Beiträge von -Hutfahrer-

    Welche Zusätze sind denn ueberhaupt noetig? Zweitaktoel bei Zweitaktern. Bleiersatz bei Oldies, die sonst auf verbleites Benzin angewiesen sind. DPF-Additiv fuer bestimmte Diesel mit Partikelfilter. Und so weiter...

    Wenn das Fahrzeug darauf angewiesen waere, dann haette der Hersteller darauf im Handbuch hingewiesen oder sogar vom Werk aus einen Tank zum automatischen Dazumischen eingebaut.

    Also scheint man an dieser unharmonischen Kraftentfaltung festzuhalten. Nun ja, sie beeindruckt erstmal ziemlich, geht einem aber im Alltagseinsatz ziemlich schnell auf den Sack. Erst kommt die Hütte nicht in Wallung und dann reißt er die Räder durch. Na toll!

    Die Sitzheizung und das Winterpaket mit beheizten Außenspiegeln und Nebelscheinwerfern hatte mein damaliger Ignis DDIS in der Ausstattung "Comfort" auch. Der 1.3er Benziner meiner Freundin (auch "Comfort") mußte auf das alles verzichten. Zusätzlich hatte der DDIS im Ignis einen PTC-Zuheizer, der schneller Wärme in den Innenraum brachte als der Benziner. Motor an, Strom dafür erzeugen und der Innenraum war binnen weniger Minuten warm - auch im Leerlauf!

    Wenn ich den DDIS-Ignis mit meinem jetzigen Peugeot vergleiche, dann ist der Peugeot harmonischer abgestimmt und unaufgeregter zu fahren. Ihm fehlt der Turbotritt, dafür zieht er bei warmem Motor völlig gleichförmig los. Wer von einem Benziner auf einen 1.4 HDI umsteigt, der muß sich lediglich daran gewöhnen, daß er ihn nicht so hoch drehen kann. Das ausgeprägte Turboloch des Fiat-Diesels (DDIS) hat der kleine HDI überhaupt nicht. Der DDIS kann durch den 16 V-Kopf lediglich höher drehen. Das ist aber nicht das Wesen eines Turbodiesels und wird mit ohrenbetäubendem Lärm und stark steigendem Verbrauch abgestraft. Unter dem Strich ist mein Peugeot mit dem kleinen HDI einen ganzen Liter sparsamer und im Alltagsbetrieb angenehmer zu fahren. Für die Autobahn fehlt ihm genauso wie dem DDIS der Bumms - egal ob im Ignis oder im Swift. Man ist nicht langsam, jedoch fehlt ihm die Reserve, um bei schnellerem Reisetempo auch nochmal nachlegen zu können. Und das zwingt dazu, daß man wegen jedem LKW und wegen jedem Schleicher abbremsen und erneut beschleunigen muß, um dran vorbeizukommen.

    Beim Swift DDIS bin ich gespannt, wie gut man den Partikelfilter im Griff hat. Wer den Swift DDIS im Stadtverkehr betreibt, der wird früher oder später zum Freiblasen aufgefordert oder ist regelmäßig Kunde in der Werkstatt. Ob nun die Franzosendiesel mit dem Additiv besser sind als eine Anfettung durch die Motorsteuerung (Freibrennen durch Abgastemperatur), das bleibt abzuwarten! Ich glaube aber, daß ich mit dem nicht ganz so wirksamen "offenen System" des 1.4 HDI weniger Ärger habe. Wenn sich der Filter zuzusetzen beginnt, dann zieht die Möhre einfach nicht mehr. Aber mit 2/3 Landstraße und 1/3 Stadtverkehr im Alltag reicht alle paar Monate mal eine längere Autobahnfahrt, bei der man nichtmal heizen muß.

    Die Nightguide entsprechen in ihrer Lebensdauer und Helligkeit ungefähr der X-treme. Kein Wunder, denn sie haben die gleiche Basis.

    Für die gelben Lampen hättest Du dich früher entscheiden müssen, ich hatte sie hier sogar angeboten. Losgeworden bin ich sie rasend schnell in einem Franzosenforum. Ob ich nochmal welche bekomme ist ungewiß. Im Augenblick sieht es schlecht aus.

    ...die Philips X-treme Power sind gut - jedenfalls von der Lichtausbeute und von der Fertigungsqualitaet her. Lichtfarbe neutralweiss und ziemlich hell. Die Haltbarkeit ist bei Normalnutzung (Licht an bei Dunkelheit oder Schlechtwetter - aus bei Sonnenschein und guter Sicht) etwa 1 Jahr. Dauerlichtfahrer schaffen sie frueher. Es ist eben eine helligkeitsgesteigerte Lampe, deren Lichtleistung auf Kosten der Haltbarkeit geht. Ob sie ihren Preis wert sind muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Wenn man sie bei e*** mal preiswert bekommt, dann okay - die Preise im Baumarkt oder beim Teilehaendler waeren mir zu hoch.

    Bilder oder einen Test der X-treme Power kann ich derzeit nicht bieten. Vorsichtshalber weise ich nochmal darauf hin, dass die Tests mit H7-Lampen gemacht wurden und so nur begrenzt auf z. B. H4 uebertragbar sind, da sie doch bauliche Unterschiede haben.

    Guten Gewissens kann ich im Augenblick aber niemand die aktuell trotzdem massenweise verkaufte Osram Superlampe "Nightbreaker" empfehlen. Die halten von frueh bis mittags - wenngleich sie das hellste Gluehobst ist, dass ich jemals als zugelassene (!) Scheinwerferlampe gesehen habe. In diversen Foren haeufen sich Meldungen, wonach die Dinger nach 3 Monaten bereits ausfielen. Im Passat eines Bekannten hielten sie 4 Monate. Und dafuer sind sie dann beim besten Willen zu teuer!

    Zitat

    Sonst kauft man immer auf hut glück

    ...wenn ich nicht auf das riesige Sortiment eines Teiledealers zurückgreifen könnte, dann hätte ich das nie gemacht! Außerdem bot sich ihm mit den Vergleichsbildern auch ein guter Eindruck über das, was seine Lieferanten so im Programm haben. Großteils waren es ja alles Warenmuster.

    Der Hutfahrer-Lichttest (H7)!

    Nun denn! Meine 1,3 MPix-Digitalkamera ist ca. 8 Jahre alt. Es wurde statisch mit Blende 6 fotografiert. Zudem vorher der Weißabgleich auf Halogenlicht, auch statisch. Alle Aufnahmen sind also mit identischen Einstellungen entstanden. Projektionsfläche ist eine weiße Rauhfasertapete. Sie ist fabrikgeweißt.

    Als Scheinwerfer diente ein verunfallter Scheinwerfer eines Golf 4. Ihm fehlen sämtliche Aufhängungen am Gehäuse, die bei einem Wildunfall herausbrachen. Ansonsten ist alles dran und funktionsfähig. Der Scheinwerfer ist ein Hella-Produkt. Die Versorgungsspannung wurde über 2,5 mm²-Kabel angelegt. Sie kam aus einem stabilisierten Labornetzteil und wurde auf die im Auto von den Herstellern vorgegebenen 12 V eingestellt. Das Netzteil regelt sehr schnell und stabil nach. Insbesondere die blaue Fraktion der Scheinwerferlampen legt ab 13,5 V richtig zu, während sie bei 12 V teilweise ziemlich finster wirken.

    Ich habe die Bilder thematisch zusammengestellt, um einen Vergleich zu ermöglichen. Um das Bild der Ausleuchtung nicht zu verfälschen habe ich die Aufnahmen alle zunächst auf modemfreundliche 25 % verkleinert, dann ausgeschnitten und in einem Übersichtsbild zusammengesetzt. Es diente das Windowsprogramm Paint.


    Tafel 1 - Standardlampen

    1 - Philips Premium, 2 - Osram Standard, 3 - GE Standard, 4 - Narva Standard, 5 - Unitec Standard

    Subjektive Bewertung: Die Philips Premium (1) enttäuscht mich etwas. Die versprochenen 30 % mehr Licht sind nicht zu finden. In diesem Test die gefühlt dunkelste Lampe. Lichtverteilung konzentriert sich auf einen Punkt in der Mitte. Nach links wirft sie (beabsichtigt) recht wenig Licht. Lichtfarbe ziemlich warmweiß. Die Osram (2) wirkt minimal heller. Lichtverteilung etwas weniger konzentriert und der rechte Rand kriegt meines Erachtens mehr Licht ab. Dürfte auf dem Seitenstreifen für mehr Sicht sorgen. Lichtfarbe subjektiv leicht ins rötliche kippend. Die GE-Lampe (3) wirkt zunächst noch ziemlich hell, täuscht aber das Auge, da sie ihr Licht ziemlich gebündelt in die Mitte wirft. Sie gibt auch wenig Licht nach rechts. Lichtfarbe etwas kälter als die anderen Lampen. Die Narva (4) wirft ihr Licht ebenfalls in die Mitte, gibt aber mehr Licht auf den rechten Bereich. Lichtfarbe minimal wärmer als die GE. Die in vielen Baumärkten angebotene Unitec-Lampe (5) schlägt sich meines Erachtens nicht schlecht. Schön breite Lichtverteilung, die auch den Seitenstreifen genügend berücksichtigt und eine fast neutralweiße Lichtfarbe. Die breite Lichtverteilung kommt mit Sicherheit von der größten Glühwendel (Länge und Wicklung) aller Lampen in diesem Test. Man kann erfreulicherweise aber sagen, daß alle Lampen eine einwandfreie Geometrie der Glühwendel bieten und keine den Gegenverkehr blenden dürfte.

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    Tafel 2 - Die Blauen

    1 - Philips Blue Vision, 2 - Blue Vision Ultra, 3 - Osram Cool Blue, 4 - White Laser Light, 5 - Future Light Blue

    Subjektive Bewertung: Die Philips Blue Vision (1) gibt es nur noch als Restposten, sie wurde durch die Ultra (2) abgelöst. Die Blue Vision basiert auf der "normalen" Standardlampe von Philips und hat lediglich einen leicht bläulich gefärbten Glaskolben. Ihr Licht ist angenehm weiß und etwas kälter als das der Premium von Philips. Lichtverteilung scheint identisch. Die Philips Blue Vision Ultra ist neu entwickelt. Sie gibt mehr Helligkeit ab - allerdings auf Kosten der Lebensdauer. Während die "alte" Blue Vision noch als langlebig galt ist die "neue" im Regelfall im Jahrestakt verbraucht. Ihr Licht ist deutlich heller geworden. Die versprochene Xenonoptik sucht man trotzdem vergebens, dafür hat man eben kaltweißes Licht ohne Gelb- oder Rotanteile. Die Osram Cool Blue (3) wirkt nicht ganz so kalt, kommt aber von der Helligkeit nicht an die Blue Vision Ultra heran. Sie bringt aber mehr Licht auf die Straße als die "alte" Blue Vision. Zusätzlich wirft sie recht viel Licht nach links, bleibt aber gerade so unterhalb der Blendgrenze trotz leicht angehobener Hell-/Dunkelmarkierung. Die Geometrie ist also auf etwas mehr Reichweite ausgelegt, was aber 100 %ig korrekte Scheinwerfereinstellungen voraussetzt, damit das Fahrzeug nicht zum Blender wird. Der angestrebten Xenonoptik kommt die White Laser Light-Lampe (4) am nächsten. Sie ist teilweise im Angebot für 8 EUR im Doppelpack in Baumärkten zu bekommen. Ihre Lichtfarbe wirkt auf den ersten Blick deutlich bläulich. Zwar kommt subjektiv weniger Helligkeit aus der Lampe, aber sie wirft es angenehm breit auf die Straße. Der Bereich des Seitenstreifens kriegt viel ab, aber hier fehlt Reichweite. Was nicht sein dürfte ist der gelbe Lichtpunkt etwas links der Mitte, der genau in die Augen des Gegenverkehrs zielt. Hier stimmt wohl die Lampengeometrie nicht! Ebenfalls aus Baumarktregalen kann man die Future Light Blue (5) kramen, die teilweise völlig überteuert für 20 EUR je Doppelpack angeboten wird, manchmal aber als Angebotsware für rund 8 EUR zu bekommen ist. Die hat ein interessantes Design: Goldener Lampensockel und im Bereich über der Glühwendel ist der Glassockel teilweise bläulich beschichtet. Von der Blaufärbung kommt trotzdem nicht viel rüber, aber die Lampe scheint hell und neutralweiß. Die Lichtverteilung und Helligkeit gefällt mir subjektiv besser als bei den Philips- oder Osram-Lampen. Einwandfrei ist auch die Lampengeometrie und der rechte Seitenstreifen bekommt viel Licht.

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    Tafel 3 - Die Gelben

    1 - Philips Allweather, 2 - Osram Allseason, 3 - Future Light Gold, 4 - Philips Gold

    Diese Lampen mag ich besonders. Ihre gelbe Lichtfarbe ist blend- und ermüdungsfrei bei Regen, Nebel und Schneefall. Die gelbe Tönung des Glaskolbens frißt weniger Helligkeit als eine Blautönung und man fällt mit dem gelben Licht durchaus auf. Leider scheint die Nachfrage inzwischen so gering zu sein, daß man diese Lampen schwer bekommt - trotzdem sie viele Hersteller nach wie vor im Programm haben. Die Philips-Allweather (1) basiert auf der Premium. Ihr Licht ist ganz zaghaft gelblich und fällt daher kaum auf. Die Lichtverteilung ist okay, wirkt sogar noch etwas breiter als bei der "normalen" Premium oder der "alten" Blue Vision. Der Osram Allseason (2) ist das Gelblicht nicht peinlich, sie zeigt es deutlich. Auch hier fällt der höher gezogene Bereich links der Mitte auf, der wohl Reichweite bringen soll. Die Future Light Gold (3) wirkt noch etwas gelber, fällt aber bei mir wegen mangelhafter Lampengeometrie durch. Die zweite Lampe in der Packung hatte ulkigerweise ein identisches Lichtbild, was aber irgendwie trotzdem nicht so gewollt sein kann. Zwar sollte sie gerade noch blendfrei sein, aber die Golf-Scheinwerfer werfen mit ihr einfach zwei gelbe Flecken auf die Fahrbahn. Viel Licht zwar auf dem Seitenstreifen aber irgendwie ungewöhnlich verteilt. Mein Favorit ist die hier sehr schwer erhältliche Philips Gold, die ein unglaublich intensiv gelbes Licht abgibt. Es wirkt sehr hell, was auf dem Foto auch so rüberkommen dürfte. Sehr breit verteilt sie ihr Licht und kippt viel auf den Seitenstreifen. Wer gelbes Licht im Abblendlicht nicht mag, der hätte möglichweise in den Nebelscheinwerfern Freude daran.

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    Letzter Teil meines Lichttests mit den Longlife-Produkten, die ich leihweise von meinem Teiledealer zur Verfügung gestellt bekam. Umgebungsbedingungen wie im ersten Teil! Und natürlich wurde auch der Golf 4-Scheinwerfer (H7) wieder eingesetzt. Leider ist mir erst heute aufgefallen, daß die am Donnerstag aufgenommenen Fotos mit der kleinstmöglichen Auflösung erstellt wurden, weshalb die Bilder jetzt auch recht grob wirken. Mir fehlte jetzt aber der Antrieb, alles nochmal neu aufzunehmen.

     [Blockierte Grafik: http://s6.directupload.net/images/080204/rivpbcdf.jpg]

    Die Kandidaten:

    Osram Light @ Day [1], Future Light Long Live Gold [2], EcoStar Silver-LL [3], Michiba Livetime [4] und Motorcraft LL [5].

    Die Osram Light @ Day [1] muß eine Frischzellenkur bekommen haben. Ihr früher recht gelbliches Lichtbild hat sie völlig abgelegt und glänzt nun mit einer recht normal wirkenden Glühlampenfarbe. Einzig im direkten Vergleich zu einer helligkeitsgesteigerten Lampe fällt auf, daß sie dunkler ist und ihr Reichweite fehlt. Trotzdem ein sehr homogenes Lichtbild mit schöner Breite und einwandfreier Geometrie. Ich sah allerdings weder in der Ausleuchtung noch in der Architektur der Lampe einen Unterschied zum deutlich preiswerteren Standardteil. Ist die Light @ Day eventuell nur ein Marketing-Gag?!

    Etwas weniger breit streut die Future Light Long Life Gold [2], deren optisches Erscheinungsbild durch einen goldfarbig eloxierten Sockel veredelt wurde. Sie wirkt etwas fleckig in der Ausleuchtung und in der Breite fehlt ihr die Reichweite. Trotzdem augenscheinlich die Glühwendel nicht gerade im Glassockel sitzt ist die Lichtverteilung blendfrei. Daraus resultiert aber vermutlich das fleckige Lichtbild.

    Mir völlig unbekannt ist Prüfling Nummer [3], die EcoStar Silver-LL. Die kommt laut Verpackung aus China und verzichtet auf ein E-Prüfzeichen. Ihre Kappe auf dem Glassockel ist silber lackiert. Auch ohne E-Prüfzeichen ist die Fertigungspräzision einwandfrei. Alles ist gerade zusammengebaut und vom Lichtbild her gefällt sie mir an sich am besten in diesem Test. Sie gibt sehr viel Licht in die Breite und konzentriert es nicht punktförmig. Ihr Licht holt sie aus der größten und längsten Glühwendel im Test. Trotzdem sind die Leistungsdaten eingehalten worden (Tabelle am Ende).

    Die Michiba Livetime [4] kommt aus Japan und verzichtet ebenfalls auf ein E-Prüfzeichen. Auch ihre Fertigungsqualität ist einwandfrei. Dazu ist als optischer Effekt der Sockel strahlend blau lackiert. Rein subjektiv die zweithellste Lampe im Test. Lichtverteilung ist einwandfrei und auch in der Breite kommt genügend auf die Straße und den Seitenstreifen.

    Das düsterste Kapitel im Test ist eine Motorcraft LL, die meines Wissens der Philips Longlife entspricht. Sie ist als einzige im Test kurz gebraucht worden und nach 2 - 3 Nachtfahrten aus einem Ford Focus geflogen. Düster wie ein Bärena*sch!! :roll: Lichtverteilung zwar einwandfrei, jedoch überall zuwenig. Dazu diese unglaublich braungelbe Lichtfarbe, die subjektiv schon finster wirkt. Dem Abblendlicht fehlt damit effektive Reichweite. In einiger Entfernung gibt es nur noch einen hellen Lichtpunkt auf der eigenen Fahrbahn und für den Rest bleibt nicht mehr viel übrig. Auch wenn sie ewig halten würde, mit so wenig Licht ist jede Nachtfahrt ein Blindflug. :roll:


    Gemessene Leistungswerte bei 12 V:

    Osram Light @ Day: 4,73 A = 56,8 W, Future Light Long Live Gold: 4,81 A = 57,7 W, EcoStar Silver-LL: 5,0 A = 60 W , Michiba Livetime: 4,95 A = 59,4 W und Motorcraft LL: 4,33 A = 52 W

    Wenn dir die Optik über alles geht, dann fahr' damit! Bereits auf den Bildern sieht man, daß im Gegensatz zu den meist nicht sonderlich lichtstarken Serienlämpchen beinahe Finsternis vor dem Fahrzeug herrscht. Das vom blauen Lichtfilter durchgelassene Restlicht ist ein verschwindend geringer Anteil der gesamten Lichtmenge. Zudem wird das Blaulicht von nassen Straßen, Bäumen oder anderen dunklen Oberflächen fast vollständig absorbiert. Sicht vor dem Fahrzeug ist was anderes!!

    Mir sind mal ein Paar "Alphalight" H7 zugelaufen, mit denen ich für einen befreundeten Teiledealer Bilder machen sollte. Optisch recht ähnlich, jedoch nicht ganz so kaltweiß und mit 'ner Spur lila :a_augenruppel: mit drin. Man sieht vielleicht ein wenig mehr als mit den nur bläulich gefärbten Lampen, aber richtig wohl fühlte ich mich damit auch nicht.

    Über Geschmack läßt sich trefflich streiten! Von der Lichtfarbe her gefallen mir die hier sehr schwer erhältlichen Philips Gold am besten. Ansonsten ganz anständig von Ausleuchtung und Haltbarkeit sind die Philips Nightguide, wobei die unterschiedlich eingefärbten Lichtzonen gewöhnungsbedürftig sind und auch nicht jedem gefallen dürften.