Wie auch immer damit es jetzt auch zu 100% geklärt wird und dann keine Fragen mehr offen sein sollten die hier zu unschönen diskussionen führen hoffe ich dies (STAMMT NICHT VON MIR) schafft abhilfe.
Der Name sagt es schon: ESP ® stabilisiert das Fahrzeug.
Es wurde gemeinsam von Bosch und Mercedes entwickelt. Sollte es in Schleudergefahr geraten, greift das System blitzschnell ein. Etwa so, als würde eine unsichtbare Hand von oben das Fahrzeug greifen und sicher in der Spur halten.
Das Anti-Blockier-System ABS in Kombination mit der Antriebsschlupfregelung ASR hat sich bereits in vielen Fahrzeugen bewährt. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP verbessert die Fahrsicherheit um einen weiteren Schritt. Während ABS und ASR in Fahrzeuglängsrichtung wirken, beeinflusst ESP die Querdynamik. Es handelt sich quasi um eine Querschlupfregelung. Dabei gilt es, zwei kritischen Situationen zu begegnen:
Untersteuern: die Vorderräder verlieren den Kontakt zur Fahrbahn, und das Auto dreht sich um seine Hochachse aus der Kurve heraus.
Übersteuern: die Hinterräder verlieren den Kontakt zur Fahrbahn, und das Auto dreht sich ganz geringfügig um seine Hochachse in die Kurve hinein.
Mit gezielten Bremseingriffen sorgt ESP dafür, dass Fahrfehler, die zum Über- oder Untersteuern führen können, korrigiert werden.
Angenommen, Sie fahren zu schnell in eine Linkskurve, der Wagen übersteuert und das Fahrzeug droht ins Schleudern zu kommen. Sofort greift ESP ® ein, bremst gezielt das rechte Vorderrad ab, und schon ist der Wagen wieder in der Spur.
Was passiert, wenn der Wagen in der Linkskurve untersteuert und geradeaus zu schlittern droht? Dann setzt ESP ® an der Hinterachse an, bremst das linke Hinterrad ab und bringt den Wagen wieder auf den richtigen Kurs.
Die Bremseingriffe erfolgen blitzschnell und dauern nur Bruchteile von Sekunden. Das Gehirn, das diese Eingriffe steuert, ist der Systemrechner. Dieser bekommt Informationen darüber, ob und wie sich der Wagen um seine Hochachse dreht, von einem Gierraten-Sensor ("Gieren" nennen die Ingenieure die Drehbewegung um die Hochachse). Wie ein Kompass verfolgt er ständig die genaue Lage des Wagens und registriert jeden Ansatz einer Drehung.
Auf zweierlei Weise wird der Wagen wieder auf richtigen Kurs gebracht. Zum einen durch genau dosierte Bremseingriffe an einem oder mehreren Rädern, d.h. jedes einzelne Rad kann durch ESP ® individuell abgebremst werden (so als könnte man mit vier Füßen vier Bremspedale bedienen). Zum anderen wird,[blink]falls notwendig, automatisch die Motorleistung angepasst. [/blink]
So korrigiert ESP ® in Millisekunden bereits beginnende Schleuderbewegungen, die z.B. durch ein abruptes Ausweichmanöver verursacht werden könnten. ESP ® stabilisiert den Wagen nicht nur auf trockener Straße, sondern auch bei Glätte, Nässe, Rollsplit und anderen widrigen Fahrbahnzuständen, die selbst dem besten Fahrer kaum eine Chance lassen, seinen Wagen in der Spur zu halten.
E S P = Elektronisches Stabilitätsprogramm
· gehört zur Aktiven Sicherheit
· besteht aus ABS + ASR + GMR (Giermomentregelung)
Giermoment = Drehen des Fahrzeugs um die Hochachse
· ABS/ASR verhindern Längsschlupf
· GMR verhindert Querschlupf
Querschlupf bedeutet Verlust an Seitenführungskraft
Folge: Ausbrechen des Fahrzeugs (besonders in Kurven)