Beiträge von Hank

    Tach zusammen,

    also die Befestigung des PC-Systems hätte ich schon hinbekommen. Die Satelliten hätten gut auf die Hutablage gepasst und hätte man da festschrauben können. Und dass das klangtechnisch der Weltuntergang gewesen wäre, den manche hier heraufbeschworen haben, bestreite ich nach wie vor. Wie gesagt habe ich das schon provisorisch betrieben, mit Stromversorgung aus dem Zigarettenanzünder und einem Mp3-Stick als Soundquelle und es klang nicht so schlecht - um Längen besser als die Orginalboxen.

    Das wundert mich kein bisschen mehr, seit ich die hinteren Orginalboxen gesehen habe: sowas von pisselig ist mir noch nicht untergekommen...

    Um alle hier im Forum zu beruhigen: Ich hab es jetzt doch "ordentlich" gemacht. Vor allem, weil ich mit Null-Ahnung mich nicht daran getraut habe, die Stromversorgung für das PC-System irgendwo abzuzweigen. Stattdessen lief mir ein Magnat-Set aus 16,5 Boxen (sind jetzt hinten eingebaut), Endstufe und 30cm-Sub wohlfeil über den Weg (Sonderaktion im lokalen MediaMarkt für 99€). Da kamen für die Hardware noch 20€ für ein Endstufen-Anschlußset dazu sowie 25€ für Adapterrahmen für die Lautsprecher. Die hab ich selber eingebaut, für den Einbau der Endstufe und des Subs (ich trau mich wie gesagt nicht an die Stromversorgung ran) hat mir der MediaMarkt nochmal 77€ abgenommen, dass dafür nach meiner Beurteilung aber auch sauber gemacht. Bin ich unterm Strich also doch fast 250€ los geworden, aber jetzt bin ich mit dem Sound auch mehr als zufrieden.

    Zur Abschreckung Fotos der ausgebauten Orginallautsprecher im Anhang.

    Tach zusammen,

    ich hab meinen 3Türer Swift jetzt Soundtechnisch aufgerüstet und gebe allen interessierten mal ein paar Tipps.

    1. Lautsprecher hinten passen 16,5cm
    2. Irgendwo hab ich was von "Adapter schnitzen" gelesen... Einfacher ist es einen fertigen zu kaufen - ich hab einen von civ Hifi-Technology, Art.Nr. 43 0850, hat mir mein MediaMarkt für 25€ bestellt (geht im Internet vielleicht auch billiger, ist nur ein bisschen Plastik). Der Adapter passt definitiv für die hinteren Boxen im dreitürer, auch wenn er "Vorderer oder hintere Tür Swift ab 2005" heißt
    3. Man muss die komplette hintere Seitenverkleidung rausreißen und wieder feststecken :( Geht, ist aber aufwendiger, als mir lieb war.
    4. Die bei mir (EU-Import aus Holland) verbauten Orginallautsprecher waren ein Witz: samt Halterahmen und allem wogen die nur 200g. Der Magnet da dran ist so klein, den muss man mit der Lupe suchen.

    Ich fürchte, meine lange Geschichte geht noch weiter:
    Ich war heute morgen dann doch beim TüV (eine geschlagene Stunde mit größtenteils Warterei), und habe jetzt für stolze 68,71Euro ein Guatachten in der Tasche, das die Rad/Reifen Kombination völlig unbedenklich ist.
    Allerdings rückten die dann erst ganz am Ende damit raus, dass ich damit noch nicht fertig bin: Jetzt soll ich noch zum Strassenverkehrsamt und das Ganze da in meine Papiere eintragen lassen. Was für ein deutscher Behördenirrsinn!! Wahrscheinlich könnte ich irgendeine uralte, verrostete und schon beim Anblick zerfallende Stahlfelge fahren, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren...

    In den 6 Jahren, die die Felgen auf dem Civic waren, hat mich NIE ein Mensch gefragt, ob ich da eine ABE für hab - nichtmals bei der HU.
    Wenn jetzt echt im \"Ernstfall\" ein Versicherungsfuzzie Stress macht, sollte man doch auch nachträglich nachweisen können, dass durch die Felgen keine Gefährdung des Strassenverkehrs gegeben war... ?
    Ausserdem würde der TüV Fuzzie mir doch nicht raten, die aufzuziehen nud dann vorbeizukommen, wenn es nicht koscher wäre, damit im Verkehr zu fahren? Der hat nichst davon gesagt, dass ich den auf\'n Hänger stellen muss, sondern ich sollte mit den Felgen bei ihm vorFAHREN .

    Als bei mir dieses Frühjahr ein Neuwagenkauf anstand, war einer der positiven Aspekte, der mich letzlich zum Swift tendieren ließen, die Tatsache dass er auch mit einer 14Zoll 4-Loch Felge bestückbar ist - sowas war nämlich auf meinem alten Fahrzeug, einem \'98er Honda Civic, montiert.

    Also verkaufte ich den Civic mit montierter Stahlfelge und abgefahrenen Winterreifen und behielt die Alufelgen mit den abgefahrenen Sommerreifen in der Hinterhand - bzw. eingelagert bei meinen Eltern in der Garage. Auf diese 6J x 14 Aluflege wollte ich dann die Winterreifen für den Swift montieren.

    Zum Herbst hin wurde mein Vater (bei dem wie gesagt der Felgenbaum den Platz in der Garage wegnimmt) etwas skeptisch und fragte mal bei einem Reifenhändler nach, ob dass denn ginge mit der Civic Felge auf dem Swift. Dessen Auskunft: können sie vergessen, kaufen sie neu.

    Das leuchtet mir aber nicht ein. Ich hab einfach mal die Probe aufs Exempel gemacht und die Felge probehalber vorne links montiert - ging wunderbar ... Warum also sollte es nicht gehen, da 175/70 R14 aufzuziehen und die über den Winter zu fahren?

    Also bin ich bei einem Reifenfuzzi rum und hab mein Anliegen geschildert. Der kam dann sofort mit \"dürfen sie nicht\" weil keine ABE und - ratet mal - wollte mir neue Kompletträder verkaufen.
    Mit der ABE hatte er natürlich einen wunden Punkt angesprochen. Da die aus dem Jahre 2000 war, tauche mein Swift MZ da natürlich nicht drin auf. Also mal im Internet geschaut und dem Hersteller (bzw. wahrscheinlich dessen Rechtsnachfolger) eine Mail geschrieben. Ergebnis: kein Nachtrag für den neuen Swift zu der ABE.

    Na gut, sind wir mal päpstlicher als der Papst, bin ich samt Felge und ABE beim TüV vorbei. Oh Wunder, die laut ABE angegebene max. Achslast erreicht der Swift nicht, und es gibt auch eine vergleichbare Felge, die mit den von mir gewünschten Reifen eine ABE für den Swift hat. Ich solle die Felgen mal aufziehen, müsste dann aber nochmal beim TüV vorbei, damit die sich von der Freigängigkeit etc. überzeugen können, und dann könnte ich die eingetragen bekommen(für schlappe 60Euro).

    Ich also wiedermal bei einem Reifenhändler (wieder ein anderer) rum und verklickert, was ich will. Irgendwann hab ich dann noch den Nachsatz gesagt: könnte sein, dass da andere Zentrierringe drauf müssen. Daruafhin schickte der gute Mann mich wieder nach Hause - ich solle erstmal beim Hersteller anfragen, was da für Zentrierringe drauf sollen. Hallo? ICH soll das anfragen? Wer ist den hier der Reifenhändler?

    Aber gut, ich habe angefragt und als Antwort wurde mir nur nochmal bestätigt, dass die Felge keine ABE für den Swift hat - welchen Innendurchmesser der Zentrierring hat, oder wo man den bekommen kann, dass wurde mir aber nicht verraten. Frag ich doch mal bei dem Reifenhändler nach, der die Felge damals verkauft hat - der sollte doch wohl wissen, was da für Ringe rein müssen und wo man die bekommt. Dort zeigte man sich am Telefon auch zunächst hilfsbereit, ließ sich Teile der Felgen-ABE und den Fahrzeugschein zufaxen, meldete sich dann aber nie wieder. Ich war mir mittlerweile schon halbwegs sicher, dass ich statt des 56,1mm Innendurchmesser des Civic 54,1mm brauchen würde, weil das wohl scheinbar eine herstellerspezifische Größe ist. Im Internet hab ich dann die ABE der Vergleichsfelge gefunden, die der TüV Mann rausgesucht hatte, und siehe da: der Swift MZ steht dort mit einem Innenringdurchmesser von 54mm. EINE Suchanfrage bei Google brachte mich auf eine Ebay Seite, wo man entsprechende Zentrierringe für meine nicht mehr produzierte Felge bekommen konnte (3Euro das Stück plus 2,50 Versand). Da hab ich sie dann selber bestellt - eine Aufgabe, an der zwei Reifenhändler gescheitert sind. Die müssen sich natürlich nicht darüber wundern, das ich die passenden Reifen nicht bei denen erworben habe.

    Die Reifen hab ich dann auch im Internet bestellt und bei einem Montagepartner (einer etwas schmierigen Garage) montieren lassen. Jetzt habe ich also meine alte 6J x 14 Alufelge mit 175/70 R14 Reifen und die Kombination fährt sich völlig problemlos.

    Jetzt nach der langen Geschichte die angekündigte kurze Frage: Würdet ihr jetzt noch die TüV Eintragung machen lassen?

    Also Leute, je mehr ihr euch dagegen aussprecht, umso mehr reizt mich die Umsetzung...
    Ich wäre ja für \"echtes\" Car Audio zu haben, aber:
    Scheinbar gibt es nur die beiden Klassen \"Ignoranten\" (Werksboxen tun es doch) und \"Freaks\" (brauchen eine aufgerüstete Lichtmaschine für ihre Versträker) und nichts dazwischen.
    Ich möchte den Werkssound aufmöbeln, aber:
    1. Die Orginal Einbauplätze sollen erhalten bleiben (kein zusätzliches Gebohre oder Gesäge)
    2. Wenn ein Vorverstärker sein muss, dann ein ganz kleiner
    3. Wenn ein Extra Sub sein muss, dann soll dafür nicht der halbe Kofferraum flöten gehen
    4. Das Ganze sollte unterm Strich mit Einbau max 200 (lieber 100) Euronen kosten

    Ich bin der Meinung, dass der PC Sub (was in der Größe habe ich im Car Audio Bereich noch nicht gesehen) sich sehr gut mit den vorderen Orginalboxen (die mit dem extra Hochtöner) ergänzen würde.
    Bevor ihr alle darüber meckert: Immerhin ist so ein System für Räume gedacht, die deutlich größer sind als ein Swift Innenraum. Und die kleinen Satelitten stehen aufrecht auf der Hutablage und strahlen gut in den Raum rein.
    Das Boxensystem ist übrigens von Creative (heißt glaub ich SW320) und hat vor 3-4 Jahren um die vierzig Euro gekostet. Kein Klangwunder, aber wie gesagt nicht sooo schlecht. Ich glaub eine sinnvolle Abstimmung aus Gehäusegröße, Boxen und Verstärkerleistung bringt manchmal mehr als \"viel hilft viel\".

    Mhm, bin kein so wahnsinnig audiophiler Zeitgenosse. Aber die Werksboxen (insbesonder die hinteren) nerven. Das PC-Boxensystem klingt da wirklich um Längen besser. Ich persönlich bin immer wieder überrascht, wieviel Bums aus diesen kleinen Würfeln kommt... Bevor hier alle über mich meckern erstmal selber hören ;)
    Aber vielleicht überleg ich es mir nochmal und lass mich doch auf einen \"richtigen\" Sub ein. Aber das kostet dann wieder...

    Tach,

    ich hab ein 2.1 PC-Boxensystem über. Da es ganz brauchbar klingt und der Sub schön klein ist, hatte ich die Idee, damit den Sound in meinem 2006er Swift aufzumöbeln.
    Praktischerweise benötigt das System 12V - die liefere ich ihm jetzt mit einem Universal-Kleingeräteadapter aus dem Zigartettenanzünder (der liefert max. 1200mA; das 220V Netzteil angeblich 1500mA, aber wie es scheint reichen die 1200). Provisorisch hab ich jetzt einen Mp3-Stick daran gehängt und es klingt passabel (besser als die orginal-Boxen).
    Jetzt müsste ich nur noch den Vorverstärkerausgang meines Radios (ich habe kein Werksradio sondern ein Medion-Teil vom Saturn...) abgreifen und ich würde ganz gerne statt des Kleingeräteadapters am Ziggianzünder den Saft woandersher nehmen... Hat einer einen Vorschlag? Ach ja, ein Link zu einer Beschreibung wie ich hinten ans Radio drankomme wäre super...

    Hank