Beiträge von Supernasenbaer

    Grundsatzentscheidung als erstes:

    - eckiges Stahlprofil (günstiger, ein wenig schwerer)

    - ovales Aluminiumprofil (weniger Luftwiderstamd, geringfügig leichter, teurer)

    Auf den Luftwiderstamd habe ich bisher beim Dachträger keinen Wert gelegt. Das Zeugs dass ich auf dem Dach hab ist i.d.R. auch nicht stromlinienförmig.

    Beim Stahlprofil kann man alles draufschnallen, was irgendwie geklemmt, geschraubt oder sonstwas wird.

    Beim Aluprofil benötigst du für einige Träger dann noch bestimmte befestigungsteile.

    Ich hatte schon von so ziemlich allen Firmen Dachträger (Atera, Fappa, Thule, Montblanc,...).

    Die Montblanc sind auch aus meiner Sicht diejenigen mit der besten Verarbeitung und dem benutzerfreundlichstem Befestigungssystem.

    Kurze spontane Suche

    https://www.montblancgroup.com/de/de/kaufhilf…h-2016---on-rr/

    Ich fahre eigentlich schon immer so und hatte noch nie Probleme damit. Lasse mich da gerne belehren. Bei meinen BMW's war da zumindest auch nach 100k km nichts. Hab aber auch nicht das extreme Stadtprofil gehabt.

    Ich bin bisher auch immer mit meinen Schaltwahen so gefahren und die hatten tlw. weit über 300Tkm drauf (mit dem werksseitig verbauten Kupplungssatz).

    Das mit den Ausrücklagern ist für mich auch eher nen modernes Märchen.

    Wenn nen Ausrücklager kaputt geht, dann bestimmt nicht deswegen.

    Zum Thema Start-Stop-Deaktivierung...naja...es ist nicht legal und somit kann ich die Forderung den Thread zu schließen nur unterstützen.

    Ich persönlich mag die Funktion nicht, aber es ist aus bestimmten Gründen notwendig diese installiert zu haben.

    Allerdings hab ich dazu in einem anderen Thread schon mein Statement abgegeben.

    ...und Sonntag mir der ADAC auch nicht helfen kann mit einem Ersatzrad nur unter Einbeziehung eines Notdienst und den möchtest du und ich nicht bezahlen ,da bekommst 2 Satz Reifen für.

    Und wie ich gerade nachgelesen habe braucht man kein Ersatzrad ,aber ein Notfall kit ,sonst könnte die Polizei ärger machen ,ok nutzt alles nix wenn der Reifen sich aufgelöst hat oder ein riesiges Loch hat .

    Als ADACplus Mitglied bringen die mir das Auto in JEDE Werkstatt in Deutschland, in die ich möchte.

    Wenn ich auf dem Weg von Berlin nach Stuttgart in Nürnberg ne Panne habe und der ADAC mir nicht vor Ort helfen kann, dann kann ich das Auto nach Berlin zurück senden lassen und bekomme für 7 Tage einen kostenlosen Mietwagen, so dass ich die Woche über Mobil bin, und das Auto in Berlin bei meiner Werkstatt repariert wird.

    Und selbst wenn ich einmal im Leben nen Notdienst bezahlen müsste, dann würde mich das auch nicht in die Privatinsolvenz treiben.

    Allerdings wird der Notdienst nicht genau meinen Reifen auf Lager haben, daher würde ich immer die Option eigene Werkstatt bevorzugen und dann mindestens achweise die Reifen austauschen lassen.

    Ja, es ist gesetzlich vorgeschrieben zumindest ein Pannenset/Reifenspray dabei zu haben. Und wenn man es ganz streng sieht muss man auch ab und zu das „Ablaufdatum“ des Reifendichtmittels kontrollieren.

    Kannst du ein wenig mehr beschreiben was genau passiert und in welchen Fahrzuständen?

    Natürlich kann ein vom Nockenwellensensor erkannter Fehler auf eine zu stark gelängte Steuerkette hindeuten.

    Der Nockenwellensensor misst den Winkel der Nockenwelle. Wenn der nicht mehr passt kann es an der Steuerkette liegen.

    Sind denn seit dem Wechsel der Steuerkette die Geräusche weg, oder hat sich nichts geändert?

    Wenn sich der NWS jetzt meldet, dann würde ich diesen als erstes tauschen.

    Ich würde auch die Steuerkette auf korrekte Positionierung prüfen (lassen).

    Hat der Motor einen hydraulischen Steuerkettenspanner? Wenn es Geräusche gibt würde ich mir diesen auch nochmal genau ansehen sowie die Führungsschienen.

    Achso...um aber mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen....

    Ein Ersatzrad ist technisch gesehen immer besser als ein Notrad. Ein Notrad ist immer besser als das Pannenkit.

    Das Pannenkit kann in ca. 75% aller Reifenpannen die Weiterfahrt ermöglichen (ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es Prima funktioniert wenn man sich nur nen Nagel o.ä. eingefahren hat).

    Das Pannenkit ist vom Platzbedarf her das Beste und auch vom Gewicht her (somit ist langfristig auch der Verbrauch des Fahrzeugs geringer.

    Ich persönlich bin ADACplus Mitglied, wenn ich mehr als das Pannenkit benötige ruf ich den „Gelben Engel“, ich bin auch in der Regel nicht im Wald oder in der Wüste unterwegs.

    Bei meinen beiden aktuellen Fahrzeugen ist es auch vom Hersteller nicht vorgesehen ein Notrad unterzubringen, daher werd ich beim Pannenset bleiben müssen.

    Das Notrad wird in ca. 99% aller Reifenpannen die Weiterfahrt ermöglichen. Es ist auch normalerweise so klein, dass es ohne Komforteinbußen im Auto verstaut werden kann.

    Für mich eigentlich die eleganteste Lösung. Es ist im Vergleich zum Ersatzrad auch leichter, also auch hier ist das Thema Benzinverbrauch im Verhältnis zu Sicherheit und Komfort optimal gelöst.

    Man kommt mit dem Notrad mit Sicherheit auch noch den Waldweg entlang (gerade bei nem Allrad).

    Wenn man die 100%ige Sicherheit benötigt, dann bleibt das große und schwere Ersatzrad als letzte Option. Bei Wüstenexpeditionen oder Urlaubsfahrten durch entfernte Gebiete sowie schweres Gelände auch absolut sinnvoll.

    Daher sind bei Expeditionsfahrzeugen auch meist zwei Ersatzräder an Bord - z. bsp auf dem Dach. Im Gelände spielt der Benzinverbrauch aber meist die untergeordnete Rolle. Man ist nie so schnell unterwegs dass wegen größerem Luftwiderstand o.ä. Der Verbrauch exorbitant steigt. Auch die zusätzlich Masse der Ersatzräder wird vom Rollwiderstand durch Sand oder Schotter oder bei extremen Steigungen nie so groß ausfallen.

    Ich persönlich würde niemals für den Alltag Sitzplätze oder Kofferraum im Fahrzeug opfern um ein Ersatzrad unterzubringen.

    Dieser Post spiegelt ausschließlich meine Meinung wieder, die nicht von anderen Usern geteilt oder akzeptiert werden muss.

    Und noch als Zusatz:

    Der Service, den Reifendirekt bietet, ist das sie das gekaufte Zeug für die Montage an einen Vertragspartner direkt senden. Das kann man wenn man den Kauf abschließt auswählen (und natürlich auch den entsprechenden Vertragspartner in der Nähe)

    Damit ist es wieder ganz sauber bezüglich der Haftung aufgedröselt. Reifendirekt hat den Reifen und die Felge verkauft (1.Rechnung mit Reifen und Felge, für die Reifendirekt als Verkäufer haftet), der Vertragspartnerübernimmt die Montage zum Komplettrad (2. Rechnung mit Montage und der Haftung dass diese korrekt ausgeführt wurde).

    Und damit ist der Service wieder rund. Du bekommst den Reifen, den du möchtest, und die Felge, die du möchtest, fertig montiert von deiner Reifenbude um die Ecke.

    Da dies Vertragspartner von Reifendirekt sind müssen die auch das Zeug montieren. Das tun die Vertragspartner auch sehr gern, da sie (neue) Kunden bekommen und nicht für die Komponenten haften müssen, sondern ausschließlich für die Montage.

    Aus meiner Sicht geht Individualität bei minimalen Kosten kaum besser zu lösen, und der Kunde bekommt vollen Service.

    Und zusätzlich wie ich es bereits weiter oben schrieb:

    Wenn Reifendirekt auf Individualwünsche eingeht können sie die Preise nicht mehr halten.

    Die kaufen ganze Container voller Felgen und Reifen wenn sie gerade günstig sind und lassen diese in großen Stückzahlen zu Kompletträdern (einmal mit Premium- und einmal mit Economy-Reifen) montieren, die dann auf Lager liegen auch angeboten werden.

    Wenn jeder nun seinen Wunschreifen auf wunschfelge ordert, dann wird ein anderes Logistik- und Lagerkonzept notwendig.

    Um es nochmal deutlich zu machen:

    Reifendirekt kauft 50000 Felgen einer Sorte und 25000 Reifen vom Premiumhersteller sowie 25000 Reifen vom Economyhersteller wenn sie günstig sind ( dafür sind schonmal mind. 3 zugeordnete Lagerplätze notwendig).

    Es wird für die Montage ein Großauftrag an ein externes Unternehmen abgetreten (nach vorheriger Ausschreibung).

    Denen werden 3 Container (1x Felge, 1x Reifen Premium, 1x Reifen Economy) auf den Hof gestellt und das externe Unternehmen montiert mit einem Rutsch 50000 Kompletträder, die nach Montage getrennt im Premium-Container und im Economy-Container zurück zu Reifendirekt gehen und von Reifendirekt als Komplettrad auf zwei Lagerplätzen eingelagert werden (also einer gespart).

    Die Dinger werden nicht erst montiert, wenn sie bestellt werden.

    Und weil Reifendirekt das so macht ist beim Komplettrad die Auswahl beschränkt, dafür der Preis aber meist um Welten günstiger als die Konkurrenz, die Individualangebote macht.

    Ok, versuchen wir es nicht emotional und sachlich

    Ein Komplettrad ist ein Produkt, dass aus einem Reifen und einer Felge besteht.

    Szenario 1:

    Ein Kunde kommt zum Reifendienst und sagt er möchte bitte die Felge vom Hersteller X und den Reifen vom Hersteller Y haben. Der Reifendienst soll dies zu einem Komplettrad Z montieren.

    Der Reifendienst ist hier für die ordnungsgemäße Montage zum Komplettrad Z haftbar. Für das Produkt Felge X und Reifen Y ist der jeweilige Hersteller des Teils haftbar.

    Natürlich nur solang nicht ein offensichtlicher Schaden vorliegt, den der Reifendienst bei der Montage hätte sehen müssen (wenn er es dann trotzdem montiert handelt er fahrlässig).

    Auf der Rechnung steht dann die Felge, der Reifen und die Montage.

    Szenario 2:

    Ein Kunde kommt zum Reifendienst und möchte ein Komplettrad kaufen, der Reifendienst bietet ihm aus seinem Produktportfolio ein fertig zusammengestelltes Paket an - das Komplettrad Z.

    Auf der Rechnung steht ein Komplettrad Z.

    Der Reifendienst haftet vollumfänglich für das Komplettrad Z mit allen Unterkomponenten.

    Das sind aus Sicht der Gewährleistung zwei komplett verschiedene Sachverhalte!

    Anders: Du kaufst bei Suzuki ein Auto, nach zwei Monaten ist der Motor defekt. Du fährst zu Suzuki, weil dir Suzuki das Produkt Auto verkauft hat und somit für die Unterkomponenten haftbar ist.

    Wenn du dir ein Auto ohne Motor bei einem Handler kaufst und beim Verwerter einen Motor kaufst und dann in einer anderen Werkstatt den Motor einbauenlässt, der sich als defekt herausstellt, dann ist der Verwerter für den defekten Motor haftbar (solang die Werkstatt bei der Montage den Motor nicht kaputt gemacht hat, oder hätte sehen müssen dass der Motor defekt ist).

    Ich hoffe dass der Unterschied verständlich ist.

    Wenn ich Reifen und Felgen verkaufe und die nicht zusammen verkaufe als eins ,ist das schlechter Service

    ???

    Reifendirekt verkauft nur! Die verkaufen Reifen und Felgen. Diese liegen vermutlich auch verschiedenen Lagern, die hunderte km auseinander sind.

    Selbst die Kompletträder, die von denen verkauft werden, werden nicht von Delticom/Reifendirekt montiert.

    Es wird EIN Auftrag an externe Firmen vergeben, die dann 50000 Reifen und Felgen in verschiedenen konfigurationen montieren (das kostet dann ca. 1EUR pro Rad inkl. Wuchten) und bei Reifendirekt eingelagert werden bis zum Verkauf.

    Die können nicht Individualwünsche erfüllen, da sonst die Preise nicht zustande kommen würden.

    Aber die haben mittlerweile ein sehr gutes Partner-Netz, wo du reifen und Felgen einzeln hinliefern lassen kannst und diese dann vor Ort für dich montiert werden, natürlich zu den Extrakosten die diese Werkstatt aufruft.

    Mir ist von vielen die Mentalität einfach nicht ganz klar...einen Porsche wollen, aber nur nen Dacia bezahlen...

    Einzeln gekaufter Reifen und Felge von Reifendirekt montiert in einer Partnerwerkstatt ist am Ende wahrschenlich trotzdem noch günstiger als komplett in der Reifenbude oder bei Suzuki bestellt.

    Das ist ein Vergleich Äpfel mit Birnen ... für mich persönlich nicht relevant, weil ich Start-Stopp-Automatik gut finde, WEIL ICH SIE KENNE, nicht weil ich vermute sie gut zu finden. So macht jeder seine eigenen Erfahrungen - der Eine im realen Bezug, der Andere in der virtuellen Vermutung und dem drängenden Bedürfnis, dies als Meinung publik zu tun.

    Nunja, der Motor ist nicht Start-Stop-fähig geworden weil jemand nen „zweiten Anlasser“ drangebaut hat. Den Motor,dahin zu bringen hat schon etwas mehr Ingeniersarbeit erfordert (Material Lagerschalen KW, Lagerschalen Pleuel, usw...). Dies treibt die Kosten der Aggregate widerum hoch. Ob man mit der Maßnahme langfristig so viel Sprit spart, dass es ökonomisch/finanziell und ökologisch etwas bringt konnte mir noch niemand aus der Aggregateentwicklung glaubhaft darlegen

    Ja, die Start-Stop-Automatik schaltet erst bei „warmem Motor“ den Motor ab. Allerdings kommt das Signal „warmer Motor“ idR vom Kühlwasser (bei einigen Fahrzeugen auch von der Öltemperatur).

    Gerade im ersteren Fall möchte ich bezweifeln, dass der Motor dann schon vollständig durchgewärmt ist und ein Start-Stop wirklich nicht Komforteinbußen sowie längere Zeit der Motoraufwärmung bzw. Motordurchwärmung hervorruft.

    Ich schalte die Start-Stop-Funktion auch ab. Allerdings liegt es daran, dass ich selbst entscheiden möchte wann der Motor ausgeht. Beim Schaltgetriebe musste ich das nicht abschalten, da bin ich einfach mit eingelegtem gang und Fuß auf der Kupplung an der Ampel stehen geblieben und nur bei geschlossenen Banhübergängen hab ich den Leerlauf eingelegt (und damit den Motor abgeschaltet).

    Am Ende ist es so:

    - der Motor ist technisch für Start-Stop ausgelegt und hat dadurch keinen höheren Verschleiß

    - der Kunde kann (noch) selbst entscheiden ob er diese Funktion nutzen möchte

    -> weil er sich ohne StartStop wohler fühlt

    -> weil er Sprit sparen möchte und es deshalb anlässt

    -> weil er keine Ahnung von Technik hat und gar nicht weiß was das ist

    -> sowieso der Meinung ist dass das Auto alles selbst machen soll

    Ist offtopic, aber ich würde Toyota nicht direkt unterstellen dass sie extra die Hand aufhalten (natürlich machen sie keine Verluste mit den Inspektionen).

    Ein Hybridsystem ist eine hochkomplexe Angelegenheit und eine vernünftige Wartung ist aufwändig und dauert ihre Zeit, da kommen schnell als reine Arbeitszeit 4-5 Stunden zusammen.

    Das ist Hochvolt-Technik, die zum gewissen Teil auch nicht mit Sicherungen im herkömmlichen Sinne betrieben werden kann, sondern nur durch Überwachungselektronik abgesichert ist.

    Da muss eine gewisse Sorgfalt an den Tag gelegt werden, damit die Kiste nicht irgendwann niederbrennt.

    Beim Plug-In-Hybrid wirds nochmal etwas komplexer.

    Von welcher ersten Inspektion ist denn hier die Rede?

    Die 1000km-Sicherheitsölwechsel-Inspektion, oder wirklich die erste Inspektion (nach 1? Jahr oder 30000? Km)?

    Aber es ist richtig, dass die Suzuki-Inspektionen gemeinhin recht günstig sind im Vergleich zu anderen Herstellern.

    Bei meinen beiden Astras war ich immer um 400EUR für die „kleine“ Jahresdurchsicht, beim Insignia waren es knapp 600, beim Leon ca. 350, beim Smart wurden ca. 750 fällig (zum Zündkerzenwechsel wird das ganze Heck abgenommen).

    Ferrari sind es (je nach Fahrzeug und Motorvariante) bis zu 4000EUR für die kleine Durchsicht.

    Soweit ich mich erinnere ist Zimmermann und Brembo noch nie eine gute Kombination gewesen. Da kommt es recht genau drauf an welche Zimmermann Scheiben mit welchen Brembo Belägen im Zusammenspiel ist.

    Ansonsten sehe ich es so wie djphil1983 bereits geschrieben hat.

    Bei einer Bremse eine Ferndiagnose zu geben ist quasi unmöglich und u.U. hoch gefährlich (es gibt zu viel Möglichkeiten etwas falsch zu machen).

    Da dein Freund KFZ-Mechatroniker ist, werde ich ihm nicht unterstellen, dass er einen Fehler gemacht hat...

    Das Einfahren bei einem Motor ist heute noch genauso wichtig wie es früher war. Auch wenn die Fertigungstolerenzen noch so genau sind, es ist eine Mechanik, bei der verschiedenste Materielien aneinander reiben. Das muss eingefahren werden.

    Allerdings - und das ist auch das was viele geschrieben haben - ist das Einfahren heute bei weitem nicht mehr so kritisch wie es früher war.

    Bei der Produktion wird jeder Motor für einige Sekunden gedreht und per Sensor überwacht (ohne dass er Sprit bekommt), ein paar Motoren aus jedem Fertigungslos werden auf einem Prüfstand befeuert ca. 1-2h und die Leistung gemessen usw.

    Gemeinhin reicht das als Einfahrvorgang bzw. Einlaufvorgang für den Motor. Nur wenn mal die Toleranzen der Fertigung ganz ungünstig aufeinender treffen ist auch noch auf der Straße beim Endkunden eine Einlaufphase notwendig, diese dauert aber nicht 1000km, sondern vielleicht 50km.

    Es ist im Grunde auch falsch die Einfahrphase in km anzugeben. Sinnvoller wäre es das ganze in Motorbetriebsstunden zu nennen. Das ist aber für den Endkunden nicht sinnvoll messbar, daher wird immer wieder auf km zurückgegriffen.

    Und das ist ein schöner Grund, dass man einen Kunden nach 1000km mal kurz in die Werkstatt holt um nen Ölwechsel zu machen (der übrigens aus technischer Sicht wirklich sinnvoll ist bei bestimmten Toleranz- und Fertigungskonstellationen)

    Beim Getriebe sieht es ähnlich aus.

    Ich hab mehrere Jahre in der Motoretwicklung gearbeitet in weltweiten Fertigungswerken (Europa, Asien, Nord- und Südamerika).

    [...] denn ich habe weder genug Geld, noch den Wunsch auf gravierende Änderungen.

    Dann lass die Kiste einfach so,wie sie ist und freue dich über ein robustes und günstiges Auto!

    —> Eigens gemachter Erfahrungswert

    Ansonsten hat mein Vorredner bereits alles gesagt.

    Wenn du im Auto,drin bist, und das passende Gerät hast, dann startest du das Auto ebenfalls innerhalb von Sekunden. Egal ob da eine Alarmanlage, Wegfahrsperre, Lenkradkralle oder sonstwas verbaut ist.

    Solche Systeme schrecken einen Gelegenheitsdieb ab.

    Professionelle Autoklauer (und das sind auch diese, die einen Extender dabei haben), haben auch noch andere Gerätschaften dabei.

    Und du kannst dir sicher sein, dass die bevor dein Auto geklaut wird, sich den Karren angesehen haben und genau wissen ob sie nen Dietrich, Extender, OBD-Spielzeug oder sonstwas brauchen.

    Und wie gesagt, wer den Schlüssel direkt hinter die Eingangstür legt (Manteltasche, Garderobenhaken, Schlüsselkasten) ist ein leichteres Ziel.

    Diebe fahren dann nen paar Sekunden früher weg.

    Hab mehrere HPs (gehabt).

    Die Drehstabfedern brechen gern mal, gerade im Hohen alter wenn es mal etwas schwerer und härter zugeht.

    Die Blattfedern (Starrachse mit einem achsparallelen Blattfederpaket und zwei Trabant-Stoßdämpfern) neigen stark zum Pendeln hinter dem Fahrzeug bei höherem Tempo.

    Ein HP mit Schraubenfeder ist mir gerade nicht geläufig, aber Schraubenfedern neigen in hohem alter auch hern mal zum Brechen.

    Bei der Gummipuffer-Variante kann der Gummi oberflächlich komplett zerbbröselt sein, aber bis so ein Gummiknödel mit gut 10cm Durchmesser komplett durch ist dauert es. Und selbst wenn das passiert liegt die Achse am Anschlagdämpfer, so kannst du damit sogar einfach weiterfahren ohne dass die Achse durchschlägt.

    Aktuell quäle ich mich gerade mit einem Blattfedergestell (ehemals Campinganhänger Klappfix), dass ich aufbereite. Aber ein gebremster Anhänger mit 500kg zulässigem Gesamtgewicht und einer Leermasse von rund 90kg (nach dem Umbau) hat mich dann doch irgendwie motiviert.

    Das soll dann der Trailer für meinen Jetski werden, der hauptsächlich dann vom Roadster gezogen werden soll.

    Die Gummis an den Achsen - sowie eigentlich die kompletten HP-Anhänger - sind unzerstörbar. Die halten locker 40Jahre. Und wenn die durch sind gibt es billig ersatz.

    Wenn man ein unzerstörbares Arbeitstier braucht, dann braucht man nen HP!

    Wenn man sich nen billigen neuen Anhänger kaufen und nach dem Bauen verschrotten möchte kauft man sich ne 750kg-275Euro-billig-Baumarkt-Schlirre.

    @Suzikunde

    Der HP500 ist ein saugeiler Anhänger. Der Ignis darf aber ungebremst nur 400kg ziehen. Das würde die für den Ignis zulässige Nutzlast bei 120kg Leergewicht auf 280kg senken.

    Der HP400 hat ein Leergewicht von ~80kg, somit hat man am Ignis noch 320kg zulässige Nutzlast. Sind am Ende zwar nur 40kg, aber auch die können nützlich sein.

    Das sind beide Anhänger mit Holzaufbau, sehr robust und leicht (75kg-80kg Leergewicht)

    Soweit ich mich erinnere gab es unterschiede in den Felgen und Radnaben (3-Loch und 4-Loch) bzw. am Leuchtenträger.

    Ist im Grunde aber der gleiche Anhänger mit der gleichen Robustheit.

    Bei beiden kann das hintere Element rausgenommen werden (beim HP400 ragt das Reflektordreieck noch etwas in die Durchlade - kann mit jedem Stuhlwinkel aus dem Baumarkt aber umgebaut werden).

    Da ist der Holzaufbau auch leichter zu reparieren wenn eine Planke durchgefault ist - mit ein bisschen Geschick von quasi jedem Hobbybastler.

    Die HP350 hatten den Blechaufbau. Der Nachteil ist das diese oft schon angegammelt sind und kaum noch Ersatzplanken zu bekommen sind (und wenn dann recht teuer). Außerdem hat der HP350 auch nur 350kg zulässiges Gesamtgewicht, also dementsprechend dann nur 270kg Nutzlast statt 320kg.

    Das im Bild von mir ist der HP400, den ich fast immer mit meinem Roadster ziehe ohne ein einziges Problem bisher.

    Der Garten von meinen Eltern ist nur fußläufig zu erreichen (ca. 800m Fußweg), daher nutze ich auch so eine Rangierhilfe und den HP oftmals dann als Handwagen um Baumateriel, Erde, oder Brennholz zum und vom Garten zu bringen. Hat sich absolut bewährt.

    Und wie gesagt: wenn mal größere Transporte anstehen, dann leihe ich mir nen größeren Anhänger.

    In meine Autos kommt nie mehr irgendwelches Baumaterial oder anderes Dreckszeug rein, und das obwohl ich den Alhambra auch sehr gut als Lieferwagen nutzen könnte - ist mir aber zu schade (nen Anhänger kann ich einfach innen und außen abkärchern). ;)

    Zusatz:

    Hab gerade mal gestöbert. Bei ebayKleinanzeigen starten die HP400 ab ca. 160Euro.

    Allerdings sind da auch einige mit Blechaufbau zufinden (was ich recht interessant finde).