Beiträge von 50Zlotti

    Die Abwrackprämie unter dem Etikett "Umweltschutz" zu verkaufen, ist wohl mehr als Augenwischerrei. Nicht nur das nicht einmal geregelt ist, welche Emmisionswerte o.ä. der Neuwagen erfüllen muss, werden bei der Produktion eines Neuwagens zugleich soviele Abgase ausgestoßen, dass sich mit dem alten noch locker ein paar JAHRE fahren lassen, bis diese Differenz gedeckt ist.

    Wie schon geschrieben finanziert dieses "Konjunkturpaket" vorallem ausländische Hersteller, da diese die Nachfrage an günstigen Kleinwagen abdecken können. Dazu kommt noch, dass viele Modelle deutscher Hersteller auch im Ausland produziert werden. Das ganze Ding wird spätesten in einem halben Jahr verpufft sein und wir werden vor einem noch größerem Finanzloch stehen, nur mit dem Unterschied das wir die Steuerausfälle UND die Neuverschuldung von den 1,5Milliarden tragen dürfen.

    Der Fehler ist der selbe wie immer, es wird versucht die Auswirkungen zu mildern, aber nicht die Gründe für das Problem zu beheben. Die Hersteller nehmen dieses Geschenk dakend entgegen, ohne damit an irgendwelche Auflagen gebunden zu sein, ihre Produktionspolitik in irgendeiner Weise zu ändern und wirtschaften das Geld in ihre privaten Kassen.

    Habt ihr bei eurer ganzen Argumentation schonmal daran gedacht, dass die Gebrauchtwagenpreise ziemlich steigen werden? Ich denke das ist eine logische Konsequenz, wenn erstmal nen paar tausend Gebrauchtwagen auf dem Markt fehlen. Und die Wagen die direkt an der 2500€ Grenze liegen werden erstmal nen paar hundert € teurer gemacht, "lohnt sich ja sonst nich". Ich finds mieß, dass es wieder am kleinen Mann hängen bleibt der sich sowieso kein neues Auto leisten kann. Und von wegen die Konjunktur ankurbeln... Die leute die das Geld haben sich nen neues Auto zu kaufen, werden in diesen Zeiten auch zusehen das Geld zusammen zu behalten, das sie wegen der Abwrackprämie gespart haben. Steuererleichterungen für die, die sowieso schon auf dem letzten Loch pfeifen wären imho viel sinnvoller, da Sie es gezwungener Maßen viel eher ausgeben würden. 1,5 MILLIARDEN könnte man schon ein wenig effizienter einsetzen, Bildung zum Beispiel würde nicht schaden...

    Pass auf ich will hier jetz kein gegenseitiges Zugelabere entstehen lassen. Mein Reaktion war diese, weil deine erste Aussage mir oberlehrerhaft rüber kam. Ich habe mir aber über dieses Thema auch schon mehr als genug Gedanken gemacht und frage hier nicht weil ich zu faul bin zum denken.

    Ich wollte halt wissen ob es irgendeine Lösung für das Problem gibt, oder ob die TÜVer dieses Thema nicht so engstirnig sehen.

    Trifft beides nicht zu war für mich sowieso die logische Konsequenz mir orig. Felgen zu kaufen.

    Das die TÜVer darauf sehr achten hast du mir ja gerade netterweise beantwortet. (nicht ironisch)

    Das mit der Hersteller BE wusste ich z.Bsp. auch noch nicht. danke.

    Mit dieser Antwort konnte ich viel mehr anfangen als mit diesem:
    "Ist doch logisch das es voll der Schwachsinn ist"


    Was ich dennoch anmerken wollte ist, dass du auf dem Mittelloch imho sehr wohl ein Spiel hast, ansonsten würde das Rad beim Raufstecken auf die Nabe nicht wackeln können.

    Das Thema hat sich nach nochmaligem Überlegen sowieso erledigt, da es doch mehr Risiko mit sich bringt als anfangs gedacht, denn bei hohen Belastungen verutscht Das Rad doch evtl. minimal in aus dem Zentrum und genau das kann das Mittelloch verhindern und somit zu starke Querbelastungen auf den Bolzen vermeiden.

    Also dann nichts für ungut...


    Gruß Zlotti

    Natürlich ist der Kauf von orig. Felgen das vernünftigste, das ist mir bewusst. Danach hatte ich aber nicht gefragt.
    Deine Aussage, dass Nissan Felgen nicht auf einen Suzuki gehören klingt hochgradig interessant, mir verschließt sich aber jedwede Logik dahinter.
    Wieso willst du beurteilen können ob die Felgen passen oder nicht, wenn ich sage sie passen, dann passen sie von der Einpresstiefe, über den Einschlagwinkel bishin zur Freigängigkeit. Felgen werden sowohl über das Mittelloch zentriert als auch über die Radbolzen/Muttern, über letzter sogar noch mehr da sie kein Spiel zulassen im Gegensatz zum Mittelloch. Man muss nicht hinter jedem nicht standartgemäßem Teil eine Gefährdung für den öffentlichen Straßenverkehr sehen! Logisch nachdenken --> beurteilen.

    Zitat


    Original von warmaster7:
    Nun gut, die eigentliche Tragfähigkeit wird ja nicht durch die Radmuttern oder den Zentrierring verursacht, sondern durch die Reibung zwischen Felge und Radnabe...

    trotzdem wärs mir zu heikel.


    Ich vertraue der Physik. :d_zwinker:

    Zitat


    Original von flo2209:
    s gibt doch so plastik ringe die in die felge gedrueckt werden um es pass genau zu machen !!

    Für Alufelgen ja, aber für Stahlfelgen hab ich noch keine gesehen.

    Moin

    Habe mir Winterreifen auf Stahlfelgen in 14Zoll organisieren können. (14Zoll wegen GTI Bremsanlage) Passt alles wunderbar, bis auf das Mittelloch, das ist zu groß. Die Felge ist vom Nissan Primera P11. Da ich noch keine 14Zoller eingetragen habe, müsste ich mit den Dingern noch einmal beim TÜV vorstellig werden. Ich sehe in der fehlenden Mittenzentrierung kein Problem, durch meine konischen Radmuttern. Ich kann mir aber Vorstellen, dass der TÜV damit ein Problem hat. Oder was sagen Eure Erfahrungen dazu? Soweit ich weiß gibts es leider keine Zentrierringe für Stahlfelgen, aber was haltet ihr einfach von Radkappen oder was ich auch überlegt habe, Mittellochabdeckungen.


    MfG Zlotti

    Zitat


    Original von Chr!s:
    Die Felgen sind echt verdammt geil.
    Das mit der Einzelabnahme ist es dann so das die Felgen nur ein TÜV Teilgutachten haben?
    Hab ich das richtig verstanden, dass ich die Felgen importieren lassen muss und es aber nicht extra Geld kostet, weils innerhalb der EU ist?

    Du musst in Erfahrung bringen ob die Traglast/Tragfähigkeit in die Felgen eingeprägt ist oder ob es irgendwelche Unterlagen zu den Felgen gibt. Ersteres wird beim TÜV natürlich mehr Vertrauen erwecken und die Abnahme sollte kein Problem darstellen. Ohne irgendeinen Nachweis der Tragfähigkeit, wird wohl niemand dir die Felgen eintragen.
    Und wie schon geschrieben fallen die Zollkosten sowie die Einfuhrumsatzsteuer weg, da es innerhalb der EU bleibt. Der Versand wird aber dennoch relativ Teuer.

    Gruß

    Ich kenne zwar die Qualität der Flügeltürscharniere von Depotautolights nicht, kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass das Design des Scharniers totaler Müll ist.
    Das Gelenk liegt viel zuweit entfernt vom Türanschlag, was den Öffnungswinkel der Tür sehr begrenzt und die Kraft die die Dämpfer aufbringen müssen vergrößert.
    Außerdem is die Postion der Einstellschraube zum Justieren der Tür, viel zu dicht unter dem Gelenk, wodurch viel zu hohe Hebelkräfte auf diesen Punkt wirken. Das lässt die Tür immer wieder nachsacken und macht sie sehr unstabil, selbst wenn die Tür unten ist. Dazu kommt das das Scharnier keine Fixierung gegen die vertikale Bewegung der Tür hat, es kann also beim Schließen der Tür dazu kommen, dass die Tür zuerst oben oder unten anschlägt.
    Die einzigen vernünftigen Scharniere die mir bekannt sind kommen von LSD.

    Gruß Zlotti

    Ok man hätte sich die persönlichen Eindrücke über den Käufer sparen können.
    Aber ansonsten hilft DreamRider damit lediglich denen, die wenig bis garkeine Ahnung von dieser Materie haben und sich leicht vom Verkäufer blenden lassen, aber auch denjenigen die kein Geld/Zeit haben, wegen der Entfernung, das Fahrzeug vorab zu besichtigen, denn gerade bei dieser Auktion ist es ja mehr als offensichtlich, dass die Beschreibung von der Ware stark abweicht. Das letzte Auto, das ich geholt habe, kam aus Frankfurt am Main, ich wohne in Berlin. Glaubst du ich fahre da mal eben vorbei um zu überprüfen ob die Beschreibung zum Fahrzeug passt. Dass das mein Risiko ist, weiß ich auch. Wäre das Auto ein Flopp gewesen, wäre ich natürlich vom Kauf abgesprungen, da kann der Verkäufer ausschließen was er will, aber es hätte mir eine Menge Zeit und Geld erspart, wäre so ein nett gemeinter Tipp wie von DreamRider gekommen.

    Grundsätzlich hilft es da nur, wenn man sich denn für einen Motor entschieden hat, der auch die Chance hätte die bestehende Abgasnorm im Swift einzuhalten, einen Motor ausfindig zu machen und nachzumessen.
    Breite, Höhe, Tiefe von Motor und Getriebe (auf der Steuerseite die Riemenscheiben nicht vergessen mit zu messen). Ganz wichtig auch die Lage der Antriebswellen messen und schauen ob die am Block, Getriebe und Längsträgern vorbei gehen.
    Wenn das passt, dann kannst du natürlich bei einem markenfremden, leistungsstärkerem Motor davon ausgehen, das du

    Motorhalter/Getriebehalter
    Antriebswellen
    Radnaben
    Abgasanlage
    Schaltgestänge/-kulisse
    Wasser-, Benzin- und Ölleitungen
    Spritpumpe
    Kabelbaum
    Bremsanlage
    Fahrwerk
    Kühler und Lüfter
    Ansaugtrakt
    Tacho
    Pedalerie (wegen elektronischem Gaspedal)

    anpassen oder selber anfertigen musst.
    Klar, dass das längst noch nicht alles ist.
    Es kann auch passieren, dass du irgendwelche Anbauteile, wie z.B. die Lima verlegen musst.

    Alles natürlich mit Zeit und Geld verbunden, aber Leute die so ein Projekt durchziehen haben meinen absoluten Respekt verdient, ich weiß selber, was das für ein Aufwand ist.


    Gruß Zlotti!