Gute Besserung,
ich würde aber annehmen, dass du mit der geschilderten Problematik um das Reinigen und neue Anlernen der Drosselklappeneinheit nicht herumkommen wirst.
Gute Besserung,
ich würde aber annehmen, dass du mit der geschilderten Problematik um das Reinigen und neue Anlernen der Drosselklappeneinheit nicht herumkommen wirst.
Hallo Hutfahrer
Also der externe USB DAB Tuner funktioniert einwandfrei. Warum sollte RDS bei UKW nicht funktionieren? Wenn es um die Radioanzeige auf den letzten Bild geht. Da gibt es keine Senderinformationen, da zum Zeitpunkt des Fotos kein Sender eingestellt war.
Grüße zurück,
wegen des Fotos wunderte ich mich. Es gibt genug China-Autoradios (insbesondere ohne DAB+), die auf die Auswertung der RDS-Informationen schlicht verzichten. Das macht hier die Nutzung nicht besser - vor allem fern der Heimat, wo man die Frequenzbelegung nicht auswendig kennt. Zudem wird auf RDS-AF verzichtet, was innerhalb eines Frequenznetzwerks beim gleichen eingestellten Programm die jeweils am besten empfangbare Frequenz auswählen kann. Erfahrungen mit derartigen Nachrüst-Radios zeigten oft auch, dass über USB o. ä. angeschlossene externe Empfänger für DAB+ allenfalls in wirklich gut versorgten Regionen auch ansprechenden Empfang ohne Aussetzer boten.
Für mich bedeutete das (allerdings beim Swift MZ), dass ich zu einem anerkannt empfangsstarken Kenwood-Autoradio im 2DIN-Format griff und auch zu einer anständigen Dachantenne statt der gern gewählten Scheibenklebeantenne.
Guten Morgen!
Sehe ich es richtig, dass es auf UKW nicht einmal RDS gibt? Wie gut funktioniert DAB+?
Bei meinem Swift MZ-Sport hatte ich im Sicherungskasten im Motorraum einen nicht benutzten Relais-Steckplatz herausgemessen, der Batteriespannung hatte. Dort hatte ich mein Netzteil zur Überbrückung angeschlossen - die Masse auf den Massepunkt am Federbeindom angeschlossen.
Ich würde damit rechnen, dass Drosselklappe, Lenkwinkelsensor und ggf. weiterer Kram neu angelernt werden müssen.
Weil das nicht sinnvoll und erst recht nicht nachhaltig ist.
Puh?!
Dann muss der M16A doch halbwegs vernünftig starten? Meiner, handgeschaltet, braucht den Geräuschen nach, wohl zwei oder drei Kurbelwellenumdrehungen - dann röhrt er ohne weiteres Zutun los.
Bitte nicht generell, sondern nur dann, wenn du den Motor in der Warmlaufphase ausgemacht oder versehentlich abgewürgt hattest! Wobei das "abwürgen" beim Automatik-Fahrzeug schon schwierig ist... ![]()
Idee am Rande: Wie alt sind die Zündkerzen? Sind die Iridium-Kerzen drinnen oder "irgendwas"?
Was der M16A gar nicht verträgt, das ist das Abstellen in der Warmlaufphase mit angehobener Leerlaufdrehzahl. Falls es aus irgendwelchen Gründen unverzichtbar ist, dann beim Wiederanlassen mit durchgetretenem Gaspedal starten - der "Durchzug" ermöglicht das Starten ohne langes Orgeln.
Mit dem Gaspedal "pumpen" ist dagegen Unsinn, da dessen Stellung vom Motorsteuergerät in dem Augenblick bewertet wird, indem die vom Anlasser erzielte Kurbelwellendrehzahl als ausreichend erachtet wird, um die Einspritzung freizugeben. Da ist es wenig zielführend, durch "pumpen" für schnell schwankende Messwerte vom elektronischen Gaspedal zu sorgen, die allenfalls zufällig hilfreich sind, um den vorher verursachten Kraftstoffüberschuss in Saugrohr und Brennräumen rauszusaugen. Insofern: Falls der Motor in der Warmlaufphase abgestellt oder versehentlich abgewürgt wurde, sollte mit "Vollgas" der Wiederstart angegangen werden.
Wichtiger wäre ein niedriger Innenwiderstand, der über den Strom entscheidet, den eine Batterie "zu drücken" vermag. In den Keyless-Schlüsseln meines Swift haben halbwegs gute Batterien rund ein Jahr Lebensdauer, Billigzeug macht einige Monate bis hin zu einem halben Jahr.
Es gab dazu mal ein Software-Update - ob man das überhaupt noch bekommt, das weiß ich nicht.
OBD-AU gibt es nicht mehr, allerdings gehört das Auslesen zur HU dazu. Die Abgasuntersuchung muss zwingend per Messung gemacht werden und wird i. d. R. auch trotz des Fehlercodes bestanden. Für die HU dürfen keine umweltrelevanten Fehler vorliegen. Entweder lässt sich der Prüfer angesichts der vorab gemachten AU ohne Beanstandungen überzeugen oder man löscht den Fehler und hofft, dass er während der Überprüfung nicht wieder auftaucht.
Willkommen bei uns!
Nach dem Reinigen empfiehlt sich das Neuanlernen der Drosselklappe, um die bisher erlernten Korrekturwerte (infolge Verschmutzungen und beseitigter Falschluft nach Austausch vom rissigen Schlauch) loszuwerden.
Gern! Mein Teiledealer meint ja.
Willkommen! Meist sind die Fehler in der Peripherie zu finden. Der Klassiker wäre ein durch Rost aufgesprengter/gebrochener/verlorener Geberring. Diese gezahnten Ringe sitzen an der Vorderachse i. d. R. auf dem äußeren Antriebswellengelenk. Nachsehen, ob der noch vorhanden und nicht gebrochen ist!
Neben Marderbiss am Sensorkabel könnten auch andere Beschädigungen daran zum Fehler führen. Und final sind Steckverbindungen, die undicht geworden und korrodiert sind, ein gern genommener Fehler.
Falls doch der Sensor, das OEM-Teil heißt "5621068K00". Von Herth+Buss "J5918021"...
Ich hatte vor nunmehr 20 Jahren
die Wahl zwischen Swift MA mit 3-Gang Automat und dem handgeschalteten Alto FF. Abgesehen vom deutlich quirligeren 1.1 16V kam ich mit dem Wesen des damals schon aus der Zeit gefallenen Automatikgetriebes nicht klar. Was vielleicht in der Stadt noch halbwegs komfortabel war, klaute dem Motor auf der Landstraße trotz des hohen Drehzahlniveaus jedes Temperament - an das Überholen eines LKW brauchte man keinen Gedanken verschwenden. Ergänzt wurde das alles durch einen unerträglich hohen Lärmpegel.
So sehr sich der Verkäufer mühte, mir das "aufpreisfreie" Automatikgetriebe mit zusätzlichen Beigaben (Winterrädersatz, CD-Autoradio, Lautsprecher, Fußmatten, ...) schmackhaft zu machen, es blieb chancenlos. Der gewählte handgeschaltete Alto fuhr mit seinem Motörchen ziemlich flott, verbrauchte wahrscheinlich reichlich weniger und wurde nur dann laut, wenn man ihn antreten ließ.
Kurzum: Der 3-Gang Automat war damals schon furchtbar veraltet und eigentlich keine Wahloption mehr. Es hätte wenigstens ein 4-Gang sein müssen. Der 1.0er Dreizylinder war zwar ebenso veraltet, aber wenigstens halbwegs erträglich. Den großen Boom erlebten Dreizylinder erst gut 10 Jahre später, als sie im Zuge des Downsizing zur Standardmotorisierung in Klein- und Kompaktwagen wurde - teilweise sogar mit Aufladung. Mit ebenso rund 1 l Hubraum gehören etwa ein Drittel mehr Motorleistung heute zum Üblichen.
Ein 1.0er Swift MA mit 3-Gang Automat ist heute allerdings auch schon reichlich rar geworden und auf dem besten Weg, "historisch" zu werden. Die meisten wurden herunter geritten und final fraß sie der Rost auf. Wenn das zitierte Fahrzeug noch erhaltenswert ist, dann sollte man es bewahren. Trotz aller Schrulligkeiten...
Mal 'nen Gedanken am Rande: Versuch' doch 'nen Unfallwagen zu kaufen, bei dem der Motor noch lief. Wenn man viel selbst machen kann - zumindest bei den Zerlegearbeiten - kann man mit dem Teileverkauf sein eigenes Projekt quersubventionieren. Selbst wenn man den Motorumbau in eine Werkstatt geben würde.
Korrekt, das war meine Motivation. Und zugleich aufzeigen, dass diese Arbeit kein Hexenwerk ist.
Wer nach einem Batteriewechsel trotz korrektem Anlernen der elektronischen Drosselklappe das Problem hat, dass der betriebswarme Motor mit zu niedriger Leerlaufdrehzahl läuft, diese zeitweise auch gar nicht mehr halten kann und abstirbt, der sollte sich tatsächlich die Arbeit des Reinigens des Drosselklappengehäuses machen. Mein MZ Sport war laut Diagnose mit dem (erlernten) Korrekturwert am Anschlag. Im Drosselklappengehäuse fand sich ein samtig-rußiger Niederschlag, am Rand der Drosselklappe ebenso.
Wie kommt man dran? Der Luftfilterkasten muss zumindest gelöst und beiseite geschoben werden - ganz rausbauen ist nicht unbedingt nötig. Die Schlauchschelle am Drosselklappengehäuse und vier Schrauben sind zu lösen. Die Drosselklappe ist danach recht gut zugänglich, man sollte für die Reinigung aber für gutes Licht sorgen. Zum Reinigen wird die Drosselklappe aufgedrückt und irgendwie offen blockiert. Bei meinem Rußbelag reichte Bremsenreiniger und ein etwas härterer Pinsel. Übertrieben vorsichtig muss man auch nicht sein. Um die vier Schrauben beim nächsten Mal ohne Anstrengung lösen zu können, empfiehlt sich beim Wiedereinsetzen ein wenig Fett auf das Schraubengewinde zu geben.
Das Anlernen der Drosselklappe erfolgt durch das Abklemmen der Batterie, sicherheitshalber zieht man danach einmal kurz die Lichthupe. Nach dem Anschließen der Batterie wird die nur Zündung eingeschaltet, jedoch nicht gestartet. Zusätzlich zum pfeifenden Geräusch vom Drosselklappengehäuse hört man einige Zeit tickende Geräusche. Verstummen sie oder ist nur noch ab und an ein einzelnes Ticken zu hören, ist der Prozess abgeschlossen. Der Vorgang kann nach einigen Sekunden abgeschlossen sein, jedoch auch bis zu einer Minute dauern.
Die abgewaschenen Rückstände der Reinigung landen im Ansaugtrakt, auch den Bremsenreiniger bzw. seine Dämpfe muss der Motor beim ersten Motorstart nach dem Anlernen der elektronischen Drosselklappe durchziehen und verdauen. Hierbei hilft das Starten mit durchgetretenem Gaspedal. Ansonsten orgelt man ewig.
Die wegen der abgeklemmten Batterie ebenfalls vergessene Kalibrierung des Lenkwinkelsensors erfolgt bei der ersten Probefahrt ab einer Geschwindigkeitsschwelle von etwa 20 km/h. Muss man zum Ausparken jedoch mehrmals lenken, dann sollte man dabei tunlichst langsam fahren und erst beim ersten möglichen Geradeausfahren über 20 km/h beschleunigen.
In einem begrenzten Rahmen wird die Drosselklappe im normalen Fahrbetrieb nach- bzw. feinkalibriert. Anzeichen für eine anzuratende Drosselklappenreinigung sind neben deutlichen Drehzahlschwankungen im Leerlauf mit deutlich dunkler werdendem Abblendlicht auch ein "Verschlucken" des Motors beim Anfahren oder beim Wechsel aus dem Schubbetrieb (Rollenlassen mit eingelegtem Gang = "Motorbremse") in die Beschleunigung oder beim Runterschalten für einen Überholvorgang. Diese Anzeichen dürften bei den anderen MZ-Benzinern ähnlich sein.
Welche Ursache der von mir weg geputzte samtig rußige Niederschlag hatte, das ist mir nicht bekannt. Ich werde künftig ab und an mal nachsehen.