Beiträge von _RGTech

    Ja eben... das ist mit Klimaautomatik genauso fein justierbar wie ohne, wenn nicht sogar besser. Dieses Killerargument kommt aber immer wieder.

    Ich stelle nach Nutzung einer der Sonderfunktionen (Defrost beispielsweise) schon reflexartig auf "Auto" (quasi Reset), dann 1-2x auf die Richtungstaste (je nach Auto... die sind sich da nicht einig) um den Luftzug auf Füße und Scheiben zu begrenzen, und dann... nix mehr. Danach wird nur noch ab und zu die Temperatur reguliert (zwischen 20 und 23 Grad, immer in Richtung der Außentemperatur).

    Da ich zusätzlich noch die Luftdüsen im Armaturenbrett geschlossen habe, gibt's damit genau gar keine Probleme und ich muss nicht ständig irgendwie dran rumfummeln.

    Also:

    1. Ausstoß-Temperaturregelung automatisch, um am Innenraumsensor auf die voreingestellte Temperatur zu kommen und diese ohne weitere Intervention zu halten. Dazu nötig: 1x Druck auf AUTO.
    2. Lüftungsmengenregelung automatisch je nach Bedarf, gleiches Ziel. Anfangs stark, später niedrig. Dazu nötig: nix (1x Druck auf AUTO hatten wir ja im 1. Schritt schon).
    3. Lüftungsrichtungsregelung ohne Automatik, nach meiner Voreinstellung. Keine Zugluft ins Gesicht. Dazu nötig: 1-2x Druck auf Richtungsknopf.
    4. Bei Bedarf: Druck auf DEFROST. Scheiben werden freigeföhnt und die Luft getrocknet; meistens während ich noch ums Auto hüpfe und die Scheiben freikratze. Direkt im Anschluss wieder Start bei Schritt 1.

    Gibt's was Besseres?


    Beschlagene Scheiben wegen Klima verstehe ich auch nicht? Dafür hab ich doch gerade den Defroster. Läuft die Klima, läuft auch der Trockner. Wer die A/C danach ausschaltet (warum??), holt sich halt die eben herausgezogene Feuchtigkeit wieder ins Auto, das passiert bei manueller Klima aber genauso.

    Ja, gut, es kann mit Klima z.B. im Tunnel vorkommen dass die Scheibe außen feucht wird... dafür hab ich Wischer. Aber sonst?

    Gut, vielleicht liegt's auch daran, dass ich die Klimaanlage im Normalfall NIE abschalte*. Dann kann die das tun, was sie soll: für vernünftiges Klima sorgen. Siehe da, das klappt auch, wenn man die Finger weglässt.


    * Kam schon vor, dass ich bei offenem Schiebedach die Sonne reinlassen wollte, die Klimaautomatik aber dagegen angekühlt oder geheizt hat. Wenn's innen wie außen ähnlich warm ist, ist "aus" manchmal doch eine Option. Aber wie oft passiert das...

    Leute, bringt mir doch bitte die Batterien nicht durcheinander...

    Die herkömmliche Starterbatterie ist entweder ein klassischer 12V Bleiakku, oder eine der neueren Varianten (Gel oder AGM). Die sind in der ADAC-Statistik ganz oben als Pannengrund; hier gibt's welche die 11 Jahre halten, und welche die nach 2 Wintern durch sind. Das mag einerseits an der Fertigungstoleranz durch die schiere Ausstoßmenge bei den Herstellern liegen, auch an der Lagerdauer bis sie dann tatsächlich verkauft und eingebaut wurden, und dann natürlich an weiteren benutzerbedingten Faktoren wie Wetter, Nutzungshäufigkeit (Anzahl Starts), Beanspruchung (je kälter und öfter desto schädlicher), Ladung (Kurzstrecke ist doof - 4 Wochen stehen lassen ist auch doof).

    Wenn die leer ist, kann man - klassisch - überbrücken. Die Art der Überbrückung (Booster, zweite Batterie, Starthilfekabel) kann man sich aussuchen.

    So weit so theoretisch, da hat sich die letzten 60 Jahre aber auch nicht wirklich viel getan...

    Die zweite Batterie, die es nur im Hybrid gibt, ist die Li-Ion-Zelle unterm Fahrersitz. Vor Facelit 3 Ah, danach meines Wissens 10 Ah groß. Das ist nicht viel. Aber: die dient auch nur 2 Verwendungszwecken!

    - Start-Stop-Anlasser: damit man an der Ampel "normalschnell" wegkommt und nicht wie diverse andere Fahrzeuge erstmal noch eine Gedenksekunde einlegen muss

    - Beschleunigungsunterstützung: meiner Ansicht nach ein Witz, spürbar ist das zumindest im Vor-Facelift nicht (und ich spüre solche Sachen normalerweise; ich spüre auch, wenn die verschiedenen Rekuperationsstufen durchgeschaltet werden beim Bergabrollen - je voller der Akku, desto schwächer die Motorbremse!).

    Wenn die leer (oder nahezu leer) ist, ist das beim "normalen" Startvorgang erstmal egal - es hat keine Auswirkung. Man hat dann halt erstmal keine der o.g. Unterstützungen mehr, und die Start-Stop-Automatik ist außer Betrieb.

    Suzuki tut hier wirklich viel, um die Lebensdauer zu verlängern... bei kalten Außentemperaturen wird der Akku selten eingesetzt, und daher kaum entladen. Auch geht der Verbrauch nur bis ca. 40% Kapazität runter, im Gegensatz zum Sommer wo manchmal nur 1 von 5 Balken übrig ist. Geladen wird er aber. Und wenn die aktuelle Ladung für Suzuki zu gering ist, wird er wiederum nicht benutzt, bis die Kapazität "ausreicht". Ein Dauerverbraucher (wie ZV-Funkempfänger, Uhr etc.) hängt im Gegensatz zum Bleiakku ja auch nicht dran. Tödliche Tiefentladung ist mit dieser Steuerung zwar nicht vollkommen ausgeschlossen, aber zumindest nicht einfach zu schaffen.

    Selbstentladung ist bei ALLEN Batteriearten ein Thema, bei Lithium allerdings ein vergleichsweise geringes - schaltet mal eure alten Nokias wieder ein, die noch in der Schublade liegen... (wobei selbst die sich entladen - haben ja Uhr und Datum zu versorgen - mein Siemens S4 dagegen ist nicht zu killen 8o)


    Die Starterbatterien (Bleiakkus) etc. halte ich während der etwa halbjährlichen Nichtnutzung ebenfalls am CTEK Ladegerät, das scheinen sie mir auch zu danken. Die "Gegensaison" (aktuell bewege ich meine Autos auch nur so alle 2-3 Wochenenden) überstehen sie damit bisher wunderbar. Ohne Ladegerät ist die Gefahr, die Batterie erst 6 Monate "leerzustehen" und dann mit dem ersten Startvorgang nach dieser Standzeit vollends zu killen, durchaus gegeben; wobei auch ein einmaliges Laden vor geplanter Benutzung reichen sollte - ich weiß aber nie, wann der Zeitpunkt ist (das entscheidet das Wetter), und Dauerladung mit einem "Oldschool" Ladegerät ist jetzt auch keine Empfehlung.


    Jetzt zur Automatik... da gibt es verschiedene Methoden.

    Beim Golf 2 war alles egal, da konnte man in quasi jeder Stellung ausschalten und den Schlüssel ziehen. Sogar eine Bremspedalsperre gab es erst ab 1991, davor konnte man sogar im Rollen auf N und wieder D schalten. Starten ging halt nur auf N oder P, das war's aber mit Einschränkungen; Abstellen in N war kein Problem.

    Bei meinem Mercedes (ab 1997, elektronischer Schlüssel) wird der Schlüssel verriegelt, solange ich nicht auf P schalte, und ich kann ihn nicht abziehen. Es ist allerdings kein Problem, ohne Zündung auf N zu schalten (der Schlüssel muss allerdings erkannt worden sein und auf ACC stehen, d.h. GANZ platt darf die Blei-Batterie hierfür auch nicht sein) und dann zu rollen. Ist beides nicht möglich, gibt es eine im Bordbuch beschriebene Möglichkeit, das manuell zu ermöglichen; genau wie es auch beim Schiebedach eine Notkurbel gibt...

    Beim Ignis CVT (laut Anleitung Stand November 2016) muss man zum Abstellen der Zündung bereits auf P schalten. Zum Starten muss P aktiv sein, und zum Schalten muss die Zündung an sein. Aber - auf Seite 3-24 wird genau das Szenario beschrieben, was man tun soll, wenn die Batterie leer sein sollte... offenbar ändert sich was, wenn man die Abdeckung vom Schaltknauf entfernt? Mhh... müsste man mal durchspielen.

    Wir lernen also - solange die Batterie noch Zugang zum Auto gibt, sollte man auch auf N schalten können. Und eine leerere Batterie hatte ich bisher noch nie.


    Jetzt zur Langstreckentauglichkeit...

    Im täglichen Pendelverkehr mit größeren Autobahnanteil, den ich bis letzten Dezember so hatte, hat mich das Geräusch gar nicht gestört - obwohl da 130 auch mal im vierten Gang erkämpft sein wollten aufgrund eines Bergs mitten drin (oder 100 im dritten) - aber das liegt sicher an der relativ kurzen Dauer. 27,7km Autobahn brauchte da etwa 16 Minuten, mit wechselnden Tempolimits. Das ermüdet dann nicht extra (frisch aus dem Bett und zum Feierabend verarbeitet man das eh anders als auf einer Urlaubsfahrt).

    Echte Langstrecke (>400km) hatte ich bisher 3 Mal. 1x mit meistens 130 via Tempomat abends nach Österreich. Bei 130 dreht der Motor beim Schalter mit 3500 Umdrehungen - das ist nicht mehr leise, 3000u sind in etwa die Hörbarkeitsgrenze ab der die anderen Geräusche (bei mir auch Winterreifen) übertönt werden. Nach einem langen Arbeitstag wollte ich aber zum Abendessen ankommen und hab eben das Radio lauter gedreht. War auch OK. Unterhaltung mit einem Beifahrer? Hmm, weiß nicht recht.*

    Der Heimweg, nach dem Abendessen (das lässt man dort nicht aus!), wurde dann mit Tempomat auf 110 angetreten, das sind in etwa die genannten 3000 Umdrehungen. Das war gemütlicher. Hat natürlich auch etwas länger gedauert, aber ich wollte nicht aufgeregt und hibbelig ins Bett fallen, sondern ruhig und entspannt. Bis auf leichte Nackenschmerzen aufgrund der nicht neigungsverstellbaren Kopfstützen** gab's hier nichts auszusetzen, Radio konnte leise blieben. So war's übrigens auch am Abholtag, wo ich bei 110 ebenfalls die Grenze gezogen hatte.

    * Konnte ich mangels Beifahrer auf längeren Strecken noch nicht testen.

    ** Ich arbeite dran. Gibt einige von Fremdherstellern, die passen. Schwierig ist, die Teilenummern und Preise herauszubekommen.

    Leider. Mir wäre die "andere" Lesart auch lieber: wenn nix leuchtet ist alles in Butter... (Mercedes-Logik der 90er. Damals gab's auch kein "AC", sondern "EC" = Economy: LED an = Klima AUS! ...haben aber sehr viele auch nicht kapiert, dann wurd's geändert.)


    Ausnahme ist ausgerechnet zum Einen "Auto", das ist 'ne Art Reset-Button und man sieht seine Wirkung nur im Display. Wobei selbst das dortige "Auto" irreführend ist, weil es auch die Luftdüsen steuert - allerdings kann man die Richtung manuell ändern und "Auto" bleibt an, weil's sich weiterhin auf die Menge der Luft auswirkt. Wie unten in den Fotos.

    Und zum Anderen... naja, Frischluft von außen - warum's den Button überhaupt gibt, keine Ahnung, eigentlich sollte der doch genau die selbe Wirkung haben wie wenn man Umluft deaktiviert (oder gibt's da noch einen dritten Status außer "an" oder "aus"?).

    Beim Ignis hat man den lustigerweise eingespart und dafür im Display 2 mögliche Statusanzeigen - das ist weitaus logischer (aber "A/C" funzelt immer noch unnötig...)

    Häh?

    Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass hier "blanko"-Abdeckungen mit einem Logo dekoriert werden; in dem Fall dürfte sich genau gar nix ändern.

    Lasse mich aber gern belehren, falls ich das falsch verstanden habe :)

    Wenn es kein Einführungsmodell von 2017 oder Chipkrisenexemplar von etwa 2021 ist, hat der Comfort das "übliche" SLDA - nur ohne Navi-SD-Karte - verbaut.

    Allerdings frag ich mich dann schon - wie kann das Gerät solche Ansagen einsteuern, wenn's mangels GPS-Auswertung (die Antenne, also das Signal, ist ja anscheinend da... aber die bietet ja nur Breiten/Längengrade und nicht die Information der Straßennummer) gar nicht wissen kann, wo man gerade unterwegs ist?

    (Selber mag ich die Hinweise - ich brauche für mir bekannte Strecken ja kein Navi, also lass ich's aus, und wenn dann trotzdem eine gezielte Staumeldung kommt kann ich entsprechend reagieren! Das bekommt kein Verkehrsfunk so hin.)

    Zum Tausch der Hupe wurden Teile der Front demontiert und so finde ich den Gesamtpreis fair.

    Wow... die waren aber gründlich. Ich hab das mit dem "langen Arm" von oben und unten gemacht, ohne irgendwas zu demontieren. Der kniffligste Akt waren die Kabel, die neue Hupe aus dem Fundus wollte eine extra Masseleitung und wird nicht wie im Original über das Halterblech versorgt. Da mussten wir uns einen Kabelschuh zusammenbiegen (dünnes Kabel + große Öse, hat kein Mensch im Sortiment).

    Dass der Tausch Sinn macht, hatten wir bei Motor-Talk schon universell erkannt - ich zitiere mich mal selbst: "wenn dich einer auf der Autobahn übersehen hat und du hupst, führt das mit Sicherheit dazu, dass er dich zusätzlich noch überhört :o"

    Bei der Motorhaube hatte ich mir auch eine transparente Folierung überlegt. Ich weiß aber nicht, wie gut so was altert; die Steinschlagecken an manchen SUVs sehen nach einier Zeit schon recht wild aus. Auch an unserem silbernen Passat waren die zum Ende eher sandgelb. Andererseits - da rostet dann wenigstens nix. (Leider werden ja keine Kunststoffhauben verbaut - obwohl das auch Gewicht sparen würde - hat wohl thermische Gründe?)

    Direkt wissen tu ich's auch nicht - aber im Sinne rationeller Fertigung ist es sinnvoll, die Grundkarosserie immer identisch zu bauen.

    Ein gutes Indiz fand ich beim Nachrüsten der Haltegriffe am Dachhimmel (Angstgriffe) - nur einer war verbaut, aber für alle 4 Plätze gab's die nötigen Ösen im Blech, halt unter dem Himmel versteckt. Ich sehe also keinen Grund warum das nicht gehen sollte - vermutlich muss nur die Wasserablaufleiste ohne Reling raus, mit Glück kommen da schon Schraubpunkte raus und man muss nur noch die Reling dort befestigen (und eine Leiste besorgen, die die Ausschnitte für die Reling besitzt, oder die alte entsprechend anpassen). Denn so wie ich mir meine Fotos anschaue (das Auto ist aktuell 35km weg, spontan druntergucken ist also nicht) sind die voneinander abhängig.

    Klarheit bringt aber nur ein Blick unter die Leiste.

    Informationen zum Basic, also den absoluten Nullausstatter, findet man übrigens extrem selten - kein Farbtacho, kein Drehzahlmesser, keine 2 hinteren Einzelsitze, keine Klimatisierung, nur eine Farbe... das war ein ziemlich selten gebuchtes Modell, das mit dem Facelift 2020 dann auch wegfiel.

    Da das Thema der fehlenden Reling aber auch die zweite Ausstattungsvariante (Club) betrifft, ist die Möglichkeit, dass das mal jemand gemacht hat, schon gegeben - außerdem gibt's für den auch immer noch Grundträger aus dem Original Zubehör für Fahrzeuge ohne Reling!

    Mangels aktuell verlinkbarem Zubehörprospekt (oder ich finde den einfach nicht?) zitiere ich mal aus dem Konfigurator...


    Für Fahrzeuge ohne Dachreling. Eigengewicht 4,6 kg des Dachträgers und anderer Trägermodule. Maximale Dachlast des Fahrzeugs beträgt 30 kg einschließlich Eigengewicht des Grundträgers und anderer Trägermodule.

    Art-Nr.: 78901-62R20-000
    245,27 EUR

    Die Variante für Fahrzeuge mit Reling ist allerdings billiger, und trägt auch mehr - was fürs Zelt durchaus ein Thema werden kann:

    Für Fahrzeuge mit Dachreling. Eigengewicht 5,0 kg Die maximale Dachlast beträgt 50 kg inklusive Eigengewicht des Dachträgers und anderer Trägermodule.

    Art-Nr.: 78901-62R30-000

    176,63 EUR

    Hier könnte sich die Nachrüstung der Reling also dennoch lohnen, besonders weil's da auch mehr Grundträger im Zubehör gibt und man noch etwas mehr sparen kann gegenüber dem anderen Modell.


    Im Bild sieht man relativ gut, wie die Leiste und die Reling zusammengebaut sind.

    Bei mir standen 230,62€ auf der ersten Rechnung.

    ABER - das war 2021! Inspektion Nummer 3 (die ist ja ähnlich vom Umfang) letzten Monat kostete schon 445,76€ (wovon gute 100€ für die HU abzuziehen sind, also eher 330), das ist dann auch nicht mehr großartig anders - und ich habe jetzt eigentlich 'ne günstigere Werkstatt erwischt.

    Post-Corona/Ukraine-Preise sind halt wirklich nicht mehr wie früher.

    Habe eben mal die Rechnung auseinandergenommen.

    108€ netto für die 20.000km Wartung.

    18€ für Kennzeichenausbau, entfällt bei euch, das liegt an meinem SLN-Rahmen.

    36€ für Fehlerspeicherabfrage.

    42€ für AU, entfällt bei erster Wartung.

    90€für HU, entfällt bei erster Wartung.

    56€ für 3 L Öl (ne, ist nicht günstig - mein favorisiertes vollsynthetisches 5W40 kostet derzeit 35€/5 L)

    11€ Ölfilter/Dichtring

    20€ Pollenfilter - sollte bei 1 Jahr auch noch nicht drin sein

    7€ sonstige Flüssigkeiten, auch Scheibenwischwasser - letzteres kann man natürlich selber beeinflussen, hab ich diesmal vergessen; meine vorherige Stammwerke kannte mich und hat solche Kinderspielchen - auch Lichttest, Wischer und so - gleich übersprungen (Inspektion trotzdem nach AW-Vorgabe, ist ja eine offizielle Rechnung auch fürs Finanzamt, aber dann konnten sie's gemütlicher angehen und sich auf die wichtigen Sachen konzentrieren).

    -> grob 270€ brutto, wenn man nur die Einjahresposten rechnet.

    Das liest sich dann schon günstiger als meine vorher lediglich geschätzten 330€.

    Andererseits ist der Unterschied gradmal 'n Tank voll...

    Das wird nicht funktionieren, die ABEs haben heute in den allermeisten Fällen einen Passus wie "bei werkseitig eingetragener Bereifung" vermerkt und halten sich da schön raus - das COC-Papier soll's machen. Zumal man beim Durchlesen derselbigen mit den vielen Fußnoten Kopfweh bekommt.

    Mach das mit dem Prüfer (aber nicht gerade, wenn die voll im Stress sind).

    Ich hab das auch noch vor, wenn die jetzigen Reifen fällig sind. Die Auswahl an Winterreifen ist mir mit ~5 Stück einfach zu dünn.

    Auch da. Und auch wenn man's nur auf die Wartung bezieht.

    Kleine Autos haben meistens weniger Hubraum und brauchen damit weniger Öl - Wischwasser - Luftfilter - Zündkerzen... und so weiter. Also sehr wohl unterschiedliche Teilepreise. (Bei Suzuki, die ohne die beiden Toyotamodelle eine vergleichsweise kleine Bandbreite haben, ist das natürlich weniger spürbar als zwischen einer A- oder G-Klasse.)

    Man braucht allerdings nicht viel weniger Zeit zum Wechseln (Öl abgesehen, das muss ja erstmal raus), wodurch die Stundensätze wieder zum Tragen kommen. Also werkstattabhängig.

    Und das Öl selbst (was die Werkstatt auswählt) kann sich ebenfalls deutlich unterscheiden, trotz im Kern gleicher Vorgaben; aber die sind so schön wachsweich. Wieder werkstattabhängig.

    Der Umfang der Arbeiten ist dafür im Grunde überall gleich (generell: Räder, Wischer, Lichter, Gurte etc. checken, paar Teile und Öl wechseln). Meistens hat man im Wechsel eine kleine und eine große Wartung, aber diese sind jeweils ziemlich identisch (von Zusatzarbeiten abgesehen). Du kannst größeren Autos natürlich gern pauschal mehr Ausstattung unterstellen, was die Liste ggf. verlängert - das ist aber nicht gesetzt.

    Nur, der Aufwand kann sich konstruktiv sehr stark unterscheiden (mein Beispiel sind 4 simple Zündkerzen im C180 vs. 12 Platinmodelle im C240, wovon 4 schlecht erreichbar sind... in der identischen Karosserie! Das ist der gleiche Posten, aber die Rechnung dafür trennen Welten). Hat mit der Größe nicht unbedingt was zu tun, eher mit der Ausstattung/Motoren (auch da gibt's Suzukimodelle mit oder ohne Hybrid/Turbo/...). Aber je größer, desto komplizierter - kann stimmen (fängt schon damit an, dass man nicht mehr gescheit an die Teile rankommt).

    Dazu kommen noch die Intervalle. Herrjeh, die unterscheiden sich je nach verwendetem Öl offensichtlich sogar bei ein und dem selben Auto (VW Longlifebrühe vs. "gescheites" Öl, Suzuki Werksvorgabe vs. "normales" ACEA/API-Öl). Siehe 20000km Service Swift Hybrid Sport - was beinhaltet dieser Service? (meine oben genannten Zündkerzen unterschieden sich hier auch). Auch da hat die Größe des Fahrzeugs wieder nicht wirklich einen Einfluss.


    Jedenfalls verstehe ich den Satz

    gefühlt doch teuer für den kleinsten Wagen von Suzuki

    und kann ihn nachvollziehen, aber objektiv ist der Preis okay (für 2023! In 2021 wäre das tatsächlich noch sehr teuer gewesen!), und günstiger als größere Fahrzeuge ist er trotzdem noch; halt hauptsächlich durchs Öl (nichtmal 4 Liter).

    In der Relation zu den Wartungskosten eines (doppelt so teuren!) größeren S-Cross, der da eine kaum teurere Rechnung bekommt, ist es gefühlt trotzdem viel.

    Das mit dem Innenluftfilter würde ich trotzdem nochmal nachhaken. Ab Werk vorgesehen ist laut Bordbuch:

    2 Jahre/40.000km Prüfung

    3 Jahre/60.000km Tausch

    Was dann ein Tausch nach 1 Jahr soll, wo regulär nicht mal eine Prüfung dran wäre, erschließt sich mir nicht.

    Oder hat sich das zum Facelift geändert?

    Na, ja... das kann man aber nun echt nicht alles pauschal sagen. Es gibt pflegeleichte große und wartungsintensive kleine Autos - die Ausstattung bei manchen Kompaktfahrzeugen übertrifft schon die Luxus-Buchhalter - verschiedene Marken langen sehr verschieden hin (bei BMW-Teilepreisen krieg ich z.B. 'nen Föhn, da gibt's Blinkerbirnen für über 20€/Stück!) - und die Teilepreise z.B. für eine Ignis-Bremsscheibe sind schon ein bisschen anders als die für 'nen Cayenne, schließlich will da deutlich mehr Material verbaut werden.

    Die relativ günstigen Wartungspreise vom Ignis schafft man tatsächlich nur durch die vergleichsweise geringen Mengen an Material und Prüfposten. Dass man Kleinigkeiten ("Kassenfüller") selbermachen kann, ist lange bekannt, das hört nicht bei Wischwasser auffüllen auf... bei Luftfiltern muss man das allerdings vorher sagen, sonst wird der neue Filter nochmal gewechselt. (Die Wartungsliste im Bordbuch hilft da.)

    Sparen kann man trotzdem noch - durch:

    - Feld-Wald-und-Wiesen-Öl (da schwanken die Tarife je nach Werkstatt massiv!)

    - Standort/Firmenwahl (Stundenlöhne!)
    - selbermachen kleiner Posten, in Absprache natürlich

    und nach der Garantie problemlos durch z.B. mitgebrachtes Öl oder sonstige Späße.

    300€ ist natürlich trotzdem erstmal nicht wenig, je nachdem womit man vergleicht. Bei mir standen 230,62€ auf der ersten Rechnung.

    ABER - das war 2021! Inspektion Nummer 3 (die ist ja ähnlich vom Umfang) letzten Monat kostete schon 445,76€ (wovon gute 100€ für die HU abzuziehen sind, also eher 330), das ist dann auch nicht mehr großartig anders - und ich habe jetzt eigentlich 'ne günstigere Werkstatt erwischt.

    Post-Corona/Ukraine-Preise sind halt wirklich nicht mehr wie früher.

    Ich habe die Primacy 4 seit einem Jahr am Mercedes (195/65/15). Kann noch nichts schlechtes drüber sagen. Regen, Rollgeräusch, Bremsweg: alles gut.

    Verschleiß weiß ich noch nicht, ich hoffe aber, sie sind besser als die vorigen Conti Premium 5 (die hatten unglaublich schnell Sägezahnbildung!).

    Ansonsten hatte ich dort noch die Pirelli P7 (2007-2014), die hielten recht lange, aber waren LAUT.

    Und Nokian Wetproof, die hielten nur 2 Sommer lang. Da konnte man das Profil regelrecht wegfliegen sehen...


    @ alle: Bitte beachtet, dass nicht jeder Reifen einer Marke gleich ist... hattet ihr wirklich Conti Premium, oder doch Ultra, oder Eco, und wenn ja mit welcher Zahl dahinter? ;)

    Die Conti Eco z.B: würde ich auch nicht in Betracht ziehen, die Conti Ultra vielleicht schon (die waren mir 2022 aber noch zu neu). Goodyear, kann auf jeden Fall Winterreifen sehr gut (die UltraGrip 9? 10? lange her - waren ziemlich gut); könnte also auch was taugen. Waren ebenfalls in meiner Auswahl.

    Michelin hatten wir aber schon am Golf 4 V6 getestet - was da gut war, kann mit einigen PS weniger nicht soo schlecht sein... so wurden's bei mir die Primacy 4.

    Da bin ich jetzt schon auf die Folierungsergebnisse gespannt. Ich selber finde die neue Heckschürze ja prinzipell hübscher - mit dem dicken schwarzen Fleck in der alten Version konnte ich nichts anfangen (und hab sie in Wagenfarbe lackiert) :D Aber das heißt ja nicht, dass auch die neue Version nicht noch ein bisschen optimierbar wäre...

    Hab ich's übrigens überlesen, oder welche Dimension haben denn die MSW-Felgen? Denn 195/55/16 find ich keine schlechte Idee gegenüber den 175ern ab Werk... so ab und zu in SEHR zügig angegangenen Kurven merkt man schon etwas, wie der Reifen "walkt", das ist nicht allzu schön.

    stimmt - aber ein üppiges drehmoment um so mehr...

    Nee, das hat viel mehr Faktoren. Leistung und Drehmoment müssen "nur" ausreichen. Dann kommen Fahrwerk, Lenkung, Gewichtsverteilung und insgesamt das Gewicht dazu. Erst die Kombination aus allem davon bringt Fahrspaß.

    Ich kann dem Ignis daher auch welchen bescheinigen. Wer es gewöhnt ist, nur auf den Pin zu treten und Beschleunigung oder Anzug im hohen Gang als einzigen Benchmark nimmt, wird das natürlich nicht nachvollziehen können - und dem Vergleich mit einem Boxster hält er sicher auch nicht stand. Aber für sich, und speziell für seine doch winzigen Zahlenwerte, ist's erstaunlich gut.

    Es gibt ja Hersteller, die nicht mal bei Angabe der Fahrgestellnummer wissen, welche Bremsenteile sie damals verbaut haben ;)

    Wahrscheinlich will man sich für eine ABE erst absichern, ob's auch wirklich 100% passt, oder irgendwelche Einschränkungen auf z.B. Baujahre nötig sind.

    Stahlflex verbau ich immer dann, wenn's mit den Originalen ein Problem gab (und wenn es ein Marderbiss ist!) - aber nicht, solange die noch in Ordnung sind... bis dahin sollten die auch mit der ABE fertig sein :saint:

    Ich jedenfalls nicht...
    Meine aktuellen Reifen dürften frühestens 2026 ein tauschwürdiges Alter erreichen, und auf diese Lebensdauer umgelegt kann ich den Mehrpreis für die Originalteile dann vermutlich auch verschmerzen. Das wären dann die ersten, die ich selbst ordere (bisher nie ein RDKS gehabt).

    Nachbauteile sind generell immer ein bisschen ein Glücksspiel - für "bekannt gute" zahlt man kaum weniger als OEM, und richtig günstige können sich nicht immer bewähren; oder man hat gleich Pech und spart nur knapp 10% und das Teil taugt dann nix (hatte ich auch schon - bei Heckwischerteilen).

    meinem sohn habe ich nach lesen des tests vom castrol 5W-30 abgeraten

    DAS ist ja auch ein 5W-30 und allein damit schon verdächtig, und mit VW-Freigabe 504.00 und 507.00 bestätigt sich der Verdacht - das ist dann eindeutig Käse. Einer der vielen vielen Gründe, mit denen sich VW bei mir über die Jahre disqualifiziert hat.

    Ich fahre nun allerdings ein 5W-40 von Castrol, mithin also eine etwas andere Formulierung. Warum - wieso - was weiß ich.

    Solange die Garantie besteht, besteht auch meine Markenwerkstattbindung (freiwillig - aber mit gutem Gewissen). Danach könnt's beim Ignis auch auf Selbstservice rauslaufen, und als Öl wird einfach das vom Mercedes genommen, das erfüllt ja auch alle Kriterien. Werd ich dann sehen.

    Das ist für eine "freie Werkstatt" sicher richtig, umgeht sie so doch die Sortensuche und muß auch keine Garantie für die richtige Auswahl übernehmen.

    Das waren freie, natürlich. Bei >6 Jahre alten Gebrauchten braucht man die Herstellertempel nicht mehr anfahren, das bringt in den allermeisten Fällen keinen Mehrwert - die sind da längst auf neuere Technik geschult. Und bringen dem Altmetall nicht wirklich viel Liebe entgegen.

    Anno 2004, als ich es noch nicht besser wusste, hat der lokale Sternentempel beispielsweise ein GXL 10W-40 eingefüllt zu damals 10,70€ netto... das ist sogar 19 Jahre später noch ein sehr stolzer Tarif (meinen vollsynthetischen 5W-40 Favoriten gibt's aktuell heute zu 8,92€ brutto im - teuersten - Litergebinde). Und das für so eine mineralische Suppe, die gerade die Mindestanforderungen des Motors zum Zeitpunkt der Einführung 10 Jahre vorher erfüllte. Das ist wie als wenn wir am Käfer immer noch Diagonalreifen führen - aus der Zeit gefallen.

    Zitat

    Ein Motor mit viel schnellgefahrener BAB-Nutzung hat andere Ölanforderungen als das Kurzstreckenfahrzeug mit Winternutzung.

    Genau daher hätte ich ja auch ein winter- und kaltstartoptimierteres 0W-xx erwartet - das Saisonkennzeichen hat's ja verdeutlicht.

    Wobei ich mich bei 5W-40 aber auch nicht direkt beschwere; Autobahn ist bei meinen normalen Strecken eigentlich immer drin (und dann auch gern mit 130 - wenn's sein muss, im dritten, bei entsprechenden Drehzahlen).

    Sowas wie Garantie und "friss-oder-stirb"-Öl gibt's für mich erst seit dem Ignis. Davor hat sich der ein oder andere Mechaniker sogar gefreut, wenn er das Öl dazubekam, weil er sich dann selber keinen Kopf wegen Freigaben machen musste - und sie hatten auch Verständnis, dass ich da seit Autokauf bei der selben Sorte geblieben bin (im Extremfall jetzt also seit 2005).

    Es hilft natürlich, wenn man die Leute schon seit Jahren kennt. Und auch mal'n Vesper springen lässt, und vor allem freundlich ist und nicht mit Termindruck kommt.

    So verhindert man nämlich auch, dass die Vorgabe was von 0W16 empfiehlt, bei der ersten Inspektion von Autohaus A ein Motul 5W30 (grr!) eingefüllt wird, und bei der zweiten von Autohaus B ein (mir deutlich lieberes, wenn auch für reinen Winterbetrieb sicher nicht optimales) Castrol Magnatec 5W40. Bin mal gespannt, was Autohaus B (bei dem ich nun erstmal bleibe - mindestens bis nach Garantieende, also 2025) morgen so einkippt.

    (Selber würde ich mindestens ein 0W-20, besser 0W-30, wählen.)