*lol*
Mal nen Tag nicht da und schon ist die Hölle los :biggrin:
Ich bleibe bei meiner angestellten Rechnung und bei meiner Meinung.
Begründung:
1.) Wir haben hier nur theoretische Zahlen, in der Praxis sieht es ja bekanntlich immer etwas anders aus. Ein großer Unterschied wird aber nicht da sein.
2.) Derjenige, der mir konstant eine Stunde lang Vollgas auf der Autobahn 200 Sachen mit dem GTi fährt und dabei nicht an die von mir vorgegebenen Verbrauchswerte herankommt, bekommt von mir einen 1a frischen Salat aus meinem eigenen Garten nach besten Wissen und Gewissen zubreitet.
Zitat
(Als Beweis für den Benzinverbrauch: 1 Stunde mit 200km/h ist gleich 200km gefahren, bei 200km/h verbraucht der swift 10 liter/100km sind dann 20 Liter bei 200km)
Mir braucht keiner erzählen, dass er mit dem GTi, der nur \"7 Liter\" braucht, mit 10 Litern auf 100km bei der Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern auskommt. Ich kenn die offiziellen Verbrauchswerte auf den Zehntelliter leider nicht genau, aber die sind aus einem Stadt/Land/Autobahnmix, der vom Alltag doch etwas abweicht.
Aus der Schule sollten wir alle wissen, dass sich die Leistung bei doppelter Geschwindigkeit, also von 100 km/h auf 200 km/h VERVIERFACHT. Das führe ich jetzt nicht mehr zu tief aus, bei 100 km/h brauch ich keine vollen 74 kW des Motors etc. etc...
Indy, ist Du schon mal eine Stunde auf dem Gas gestanden bei 200km/h? Ohne Unterbrechung? Machs mal...
Zitat
So und nun erzähle ich dir das es Autos gibt die bei 110 kW 200km/h fahren und 7l/100 km verbrauchen (diesel / gute Benziner viellecht auch net viel mehr)
Zeigen! Übrigens: Meine Quelle zum Yaris hatte übrigens nen Bericht vom Prüfstand, da waren es 35%! Und mit den 40% vom X5 bin ich mehr als einverstanden
Zitat
Nach deiner Theorie hat der Swift 35% Schleppleistung:
Wär ja schlimm ! Am Swift GTI nur noch 65 PS an den Rädern !?
Sach ma du stellst ja fürchterliche Theorien auf 
Das ist schlimme Theorie, im Gegenteil. Schau, was Du mit ECHTEN 65 PS alles erreichst.
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Ich will noch anmerken dass ich es für schlecht halte das in Kilowattstunden zu rechnen, da es zum Beispiel Autos gibt die mit 100kW 7l/100 km fahren und andere die mit
50 kW 9l/100 km fahren. Nach deiner Rechenweise wär der mit 50 kW effizienter obwohl er mit der selben Menge Sprit weniger weit kommt.
Das ist gar nicht schlecht. Ich habe auf vier verschiedenen Schulen mit kWh gerechnet - die Lehrer hatten wohl alle keine Ahnung... :d_gutefrage:
Nach dieser Aussage hast Du da was falsch verstanden... Benzin hat nun mal nur die \"Energiedichte\" von rund 8,4 kWh (frag doch mal google :biggrin: ). Wenn Du mehr rausholst, dann darfst Du Dich über ein pseudo-PPM freuen. Was hilft mir, wenn ich von der anderen Seite her rechne? Mehr ist nicht drin im Sprit, ende.
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amit geht der endscheidendere Wert verlohren:
Wie weit komme ich mit einem Liter Benzin
Oder was für deinen Vergleich interressant wär:
Wie weit komme ich mit 100 kWh Ottomotor gegen Stickstoff
Du hast ja die Bilanz oben gesehen. Für was soll ich einen Liter Benzin im Ottomotor verbrennen, wenn Summasummarum ein Negativwert rauskommt? Erst wenn ich zusätzliche Primärenergie reinstecke, dann kann ich fahren. Ist so, sorry. :d_niemals: Wir sollten mal beim \"Tag der offen Tür\" bei Shell vorbeischauen.
Zum Stickstoff (und Wasserstoff):
Beim Stickstoffsystem selbst kann man heute auf die bereits bestehenden Serienteile des Wasserstoffantriebsystems zurückgreifen. Dies fängt beim Tank an, der auf -193 °C abgekühlt mit flüssigem Stickstoff gefüllt wird, Wasserstoff im Gegenzug benötigt -247 °C. =>Aufwand zum Kühlen von H vieeeeel größer. Der Hockvakuumtank hat dabei eine Haltedauer von bis zu acht Tagen. Über drei Ventile wird die Sicherheit des Systems gewährt, das auf den Leitungen zum Verdampfer, der gleichfalls aus der Wasserstofftechnik stammt, rund sechs bar Druck aufbaut. Über eine Flügelzellenturbine wird dann pro Kammer um 0,5 bis ein bar Druck entspannt (800fache Volumenausdehnung von -197°C auf Zimmertemperatur!). Damit werden die riesigen Expansionskälteverluste, die bei herkömmlichen Kolbenmaschinen über 30 Prozent betragen, vermiede. Die Energiebilanz spricht für sich: 85 Prozent des gespeicherten Flüssigstickstoffs lassen sich so in Antriebsenergie umwandeln.
Wirf doch deinen Wasserstoff weg!... :d_pfeid: Nicht nur, dass er durch jedes Material und somit jede Dichtung hindurchdiffundiert, auch ist er hochexplosiv. Stellen Dir einmal zehn Autos mit Wasserstoffantrieb in einem Parkhaus vor!“ :t_teufelboese:
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Und wenns um Umweltschutz geht, einen wichtigen Faktor beachten, Strom kommt bei uns meistens und immer mehr aus KOHLEkraftwerken daher wird der Strom durch
Verbrennen von Kohle erzeugt !! = Umweltverschmutzung
Noch hat die EON den größten Anteil ihres Kontigents aus Atomstrom, und in Bayern sind außerdem die meisten Wasserkraftwerke - wird immer gerne vergessen. Und du brauchst nicht glauben, dass die Schwarzen, wenn die jetzt an die Macht kommen, die AKWs vorzeitig abschalten. Da ist auch eine Lobby da, nicht vergessen.
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Der zweite wichtige Faktor ist: Wenn du schon bei der Leistung vom Otto-Motor bis zum Rohöl gehst und alle Verluste einrechnes musst du das beim Stickstoff auch machen. Der Strom mit dem du Stickstoff erzeugst kommt bei dir verlustfrei durch die Statistik, ist er aber nicht. Ein (Kohle)kraftwerk hat auch eine Verlustleistung.
Im Gegensatz zum Benzin und Wasserstoff soll sich jeder seinen Stickstoff SELBER aus der Luft holen. Die Stickstoffgewinnung ist dabei über bestehende Fotovoltaik- und leicht installierbare Windverdichteranlagen flächendeckend leicht zu realisieren - bei 78 Prozent Anteil in der Luft kein Problem: „sauber geliehen, sauber zurück!“ => Panel / Windrad am Dach oder im Hof, Verdampfer, Tank - fertig. Dezentral, ohne große Konzerne.
So.
Zitat
Die 8,4 kWh pro Liter ist auch MIT SICHERHEIT nicht die potenzielle Energy die in einem Liter Steckt, sondern höchstens die maximale Wärmeenergie die man herausziehen kann oder ähnlichartiges (keine Ahnung wo der den Wert her hat)
Was willst Du mit einer WÄRMEKRAFTMASCHINE anderes herausholen? Ich verbrenn den Benzin, fertig. Mehr ist nicht im Sprit drin, Indy. Das ist so. Die Verbrennungstechnolgie ist absolut ineffizient.
Hier, noch eine Grafik: Willst die Echtheit der Zahlen auch anzweifeln? :d_neinnein:
[Blockierte Grafik: http://kaiser.alfahosting.de/suzuki/bnbilanz2.jpg]
Hier sieht mans übrigens auch noch von einer anderen Seite: Schleppleistung 11%, Motorwirkungsgrad 29% - zusammen betrachtet realstische Zahlen.
3. Und da war der noch der Anstriebsstrang.... Stickstoffmotor ist nicht Ottomotor. Ein Großteil des Antriebsstrangs inklusive Getriebe entfallen beim LN2-Motor. Er arbeit stufenlos und braucht kein Getriebe, er kann direkt an den Achsen angeschlossen werden. Dadurch, dass er keine Temperaturen über Zimmertemperaturen erreicht, kann er auch aus Materialen wie Kunststoff gebaut werden => große Gewichtsersparnis. Es gibt mittlerweile mehrere Typen von Motoren, bis hin zur Unterwasserturbine. Deswegen kommts darauf an, \"was hinten rauskommt\". Der kleinste Motor hat eine Schuhkartongröße und 60kW Ausgangsleistung, die ohne nennenswerte Verluste direkt aufs Rad - ohne Getriebe, Wandler oder ähnliches - gegeben werden.
Der stärkste Prototypenmotor hat, um mal auch mal hier einen Vergleich zu sehen, ein Anfahrtmoment von 1200 Nm und ein Dauerdrehmoment von 600 Nm.
Der Nachteil, das gebe ich zu, sind momentan noch die Tankgröße und ein effizenterer Verdampfer, um den LN2 zu gewinnen. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. An dieser Stelle möchte ich gerne abschließend noch den mittlerweile pensionierten Bosch-Bereichsleiter Dr. Fahr zitieren: \"Ich habe 27 Jahre mit Wasserstoff viel Geld verbrannt. Der Wasserstoff hat gegen Stickstoff keine Chance.“
:sonne: :sonne: :sonne:
Euch allen ein schönes Wochenende *knuddel*
Ich bin jetzt zwei Tage in der Schweiz im Mystery-Park von Erich von Däniken - zum zweiten Mal bereits... einfach sehenswert *links* zwo, drei...