Beiträge von -Hutfahrer-

    [c=#ff0048]Nein, es ist Steuerhinterziehung![/code] :d_neinnein: Die aktuellen CR-Diesel kann man nur mit sehr aufwendigen Umbauten mit mehr als nur einer minimalen PÖL-Beimischung fahren. Je mehr der Fahrstil in die Richtung "Heizer" geht, um so weniger Probleme gibt es mit dem Eintrag von PÖL ins Motoröl. Wer dagegen eher der defensive und zurückhaltende Fahrer ist, der wird früher oder später Probleme bekommen.

    Beim Betrieb mit PÖL steigt der Druck vor den CR-Elementen, die Hochdruckpumpe wird stärker belastet. Da sie über den Kraftstoff geschmiert und gekühlt wird fällt diese Aufgabe an das Pflanzenöl. Dieses kann zwar wirksam das Anbrennen deiner Bouletten in der Pfanne unterbinden, wie es jedoch unter Belastung durch Thermik und Druck reagiert bzw. welche Schmierwirkung es dann noch hat, das weiß niemand!

    Für längere Strecken ginge es noch so, daß mit möglichst wenig Diesel im Tank gestartet wird und man den Motor warmfährt. Dann irgendwo unterwegs halten und PÖL oder ein PÖL/Dino-Gemisch nachtanken und sofort weiterfahren. Kurz vor Ende der Reise sollte das PÖL weitgehend aufgebraucht sein und man sollte Diesel nachtanken und anschließend auch noch einige Kilometer fahren, damit die Kraftstoffleitungen sowie die Einspritzanlage wieder mit Diesel gespült werden.

    Wissen sollte man, daß sich PÖL/Dino-Gemische beim Abkühlen und im Stand wieder entmischen und das PÖL im Tank dann unten landet - während der Dieselkraftstoff obendrauf schwimmt. Das bedeutet, daß der Motor beim nächsten Anspringen das PÖL zieht und damit anspringen muß. Hier könnte man mit Zweitanklösungen und Tankvorwärmung ansetzen, was aber auch wieder nur für weitere Fahrstrecken wirklich funktioniert. Kurzstrecken oder gar Winterbetrieb sind reines Gift!

    Mein Extrem-Fahrtraining mit einem 2,2 t schweren VW T5-Transporter (Einsatzfahrzeug mit Licht und Lala) lief tatsächlich ziemlich heftig. ESP und ASR regeln zwar sehr früh, keines dieser Systeme schaltete sich ab.

    Das ASR (Antischlupfregelung) ist zwar theoretisch verzichtbar, sorgt aber bei schmieriger oder glatter Fahrbahn dafür, daß die Räder beim Anfahren nicht durchdrehen. Man kann also selbst im Winter mit Vollgas anfahren. Nun gut, mit etwas Gefühl kann ich mich auch auf winterlichen Straßen sicher bewegen und ab und zu eine fühlbare Rückmeldung über die Griffigkeit der Fahrbahn ist gewiß auch nicht schlecht. Das ASR vermittelt daher in meinen Augen eine trügerische Sicherheit.

    Zum ESP: Es gibt zunächst ein Fahrgefühl, als liefe der T5 wie auf Schienen. Auf überfluteter Fahrbahn beim Fahrertraining war das Fahrzeug weder mit noch ohne ESP aus der Ruhe zu bringen. Da sorgt offenbar das Gewicht für den nötigen Anpreßdruck.

    Auf der Drehscheibe war es auch anfangs ziemlich schwer, das Heck zum Ausbrechen zu provozieren. Die üblichen 30 oder 40 km/h bei PKWs funktionierten bei meinem Transporter weder mit noch ohne ESP. Wir haben es irgendwann bei 50 bis 55 km/h geschafft, wobei ich aber Blut und Wasser geschwitzt habe.

    Mit ESP kommt das Ausbrechen so schnell und überraschend, daß einem kaum Reaktionszeit bleibt. Außer daß es mir die Motorleistung fast auf Null runterdreht hat es keine fühlbare Wirkung. Den Fronttriebler abzufangen und aus eigener Kraft "gerade zu ziehen" gelingt so nicht. Folge: Eine halbe Fahrzeugdrehung und als einziger Ausweg das Herunterbremsen des Fahrzeugs bis zum Stillstand, wobei es quer zur Fahrtrichtung zum Stehen kommt.

    Mit abgeschaltetem ESP war das Ausbrechen des Hecks bereits im Ansatz fühlbar und recht frühzeitig abzufangen - auch wenn sich das hohe und schwere Fahrzeug trotzdem nicht gerade einfach fährt. Ein Drehen des gesamten Fahrzeugs war vermeidbar, das Ausbrechen forderte etwa eine Fahrspurbreite Platz zum Korrigieren. Was da im Weg steht wird beiseite gefegt. Kleinwagen schießt man weg. Mit ESP konnte ich das Ausbrechen nicht vorbereitend abfangen und drehte mich im besten Versuch nur quer zur Fahrtrichtung. Ob das nun besser ist?


    Fazit: ESP prüfen und instandsetzen lassen!! Selbsttätig abschalten darf es in keinem Fall.

    Vor der Abfahrt Türen auf beiden Seiten öffnen, eventuell auch die Heckklappe. Nach dem Einsteigen alles schließen, Klimaanlage einschalten, Gebläse auf 3 oder 4 und Umluft einschalten. Nach spätestens 10 min Umluft abschalten und nach Wunsch Gebläse auf 2 reduzieren. Ausströmdüsen nicht auf den Körper richten sondern nach Möglichkeit zugfrei einstellen und nach oben blasen lassen. Luftverteilung auf die Mitteldüsen stellen, nach Geschmack eventuell auch etwas auf die Füße.

    Die Lufttemperatur an den Düsen sollte nach 10 min Laufzeit zwischen 8 und 10 Grad liegen.

    Falls Du der Meinung bist, die Klimaanlage hat nicht mehr genügend Kühlleistung, so wende dich an einen Klimaanlagenspezialisten! Bis zu 15 % des Kühlmittels können jährlich verloren gehen. Zunehmend sinkt damit die Leistungsfähigkeit bis hin zum Totalausfall. Die Wartung sollte (sofern es keine festgestellten Defekte gibt) einschließlich Nachfüllen des fehlenden Kühlmittels zwischen 60 und 80 EUR liegen.

    ...sie hat kein Klimawasser! Es wird ein öliges Kühlmittel eingesetzt. Auch wenn Suzuki behauptet, eine Klimaanlage sei wartungsfrei, so kann unbemerkt bis zu 15 % des Kühlmittels pro Jahr flüchten. Ich würde die Anlage also im Zeitraum zwischen 3 und 5 Jahren beim Klimaanlagenspezialisten prüfen und nachfüllen lassen. Wenn keine Schäden zu beheben sind, so ist das mit 40 - 80 EUR (je nach Anbieter und Gegend) getan.

    Neuzugänge im Forum haben wir ja reichlich. Der aktuelle Swift verkauft sich wie geschnitten Brot und die Käufer sind jung. Gewiß werden einige auch Interesse an einem Forumstreffen haben. Der "harte Kern" ist ohnhin fast immer dabei gewesen und wird es weiterhin tun. Ich habe mir das Wochenende dienstfrei geplant und werde anreisen. Mein Brüderle bekundete ebenfalls Interesse, suchte aber eine Mitfahrgelegenheit, die er wohl bei mir bekommt.

    Wir haben noch über einen Monat bis dahin. Anfangs ging die Anmelderei auch immer schleppend, eine Woche vor dem Treffen wurde es dann mehr. Wenn man die Spätabsager wieder abzieht, dann werden schon noch Interessenten bleiben.


    Meine Bitte an die Veranstalter: Bitte übernehmt euch nicht! Macht den Platz klar, denn am Seeufer ist's schon ziemlich geil. Vor dem Frühstück schwimmen gehen hat echt was! Spart euch bitte alles, was nichts eingebracht hat als Kosten! Fast alle verpflegen sich selbst und da werdet ihr maximal eine Empfehlung los, wo in der Nähe man noch einkaufen kann. Wir hatten nie einen Mangel an Grillgut und Getränken. Wenn man dann noch irgendwo gepflegt auf'n Topp gehen kann, dann kann nichts mehr schief gehen.

    Haupteffekt: Mehreinspritzung im unteren bis mittleren Drehzahlbereich und damit verbundener Drehmomentanstieg. Für die Stadt ganz angenehm, denn beim Auffahren auf Autobahnen usw. hat man etwas mehr Durchzug.

    Moderat eingestellt gibt es kaum mehr Ruß als üblich - wobei der 1.25 DDIS ohnehin ziemlich stark rußt. Übertreibt man es, so wird das vom Motor mit vermehrtem Rußausstoß (Mehrverbrauch!) beantwortet und wenn's ihm deutlich zu viel ist, dann verliert er sogar Leistung. Wahrscheinlich gerät die Luftzufuhr und der Turbolader dann an ihre Grenzen, denn über OBD stieg irgendwann die Luftmenge nicht mehr weiter an. So weit sollte man es aber nicht kommen lassen, da das Turboladerschäden geradezu provoziert.

    Um damit mal zu spielen ist's ganz nett. Sparsam eingestellt war zumindest kein Mehrverbrauch feststellbar - wobei ich aber auch kein Heizer bin. Wenn man die machbare Mehreinspritzung abfordert, dann verbraucht man auch mehr. Wer permanent auf dem Gas steht, der wird auch permanent mehr verbrauchen. Um zum Anfahren und Beschleunigen etwas mehr Druck und Durchzug zu haben ist's aber durchaus tauglich.


    Will die Box jemand haben?!

    Das Getriebeöl bei meinem Ignis hätte laut Wartungsplan nie (!) gewechselt werden sollen. Kühlflüssigkeit ist einmal gemacht worden in den 3 Jahren und rund 80 Tkm, die ich damit gefahren bin.

    Von den planmäßigen Wartungen her hielt es sich in Grenzen. Glühkerzen ließ ich wegen schlechten Startens mal machen, ansonsten waren es nur immer wieder die selben Sachen, die Probleme machten.