Beiträge von _RGTech

    Ich bin seit mindestens 2005 in dem Thema und habe schon einige Flachbalken-Exemplare durchgetestet...

    • Die Bosch gewinnen eindeutig.
    • SWF ist bei mir rausgeflogen, weil die beim Mercedes (600er Länge, Einarmwischer) immer an die Abdeckung des Laubfangs geklopft haben. War's das etwas dickere Plastikende (wenn, dann sah man's allerdings nicht), waren sie zu flexibel - keine Ahnung, hat genervt. Das Isolierband hat's etwas gemildert. Von der Wischqualität Platz 2, also generell auch nicht falsch.
    • Nigrin: etwas günstiger und etwas mehr als etwas schlechter. Lohnt nicht. Auch wenn die schön schlank aussahen.
    • Eigenmarke von Action, ja, äh... preiswert. Halb so teuer, aber nicht schlechter als damals der Nigrin (liegen allerdings ein paar Jahre dazwischen, also bitte keine wissenschaftliche Abhandlung erwarten ;)). Für Wenigfahrer...
    • Aktuell liegen für Suzuki welche von Ultimate Speed im Keller (Lidl, glaub ich) - auch die dürften auf dem "guten unteren Level" sein. Das wird sich wahrscheinlich nächstes Jahr zeigen - noch sind gemischte verbaut (da Suzuki nennenswert kürzere Wischerblätter verwendet hat als tatsächlich möglich, habe ich erstmal mit Billigteilen experimentiert, welche Länge "geht"! Mir macht's einfach mehr Spaß, wenn das Ende des Wischfelds nur noch außen/im "schwarzen Rand" zu sehen ist...)

    Zu Denso oder Continental hat's mir noch nicht gereicht - bin auch nicht mehr ganz so experimentierwütig mittlerweile ;)


    Bei der klassischen Hakenbefestigung hat man ja etliche Flachbalken zur Auswahl - Spoiler für Linksträger, für Rechtsträger, mittig für Einarmwischer; welche mit relativ starrem "Gummiträger" (uff, nicht die erste fragwürdige Wortwahl in diesem Satz - sorry) und sehr flexible, stark oder weniger stark vorgespannt. Ich hab da mal Bilder von Nigrin, Bosch und SWF (von 2008), und welche von meinem Wechsel auf Mittelspoiler bei Bosch. Da war ich anfangs nicht recht überzeugt, ob die doch zu starr sind - hat sich aber (das zweite Foto ist 3 Tage später entstanden) gegeben.


    Wo's gar nicht klappt, ist der Käfer... erstens gibt's kaum welche unter 40cm (38 sind da Max, sonst verhakeln die sich) und wenn, sind die zu starr/haben zu viel Plastik an der Gummilippe. Das harmoniert nicht mit der stark gekrümmten Scheibe. (Andererseits sind die klassischen Bügelwischer da auch nicht besser! Die bräuchten mehr Anpressdruck vom Wischerarm, aber auch der ist endlich.) Aber irgendwas ist ja immer.

    Ach so, Beschaffung... die sind ja als Paket immer etwas ungelenk beim Versand, aber manchmal geht's nicht anders, denn der Handel hat nicht unbedingt die "korrekte" Variante im Laden :( Meine Mercedes-Wischer z.B. sind eigentlich für Sprinter gedacht (2er Pack 600er mit Mittelspoiler) und die findet man jetzt eher nicht im Supermarkt. Hab aber keinen favorisierten Onlinehändler, nach 3-4 Jahren ist eh meistens ein anderer billiger und der Lieferstatus ist ja auch wichtig :|

    Okay, man kann das Kind auch mit den Bade ausschütten...
    Ich bin mir doch relativ sicher, dass es kein Problem darstellen sollte, für ~300€ einen zusätzlichen Funkschlüssel zu beschaffen und einzuprogrammieren. (Und wie geschrieben: beim Comfort+ hat's 2 funkende dabei)

    Das mit der Reichweite war mir klar - ich wollte drauf raus, dass die Reifen im Laderaum sich nicht verbinden konnten, weil außer Reichweite, und dann nach 3-4 Monaten (Winterende) auch keine Lust mehr dazu hatten. Der Theorie folgend, dass hätte man die bei Auslieferung montiert und 1x um den Block gefahren, wären die auch gespeichert gewesen.

    Die Geschichte mit Universal- oder programmierten Sensoren macht aber auch (teilweise) Sinn bzw. erklärt's. Es ist jetzt nicht gut, weil man ja nie weiß was davon man nun bei wem bekommt (und wann noch eine Programmierung nötig wird), aber ja... es ist wie es ist.

    Danke für die Erklärung.

    Ist schon mehr als seltsam. Gibt's da verschiedene Sensorentypen, also welche die sich direkt mit Suzuki verstehen, und welche die erst gekoppelt werden müssen?

    Oder verschiedene Frequenzen, und der Bordcomputer liest ab Werk nur eine davon aus (und die zweite muss erst freigeschaltet werden, und ab dann geht's immer)?

    Oder noch besser: kann das sein, dass neue Sensoren nach dem Einbau eine bestimmte Zeit lang erkannt werden können (und sich mit dem nächstbesten Auto koppeln, das sie finden, und das gerade keine anderen Reifen aktiv erkennt)? Das würde irgendwie beides erklären. (Ich denke wahrscheinlich zu sehr an Bluetooth-Kopplungen gerade, aber auch das ist ja "nur" Kurzstrecken-Funktechnik - von der Logik also naheliegend)


    Für den typischen Wechselintervall von ~8 Jahren ist die Technik einfach noch zu jung, um allgemeingültige Erfahrungswerte zu finden, und jeder rätselt rum; nur weil's kein Hersteller für notwendig befindet, die Infos mal klipp und klar rumkommen zu lassen - man soll ja die Werkstätten besuchen.... traurig.

    Manchmal klappt's halt mit einer sanfteren Art der Formatierung nicht... aber das ist jetzt Formsache und nix, worüber man sich groß aufregen sollte...


    Was die Urfrage angeht: kommt drauf an, was man sich verspricht.

    Generell drehen breitere Reifen wegen der größeren Auflagefläche weniger schnell durch, und haben mehr Kraft zum Bremsen. Was unbestreitbar Vorteile haben kann.

    Höhere Kurvengeschwindigkeiten macht man aber nicht an der Breite fest (die hilft zwar auch hier wieder, wegen der Auflagefläche - sofern die Neigung noch passt), sondern am Querschnitt und der Relation zur Felgenbreite. Niedrigerer Querschnitt bedeutet weniger Federweg bzw. Bewegung durch die Reifenflanken. Breitere Felgen halten den Reifen dabei straffer. Eins allein ist nicht genug, da z.B. breite Reifen auf einer schmalen Felge (wie ja oben schon gesagt wurde, ist das nicht mal eintragbar) zu sehr wanken und walken, also sich seitwärts bewegen. Das wirkt schwammig und hinterlässt in Kurven kein gutes Gefühl. Je höher der Querschnitt ist, desto stärker wird der Effekt.

    So weit klingt das ja jetzt alles positiv und man fragt sich, warum nicht jeder 235/35er Reifen auf 11" breiten Felgen fährt (in den frühen 2000ern gab's auf keinen Fall einen Tuningpokal, wenn die Reifen weiter rausschauten als das Felgenhorn - siehe Beispiele!)... naja, neben den Kosten (exorbitant...) gibt's auch Nachteile:

    Breite Reifen haben beispielsweise so ein wenig die Tendenz, empfindlicher auf Spurrillen zu reagieren. Das macht auf vielen Autobahnen und erst recht älteren Landstraßen wenig Spaß. Dass die größere Haftung auch einen höheren Rollwiderstand und damit Mehrverbrauch und -geräusch verursacht, ist ebenfalls ein Thema. Und Aquaplaning... setzt mit schmaleren Reifen auch etwas später ein (wobei das Profil auch eine dicke Rolle spielt, daher ist das nur tendenziell aber nicht pauschal zu sehen).

    Niederquerschnitt kostet Federweg und macht die Fuhre bretthart bis hoppelig (wenn's das Fahrwerk nicht mehr auffangen kann).

    Ungefederte Massen (Alu wiegt dann doch mehr als die Luft im Reifen) wollen wir auch nicht ganz außer Acht lassen.

    Ach so, die Reifenlauffläche sollte ja auch noch von den Kotflügeln überdeckt werden - da gibt's ebenfalls Grenzen, man kann nicht endlos verbreitern.


    Und daher fahre ich meinen 1,5-Tonnen-Kombi mit seinen 170PS an der Hinterachse auch mit 195/65R15 auf 6,5 Zoll. So wie's vom Werk her als Mindestgröße vorgesehen ist. Was aber völlig reicht, um entspannt durch Kurven zu ziehen... :) (ich bremse ungern, nur weil sich die Richtung ändert!)

    Handbremse...? ach DAS Ding :D

    Die nutz ich eigentlich nur zum Parken. Bei Gefälle. Zum Anfahren am Berg allerhöchstens dann, wenn dicht hinter mir was ist, wo ich nicht draufrollen mag (und dann auch nur bei ... äh ... ja beim Käfer. Der Rest in der Familie hat inzwischen durchweg Automatik oder Hill-Hold). Was seltenst vorkommt.

    (Dazu muss ich sagen, dass ich früh lernen musste, ohne auszukommen: bei einem Mercedes mit Fußfeststellbremse und entsprechendem Handlösehebel gibt das nämlich fast schon eine Zirkusnummer!)

    Eigentlich mag ich euch beiden zustimmen... aber nicht voll...

    Preisunterschiede bei Neodym kenne ich nicht, ist auch müßig zu diskutieren. Dass heute selbst billige Chinalautsprecherchen eine mitunter erstaunliche Qualität aufweisen können, ist eigentlich keine Überraschung, oder?

    Überlastung durch OEM-Radios ist so ein Thema, wo viel durch Clipping/Übersteuerung passieren kann. Ob das auch Risse in der Membran verursacht, ist mir unklar, aber durchgeglühte Spulen sind immer drin - durch (laienhaft ausgedrückt), man halte sich fest, zu wenig Leistung.

    Pappe als Membran wird (wurde) seitens Bose sogar im PKW eingebaut. Komplett mit Plastik-Chassis und Plastik-Gehäuse...

    Ist vom Material her absolut nicht optimal, bietet aber (Bose ist da seinem Namen "Acoustic Research" treu) relativ viel Volumen aus poplig-wenig Raum. Damals, vor 25 Jahren (als die abgebildeten Teile gebaut wurden), war das eine deutliche Steigerung zu jeder Werksausrüstung. Also ja - bei Bose definiert wirklich die Box (Gehäuse) den Klang - wobei der Lautsprecher selbst natürlich dazu passen muss, also stimmt das zwar, aber nicht uneingeschränkt.

    "Zweiwege - Sub - Amp - Dämmung" ist als grundlegendes Kochrezept schon annehmbar, muss aber nicht komplett sein, weil nicht jede dieser Komponenten im Serienausbau eine gleich große Schwachstelle darstellt. Mir z.B. reichen im Ignis die Werkssachen - inklusive Bosch-Radio - da die Außengeräusche ohnehin laut genug sind, um "HiFi" ad absurdum zu führen; die einzige Maßnahme war Dämmung - gegen Mitscheppern der Türbleche und Vibrieren der Verkleidung, beide recht großflächig und leichtgewichtig. Mehr als Lautstärke 15 ist ein Rennen von Krach gegen Krach und das nervt bald. Bis dahin klappt's aber ganz gut.

    Ich bin zwar noch versucht, einen (vorhandenen) Untersitz-Aktiv-Subwoofer anzuschließen und den Bass aus den Türlautsprechern auszublenden... bin jedoch zu faul, und weil unter dem Fahrersitz schon der Hybridakku steckt, habe ich auch keine optimale Unterbringung (der Beifahrersitz wird öfter mal bewegt). Das wäre zwar bestimmt 'ne merkbare Verbesserung, aber der Leidensdruck ist einfach nicht hoch genug, um den Aufwand zu rechtfertigen...

    Okay, das mit dem mit nach unten sinken war Unfug ^^ Manchmal sollte man noch 2x querlesen vor'm Abschicken...

    Weiß trotzdem nicht, ob ich das haben will. Ist der Wasseranteil nun höher mit Ethanol? Haben wir irgendwelche unerwünschten Wirkungen? ... Es gibt mehr Fragen als Antworten. Wie schon gesagt, mangels genauerer Untersuchungen oder Erklärungen dreht man sich da im Kreis, und schließe durch "E0" ja nur unklare zusätzliche Faktoren aus.

    Wer Ethanol und 10 als Teufelszeug ansieht und damit auch E5 meiden müsste, wird aber mit der Liste oben vielleicht seinen persönlichen Spaß haben.


    Macht aber auf die eigentliche Frage nach dem Tanken im Alltag keinen Unterschied.^^

    Letztes Wochenende gab's 2 gebrauchte IKEA Trofast Regale.

    Gut, das Einladen gestaltete sich aufgrund der Hutablagenleisten an der Kofferraumverkleidung nicht ganz intuitiv (Stufenregal 45° drehen, reinschieben, wieder zurückdrehen, ganz nach vorn; anschließend das kleine Regal schräg einladen, dann alles so weit wie möglich zurück nach hinten schieben und mit dem Beifahrersitz arretieren). Aber da war immer noch Luft für Kleinkram.

    Daher ja die Einschränkung, dass ich nicht weiß, ob das was bringt.

    Ist es nun besser, wenn das Wasser vom Ethanol gebunden wird? Und dann aufgrund der spezifischen Dichte des Ethanols mit nach unten sinkt? Oder kondensiert's sonst an den Tankwänden?

    Keine Ahnung. Findet man auch nirgends so richtig verständlich beschrieben. Aber ich bin für diesbezügliche Erklärungen gern offen.

    Dass ein Stahltank vor Einmotten bestmöglich gefüllt sein soll (wo Flüssigkeit ist, kommt kein Sauerstoff zum Oxidieren dran) und ein Kunststofftank bestenfalls ziemlich geleert (so kann sich nix absetzen), ist mir zwar klar, aber nicht immer praktikabel. Und im Fall eines zufällig halbvollen Tanks (o.ä.) mag ich mich nicht unbedingt mit unnötigen Risikofaktoren rumschlagen. :|

    Womit ein 0W- für den Winter (und damit das Haupteinsatzgebiet von inmontanis ) absolut beste Wahl ist, und auch sommers gut... aber das hatten wir wirklich alles schon mal... auch dass die Viskosität nur ein Nebenschauplatz ist und maximal ein Richtwert ;)

    Ob nun -16 oder -20 dahintersteht... tja, kommt auf die Hochtemperatur-Bedingungen an. In Italien würde ich einem kleinen Suzuki wohl nicht unbedingt zu -16 raten. Rennstreckenbetrieb oder Autobahnjagden im Hochsommer sind mit -30 oder -40 an sich noch besser beraten; aber auch da gibt's 0W's und man muss nicht auf die schlechteren Kaltlaufeigenschaften eines 5W-30 zurückfallen! Erst bei -50 wird man wohl ein 5W- nehmen müssen. Aber das ist nicht mal bei Porsche allgemein üblich.

    Und solange die Werte nicht schlechter sind... besteht doch kein Problem? Wenn also "nur" 5W-30 vorgegeben ist, ist doch auch 0W-30 oder 5W-40 oder 0W-40 klar möglich. Solange alle anderen Spezifikationen wie ACEA, API, oder herstellergebundene, eingehalten werden: kein Problem!:/


    Der einzige Grund, dass ich vehement gegen 5W-30 bin, ist die weite Verbreitung solcher Öle nach VW-Longlife-III-Spezifikation, und DIE kann ich aufgrund der hinlänglich bekannten Problemzonen eben nicht leiden. Man könnte das auch andersrum angehen und sagen "schau zu, dass nicht 504.00/507.00 draufsteht"... das ist zwar exakter (es soll ja auch ein paar wenige "gute" 5W-30 geben), dazu muss man aber ans Kleingedruckte, und das klappt bei Werkstatt-Fassöl nicht so besonders.

    Manche schießen hier auch etwas mit Kanonen auf Spatzen... ;)

    Die in aktuellen Autos verbauten Systeme sind normalerweise schon weit über dem Niveau, das vor 20-25 Jahren üblich war (viele kommen an damalige Premium-Werkssysteme ran!), und für den Hausgebrauch reicht's meistens. Wenn aber irgendwas nicht sauber spielt, kann man nun

    a) mit Ahnung raushören, wo das Problem liegt, und das gezielt beheben

    b) zuerst mal die typischen Stellen bearbeiten, was bei späteren Ausbauwünschen eh als Vorarbeit gebraucht wird

    c) richtig viel Aufwand und Kosten in Kauf nehmen und einmal alles neu machen.

    Ich bin zwar selber Fan von Variante A, aber B ist auch kein falscher Ansatz.

    - Mit Türdämmung fängt man beispielsweise nicht falsch an, bekommt dadurch Vibrationen und Scheppergeräusche behoben (auch gleich auf lose wackelnde Kabel achten, wenn man schon mal die Verkleidung ab hat), und manchmal auch ein Mehr an Klang (Lautsprecher mögen ein hartes, definiertes Gehäuse).

    - Die hinteren Türen... dreht man aus. Es gibt nur wenige Gründe, dies nicht zu tun: Kinder sollen mehr beschallt werden als die Fahrer, hintere Lautsprecher sind größ0er und haben mehr Bass, es gibt bereits einen Verstärker für die hinteren Lautsprecher (Audi war da mal ganz schlimm)... meistens greift heute nur noch der erste Grund ;)

    - Wenn's immer noch scheppert, dann meistens bei Basstönen. Da hilft, den Bass für die Türlautsprecher zu begrenzen, und dafür einen separaten Subwoofer einzuspannen. Die gibt's schon als 125€-Untersitz-Variante mit integriertem Verstärker, bis zu kofferraumfüllenden Eigenbau-Laminaten.

    - Sollte es am mickrigen Verstärker im Radio liegen (selten, aber kommt immer noch vor!), dann übersteuert dieser bei höheren Einstellungen, und auch der beste Lautsprecher kann nichts reißen. Separater Verstärker (auch die gibt's in vielen verschiedenen Ausbaustufen) oder anderes Radio (oder beides) bringt Erlösung.

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie das beim 2018er SSS aussieht, aber denke doch dass da separate Hochtöner schon vorhanden sind? Das vereinfacht die Anschlüsse eines neuen Lautsprecherpaares (wenn's Sinn macht); man muss die Weiche dann "nur" an die Stelle packen, wo die Leitungen für Hochtöner und Tür-Tiefmitteltöner zusammengeführt werden. Extra dickere Lautsprecherkabel durch die Türführung quetschen kann man zwar machen, ist aber nicht immer notwendig.


    Hinweis: Der Beitrag bezieht sich auf die Problemstellung von Elero.

    Das ist Quatsch. Der Ignis wurde ja gerade deswegen vom Markt genommen, weil Suzuki dieses System (Pflicht seit Jahresmitte) eben nicht extra noch nachrüsten will.

    Was er hat (und was die Verkäufer wahrscheinlich verwechseln), ist eine Verkehrszeichenanzeige. Auf Basis der Navi-Daten.

    Die irritierende "bis zu" Bezeichnung mal ignorierend (das hat ja dav1963 vor mir schon treffend beschrieben), halte ich beim Youngtimer Baujahr 1998 an E5 fest (selbst das ist ja mehr Bio als er's ab Werk kannte; da der Hersteller alle Saugmotoren ab 1987 für E10 freigegeben hat, ist das aber auch nur eine minimale Extra-Absicherung und wahrscheinlich unnötig). Beim Ignis, der lange nach der Einführung von E10 produziert wurde, gibt's kompromisslos E10. Minderpreis und Minderleistung und Mehrverbrauch werden sich im schlechtesten Fall gerade so aufheben, im besten Fall habe ich aufgrund der besser an E10 angepassten Motorsteuerung einen kleinen Vorteil.

    Lediglich beim Einmotten schaue ich, dass ich vorher "E0"* bekomme - manche mischen beispielsweise andere Bioanteile unter (muss ja), aber kein Ethanol. Und warum mache ich das? Nun...

    Zitat

    Was passiert mit Ethanol in der Winterpause? Da Ethanol hygroskopisch ist, das heißt Wasser aus der Umgebungsluft aufnimmt, sollten auf keinen Fall Autos mit Stahltank (meist Oldtimer) mit einem Ethanol-Gemisch im Kraftstoffbehälter eingemottet werden.

    Da Ethanol schwerer als Benzin ist, lagert es sich unten im Tank an, und kann zu Startschwierigkeiten nach langen Standzeiten führen.Ob das wirklich was bringt? Keine Ahnung; mir fehlen ja die Vergleichswerte :D

    * = hier eine Liste eines Kollegen, Stand 2015; vermutlich auch nicht mehr ganz aktuell.

    Aral Ultimate 102: Bio ETBE, 0% Ethanol

    OMV MaxxMotion Super 100: Bio ETBE, 0% Ethanol

    Shell Super V-Power Racing 100: 0% Ethanol

    Total Excellium 98: 0% Ethanol

    So sollte es gehen: Bremse getreten, erster Gang eingelegt, Kupplung getreten - Bremse loslassen - Wagen bleibt stehen. Bis man ausrechend angefahren ist dass sich die Fuhre nach vorn bewegt, oder bis zu einem Timeout (glaube 4 Sekunden).

    Wenn man zu schnell von der Bremse geht nach dem Gangeinlegen, klappt's übrigens auch nicht.

    So steht das aber auch bei mir auf Seite 3-89; dass eine Seite vorher mit "Grip Control" eine ähnliche Funktion MIT einer Taste beschrieben wird, hilft aber tatsächlich nicht. Man könnte sehr leicht auf den irrigen Gedanken kommen, dass das zusammenhängt ;)

    Das ist genaugenommen eine simple ESP-Funktion, die sehr wenig Sonderprogrammierung benötigt (die Sensoren dazu sind eh vorhanden!), aber verkauft sich natürlich schöner als Extra :)

    Unterm Strich bleibt doch ganz klar festzuhalten: wie bestellt, so geliefert! D.h. wie gewählt, so die Konsequenzen.

    Irre und extremistische Leute in der Verantwortung, sprich Regierung, richten eine Wirtschaft durch permanente Fehlentscheidungen aufgrund einer Ideologie zugrunde.

    Das Schlimme daran ist, dass auch die selbsternannten Alternativen keine sind. Lösungsorientierung in der Politik wird nicht honoriert. Und das zeigt sich, an den erschreckenden Wahlergebnissen ebenso wie an den üblichen Talkshowmitwirkenden.