Beiträge von -Hutfahrer-

    Puh! Weiß im Augenblick nicht so recht... Bin wegen Computerkauf und Wien-Urlaub im August derzeit wohl auch etwas klamm.

    Aus welchem Material ist denn die Flöte? Für \'ne Kunststofftröte würde ich \'nen 5er geben, bei einer aus Blech (Messing, Alu o. ä.) auch etwas mehr. Wird Dir aber wohl nicht reichen...

    Ich glaube kaum, daß der Swift Sport leer unter 1100 kg wiegt. Der \"normale\" bringt es ja als 3-Türer je nach Ausstattung auf mindestens 1045 kg leer bzw. 1485 kg zulässiges Gesamtgewicht...

    Die 125 PS reißen damit auch nicht mehr die Wurst vom Teller. Und das der besondere Geschmack schon immer etwas teurer war findet sich der Swift Sport preislich wohl eher bei ca. 20 TEUR wieder.

    Handle für den Kostenvoranschlag auf Basis der kalkulierten Arbeitszeit zuzüglich Materialkosten unbedingt einen Pauschalpreis aus!

    Mein von der Brandenburger Landespolizei 1998 einkassierter und abgeschleppter Jetta 16V wurde beim Aufladen auch massiv beschädigt. Für den Kostenvoranschlag von einem VW-Händler habe ich damals 50 DM gezahlt. Heute sind m. W. für einen Kostenvoranschlag zwischen 20 und 40 EUR zu zahlen - bei sehr hohem Aufwand vielleicht auch mal 50 EUR.

    Es wird fast prinzipiell auf die Bezahlung des Kostenvoranschlages verzichet, wenn die Reparatur dort in Auftrag gegeben wird oder man zumindest die Teile dort kauft bzw. etwas lackieren läßt.

    Bei Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung sind die Kosten für einen Kostenvoranschlag ohnehin ein durchlaufender Posten. Er wird bei der Abrechnung der Reparatur mitbezahlt.

    Moment! Nur bei einem wirtschaftlichen Totalschaden wird der Zeitwert abzüglich des Restwertes des \"Schrotthaufens\" gezahlt. Dazu gibt es auf Antrag weitere Pauschalen für den Mehraufwand bzw. die nachweisbaren Aufwendungen (Gebühren für Abmeldung, Verschrottung und Zulassung eines Ersatzfahrzeuges) erstattet - vorausgesetzt, der Wagen wird nicht wieder repariert. Auch ein Schrottwagen hat immer einen Restwert. Hier versuchen die Versicherer immer den Auszahlungsbetrag zu reduzieren. Dafür weisen sie \"Käufer\" für den Schrottwagen nach. Entweder verzichet man auf den Restwert und schlachtet den Wagen selbst - oder man muß ihn unverändert verkaufen.

    Ist der Wagen reparabel, so wird erstattet, was die Reparatur sowie die Feststellung des Schadens kostet. Höchstgrenze für die Reparaturkosten ist der Zeitwert des Fahrzeuges. In seltenen Fällen kann die Reparatur bis zu 130 % des Zeitwertes kosten. Das ist möglich, wenn es sich um ein besonders seltenes oder beispielhaft erhaltenes Fahrzeug handelt.

    Bei einer \"fingierten\" Reparatur wird der Wagen in Eigenregie repariert bzw. man fährt mit dem beschädigten (aber verkehrstüchtigen) Fahrzeug unverändert weiter. Hier wird als Entschädigung gezahlt, was vergleichsweise erforderliche Reparaturen gekostet hätten. Hier hilft ein in eigenem Auftrag erstelltes Gutachten - muß aber nicht zwingend anerkannt werden. Sehr oft schicken die Versicherer eigene Gutachter oder beauftragen einen \"befreundeten\" Gutachter. Das dann erstellte Gutachten legt den Schaden meist als viel geringer dar. Und da gibt es dann immer Streit!

    Nächster Streitpunkt: Zeitwertgerechte Reparatur. Ein Gebrauchtwagen muß nicht immer zwingend mit Neuteilen repariert werden. Viele Versicherer kalkulieren damit, daß bei Autos die älter als 3 Jahre sind, eine Reparatur mit Gebrauchtteilen zumutbar ist, wenn sie nicht sicherheitrelevant sind bzw. das optische Allgemeinbild zu sehr beeinträchtigen. Dann darf man selbst beweisen, daß das entsprechende Gebrauchtteil nicht beschaffbar ist oder erheblich mehr kostet als veranschlagt. Prima! Gibt zusätzliche Arbeit und schreckt viele Geschädigte ab, gegen die von der Versicherung kalkulierte (und zu niedrige) Instandsetzungskalkulation vorzugehen...

    Nach Polen zu fahren hat auch fast keinen Sinn mehr:

    Super: 1,04 - 1,08 EUR
    Diesel: 0,85 - 0,99 EUR

    Wer in Zloty bezahlt, der spart auf 60 l Diesel ca. 3 EUR für 30 Sekunden anstehen beim \"Kantor\"...

    @ @rne: Euro 3 und D4, Du hast Recht! War ein Schreibfehler.

    @ Suzidriver: Mein Ignis DDIS wiegt betriebsbereit und vollgetankt 1080 kg. Das habe ich auf einer geeichten Waage mit 10 kg Anzeigegenauigkeit gewogen. Der olle Hutfahrer packt dann noch mal 68 kg Lebendgewicht drauf.

    Serienmäßige Bereifung des von Dir favorisierten Modells sind 165/70 R14, je nach Modelljahr und Ausstattung auf Alufelgen oder Stahlfelgen mit Radkappen. Eingetragen ist m. W. nichts anderes. Abnahmefähig ist m. E. alles bis ca. 205er Breite - natürlich abhängig von der verwendeten Felge. Vorschlagen würde ich 185/55 R15 oder 195/50 R15. Beides recht preiswerte Reifengrößen. Nehmen müßte man dazu 6 oder 6,5 J x 15-Felgen, ET sollte so bei 30 - 38 liegen. Damit würden die Felgen optisch ähnlich stehen wie bei meinem Wagen. Vielleicht findest Du ja bei ATU oder ähnlichen Anbietern schöne Felgen?!

    Meinen Ignis mit Bildern und Beschreibung findest Du in der Galerie.

    Die erste Ignis-Generation gab es als 3- und 5-Türer zwischen 2000 ?) und 2003 nur als 1.3er mit 86 PS. Der Motor bringt Euro 3 und D4. Klima war recht oft dabei, ob es eine Allrad-Version gab weiß ich nicht. Die \"alte\" 3-Türer Karosse ist übrigens die Basis für den Ignis Sport. Von den Außenmaßen her unterscheidet sie sich nicht vom (alten) 5-Türer - auch wenn das anders wirkt.

    Mein lokaler Dealer hat noch immer einen 2003er Ignis \"Special\" der ersten Generation zu stehen. Wollte offenbar niemand haben. Der Special hatte so ziemlich alles, was es auf der Aufpreisliste anzukreuzen gab. Metalliclack, Aluräder (leider mit 165er Reifen), Klima und einige optische Kleinigkeiten. Preis dürfte inzwischen auch frei auszuhandeln sein.

    Falls Du dich für den Gebrauchtkauf interssierst, so würde ich aber eher die aktuelle Baureihe empfehlen. Innen und außen ist sie komplett überarbeitet - wie ich finde, sehr gut gelungen. Die Karosserie ist im Vergleich zum Vorgänger hinten verlängert worden und brachte endlich einen annehmbaren Laderaum. Die Sitze sind inzwischen auch recht anständig geworden, haben endlich etwas Seitenhalt. Das Lenkrad wurde dicker und griffiger, auch am Fahrverhalten merkt man die Weiterentwicklung.

    Die aktuelle Version gibt es seit 2003, seither auch nur noch als 5-Türer.

    Motoren: 1.3er (94 PS), 1.5er (99 PS) und 1.3er Turbodiesel (70 PS). Der 1.5er ist als Allrad bzw. auch mit Gestriebeautomatik erhältlich. Alle Motoren haben Euro 4. Der Diesel wird konsequent ohne Rußpartikelfilter ausgeliefert. Es gibt Nachrüst-Filter, z. B. von http://www.remus.at. Ohne Filter ist im Wiederverkauf mit mindestens 20 % Preisverlust zu rechnen.
    Gewichte und Fahrleistungen kannst Du idealerweise bei http://www.suzuki-auto.de vergleichen.

    Der 1.3er (94 PS) meiner Freundin verbraucht zwischen 6,5 und 7,5 l Superbenzin, im Schnitt knapp unter 7 l. Angezeigte Vmax laut Tacho liegt bei 196 km/h, laut GPS ist er 178 km/h schnell gewesen.

    Mein 1.3er DDIS verbraucht zwischen 3,3 und 5,5 l Diesel, liegt im Schnitt bei verhaltener Fahrweise zwischen 3,9 und 4,5 l. Angezeigte Vmax mit nicht serienmäßigen 195er Reifen war 185 km/h, laut GPS etwa 172.

    Schwächen? Na ja, einige habe ich gefunden! Der Dieselmotor braucht zwischen 7 und 10 Tkm Einlaufzeit, fällt in dieser Zeit mit deutlich erhöhtem Ölverbrauch auf. Das gibt sich aber irgendwann. Der 1.3er Benziner reißt nicht die Wurst vom Teller, verlangt nach hohen Drehzahlen um einigermaßen Schub zu entwickeln. Fleißige Schaltarbeit ist ebenfalls erforderlich. Benzinergetriebe waren anfangs oft hakelig, eine Neueinstellung des Kupplungszuges brachte Besserung.

    Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung fallen sehr unterschiedlich aus, sind aber bei den ganz \"frischen\" Fahrzeugen zunehmend gewissenhafter verteilt. Lautsprecher hinten schlagen bei höherer Lautstärke mit der Schaumsicke gegen das Abdeckgitter. Entweder Lautsprecher tauschen oder Abdeckgitter (im nicht sichtbaren Bereich) nacharbeiten.

    Die oft als Zubehör angebotenen Windabweiser für die Fenster sind an sich genial, ermöglichen leicht geöffnete Fenster auch am geparkten Fahrzeug. Ab ca. 80 km/h machen sie sich aber mit deutlichen Windgeräuschen bemerkbar.

    Die beim Diesel verbauten Aluräder mit 175er Bereifung (auf 14\"-Felgen) sind mit dem Motorgewicht des Dieselmotors überfordert. Sie verschleißen bei zügigen Kurvenfahrten recht schnell. Die gleiche Bereifung hat auch der 1.3er Benziner, hier verhalten sie sich aber unauffällig. Der 1.5er rollt auf 185er Reifen und 15\"-Felgen.

    Die Verarbeitung ist insgesamt recht anständig. Kunststoffe wie immer ziemlich kratzempfindlich. Die Heckablage aus Preßpappe neigt zum Klappern. Sie scheint aber Bestandteil der Innenraum-Schalldämpfung zu sein. Läßt man sie weg ist es noch lauter.

    Die Klimaanlage hat reichlich Leistung, kühlt ziemlich zügig. Beim 1.3er Benziner merkt man, daß der Motor daran ordentlich zu schleppen hat. Den Diesel interessiert es scheinbar nicht.

    Insgesamt ist der Ignis für meinen Geschmack eine gelungene Mischung aus SUV und kleinem Kombi-PKW. Die Fahrleistungen meines Diesels reichen für den Alltag aus, für Autobahnfahrten fehlt ihm zum zügigen Mitziehen etwas Leistung. Er fühlt sich bei Drehzahlen zwischen 2000 und 2500 U/min am wohlsten - das entspricht 85 - 105 km/h. Bis 3000 U/min (ca. 120 km/h) ist er akustisch auch noch unaufdringlich.

    Weitere Fragen?

    Vorgestern mit dem Roller angehalten worden:

    Beamter: Guten Abend! Polizei Brandenburg, Schutzbereich Bernau. Mein Name ist POM ...!
    Ich: Ebenfalls: Guten Abend! Mein Name ist Janek ..., Zollobersekretär beim Zollamt ...! Sie wissen, warum Sie mich anhalten?

    - Alle Polizeibeamten lachten. -

    Beamter: Nun ja... Fahrerlaubnis, Fahrzeugschein und Versicherungsschein bitte!
    Ich: War ich zu schnell?
    Beamter: Ich denke nicht.
    Ich: Aha. Wie schnell war ich denn?
    Beamter: Irgendwas unter 50.
    Ich: Ach so.
    Beamter: Aber vorhin! da hatten wir einen, der fuhr mit genau so einem Roller mit über 70 durch den Ort.
    Ich: Verantwortungslos! Diese jungen Raser!
    Beamter: Stimmt. Und die sind ja alle frisiert!
    Ich: Die Fahrer?
    Beamter: Die auch! Nee, die Roller! Fahren ja über 80!
    Ich: Das geht?
    Beamter: Na Sie als fast 30-jähriger brauchen das ja nicht...

    Na ja, es folgte noch eine nette Kurzunterhaltung und dann bin ich irgendwann mit meinem Gerät weitergetuckert.

    Der Vorteil ist zweifelhaft. Ich habe noch keinen PKW erlebt, bei dem der Fernlichtfaden einer H4-Lampe kaputt gegangen ist. H4-Lampen flogen ausschließlich mit durchgebrannten Abblendlicht-Fäden und nahezu ungebrauchtem Fernlichtfaden in den Schrott.

    Die Aussage zu der Masse-gesteuerten Lichtanlage ist sonst korrekt.

    Die Meinungswächter haben zugeschlagen! *Ironie* Bitte haltet euch daran, nur noch zu antworten, wenn ihr 100 %ig sicher seid, daß eure Meinung mit der Meinung der \"Aufsicht\" konform geht!!! *Ironie-Ende*

    Diskussionen sind da, um sachlich geführt zu werden und die Meinungen anderer zu erfahren. Es war ein sachlicher Meinungsaustausch - der hier aber nicht gewünscht wird. Moderation sieht für mich anders aus!

    Hat sich irgendwie beruhigt. Augenblicklich 1,239 EUR für Benzin und 1,259 EUR für Super. Hab\' gestern sogar den Roller noch für 1,209 EUR mit Super betanken können. Mit 8 Liter wieder vollgetankt und zuvor 170 km gefahren...

    Wer seine Haube ordentlich wachst, der hat auch mit Katzen keine Probleme! Zwar gibt es den Versuch, unter Kralleneinsatz Halt zu finden - das muß ein einigermaßen intakter und gewachster Lack aber aushalten! Ansonsten kann man auch gleich eine weiche Decke drauflegen. Das dürfte Katze gefallen, keine Kratzer ermöglichen und zeitgleich effektiv vor Vogelschiß auf dem Dach schützen...

    Die Steuerfreiheit bei dem Kraftstoffimport aus anderen EU-Ländern gilt nur für die Kraftstoffsorte, die das importierende Fahrzeug verbraucht und zudem auch nur für das importierende Fahrzeug. Mineralöl-Steuerrecht ist Sache der EU-Mitgliedsländer. Die haben dort eigene Entscheidungsgewalt.