Die Jungs von TÜV/Dekra und Co. dürfen an den Fahrzeugen nichts verändern.
Deren Aufgabe ist es den vorliegendenZustand auf Verkehrstauglichkeit zu prüfen.
Ein Versicherungsgutachter beult nach einem Unfall auch keine Tür aus, damit der Schaden geringer wird.
In der Praxis ist es so, dass der Wettbewerb - insbesondere bei den HUs - die Prüforganisationen zwingt auf Kunden einzugehen und auch Kunden zu binden.
Auf dieses Beispiel „Scheinwerfer einstellen“ bezogen:
Ich kenne Prüfer, die einfach schnell den Schweinwerfer nachstellen.
Genauso kenne ich auch einige, die ziehen sich kurz die Jacke aus (legen gewissermaßen ihre Rolle als Prüfer ab), stellen den Scheinwerfer ein, ziehen die Jacke an und machen weiter.
Und es gibt auch die Fälle (insbesondere wenn Werkstätten auf dem Gelände sind), die die HU fertig machen und dem Kunden sagen er soll zur Werkstatt fahhren den SW einstellen lassen und wenn er wieder kommt ist der Papierkram fertig und die Plakette wird geklebt.
Eine HU als „nicht bestanden“ zu deklarieren, den Kunden wegschicken und eine Nachprüfung anordnen bei so einer Bagatelle, kann sich heute keine Prüforganisation erlauben. Dieser Kunde wird nie wieder kommen.
Gerade seit dem Fall des Monopols TÜV/Dekra ist der Gedanke des Dienstleisters deutlich vor die Rolle des „Korintenkacker-Prüfer“ getreten.