am "warm"-Anschlag steht. Wäre ja nun auch Quatsch wenn der im Sommer mitlaufen würde und den Innenraum unnötig aufheizt. Irgendwie muß es da 'ne Möglichkeit zum Abschalten geben!

    Die Verbrauchsanzeige finde ich eigentlich nicht unsinnig. Schade, daß sie ausgerechnet beim Diesel fehlt. Bei den Benzinern rast sie ja zwischen 5 und 30 l hin und her und verbreitet so bei jedem Anfahren Angst und Schrecken. 8o
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    @ amiga-4-ever: Angegeben sind 155 km/h als Vmax. Von der Beschleunigung her kannst du dich locker mit 100 PS-Autos anlegen, die sind dann nur irgendwann schneller. Treibt aber den Verbrauch sinnlos hoch und das war ja in diesem Thread nicht beabsichtigt. :))

    @ 1komma3: Mehr als Halbgas bringt für das normale Anfahren oder Beschleunigen überhaupt nichts. Was der Motor nicht verbrennen (und damit ausnutzen) kann sollte im Idealfall die Lambdaregelung wegregeln. Wie gut sie das tut kann ich nicht beurteilen. Abgesehen davon brauche ich bei 1500 U/min nicht versuchen mit Vollgas zu beschleunigen. Bringt absolut nichts! Der Motor wird nur lauter - nicht unbedingt schneller. Damit sich überhaupt etwas tut müssen 2500 U/min oder mehr anliegen.

    @ Supernase: Wenn der Motor im Schubbetrieb läuft wird kein Sprit verbraucht. Egal ob der bei 1800 U/min dreht oder bei 3500. Im Augenblick des Herunterschalten wird wieder Kraftstoff eingespritzt, das ist klar. Der Motor soll ja anbleiben. Ich ziehe die Motorbremswirkung aber trotzdem gern heran.

    @ Klofi: Die Lambdaregelung soll ja dafür sorgen, daß der eingespritzte Kraftstoff möglichst optimal ausgenutzt wird. Da geht nur, wenn kein Kraftstoffüberschuß zu einer unsauberen Verbrennung führt. Dieser Umweltaspekt ist allerdings auch eine gute Verbrauchsbremse. Wer mal kleine Motoren mit Vergaser gefahren ist weiß das! Die können bei Vollgas Sprit wegdreschen daß einem die Luft wegbleibt! :)) Wenn du allerdings in einem hohen Gang bei niedriger Drehzahl auf "Vollgas" gehst öffnest du die Drosselklappe vollständig. Der nun vorhandene Ansaugluftüberschuß führt wozu??? Zu einer Abmagerung des eingespritzten Gemischs. Und was passiert dann??? :rolleyes:
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    @ amiga-4-ever: Na ja, nicht überbewerten! Ich wollte nur verdeutlichen, was der eigene Fahrstil ausmacht und welche Verbrauchsbandbreite möglich ist. Üblicherweise liege ich jetzt bei defensiver Fahrweise und unter Verzicht auf Kurzstreckenfahrerei bei 4,5 bis 4,9 l. Darüber kann ich mich wirklich nicht beschweren. Sobald aber außerorts schon über 120 km/h schnell gefahren wird ist's damit vorbei. Und wer den Alto mit Vollgas von einer roten Ampel zur nächsten tritt wird sich bei ca. 5,5 bis 6 l wiederfinden.

    Die zitierten 8,5 l waren Tribut an die Raserei auf der Autobahn. Ich hatte ja mal geschrieben, daß der Tachozeiger über die 180er Markierung hinaus geht. Und wer den Alto mit angezeigten 175 oder mehr über die Bahn fliegen läßt braucht sich nicht wirklich wundern. Keine Ahnung wie genau der Tacho geht - ich war aber mit Abstand im schnellsten Kleinstwagen unterwegs. Corsa-B (1.4) oder Polo (1.4) sahen jedenfalls keine Sonne. :))
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    @ Suuupernase: Probier's mal mit 'ner Veränderung der Kupplungseinstellung. Die dürfte ja auch nicht selbstnachstellend sein.

    Hatte beim Alto ein ähnliches Problem. Erster und Rückwärtsgang ließen sich nur schwer einlegen, der 2. wehrte sich manchmal bzw. sprang unter Last wieder raus. Hat mein Schraubfix in der Dealerwerkstatt nachgestellt, geht jetzt wie früher.
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    @ @rne: Was stört dich denn an dem Diesel-Getriebe??? Das Teil ist doch m. W. aus der großen GM-Überraschungstüte! Ich fand es bei 'ner Probefahrt bei meinem lokalen Dealer richtig gut. Es ließ sich leicht und präzise schalten, die Schaltwege waren sportlich kurz und die Gangabstimmung paßt m. E. auch ziemlich gut zum Auto.

    Ganz im Gegensatz zum Alto-Getriebe! Das hat dagegen erschreckend lange Schaltwege und fühlt sich nicht mal halb so präzise an. Inzwischen hatte der Schraubfix in der Werkstatt auch schon rausgefunden warum der 1. und der Rückwärtsgang zunehmend schwerer reingingen und manchmal der schnelle Gangwechsel von 1 nach 2 mit 'nem rausspringenden 2. Gang beantwortet wird. Das Getriebe scheint sehr empfindlich auf die Kupplungseinstellung zu reagieren! Es gibt nur einen sehr schmalen Bereich in dem das optimal funktioniert. Da sich die Kupplung nicht selbsttätig nachstellt ist da öfter mal 'ne Korrektur erforderlich. Üblicherweise merkt man das aber nur, wenn man den Alto ziemlich zügig bewegen will.

    Zurück zum Ignis DDiS! Für 'nen 1,3er Motor ist die gefühlte Leistungsabgabe recht beeindruckend. Man merkt zwar wann der Turbo einsetzt - damit kann man aber andererseits auch sehr gut umgehen. Der für einen Dieselmotor recht weit nach oben verschobene nutzbare Drehzahlbereich ist auf den 16V-Kopf zurückzuführen. Er läßt sich damit fast wie ein Benziner fahren. Wer das allerdings ständig macht stellt den Verbrauchsvorteil des Dieselmotors schnell in Frage. Der mag nämlich nicht drehen sondern drücken. Man fährt ihn also besser über Drehmoment als über Drehzahl.

    Die kaum spürbare Motorbremswirkung haben nahezu alle Turbodiesel. Bei den Saugdieseln ist das vielleicht noch etwas spürbar. Zum Fahrwerk: Achte mal drauf, ob der Diesel vielleicht wegen des schwereren Motors vorn andere Federn hat. Vielleicht erklärt es das!

    Wurde denn die elektrische Zusatzheizung schon gefunden? Würde mich mal interessieren wie die das gemacht haben. Warum hat man denn beim Diesel die Verbrauchsanzeige eingespart? Was soll denn der Quatsch??? Und was zeigt das Display jetzt überhaupt an?

    Übrigens rentiert sich der Diesel-Ignis recht früh. Allerdings setzt das voraus, daß man 'ne recht günstige Schadensfreiheitsklasse in der Haftpflicht hat. Die Typklasse ist nämlich bei Dieseln prinzipiell höher. Bei 45 % rechnet sich der Diesel bereits bei knapp über 15 Tkm Jahresfahrleistung - bei 65 % ab ca. 17,5 Tkm pro Jahr. Die meisten Forumsmitglieder fahren ja bereits erheblich mehr... Ob die Benziner auf Dauer bei ihrer bislang konkurrenzlos günstigen Typklasse bleiben wage ich noch zu bezweifeln.

    Nochmal zum 1.5 Automatik: Schaltvorgänge unter Last habe ich nicht beobachten können. Allerdings nutzte die Automatik sofort die Gelegenheit zum Schalten wenn ich das Gas geringfügig zurückgenommen habe. Mein Eindruck ist der, daß sich die Automatik recht genau dem Fahrstil anpaßt. Ein ruhiger Fahrstil ergibt auch weniger hektische Schaltvorgänge. Die Automatik läßt sich aber genauso gut von einem hektischen Fahrstil anstecken - und schaltet wie ein Weltmeister wenn man den Automatik-Ignis mal fliegen läßt. Das erstaunliche ist dabei, daß selbst mit der Automatik sehr gute Beschleunigungswerte möglich sind - sie schaltet fast immer optimal.

    Die Geräuschdämmung ist bei allen Motorvarianten recht gut und effektiv. Vom Motor hört man bei "normaler" Fahrweise recht wenig. Wer die Triebwerke allerdings ausdreht darf ihnen natürlich auch bei der Arbeit zuhören! :-p Der Diesel ist kalt noch akustisch präsent, hält sich aber nach der Warmlaufzeit angenehm zurück. Auch von dem ist üblicherweise nicht viel zu hören. Angenehm ist auch der insgesamt recht niedrige Geräuschpegel im Innenraum. Abrollgeräusche der Reifen hört man nur auf Kopfsteinpflaster. Windgeräusche verursachen ab ca. 90 km/h die außen angebrachten Windabweiser an den Fenstern. Wer auf die verzichtet schaltet auch diese Geräuschquelle aus.
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    Na dann kann ich mich ja auch mal zu Wort melden! Bei meinem Alto ist ein erstaunliches Verbrauchsspektrum möglich. Mein Spritsparrekord liegt bei 3,3 l für 100 km, mein höchstes Meßergebnis bei 8,5 l. Die 3,3 l habe ich bei der alltäglichen Fahrt zum Dienst erreicht. Die Strecke besteht zu 2/3 aus Landstraßen mit kleinen Dörfern und zu 1/3 aus Stadtverkehr. Innerorts bin ich im fließenden Verkehr mitgeschwommen, außerorts zwischen 70 und 90 km/h schnell gefahren. Die 8,5 l habe ich auf einer Autobahnfahrt erreicht auf der ich fast immer mit Vmax gefahren bin.


    Wenn es dir wirklich auf jeden Tropfen Benzol ankommt habe ich ein paar Empfehlungen! Erstmal den Motor prüfen: Zündkerzen, -verteiler und -kabel, Luftfilter und (wenn vorhanden) Unterdruckschläuche. Ein zugesetzter Luftfilter z. B. kostet Leistung - und du drückst automatisch mehr aufs Gas.

    Als nächstes den Reifenluftdruck auf "volle Beladung", vielleicht sogar noch mal 0,2 bar mehr. Verringert erstmal den Abrollwiderstand! Unnötigen Ballast aus dem Wagen entfernen! Runter mit Dachgepäckträgern, Windabweisern und Schmutzfängern - bremst alles! Die schmalsten zugelassenen Reifen rollen leichter als die fetten Breitreifen...

    Zum Fahren selbst: Motor starten und nur abwarten, bis die Lampe für die Ölkontrolle ausgeht. Sofort danach losfahren! Alle elektrischen Verbraucher bleiben aus, wenn sie nicht für die Verkehrssicherheit zwingend erforderlich sind. Auch die Heizung bleibt aus bis der Motor nach dem Kühlwasserthermometer annähernd Betriebstemperatur erreicht hat. Sollte es das Wetter erfordern so ist der Luftstrom zunächst nur auf die Frontscheibe zu stellen - das Heizungsgebläse bleibt maximal auf Stufe 1.

    Der Wagen wird zügig bis zur gewünschten Geschwindigkeit beschleunigt. Dabei aber maximal "Halbgas"! Nach dem Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit ist immer der höchstmögliche Gang zu wählen, in dem der Motor noch ruckelfrei läuft. Immer mit dem Hintergedanken, möglichst wenig Gas zu geben! Sobald man beschleunigen will - einfach z. B. vom 5. in den 3. und danach wieder hochschalten! Gänge zu überspringen ist ausdrücklich erlaubt, wenn die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist.

    Vorausschauend fahren, Fahrzeug viel rollen lassen. Wenn die nächste Ampel auf "Rot" schaltet: Fuß vom Gas! Heranrollen und die Geschwindigkeit durch Ausnutzen der Motorbremse reduzieren - erforderlichenfalls auch mehrfach zurückschalten! Im Schubbetrieb verbraucht der Motor keinen Tropfen!!! Bei erkennbaren Wartezeiten (Schranke, Stau, ...) immer den Motor abschalten!

    Außerdem empfiehlt sich ein defensiver, ausgeglichener Fahrstil um Benzin zu sparen. Wer außerorts nur 80 oder 90 fährt ist kaum später am Ziel als der, der 120 oder 140 km/h fährt. Je kürzer die Strecke ist um so geringer ist der (vermutete) Zeitgewinn! Jeder Überholvorgang kostet mehr Sprit als dadurch Zeit gewonnen werden kann - langsame Fahrzeuge wie Traktoren o. ä. natürlich ausgenommen! :))

    Bei der Streckenauswahl sollte berücksichtigt werden, daß sie möglichst zügig und ohne erzwungene Stops gefahren werden kann. Eine längere Strecke ohne Ampeln ist oft besser als eine kurze mit vielen möglicherweise roten Ampeln.


    Das alles habe ich bei 'ner "Spritspar-Schule" gelernt, die mein damaliger Fahrlehrer für Interessierte veranstaltet hat. Sein Fahrschulwagen war ein Opel Astra GSI 16V (110 kW). Der ließ sich laut Bordcomputer üblicherweise zwischen 9 und 10 l schmecken. Ich kam damals mit diesen eisernen Sparregeln auf angezeigte 6,7 l - ein anderer Fahrschüler hatte sogar 6,0 l geschafft.
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    @ Z7B: Na ja, nicht viel jedenfalls. :)) Aber es erfüllt alles seinen Zweck und scheint zu funktionieren. Inzwischen scheint das Gerät mit Fremdteilen fast besser durchzuhalten als mit dem, was das so drin war. Wird ja auch hart rangenommen... :-p
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