Die Aussage
Wer den Swift Sport allerdings ordentlich fordert und "artgerecht" bewegt, sollte tunlichst die Finger von einem niederviskosen Öl wie dem 0W20 lassen.
und
Guckt auf die ACEA Spezifikationen auf der Rückseite im Manual, die Suzuki oder andere OEM empfehlen und dann seid ihr auf der sicheren Seite. Vergesst einfach die Viskositätsangaben xxWxxx, da sagt nahezu Nichts aus.
passt einfach nicht zusammen, denn im (alten K14D) Handbuch ist von A1 bis A5 fast alles aufgeführt. Damit wäre man auch mit allem zwischen besonders niedrigem HTHS-Wert und hohem über 3,5 „auf der sicheren Seite“.
Die Abgasnachbehandlungshandlungssysteme und die vom OEM gewählte Spezifikationsstufe bestimmen heute hauptsächlich welches Öl verwendet werden muss. Bei den Dieselmotoren mit DPF ist das schon lange so, dass sich z.B. bei konventionellen Ölen mit hohem Ascherestgehalt, der Partikelfilter noch schneller zusetzt, als er das ohnehin schon tut.
Durch den OPF ist der Benziner aber inzwischen genauso betroffen, wenn auch die Verbrennung beim Benziner grundsätzlich "sauberer" abläuft als beim Diesel.
Wenn du darauf hinauswillst, was richtig ist, muss man auf die ACEA C-Klassen hinweisen. Die A/B-Klassen aus dem Handbuch haben darüber keine Aussage. C1 und C4 sind Low SAPS, C2, C3 und C5 Mid SAPS.
Außerdem sind die Spezifikationen im Handbuch (bin mir aber nicht 100% sicher) ODER Angaben. Das heißt, wenn das Öl API SN erfüllt reicht das; es muss nicht gleichzeitig ILSAC und ACEA erfüllen.
Andersherum würde ich kein Öl nutzen, das bswp. ACEA A1 erfüllt, aber nicht mindestens API SN erfüllt, da die API Klassen auch Anforderungen stellen, die erfüllt werden sollten.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man nutzt ein Öl, das grundsätzliche hinkommt bzw die Suzuki Werkstatt da hat. Das wird funktionieren. Die Motoren sind robust.
Oder man sucht es sich selbst aus, wenn man das Optimum finden möchte. Das muss man dann aber auch richtig machen und nur nur auf ACEA A1, A3 oder A5 runterbrechen.