Beiträge von Holly89

    Hattest du den wie ich vorne aufgebockt beim Befüllen oder auf der Bühne? 2,2l bekommt man rein, nur durch die Schrägstellung drielte da schon vorab was raus. Also runter gelassen auf alle 4e, dann ging noch etwas mehr. Auf die 100ml kommt es aber m.E. auch nicht an, wichtiger ist bei den Getrieben ein regelmäßiger Ölwechsel. War schön Metallabrieb an der Ablassschraube (mit Magnet). Genau solche Partikel schädigen über kurz oder lang die Lager.

    Hab dieselbe Geschichte heute mit meinem MZ hinter mich gebracht. Habe ca. 4l ablassen und wieder auffüllen können. Ablassen ist eine Sauerei ohnegleichen, müsste man recht schnell nen geeigneten Schlauch überstülpen oder so. So läuft die ganze Brühe unterhalb auf dem Blech breit...

    Hast du den Motor so lange warm laufen lassen, dass das Thermostat geöffnet hat?

    Kopfdichtung...

    dem schließe ich mich an, ist am wahrscheinlichsten. Der Ausgleichsbehälter ist normalerweise drucklos, hat ja im Deckel direkt ne Öffnung. Der ist nur dazu da, das Ausdehnungswasser aufzufangen und dann beim Abkühlvorgang wieder abzugeben.

    Was bei dir für Drücke zum Absprengen des Deckels geführt haben, mag ich mir so gar nicht vorstellen...

    Wenn du weitere Gewissheit brauchst, dann mach noch einen CO-Test. Sollte mich wundern, wenn der nicht anschlägt. Ansonsten solltest du dir mal dein Öl anschauen wegen Wassereintrag.

    Beim Swift MZ mit dem M13A machen eher die Getriebe Probleme. Die Achsträger sind bei der MZ-Baureihe auch gern überraschend durchgerostet.

    Bei Motoren mit der Laufleistung kann man schon Richtung xW40 gehen.

    Wichtiger noch wäre tatsächlich zu klären, ob und wann der letzte Getriebeölwechsel stattgefunden hat. Und den dann ggfs nachholen. 2,2l gehen rein (5-Gang Schaltgetriebe)

    Den LMM soll man laut WHB ausdrücklich NICHT reinigen, weder mechanisch noch mit Druckluft. Sensorwerte für diesen an C37-26 und C37-27 (Eingang Motorsteuergerät) sollen bei Zündung an zwischen 0,5 und 1V liegen. Im Leerlauf zwischen 1,3 und 1,8V. Bin mir aber nicht sicher, dass der hier relevant sein soll. Es geht schließlich um eine DifferenzDRUCK Geschichte.

    Das AGR Ventil arbeitet halt mit Schrittmotor, ohne Ansteuermöglichkeit oder Oszi wird das schwierig. Du kannst höchstens die Wicklungen durchmessen, dann kann aber immer noch sein, dass das Steuergerät einen weg hat. -> Bei Zündung AUS Widerstand messen zwischen “E23-1 oder 16” und jeweils “C37-4”, “C37-3”, “C37-19”, “C37-18”. Wenn der Widerstand jeweils zwischen 20-30 Ohm liegt, sind die Wicklungen i.O.

    Zur Kontrolle des Drucksensors hab ich mal den Ausschnitt aus dem WHB angehängt.

    Hast du den Thread weiter unten noch nicht entdeckt? Von dem her starker Verdacht auf den Domlagern. Kannst du testen indem du ihn auf der jeweiligen Seite oder mittig hochnimmst und auf Spiel beim nach oben drücken des ausgefederten Rades kontrollierst.

    Die Koppelstangen sehen aber auch nicht mehr so prall aus, z.B. die eingerissene Manschette auf der Fahrerseite. Rentiert sich bestimmt auch, die zu erneuern. Ich musste bei mir die alten Dinger rausflexen, das war alles festgegammelt.

    Krass... hätte niemals gedacht das die Feder unten am Dämpfer nicht auf Anschlag liegen soll!Aber warum machen die denn da nen Anschlag für die Feder wenns nicht so sein soll?

    Metall auf Metall ergibt halt unschöne Geräusche wenn es nicht komplett fest miteinander verbunden ist.

    Der Warnhinweis aus dem WHB steht von der Seite her nicht umsonst da, intuitiv ist es zugegebenermaßen nicht. Die Kunststoffauflage wie oben hat man sich unten halt gespart...

    Querlenker (zum 4. mal) und Domlager waren bei mir jetzt auch fällig. Im eingefederten Zustand war der Spalt oben vorher bestimmt so 4mm (links). Hab ich vor nem Jahr so dem Freundlichen gezeigt - "Ach, das ist normal!" ...

    Welch Überraschung, dass sich mit den neuen Lagern an der Stelle überhaupt nichts mehr rührt (rechts im Bild, auch eingefedert). Da poltert jetzt auch nichts mehr.

    Knackgeräusche bei der ersten Probefahrt gab es allerdings auch sporadisch. Hatte beim Zusammensetzen von Feder und Federbein nicht auf ausreichend Abstand der Feder zum "Anschlag" unten auf dem Teller geachtet, steht sogar im WHB... Gummiauflage ist ja nur oben. Also das Ganze nochmal korrigiert, seitdem ist Ruhe.

    Moin, bei Getriebeproblemen mit dem Swift haben mir diverse YT Kanäle aus Fernost geholfen. Man versteht zwar keinen Ton, aber dafür kann man sich halt nen Bild über den Aufwand machen.

    Hier hat der Kollege dein beschriebenes Problem als defekten Sicherungsring für den 5. Gang ausgemacht: Link

    Dazu muss das Getriebe nichtmal raus. So ne Art kleine Sache mit großer Wirkung...

    Bei unserem Swift hat der Vertragshändler es geschafft, den etwas kürzeren 4 rippigen Riemen für die LiMa und den längeren, 5 rippigen Riemen für den Klimakompressor zu verbauen. Man geht ja schon davon aus, dass die wissen, was sie tun...

    Meine Frau ist damit 3 Jahre rumgefahren und hat immer wieder über sporadisches Quietschen beim Anfahren und Ausparken gejammert. Der elektrische Servomotor belastet die LiMa halt doch ganz ordentlich.

    Hatte dann vor 2 Monaten erst den Riemen für die Klima komplett runtergenommen zum Test (wurde nicht besser) und und schon auch das LiMa Lager bzw. Freilauf in Verdacht. Als der Riemen einmal unten war, drehte aber alles freigängig. Hatte dann den neuen Riemen 1:1 getauscht und mich gewundert, warum der in 2 Positionen angebracht werden konnte... Nach kurzer Recherche dann den passenden 5 rippigen Riemen für die LiMa draufgezogen und siehe da, seitdem ist Ruhe. Wenn dem Riemen 20% weniger Fläche zur Kraftübertragung zur Verfügung steht, ist das Gequietsche im Nachgang erklärbar. Ansonsten spielt halt jeder elektrische Verbraucher eine Rolle, gerade kurz nach dem Anlassen wenn ordentlich nachgeladen werden muss.

    Tja, was soll ich sagen, die Aktion war ein voller Erfolg. Kleine Bastelarbeit für zwischendurch und die Freude danach, dass mit korrigierten Werten vom Sensor die Lenkung wieder gleichmäßig in beide Richtungen flutscht.

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    Achsvermessung haben wir erst kürzlich machen lassen, war ohne Beanstandung. Wenn jemand ein Servo Steuermodul (s. Bild) braucht, hätte da ein funktionierendes über...

    Bin mittlerweile ein gutes Stück weitergekommen - nachdem ich aus der Bucht ein neues, ahem, ausgeschlachtetes Servo Steuergerät (38720) erstanden hatte, war die Fehlereingrenzung am Ende dann doch möglich. Daran lag es nämlich nicht.

    Der Drehmomentsensor liefert ganz einfach ein Signal mit leichtem Offset zurück, sind bei mir ca. -0,2V, also statt der 2,5V Ruhespannung liefert er bei mir nur 2,3V am primär- und sub-Ausgang zurück. Daher läuft es nach links wie gewohnt leichtgängig und nach rechts muss man sehr viel kräftiger kurbeln. Leider ist seitens Suzuki eine Kalibrierung nur in der Form "fahr mit Lenkrad in Mittelstellung einfach ein paar Meter geradeaus" vorgesehen... bringt an der Stelle also gar nichts. https://www.suzuki-forums.com/threads/eps-to…-access.260967/

    Hier im Forum bin ich auf eine Lösungsmöglichkeit aufmerksam geworden, die ich wohl die kommenden Wochen umsetzen werde. Servolenkung zieht nach links in Post #9 hat sich jemand eine Minimalschaltung zur Offsetkorrektur gebastelt, die baue ich ganz einfach nach.

    Werde berichten, wenn das wie geplant funktioniert.

    oh. Danke für den Link! 1.5L und 1.3L nehmen sich vermutlich nichts? Schaut machbar, aber auch nach ganz schöner Plackerei aus...

    Der einzige bemerkenswerte Unterschied zum Video war die fehlende zusätzliche Befestigung der linken (längeren) Antriebswelle.

    Zum Einsetzen des Getriebes kann man entweder pumpen gehen oder man nimmt einen dicken Spanngurt und nen Balken quer über den Motorraum. Den Einbau hat der Kollege im Video nämlich geschnitten, das hat etwas Nerven gekostet, bis es endlich auch in die Endposition gerüttelt war.

    Fürs Getriebe selbst braucht es nicht zwingend eine Presse. In jedem Fall aber passende Hülsen, mit denen man die Lager innen(!) vorsichtig und gleichmäßig wieder in den Sitz geklopft bekommt. Das Abziehen war viel nerviger, wenn das Trennmesser keinen rechten Halt findet...

    Bei mir ist die Servolenkung nach einer Seite, sprich rechts, ausgefallen. Nach links alles normal.

    Die Werkstatt ist sich leider nicht sicher was es ist. Lenkgetriebe, Sensor der Servo, oder oder oder...

    Hier bin ich gerade auch an der Problemeingrenzung dran. Fehlerbild ist identisch, wobei es meiner Ansicht nach kein kompletter Ausfall beim nach rechts lenken ist. Es geht halt nur etwas schwergängiger, kommt auch keinerlei Fehlerkontrollleuchte.

    Hab ihn vorne hochgehoben und ohne Lenkkraftunterstützung gekurbelt, das geht in beide Richtungen gleich "schwer" - also von daher scheinbar nichts Mechanisches...

    Dann an der Servo Elektronik unter der Mittelkonsole angefangen zu messen - der Motor wird in beide Richtungen angesteuert. Zwischen rot und schwarz + 4-7V in die eine, - 4-7V in die andere Richtung. Muss wohl die Stromaufnahme nochmal checken, weil damit der Drehmomentsensor eigentlich auch in Ordnung scheint. Den werde ich dann aber ggf auch nochmal prüfen, ist halt nur ein bisschen Gebastel, um da vernünftig messen zu können. Vorgabewerte stehen ja im WHB.

    Danke für die Doku. Habe mich an unseren "Kleinen" BJ2008 mit 135tkm nun auch erfolgreich rangewagt. Das Lager der Eingangswelle sieht/sah vom Schadensbild nahezu identisch aus :) - ist in meinen Augen ganz einfach Verschleiß, d.h. vermutlich bescheiden ausgelegt. In neueren Getriebeversionen hat dieses Lager noch einen Sicherungsring im Sitz spendiert bekommen.

    Jetzt gibt es keine Gruselgeräusche mehr im Leerlauf oder beim Runterschalten. Eine Presse habe ich nicht gebraucht, aber ein vernünftiges Abziehwerkzeug. Dank YT findet man zu "Swift gearbox repair" so einiges...

    Der Händler hatte im Vorfeld die Kupplung erneuert, vermutlich aufs Ausrücklager spekuliert. Bei der Entgegennahme dann auf die Beschwerde hin nur gemeint, es sei halt ein altes Auto, das kann auch mal Geräusche machen...