Moin zusammen,
zunächst vielen Dank für Eure Antworten.
Nun hatte ich gestern wieder Zeit, mich um den Splashy zu kümmern.
Tja, was soll ich sagen.. Es ist einfach zu wenig Platz an den Antriebswellenflanschen.
Meine Freundin und ich haben nun das Getriebe ausgebaut und dabei vorher die Antriebswellen an den Flanschen herausgezogen.
Also haben wir das Getriebe mit den beiden noch montierten Wellenflanschen ausgebaut.
Als das Getriebe auf dem Tisch lag, konnten wir den linken Flansch mit einer Trenngabel mit 42mm Öffnung tatsächlich heraustreiben (Siehe Bilder).
Zwischen dem Getriebegehäuse und dem Flansch auf der rechten Seite war zu wenig Platz für die Trenngabel, da die Steigung der Trenngabel zu "steil" ist.
Dort konnten wir dann ein Radlager-Trennmesser ansetzen (siehe Bilder).
Das ging nun auch sehr zügig.
Die Simmerringe tragen die Bezeichnungen BE5630E (rechts) und AH2386L (links). Notfalls habe ich diese auch noch vermessen, eine Beschaffung wird kein Thema sein (das war ja die eigentliche Reparatur).
Nun sind aber bei den Flansch-Demontagen ja erwartungsgemäß die Sicherungsringe zerstört worden, da diese werksseitig zu groß diemensioniert waren.
Aber jetzt brauchen wir ja neue Sicherungsringe und ich habe die Befürchtung - wenn ich die bei Suzuki / Opel bestelle - dass die erneut zu groß sind.
Darum habe ich die Flansche um die Nut für den Sicherungsring genau vermessen und kurz eine Skizze in der Werkstatt hingekritzelt. (siehe Bild).
Zu meiner Skizze (Bild):
Nun hat die Verzahnung einen Kerndurchmesser von 21,6mm - also quasi der Durchmesser der "Zahn-Täler".
Die Nut hat einen Durchmesser von 17,85mm und eine Breite von 2,15mm.
Die Nut-Breite von 2,15mm ist ja nun konstruktiv so bemessen, dass dort ein Sicherungsring mit einer Drahtstärke von 2mm einzusetzen ist.
Der Kerndurchmesser der Verzahnung beträgt 21,6mm, das entspricht ja dem kleinsten Durchmesser der Verzahnung im Getriebe. Also muss der Sicherungsring in der Lage sein, sich auf dieses Maß federnd zu verformen.
Somit wäre ein Außendurchmesser des Sicherungsringes von 22mm sinnvoll. Allerdings hätte so ein Sicherungsring (Drahtstärke 2mm, Außendurchmesser 22mm) dann einen Innendurchmesser von 18mm.
Die Nut hat jedoch nur 17,85mm. Wenn der Sicherungsring dann (federnd) bei Herausziehen nach innen "gedrückt" wird, um über die 21,6mm zu gleiten, müsste die Nut einen Durchmesser von 17,6mm haben.
Andernfalls wird der Sicherungsring bei Demontage IMMER beschädigt, bzw. lässt sich nicht "einfach" demontieren.
Passt also nicht.
Ich denke, hier liegt der Konstruktionsfehler.
Konstruktive Lösung:
Die Nut müsste einen Durchmesser von 17,5mm haben, oder die Nut müsste nur 1,95mm breit sein und ein Sicherungsring mit 1,8mm Drahtstärke kommt zum Einsatz.
Lösung im Betrieb:
Verwendung eines Sicherungsringes mit 22mm Außendurchmesser und einer Drahtstärke von 1,8mm.
Zwar "klappert" dann der Sicherungsring in der Nut, aber die auftretenden Kräfte in axialer Richtung sind ja tatsächlich sehr gering, so dass der erhöhte Beschleunigungsweg von 0,4mm (2 x 0,2mm) in axialer Richtung bei einsetzender Kraft während der Restlebensdauer des Autos keine negativen Auswirkung haben wird..
Ich mache mich also auf die Suche nach einem Sicherungsring (Runddraht-Sprengring) 22 x 1,8..![]()
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