Beiträge von Kurvenkasper

    Die SportContact5, die ab Werk drauf sind, sind Erstausrüsterreifen. Das heißt, die werden von Suzuki mit speziellen Anforderungen bestellt und von Conti gesondert hergestellt. Der Reifen ist mehr oder weniger von Suzuki abgestimmt. Vielleicht wollten sie ihn auch einfach billig haben.
    Daher kann man von einem Erstausrüsterreifen nicht auf das Produkt aus dem offenen Markt schließen. Es kann, muss aber fast der gleiche Reifen sein.
    Dazu müsste man den Reifen nochmal „normal“ kaufen und testen. (Wäre interessant, hat das hier jemand?)


    Gilt auch umgekehrt: Wenn Porsche einen Nexen-Reifen verbaut, dann ist da höchstwahrscheinlich auch einiges an Entwicklungsarbeit von Porsche mit drin. (Aber eben nur bei dem Modell mit N-Kennung!)

    Die Aussage

    Wer den Swift Sport allerdings ordentlich fordert und "artgerecht" bewegt, sollte tunlichst die Finger von einem niederviskosen Öl wie dem 0W20 lassen.

    und

    Guckt auf die ACEA Spezifikationen auf der Rückseite im Manual, die Suzuki oder andere OEM empfehlen und dann seid ihr auf der sicheren Seite. Vergesst einfach die Viskositätsangaben xxWxxx, da sagt nahezu Nichts aus.

    passt einfach nicht zusammen, denn im (alten K14D) Handbuch ist von A1 bis A5 fast alles aufgeführt. Damit wäre man auch mit allem zwischen besonders niedrigem HTHS-Wert und hohem über 3,5 „auf der sicheren Seite“.

    Die Abgasnachbehandlungshandlungssysteme und die vom OEM gewählte Spezifikationsstufe bestimmen heute hauptsächlich welches Öl verwendet werden muss. Bei den Dieselmotoren mit DPF ist das schon lange so, dass sich z.B. bei konventionellen Ölen mit hohem Ascherestgehalt, der Partikelfilter noch schneller zusetzt, als er das ohnehin schon tut.

    Durch den OPF ist der Benziner aber inzwischen genauso betroffen, wenn auch die Verbrennung beim Benziner grundsätzlich "sauberer" abläuft als beim Diesel.

    Wenn du darauf hinauswillst, was richtig ist, muss man auf die ACEA C-Klassen hinweisen. Die A/B-Klassen aus dem Handbuch haben darüber keine Aussage. C1 und C4 sind Low SAPS, C2, C3 und C5 Mid SAPS.

    Außerdem sind die Spezifikationen im Handbuch (bin mir aber nicht 100% sicher) ODER Angaben. Das heißt, wenn das Öl API SN erfüllt reicht das; es muss nicht gleichzeitig ILSAC und ACEA erfüllen.
    Andersherum würde ich kein Öl nutzen, das bswp. ACEA A1 erfüllt, aber nicht mindestens API SN erfüllt, da die API Klassen auch Anforderungen stellen, die erfüllt werden sollten.

    Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man nutzt ein Öl, das grundsätzliche hinkommt bzw die Suzuki Werkstatt da hat. Das wird funktionieren. Die Motoren sind robust.

    Oder man sucht es sich selbst aus, wenn man das Optimum finden möchte. Das muss man dann aber auch richtig machen und nur nur auf ACEA A1, A3 oder A5 runterbrechen.

    Wer aber das Beste beider Welten haben will, und auch bei hoher Beanspruchung noch einen stabilen Ölfilm, kann doch ohne Probleme nach einem 0W-40 schauen, und hat dann auch das andere Ende abgedeckt! ;)

    Bringt nur was bei extrem kalten Temperaturen. Bei um die 0 Grad ist das 0w40 viel dicker als ein 0w20 und etwa so dick wie ein 5w30.

    https://oil-club.de/index.php?thre…essen/&pageNo=3

    Wenn man über Belastungen in Richtung Rennbetrieb denkt, kann das sicherer sein. Nur schriebst du ja „artgerecht bewegen“. Der Ottonormalfahrer denkt dann möglicherweise, dass das 0W20 nicht funktioniert, nur weil er auf der Landstraße oder Autobahn mal mehr Gas gibt.
    Ich würde behaupten, dass das 0w20 ist für 95%+ der kumulierten Anwendungszeit aller existierenden Swift Sport einen guten Job macht. Durch den höheren Durchfluss ist die Öltemperatur an den Hitzespots ja auch etwas geringer. Und die Schmierung während der Warmlaufphase besser.


    Einen größeren Einfluss auf die Haltbarkeit des Motors haben wahrscheinlich Ölqualität (bzw. Auswahl des richtigen Öls) und Wechselintervall. Lieber 5.000km mit einem sehr guten 0w20 fahren als 20.000km mit einem minderwertigem 5w30 (vorausgesetzt der Motor ist dafür ausgelegt).

    Es gibt bei Toyota mittlerweile sogar 0w8. Wenn es so einfach wäre zu sagen „je dünner, desto schlechter“ dürften diese Motoren gar nicht halten.

    Das 0W20 ist aber mittlerweile leider das einzige freigegebene Öl für den Hybrid. Wenn man 5w30 drin hat, der Motor hochgeht und beim Garantieantrag eine Ölprobe eingeschickt wird, was dann?


    Ich habe mittlerweile keine Bedenken bei einem 0w20. Es gibt im Oil Club genug Analysen auch sportlicher Autos (GR Yaris, Honda Civic Type R etc.), bei denen die Verschleißwerte so gering sind, dass man nur durch bloßes Nicht-Betreiben des Motors auf niedrigere Werte kommen könnte. Vorteil beim 0w20 ist außerdem, dass die Öltemperatur etwas niedriger ist.


    Wichtig ist ein hochwertiges Öl und verkürzte Intervalle von maximal 200 Betriebsstunden (ich persönlich würde aber schon nach 150 Stunden wechseln).

    Interessant wäre allerdings, ob der Motor ursprünglich für 0w20 oder 5w30 konstruiert wurde.

    Ok. Was leichteres als die Sparco Assetto Gara (17 Zoll 8,4kg) und die Autec Wizard (16 Zoll, 7,2kg) habe ich auch nicht gefunden. Wenn man vom Swift weggeht, findet man ja teils 18 Zoll Felgen, die weniger als 8kg wiegen. Ich hatte daher gehofft, es gäbe für den Swift etwas in 17 Zoll, was auch unter 8kg liegt. Oder noch verrückter 16 Zoll unter 6kg ^^

    Wegen einer Achsvermessung beim ADAC erlischt ganz sicher keine Garantie.

    Mir wäre das über den Händler zu umständlich. „Ja, müssen wir ne Probefahrt machen und dann einen Antrag bei Suzuki stellen für die Kostenübernahme“. „Hmm, wir haben jetzt bei der Probefahrt nix festgestellt“ - „ja, wir haben vermessen, aber alles ok“ (Garantiefälle sind für die nur Aufwand ohne Gewinn, also warum sollten die sich selbst ein Ei legen)


    Ich würde daher das unbürokratisch für 25€ beim ADAC vermessen lassen und hätte dann ein unabhängiges Ergebnis.
    Nur meine Meinung…