Beiträge von -Hutfahrer-

    Ich bin ihn am Samstag auch kurz gefahren. Na ja, sagen wir mal: \"Nett!\"

    \"Sport\" ist eher als Ausstattung zu verstehen. Klar, der Motor geht gut und die Bremsen können auch zupacken. Fahrwerksmäßig kann ich keine dramatischen Unterschiede zum 1.3er feststellen, der ja auch schon sehr gut auf der Straße lag.

    Allerdings zweifle ich daran, daß er zu großem Erfolg kommt. Der Ignis Sport war ja auch nur eine Randerscheinung. In dem Preissegment, in dem der Swift Sport jetzt angeboten wird, gibt es Unmengen vergleichbarer Fahrzeuge. Insbesondere Peugeot und Citroen werfen sportlich angehauchte Kleinwagen in großen Mengen auf den Markt. Die heißgemachten Versionen vom Fiat Panda oder Punto darf man auch nicht vergessen!

    Die vom Swift Sport angesprochene (junge) Zielgruppe wird ihn sich nicht leisten können, weder von der Anschaffung noch vom Unterhalt. Und die, die ihn sich leisten könnten, die gehen für das gleiche Geld dann doch eher woanders einkaufen.

    Na gut, bei meinem Diesel ist \'ne konventionelle Varta-Batterie mit \"großen\" Polen drin. Der Dieselmotor hat zum Starten ohnehin einen deutlich höheren Energiebedarf. Dazu kommt die Glühanlage. Die Batterie ist zwar meiner Meinung nach recht üppig dimensioniert - aber ewig hält auch die nicht.

    Abgesehen davon sind 5 Jahre Lebensdauer für \'ne Autobatterie schon ganz okay. Du kommst zwar damit nicht an die Batterie vom Daihatsu Cuore eines meiner Kollegen ran, der mit Baujahr 1998 und der ersten Batterie unterwegs ist. Ich habe aber auch schon Batterien früher sterben sehen. Es gab\' mal bei \'nem großen Berliner Autoteiledealer welche, die haben nur 2 Jahre gehalten oder vielleicht mal 3...

    Gehe ich recht in der Annahme, daß sie 5 Jahre gehalten hat?

    Leicht feuchte Stellen um die Schraubdeckel herum sind okay, auslaufen sollte aber nichts. Jede Batterie hat seitliche Entgasungsöffnungen, die an den schmalen Seiten zu finden sind. Früher war es üblich, dort Nippel anzubringen auf den man einen kleinen Schlauch klemmen konnte. Das war in soweit praktisch, daß kleine Säuretröpfchen kontrolliert abgeleitet wurden und nicht irgendwo (Korrosions- ) Schäden anrichten konnten.

    Kleiner Tip noch am Rande: Wenn deine Werkstatt sorgfältig gearbeitet hat, so sind Batterieklemmen und -pole mit Polfett oder -Spray geschützt worden. Falls das niemand gemacht hat, so kannst Du es gern selbst nachholen. Immerhin verhindert es das Angammeln der Pole und Klemmen! Gefettet werden nur die Flächen, die keine Kontaktflächen sind.

    Die Anzeige ist etwas bedämpft, reagiert also geringfügig träger. Trotzdem verändert sich die Anzeige, wenn die Kühlmitteltemperatur steigt oder sinkt.

    Bei dauerhaften Temperaturen unter 0 Grad und recht verhaltener Fahrweise macht der Zeiger schon mal \"Winterpause\" und bewegt sich aus der Ruhestellung nicht hinaus. Fühlt man dann mal am Kühler, so merkt man, daß der Motor nur auf dem kleinen Kühlkreislauf läuft und der Kühler nicht benutzt wird. Nun darf man nicht vergessen, daß nicht viel Wärme entsteht, wo nicht viel verbraucht wird. Der Motor ist an sich recht wirtschaftlich und gibt nicht so viel Wärme ab. Entnimmt man dann noch Wärme für die Beheizung des Innenraums, so kann das zu der oben beschriebenen \"Winterpause\" des Zeigers führen.

    Erfahrungen beim Ignis: Der Benziner meiner Freundin zeigt sehr genau an. 41 Liter Tankvolumen sind vorhanden. Die Anzeige geht über den gesamten Bereich recht gleichmäßig. Mit dem ersten Aufleuchten der \"Tanksäule\" sind noch etwa 100 km Restreichweite verfügbar. Tankt man den Wagen sofort nach, dann passen rund 34 Liter in den Tank.

    Mein Ignis läßt sich zwischen 150 und 200 km fahren, bis der Zeiger der Tankanzeige sich überhaupt erstmal bewegt. Bis zur Anzeige \"1/2\" kann man rund 2/3 der gesamten Reichweite pro Tankfüllung herunterspulen. Auf den restlichen 200 km fällt der Zeiger dann sprichwörtlich mit jedem Kilometer. Ab dem ersten Aufleuchten der \"Tanksäule\" verbleiben noch etwa 150 km Restreichweite. Tankt man sofort, so gehen 7 bis 7,5 Liter weniger als das maximale Fassungsvermögen hinein.

    Während der Benziner leergefahren einfach ausgeht und nach etwas längerem Durchdrehen des Motors wieder anspringt muß man beim Diesel fast immer das Filtergehäuse für den Kraftstoff nachfüllen. Der Motor springt dann nach einem etwas längeren Versuch unter Protest an und läuft anfangs unrund. Man sollte ihn auch einige Minuten im Leerlauf tuckern lassen. Fährt man sofort los, so geht er aus und schreibt einen Fehlereintrag in den Speicher.

    Die Japan-Batterien (Nachbauten) sind doch so billig, daß sich ein Umbau nicht wirklich lohnt. Ein Argument für einen Umbau könnte sein, daß man eine größere Batterie für irgendwelche echten Stromverbraucher benötigt - z. B. für etwas Musik oder eine Standheizung.