Beiträge von _RGTech

    und meinte sehen gut aus. Test ist aber anders meiner Meinung nach.

    Bei mir haben sie (beim Mercedes) auch schon zu dritt geschaut und getestet (sprich gewippt und geschaukelt) und meinten "die sind doch noch gut".

    Naja, bergab in Kurven fühlte es sich an als rutscht die Hinterachse weg... sprich als wär's glatt (bei 20 Grad und Trockenheit eher unwahrscheinlich). Nach Tausch war's fein.

    Was will ich damit sagen - es gibt Dinge, wo ein Test unter Laborbedingungen einfach nicht aussagefähig ist. Popometer entscheidet.

    Huh.
    Meine Platin-Kerzen im Mercedes kosten im Schnitt (immer noch!) rund 10€, und die sind auf 80.000km / 4 Jahre spezifiziert.

    Aber was ich eigentlich fragen wollte - gibt's keinen FAQ-Bereich, in dem man das mal zusammenfassen kann? Das kommt ja immer mal wieder (genau wie die Frage nach Motoröl etc.), besonders wenn's um die Alternativ-Teilenummern geht; und da die Motoren teils modellübergreifend verbaut wurden, geht das in den modellspezifischen Bereichen (besonders wenn der Motortyp, wie hier oder auch hier, nicht mal im Titel steht) viel zu schnell unter.

    Du wirst einen Händler erwischt haben, der die Angewohnheit hat, einzelne ihm aufgefallene Ausstattungsdetails blumig zu umschreiben. Eine vorhandene Sitzheizung und andere Heiz-Teile sind dann plötzlich ein "Winterpaket", das es ab Werk niemals gab.

    Das ist leider ähnlich hilfreich wie die oft postulierte "Vollausstattung" (die's oftmals gar nicht geben kann, weil sich manche Ausstattungen widersprechen).

    Manche Händler hatten zur Verkaufsförderung oder als Entgegenkommen für treue Kunden eigene Zubehörpakete gepackt und den Fahrzeugen beim Neu- oder jungen Gebrauchtkauf mitgegeben.

    Das gibt's - wird aber nach 20 Jahren bestimmt nicht mehr vollständig sein und auch in keinem Datenblatt auftauchen ;)

    Was sollte da Schaden nehmen bei einem leergefahren Tank??? Du schüttest den Resevekanister rein und weiter gehts.

    Man muss eventuell dann beim Starten etwas länger warten bis er wieder anspringt, weil die Leitungen leer waren, aber sonst passiert gar nichts;)

    Nunja, auch beim Benziner kann dir z.B. die Benzinpumpe überhitzen wenn sie nur Luft pumpt ;)

    Langsam fahren hilft auf jedenfall die Reichweite zu erhöhen und ist gut für die Umwelt ;)

    LANGSAM zu fahren bringt pauschal erst mal überhaupt nix - gleichmäßig im höchsten Gang bei geringer Drehzahl bringt was, aber die Kasper die z.B. auf der Landstraße mit 45 umherschleichen sparen sicherlich nix, auch keine Emissionen :/

    Das war nicht lustig, wenn man im Nirgendwo herum eiert und weit umher nichts ist und sich auf das Navigationsgerät verlässt auch ein Abenteuer war.

    Tanken hilft 🫣😉

    Das kenn ich zuletzt aus 2005, Rückreise aus Ungarn Nonstop und nachts auf irgendeiner österreichischen Autobahn kilometerlang durch eine Baustelle gefahren... da war einfach mal gut 80km jede Tankstelle abgeriegelt und eine 24h Tanke im nächstnaheliegenden Dorf zu finden war jetzt auch eher Glücksspiel. Die Tanknadel des Renault hat jedenfalls kein Stück mehr gezuckt, als wir dann endlich tanken konnten.

    OK, damals hatte man noch kein mobiles Internet, um Tankstellen zu suchen... ein reines Navi wüsste ja auch nix von Öffnungszeiten.


    Für die Kanisterkäufer: Es empfiehlt sich, einen Blechkanister zu kaufen, um die Ausgasungen im Passagierraum gering zu halten. Schützt auch vor Auslaufen oder Überdruck etc. . Besonders praktisch sind dann noch die Teile für die Reserveradmulde, damit hat sich auch die sichere Unterbringung normalerweise geklärt.

    Mir war das zu doof und ich hab einen kürzeren Antennenstab montiert. Da einen zu finden, der dann auch noch Empfang hat, ist aber ein kleines Glücksspiel.

    Wenn die Antenne schon eine Weile draufsitzt, kann's sein, dass man einen Lappen und eine Wasserpumpenzange braucht.

    Servus Leute,

    Gedankenspiel... falls der elektronische Schlüssel mal ausfällt. Reinkommen ins Auto geht ja mit dem mechanischen. Aber starten? Die Wegfahrsperre des Startknopfes fragt das Vorhandensein des Schlüssels ja dennoch per Funk ab.


    ...ich kenne leider die Lösung nicht, aber ab sofort befinden sich CR2032 Batterien im Handschuhfach ;) Damit ist wenigstens der Fall der toten Batterie abgedeckt.

    Gespart wird inzwischen überall - manche Hersteller verstecken es besser, manche weniger. Du wärst z.T. überrascht wo bei den selbsternannten Premiumprodukten inzwischen nach der Grundierung kein Lack mehr hinfindet.

    Bei Suzuki hingegen ist das eine Philosophie - mit der sich logischerweise nicht jeder arrangieren kann: es wird statt immer mehr komplizierter Technik einfach weniger Gewicht verbaut. Ein Leergewicht von ca. einer Tonne schafft heut kaum noch einer, es muss ja trotzdem noch deutlich mehr Zeugs verbaut werden als früher, wo das normal war...

    Ich vergleiche den Ignis MF (der mit dem Swift technisch ja sehr nahe verwandt ist, eigentlich nur flexibleren Platz und eine höhere Sitzposition bietet) gerne mit einem Golf 2:

    • 1.3 Vierzylinder
    • Saugrohreinspritzung
    • 5 Gänge
    • so viel Platz im Motorraum, dass ein Arm ganz durchpasst
    • Hartplastikverkleidungen
    • Nadelfilz-Bodenbelag
    • Hutablage an 2 Schnüren
    • kein Licht im Kofferraum
    • Visco-Kupplung (beim Allrad)
    • Seilzughandbremse
    • Seilzugkupplung
    • Trommelbremsen hinten
    • Starrachse (beim Allrad)
    • mittig geteilte Rückbanklehne (50/50)

    Auch die Innenmaße, bis vielleicht auf die Höhe, sind nahe dran - die schräge Heckscheibe sowieso.

    Wo liegt dann der Fortschritt? Na ja, unter anderem:

    • Mild-Hybrid (je nach Baujahr/Ausstattung)
    • grafisches Display (weiß) für Bordcomputer
    • Cupholder und 2l-Flaschen-Ablagen
    • Start-Stop-Automatik
    • Keyless Go mit Startknopf (Comfort+)
    • LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht und Automatik (je nach Baujahr/Ausstattung)
    • Front-, Seiten- und Vorhangairbags
    • Abstandwarner mit Notbremsassistent und Spurhaltewarner

    Man bedenke zudem, dass ein Golf 2 niemals 'n 5-Sterne-EuroNCAP-Ergebnis geschafft hätte, im Gegenteil, dort hat man statt hochfester Stähle und mehrlagigem Türaufprallschutz lediglich eine recht lange Motorhaube gehabt. Den Rahmen hat's bei meinem Unfall 2001 (gerade mal in Anfahrgeschwindigkeit) dennoch verzogen: was bringt eine in sich stabile Haube, wenn der Türrahmen einknickt?

    Und das alles macht gerade ~60kg Unterschied (Referenz: Golf 2 Syncro mit 1.8er 90 PS RP-Motor). Ist das gut? Ich finde, das ist gut.

    Viel wichtiger: bringt das was? Ich denke schon. Der Praxisverbrauch hat sich fast halbiert, die Beschleunigungswerte auf dem Papier sind identisch.

    Das Sparen hat also 'nen Grund.

    Und ganz ehrlich - wenn die Verarbeitung und Qualitätsanmutung dafür "nur" auf dem 80er-Jahre-Niveau eines Golf 2 liegt und sich nicht deutlich von diesem unterscheidet, bin ich trotzdem zufrieden. Ich sehe ja auch, was es mehr kostet, wenn man das trotzdem haben will (einfach mal die Konkurrenzprodukte genauer ansehen). Ich kann drauf verzichten.


    Dass ich ein paar Unzulänglichkeiten selber adressiert habe - die sicher wieder etwas Gewicht kosten, aber das im Praxisnutzen aufwiegen - ist ein anderes Thema. Mittelarmlehne, Türdämmung, mehr Farbe auf diversen Bauteilen, Gummimatten, eine andere Hutablagenlösung, doppelter Ladeboden, Wischerhebel mit regelbarem Intervall, Nebelscheinwerfer statt Funzeln, Motorhaubendämpfer, Hupe statt Tröte... geht alles besser als in der höchsten Ausstattungsvariante ab Werk möglich. Kostet aber nicht die Welt und auch nicht allzu viel Zeit.

    Schutzwachs habe ich gleich bei km-Stand 600 machen lassen - das ist leider was, worauf nicht jeder Händler hinweist. Da bin ich ebenfalls der Ansicht, dass es zumindest als Option ab Überführung erhältlich bleiben sollte. Wir werden's aber wohl nicht erzwingen können...

    Da sind Einsparungen wie fehlende "Angstgriffe"/Haken im Ignis3-Fond oder die fehlende Kofferraumbeleuchtung bei der "Comfort"-Ausstattung schon echt fraglich. Diese Dinge würden im Einbau einige wenige Euro kosten, hätten aber realen Nutzen.

    Dazu 3 Anmerkungen:

    - Im nicht ganz 3jährigen Dienstpolo meines Kollegen hat's gar keine Griffe drin. Was in einem Auto mit Teilleder, Lederlenkrad, DSG und noch'n paar Annehmlichkeiten schon sehr seltsam aussieht. Und wir wissen alle, dass die Dinger nicht wenig kosten.

    - Für rund 40€ lassen sich 3 neue Griffe

    76410-72M00-6GS

    mit einigermaßen Geschick leicht nachrüsten - das Schwierigste ist die Löcher in den Dachhimmel zu schneiden, die Haltesockel sind im Dach vorhanden. Man braucht nicht mal Schrauben.

    - Das Kofferraumlicht im Facelift-Comfort+ ist zwar "nett", aber mehr auch nicht... meine Bastellösung mit chinesischen "Nebelscheinwerfern" (breite LED-Strips ohne Zulassung) gefällt mir wesentlich besser, weil die Position echt was ausmacht. Von der Dachkante aus wird nämlich nicht nur der Laderaum sogar in beladenem Zustand beleuchtet (OK die Pappendeckelhutablage könnte zwar stören, aber die taugt eh nix), sondern auch der Passagierraum, der ansonsten ein komplett schwarzes Loch ist. Gelernt aus den Erfahrungen mit diversen VWs (keine oder seitliche Lampen, aber wenigstens weiter oben... u.a. Golf 2/4), Hyundai (Tucson - auch seitlich und viel zu tief) und Mercedes (Deckenleuchten).


    Fazit: Wer mit der Verzichts-Philosophie klarkommt und die Vorteile zu schätzen weiß, und die Nachteile in Kauf nehmen kann (oder selber dran arbeiten), ist bei Suzuki goldrichtig. Wer höhere Standards sucht, die dafür nicht unbedingt viel Praxisnutzen bringen (aber halt schöner aussehen), hat genug teurere Alternativen. Klingt vielleicht hart - ist aber nicht böse gemeint, und ich will Suzuki da auch nicht verteidigen; es ist lediglich eine Tatsachenaufzählung... die auch Wilhelm Hahne in seiner Motor-Kritik deutlich gemacht hat, als er den Ignis und den Jimny probefuhr: Man muss sich auf die Autos einlassen können, mit allen Einschränkungen.

    'n Bekannter hat passgenaue Sitzbezüge herstellen lassen - besser geht's nicht, wenn man sich die Umklapperei nicht erschweren möchte. Ich war bei der Montage dabei... schon ziemlich gut, wenn auch nicht oberperfekt (die Sitzwangen lassen sich innen halt nie perfekt beziehen, wenn sie nicht separat sind - und das sind sie ja höchstens bei echten Sportsitzen mal). Beim Ignis mit seinen relativ geringen Ausformungen sollte das das kleinere Problem darstellen.

    Quelle war: https://www.lovauto.de


    Selber würde ich keine verbauen - mein letztes Auto, das welche hatte, hatte kurioserweise welche im Originalstoff; wollte Opa so, ich hab's draufgelassen - aber ich kann solche Problemstellungen nachvollziehen. In Mutterns Passat haben wir z.B. regelmäßig neue Universalbezüge montiert - weil man mit dem Werks-Velours beim Aussteigen immer so schön eine gefitzt bekam! Allerdings, die Mistdinger hatten immer einen selbstauflösenden Schaumstoff drunter, d.h. nach einem Jahr zu lange hatte man beim Tausch erstmal richtig Spaß mit dem Staubsauger.

    Das Lustige daran ist, dass ausgerechnet diese Länder viel weniger Streusalz im Einsatz haben...

    Und, wenn die deutschen Fahrzeuge bis dato nach Lieferung im Zielland behandelt wurden; ist das dann dort genauso (/gewesen)?


    Was den Tipp zur Vorsorge betrifft - ich glaube, das kann man inzwischen für alle Neufahrzeuge unterhalb einer gewissen Preisgrenze (die je nach Hersteller sicher unterschiedlich ausfällt) aussprechen. Die Hersteller sparen inzwischen, wo es geht - und dann erstmal dort, wo's der Kunde nicht gleich merkt (und erst dann an sichtbareren Stellen wie gar keinen Haltegriffen am Dachhimmel oder solchen Scherzen).

    (Es ist ja schon fast gut, wenn ab Werk kein Schutz aufgebracht ist - wer erinnert sich noch an die lustigen Unterrostungen der bröckelnden, undurchsichtigen Bitumenmasse am Unterboden? Das kann hier nicht passieren und man hat die Chance, den Schutz seiner Wahl anzubringen.

    Muss es halt wissen und machen - wo dann so ein kleiner Nebensatz des Händlers bei Übergabe - besser schon Kaufvertrag - durchaus ausschlaggebend ist!
    Das war übrigens einer der ausschlaggebenden Punkte, die mich diesmal zu meinem ersten Neuwagen trieben - so blieb der Zeitraum zwischen Abholung und Wachsprogramm so gering wie möglich!)

    Da kann ich jetzt frisch beitragen, dass das einem Bekannten heute an seinem Kuga auch passiert ist. Spricht für die Theorie des Wettereinflusses.

    Kontrollieren (und nachfüllen) macht dennoch Sinn; wenn jetzt plötzlich "zu wenig" gemeldet wird, war's das eventuell vorher schon (oder nur grenzwertig).


    Ich gebe übrigens zu, da faul zu sein (wie wahrscheinlich viele), und kontrolliere hauptsächlich beim Räderwechsel (oh... ich wechsle ja seit Jahren das ganze Auto :huh: - also sagen wir besser, es wird beim Einlagern aufgepumpt, gegen eckige Räder) oder wenn ich was sehe oder spüre (oder höre!), das nicht wie immer ist. Hat die letzten 23 Jahre im Prinzip gereicht, aber natürlich war's dann manchmal schon deutlich weniger als erwartet. Mit so einem Warner, der sensibler anspricht als das Popometer, wird dieser Faulhet dann auch vorgebeugt...

    Ja, Moment... Dauerfahrlicht ist nicht gleich Tagfahrlicht.

    Tagfahrlicht funzelt nur vorn (beim LED-Scheinwerfer etwa in doppelter Standlichtstärke; beim Halogen-Ignis mit 2x 21W (den "Nebelscheinwerfern" - die als solche allerdings unbrauchbar sind; bei anderen Herstellern gab's auch kleine extra Birnen im Hauptscheinwerfer und natürlich die separaten kleinen Pickel!). Der Rest ist dann regulär aus. Diese Schaltung ist nicht über den Lichtschalter zu bearbeiten - sie wird mit Motorstart oder Zündung aktiv und bleibt an, solange keine andere Lichtquelle geschaltet wird.

    Dauerfahrlicht meint den vollen Abblendlichtbetrieb auch tagsüber.

    Wenn also geschrieben wird

    Ablend-und Rücklicht leuchtet ständig bei laufendem Motor.

    haben wir eben genau KEIN Tagfahrlicht, sondern Dauerfahrlicht*.

    Das wäre aber (für Deutschland) nicht normal. Da sollte es tags entweder aus (ganz aus), oder nur vorn aktiv (eben Tagfahrlicht) sein. Wenn's ein Reimport ist, gibt es da natürlich andere Varianten.

    Also - könnt ihr das Licht nicht auch komplett aus drehen? Ich lese den Eingangspost jetzt nämlich so, dass das gar nicht geht, und DAS wäre für mich befremdlich (und ein Hinweis auf einen Reimport). Andererseits fahr ich aber auch keinen 2012er Swift und weiß nicht, ob das da immer so war... (und auch nicht, ob Tagfahrlicht, sofern gewünscht, codierbar ist oder nachgerüstet werden müsste. Aber das war ja wohl nicht direkt die Frage.)


    (* = Persönlich ist mir das zwar lieber - u.a. wegen der besseren Sichtbarkeit auch nach hinten, auf Alleen und ähnlichem Geläuf; und weil das TFL manchmal hell genug ist dass die Leute gar nicht merken, dass die das Abblendlicht mal einschalten sollten! - und ich hatte es am Octavia automatisch aktiviert und fahre im Mercedes ebenfalls ständig mit Licht. Aber ich verstehe auch, wenn man das nicht dauernd haben will. Jetzt im Ignis ist die LED-Lichtautomatik so effektiv, dass ich die auch bestimmungsgemäß nutze, und damit eben auch das "reguläre" TFL nur vorn.)

    die 10 Ah des lithium akkus besagen erst mal garnichts. angeblich ist dessen spannungsniveau 12 V damit hat das "schätzchen" dann 120 Wh kapazität - das ist etwa nur 1/5 aktueller ebike-akkus! (mein derzeitiger hat 725 Wh).

    das ist lächerlich wenig und eigentlich zum fremdschämen. das teil ist für MICH mehr als flüssig. nämlich überflüssig!

    eine einzige 66 Ah bleibatterie würde beides - anlassen und start/stop - locker bewältigen. aber das marketing kann das lithium-spielzeug dem unbedarften kunden nat. prima als techn. innovation verkaufen.

    Jein.

    Zum Beschleunigen taugt das Ding tatsächlich nicht (ich sagte ja schon - ist nicht spürbar). Zum Verbessern irgendwelcher theoretischen Messwerte demnach aber auch nicht wirklich. (Und - mein Vorfacelift hat noch 3 Ah, also 3x12=36 Wh... joah, kann sich jeder ausrechnen wie viel das bringt!)

    Dem Komfort bei der SSA allerdings - IST es dienlich. Würde die so träge reagieren wie bei der Konkurrenz, wäre das fast ein KO-Argument geworden.

    Der Non-Hybrid mit rund 10PS mehr

    Mythos! ^^ Ich habe ein spätes Vorfacelift - MIT Hybrid und VOLLEN 90 PS*. Die Leistungsminderung zum Facelift (es sind übrigens "nur" 7 PS) darfst du dem Hybridsystem als solches also bitte nicht anlasten; die ist vollumfänglich der EU-Gesetzgebung mit dem käsigen WLTP und RDE und LMAA geschuldet. Wetten, dass der Motor ohne Euro-6-d-blah-Normpflicht heute immer noch in der alten 90 PS Version produziert würde?

    Du müsstest demnach, wenn schon denn schon, einen VFL-Nonhybrid mit einem VFL-Hybrid vergleichen.

    * = 91, wenn man den selten genannten Wert für den 3-Ah-Akku mit einberechnet

    Das ist jetzt Geschmackssache - wenn ich mit 130 rolle, bin ich zwar nicht unter den schnellsten 10%, aber meistens unter den schnellsten 20... die ganzen Typen die "um 10 km/h unter erlaubt" rumeiern (Tachotoleranz ist für viele ein ziemlich unbekanntes Konzept, dazu diese allgegenwärtige Blitzerangst) und nicht gleichmäßig fahren können, lasse ich da hinter mir, was ein für mich viel gleichmäßigeres und entspannteres Fahren ermöglicht. Zumal ich bei 130 (Tacho - erlaubt laut Schild in diesem Fall: 120, real ca. 125) leichter wieder aus der LKW-Kolonne ausscheren kann (man erinnert sich - Rechtsfahrgebot und so).

    Bei freigegebener Autobahn ist das komischerweise kaum anders, lediglich mit der Ausnahme dass ein paar mehr versuchen, sich mit 180+ durchzudrücken. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg (es hat ja doch meistens noch die Rechtsfahrverweigerer, die dann im Weg stehen). Aber selbst da ist man mit Tacho 130 meistens - schnell!

    Bei der 110er Nachtfahrt (da ging das, weil wenig los und keine LKW!) habe ich gut 30 Minuten länger gebraucht als am Hinweg mit 130, was bei Heimkehr Sonntagnachts durchaus einen Unterschied ausmacht, wie man montagfrüh dann in der Arbeit rumhängt. Tankstopps auf 500km Strecke sind in diesem Vergleich ziemlich gleich viele notwendig (einer anfangs und einer am Ende, den man aber auch verschieben kann).

    Hätte ich den Benz dabeigehabt, wäre die Nachtfahrt mit größtenteils 150 gelaufen; der rollt da einfach erhabener und säuft trotzdem nicht unverhältnismäßig.


    Anhängerfahrten sind eine andere Geschichte, da passt man sich zwangsläufig der Mehrheit der LKW an. Nur nicht einquetschen lassen.

    Ja, der Mehrverbrauch... kommt auch auf die benötigte Leistung in Relation zu der vom Motor an. Für meinen Benz ist das poplig und innerhalb der Messtoleranz (genaugenommen hatte ich beim Umstieg von Vierzylinder-Schalter-Heizmatik auf Sechszylinder-Automatik-Klimaautomatik weniger Verbrauchsunterschied, als der Motor laut Normverbrauch alleine ausgemacht hätte!). Beim Ignis, keine Ahnung, nicht getestet. Wäre mir aber auch egal, wenn das 0,5 Liter ausmachen würde (was sehr hoch gegriffen ist).

    Ja, der Hybridakku sollte keine allzu großen Probleme bereiten. Es gab bisher, soweit mir bekannt ist, nur einen Besitzer eines Hybrid, dem der Akku gestorben ist. Und das bei über 200.000km im teils extremen Winterbetrieb... also, ich sehe dem gelassen entgegen. Da ist der Bleiakku auf jeden Fall problematischer...

    Li-Ion ist jetzt ja auch keine "neue" Technik mehr. Ich kaufe schon seit 1999 kein Mobiltelefon oder Laptop mehr mit anderen Akkus außer Li-Ion oder Li-Poly! Und selbst bei Taschenlampen, Rasierern, Digitalkameras und DECT-Telefonen ist NiMH oder ähnlicher Käse längst keine Diskussion mehr wert. (Nur bei Solarlampen waren NiCD und NiMH noch lange verbreitet... naja, mit mäßigem Erfolg!)

    Tödlich für Li-Ion sind Tiefentladung (dauerhafter Verbrauch ohne Nachladen, z.B. für Uhrfunktion/BIOS-Einstellungen) und Dauerladung bzw. zu viele Ladezyklen (es gibt immer noch Laptophersteller, die meinen, alle 5 Sekunden einen Ladeimpuls zu schicken damit der Akku ja nicht auf 99,9% fallen kann!). Das ist hier aber beides nicht gegeben. (Gut, man hat's auch im Fuß! Leute die nicht gleichmäßig fahren können und ständig das Gaspedal treten um dann wieder 2 Sekunden auszurollen, nur um dann wieder kurz draufzutreten... killen auch den Akku schneller! Ja, ich kenne solche Typen... die töten auch Automatikgetriebe :/)


    Die Probefahrt ist auf jeden Fall wichtig, war bei mir auch Bestandteil (ich hatte eine Steigung mit Kurve drin -> Fahrwerk, Motorleistung; Autobahn -> Beschleunigung, Lautstärke; innerstädtischen Teil -> Start/Stop, Kupplung). Insgesamt nur 45 Minuten, danach war für mich der Kauf quasi beschlossen. Das mit der Motorlautstärke habe ich allerdings nicht als Hauptkriterium gesehen (für Urlaubsfahrten gibt's eigentlich immer noch einen Octavia 2.0), sonst wäre der geprüfte Autobahnabschnitt länger gewesen (und auch in die andere Richtung gegangen, wo keine Begrenzung gilt!).

    Wieso sind in dieser Liste die Hybridmodelle nicht dabei?

    https://www.suzuki.at/zubehoer…pflege/service-intervalle

    Gibt's da relevante Unterschiede?

    Bei meinem VW Tiguan war bei 60.000 km die Spülung und Reinigung des Ölsiebes vom Allrad Haldex Kupplung dran.

    Wie ist es bei Suzuki?

    Falls Zusatzarbeiten bei 60.000 km fällig sind, werden die auch erst bei 60.000 km gemacht... es sei denn, du selber möchtest das früher haben (ich verstehe wohl die Frage nicht).


    (übrigens, VW... Sauladen... beim 2.0 FSI Motor haben die die Prüfung des Zahnriemens lediglich kilometerabhängig gemacht! Dass der auch so altert, war offensichtlich nicht vorgesehen. Für Kurzstreckenfahrer demnach eine Zeitbombe...)